16 Tage gegen Gewalt an Frauen

24 11 2011

Von 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Frauen thematisieren im Rahmen dieser Kampagne den Frauenhandel und zeigen am 1.12.2011 im Lokativ den Film von Anja Salomonowitz „Kurz davor ist es passiert“.

Immer noch ist eine von fünf Frauen von Gewalt in der Familie betroffen. Aber nicht nur physische, auch psychische und strukturelle Gewalt soll in den 16 Tagen gegen Gewalt thematisiert werden. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie die allgemeine Stärkung von Frauenrechten, denn Gewalt an Frauen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung.

Frauenhandel = Gewalt gegen Frauen

Auch Frauenhandel ist Gewalt an Frauen und eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Anja Salomonowitz schafft mit ihrem Film „Kurz davor ist es passiert“ eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauenhandel, ohne dabei die Frauen zu reinen Opfern zu degradieren. Gehandelte Frauen erzählen ihre Geschichten, aber sie erzählen sie Anja Salomonowitz und nicht dem Publikum. Im Film werden die Erzählungen der Frauen von anderen Menschen wiedergegeben und zwar von Menschen, die in irgendeiner Form einen Bezug zu den Ereignissen oder Orten der Erzählung haben: Ein Zöllner, ein Kellner in einem Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigen die Grünen Frauen Wien und die Grünen Leopoldstadt den Film „Kurz davor ist es passiert“.

Begrüßung:
Martina Wurzer, Frauensprecherin Grüne Wien
Uschi Lichtenegger, Klubobfrau der Grünen Leopoldstadt

Im Anschluss an den Film Publikumsdiskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wann: 1. Dezember 2011, 19 Uhr
Ort: Lokativ, Arnezhoferstrasse 12, 1020 Wien





2. Juni – Internationaler Hurentag

2 06 2010

Frauen in der Sexarbeit haben ein Recht auf…

- eine verständliche, klare Regelung der Prostitution
- das Ende der Sittenwidrigkeit
- den Stopp der polizeilichen Registrierung
- ein freiwilliges, kostenloses Gesundheitsangebot
- Verhütungsmittel und
- nachhaltige, passgenaue Beratungsangebote

Wiener Grüne Frauen – für sicheres und selbstbestimmtes Arbeiten!

Uschi Lichtenegger, Monika Vana und Barbara Huemer vor dem Ambulatorium im 3., wo sie anläßlich des Hurentags den Sexarbeiterinnen ein Frühstück servierten und Rosen schenkten.

Anlässlich des heutigen Internationalen Hurentags solidarisieren sich die Wiener Grünen Frauen mit den Sexarbeiterinnen und fordern mehr Rechte statt Kriminalisierung der Sexarbeit, die Abschaffung der Sittenwidrigkeit und bessere Arbeitsbedingungen in der Prostitution. Dazu findet eine Kundgebung der Wiener Grünen gemeinsam mit der Beratungsorganisation LEFÖ und dem Forum Sexworker.at von 14 bis 18 Uhr am Urban-Loritz-Platz mit Musik statt. Hinkommen – anschauen!

In der Früh fand schon eine Aktion der Grünen Frauen vor dem STD-Ambulatorium statt, der einzigen Stelle in Wien, bei der Sexarbeiterinnen die wöchentliche Gesundenuntersuchung vornehmen können. Ohne wöchentliche Gesundenuntersuchung kein „Grüner Deckel“ – also keine Berechtigung zur Sexarbeit! Dazu kommt noch die Meldepflicht von Sexarbeiterinnen bei der Polizei. Aus unserer Sicht reine Schikane: Wir fordern, dass die Gesundenuntersuchung bei allen niedergelassenen ÄrztenInnen in Wien vorgenommen werden kann.

Mehr über die grünen Forderungen zum Hurentag: http://diestandard.at/1271377936567/Gruene-fordern-Einklagbarkeit-von-Honorare

Sexarbeit Thema bei der BürgerInnenversammlung „Aktuelle Verkehrsfragen im Stuwerviertel“





Burghauptmannschaft läßt Hakenkreuz über Monate stehen

26 08 2009


Anfang April meldete Herby Loitsch von Radio Orange der Burghauptmannschaft zwei Nazi-Schmierereien. Eine am Heldenplatz an der Hofburgmauer und eine am Augarteneingang in der Wasnergasse.
Welche Schmiererei wurde von der Burghauptmannschaft ignoriert?








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