Taborstraße – Herminengasse – Franz-Hochedlingergasse

13 12 2009

Radfahren in der Leopoldstadt, Teil 1

Radfahren macht Spaß und ist gesund

Das Fahrrad ist für die Leopoldstadt ein ideales Verkehrsmittel. Der Bezirk ist eben und durch seine zentrale Lage können auch viele wichtige Punkte in anderen Bezirken relativ leicht erreicht werden.

Doch wie sind die politischen Rahmenbedingungen für das Radfahren in der Leopoldstadt? Wenig Licht und viel Schatten – einfach stark verbesserungswürdig.

Wenig passiert von selber (auf Initiative des Magistrats), die meisten Fortschritte passieren auf Grund von Grünen Anträgen, auch wenn es lange dauert, wie z.B. die Öffnung der Einbahnen im Alliierten- und Volkertviertel in diesem Herbst (Antrag aus 1999 bzw. 2001). Vieles wird aber von der absolut regierenden SPÖ abgeschmettert.

2001 hatten wir die SPÖ soweit, dass vom Magistrat ein Radverkehrskonzept für die Leopoldstadt erarbeitet wurde. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. So sollten z.B. alle Einbahnen für den Radverkehr geöffnet werden – sofern die Fahrbahn ausreichend breit ist. Von einer Umsetzung dieses Konzepts sind wir immer noch weit entfernt, obwohl die Zielvorgabe dafür 2007 war. Davon kann sich jeder  selbst überzeugen.

3 exemplarische Beispiele für den fehlenden Willen der SPÖ für Verbesserungen im Radverkehr.





Radfahrsicherheitsgipfel in der Leopoldstadt

4 11 2008

Anlässlich des 3. toten Radfahrers in der Leopoldstadt innerhalb von 2 Wochen hat SP-Bezirksvorsteher Kubik einen Fahrrad-Sicherheitsgipfel für 18.11. einberufen.

Man darf gespannt sein, ob dieser Gipfel wirklich etwas bringen wird. Nämlich mehr Sicherheit für die RadlerInnen in der Leopoldstadt.

Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, dann muss es aber echte Änderungen geben, nicht nur Kosmetik. Allen voran müssen die Zweirichtungsradwege auf Gehsteigen in der Leopoldstadt aufgelöst und durch sicherere richtungsbegleitende Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn ersetzt werden.

An diesem Gipfel sollen nicht nur die üblichen Mitglieder der Fachkommission Verkehr teilnehmen, die eben genau für diese gefährlichen Radwege mitverantwortlich sind, sondern auch die AlltagsradlerInnen der Organisation „critical-mass“. Übrigens, auch wir Grüne sind nicht in der Fachkommission Verkehr vertreten.

Und es muss klar sein, dass alle TeilnehmerInnen am Gipfel im Vorfeld die aktuelle Unfallbilanz der letzten drei Jahre für die Leopoldstadt bekommen, um die gefährlichsten Unfallpunkte zu kennen. Die Herausgabe dieser Unfallbilanz verweigert uns die SPÖ nämlich bereits seit Jahren (kein Witz!).

In Gedenken an den 3. toten Radfahrer in der Leopoldstadt hat die Organisation „critical-mass“ am vergangenen Mittwoch ein weiteres ghost bike an der Unfallstelle in der Taborstraße aufgestellt und der Grüne Gemeinderat Christoph Chorherr im Rahmen einer Presseaktion eine Gedenkkerze entzündet.


Wolfgang





Die schwarze Serie geht weiter

28 10 2008

Unfassbar. Heute starb in der Leopoldstadt der 3. Radfahrer innerhalb von 14 Tagen. Abermals überrollt von einem Lkw.

Der Radfahrer war auf dem Gehsteig-Radweg in der Taborstraße unterwegs, als ein Lkw-Fahrer von der Taborstraße kommend in den Frachtenbahnhof Nordwestbahnhof einbog und ihn offenbar übersah.

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2 tote RadfahrerInnen binnen weniger Stunden in der Leopoldstadt

21 10 2008

Am MI, 15.10. ereigneten sich binnen weniger Stunden 2 tödliche Fahrradunfälle in der Leopoldstadt:
eine 66-jährige Frau wurde in der Vorgartenstrasse/Stelle-Klein-Löw-Weg von einem Betonmischwagen überrollt, und ein 53-jähriger Mann auf der Oberen Donaustrasse/Rembrandtstrasse von einem LKW beim Spurwechseln von hinten überfahren.

Näheres dazu hier und hier.

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