Wahldebakel für die SPÖ – leicht erklärt

28 09 2009
BV Kubik hat auch dem EKZ Stadioncenter die Mauer gemacht

BV Kubik hat auch dem EKZ Stadioncenter die Mauer gemacht

Viele fragen sich, warum die SPÖ derzeit von Wahldebakel zu Wahldebakel wankt. Für mich ist das relativ einfach erklärt und hat natürlich sehr viel mit der Politik der Bundespartei unter Kanzler Faymann zu tun.

Die SPÖ betont – wie seit Jahrzehnten – dass sie für soziale Gerechtigkeit und Arbeitsplatzsicherung steht. Doch es reicht nicht aus, nur davon zu reden, man muss auch was dafür tun.

Stichwort soziale Gerechtigkeit:

Die Grundsicherung wird verwässert und verschoben, Einkommenssteuern werden in einer parteiinternen Arbeitsgruppe entsorgt, von der man schon lange nichts mehr gehört hat.

Die einzigen mutigen Aussagen kommen zur Bildungspolitik (Gesamtschule, etc.). Von einer Bildungsministerin, bei der man aber auch nicht den Eindruck hat, dass sie in dieser Frage die Rückendeckung der eigenen Partei genießt.

Stichwort Arbeitsplatzsicherung:
Die Verschrottungsprämie führt dazu, dass Autoindustrie ein paar Monate weitermachen kann wie bisher. Investitionen in sauteure Autobahnprojekte, wie z.B. die Lobauautobahn freut die Tunnelbaulobby und sichert im Verhältnis extrem wenig Arbeitsplätze.

Dagegen wird von der Regierung ein weiteres Schmalspur-Ökostromgesetz beschlossen. Damit wurde die Chance verpasst, die Weichen für die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze zu stellen.
Von der SPÖ hört man dazu nur: „Mehr können wir uns nicht leisten.“ Grrrr – zum Aus-der-Haut-fahren.

Und in Wien? Den Rest des Beitrags lesen »





Swoboda sperrt Radweg beim Praterstern ab

29 04 2009
Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Wer den Radweg bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße benutzen will, hat es zur Zeit nicht leicht. Quer über den Radweg steht ein großer Plakatständer, von dem der SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda und sein A-Team herunterlacht.  Will man am Herrn Swoboda vorbei, bleibt einem nur der Weg über die Wiese.

Wenn dieser Standort gewählt wurde, um die Aufmerksamkeit der RadfahrerInnen zu erlangen, ist dies damit eindrucksvoll gelungen. Wenn es um deren Stimmen bei der EU-Wahl geht, vielleicht nicht so sehr.
Wieso also dieser extravagante Standort? Hat sich das Stadtgartenamt dagegen ausgesprochen, dass das Plakat in der Wiese aufgestellt wird oder protestiert damit der Hr. Swoboda gegen die Radwegpolitik von Stadtrat Schicker?

Ich werd’ wohl den Herrn Swoboda direkt fragen und ihm jetzt noch ein Mail (s. unten)  schicken. Mal sehen, wie lange es dauert, bis der Radweg wieder freigegeben wird.

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Sehr geehrter Herr Swoboda!

Ihre Wahlkampftruppe hat in Wien bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße ein großes Plakat mit Ihnen drauf aufgestellt. Quer über den Radweg.

Das ist einigermaßen störend und stellt einen vor die Frage „Wieso gerade dort?“.

Vielleicht wäre es Ihnen möglich, diese Frage zu beantworten und gleichzeitig die Freigabe des Radwegs zu veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Kamptner
Verkehrssprecher der Grünen Leopoldstadt





Verschrottungsprämie – Die Sozialpartnerschaft regiert wieder in Österreich

23 01 2009

2.500,- Euro für ein Autowrack - ein weites Betätigungsfeld für Autoschieber

1.500,- Euro für ein Autowrack - ein weites Betätigungsfeld für Autoschieber

Nachdem sich die österreichische Bundesregierung offenbar darauf geeinigt hat, keine Politik mehr zu machen, stößt die Sozialpartnerschaft (Wirtschaftskammer & ÖGB) in das Politikvakuum vor und regiert in Österreich wie früher.

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Umweltpolitik ist sowohl der VP wie der SP in Wahrheit völlig wurscht

27 09 2008

3.Teil der Trilogie “Wer Grüne Inhalte will, muss Grün wählen.“

Wahlkampffinale am Karmelitermarkt

Wahlkampffinale am Karmelitermarkt

Bei unseren Wahl-Infostandln hab ich in den letzten Wochen oft die Frage gehört „Warum soll ich Grün wählen? Die anderen Parteien sind doch eh alle für den Umweltschutz.

Stimmt das?

Ganz und gar nicht. Ja, sie sagen, sie sind für den Umweltschutz und wahrscheinlich steht es sogar in ihren Wahlprogrammen drinnen.
Aber nur leider merkt man eben viel zu wenig davon, bzw. muss man sie an ihren Taten messen. Dann schaut die Sache schon wieder ganz anders aus und es wird klar, dass es sich dabei nur um leere Lippenbekenntnisse handelt und sonst gar nichts.

Hier ein paar Auszüge aus dem Sündenregister der Koalitionsparteien.

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Liberales Forum oder Grüne wählen?

19 09 2008

2.Teil der Trilogie “Wer Grüne Inhalte will, muss Grün wählen.“

Gar nicht so wenige Menschen haben mir in den letzten Wochen gesagt, dass sie diesmal das LIF wählen wollen. Meist aus wahltaktischen Gründen. Das kann man jetzt natürlich so oder so sehen. Bringt es einer linken Regierungsalternative etwas, wenn das LIF ins Parlament kommt oder schaden ihr die verlorenen linken Stimmen, wenn es das LIF nicht ins Parlament schafft. Wie auch immer, ich halte die ganzen Meinungsumfragen zum Wahlergebnis sowieso für Kaffeesudleserei, also beteilige ich mich nicht an diesen Spekulationen.

Ich frag mich immer nur, warum die Leute ihre Wahlentscheidung nicht nach den Inhalten treffen, für die die Parteien stehen. Zumindest von grün-liberalen WechselwählerInnen würde ich mir das schon erwarten.

Also verweise ich auf die Unterschiede zwischen diesen beiden Parteien, die gar nicht so gering sind.

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