Anlässlich der drohenden nuklearen Katastrophe in Japan ist es wieder einmal Zeit, daran zu erinnern, dass auch in unmittelbarer Nähe der österreichischen Grenze einige Kernkraftwerke stehen, die a) in erdbebengefährdeten Zonen stehen und b) große Sicherheitsmängel aufweisen.
Es ist noch völlig unklar, welche Auswirkungen die außer Kontrolle geratenen AKWs in Japan auf die Bevölkerung haben wird. Aber es ist klar, dass die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung weiter Teile Japans nicht gering ist. Und daher müssen wir uns die Frage stellen, ob wir dieses Risiko auch in Europa eingehen wollen?
Neben all der vielen rationalen Argumente gegen die „friedliche“ Nutzung der Atomkraft, müssen sich alle Befürworter von AKWs die Frage gefallen lassen, ob sie das Risiko verantworten können, dass große Gebiete Europas und damit auch Österreichs durch einen Super-GAU auf Jahrtausende hinaus unbewohnbar werden?
Jedenfalls bin ich immer noch ziemlich fassungslos, dass der deutsche Außenminister Westerwelle die wieder aufkeimende Diskussion um die geplante Laufzeitverlängerung von deutschen AKWs als parteipolitischen Streit abtut und vor einer voreiligen Atom-Debatte warnt.
Doch der Betrieb eines Atomkraftwerkes ist keine innerstaatliche Angelegenheit, sondern die vorsätzliche Gefährdung von Millionen Menschen. Schluss damit!
Kommt morgen, am Dienstag 15.3.2011, um 18:30 Uhr zur Rampe vor dem Parlament zur
Mahnwache für den sofortigen Atomausstieg!
Weiters möchte ich noch darauf hinweisen, dass Global 2000 eine Petition für den Atomausstieg gestartet hat.
Ziel ist eine EU-weite Volksabstimmung zum Thema Atomausstieg.
Wolfgang







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