Letzte Woche wurde an der Luftgüte-Messstelle Taborstraße in der Leopoldstadt der Grenzwert für den Gesundheitsschutz von 50 µg PM10/m³ (Konzentration des Feinstaubs) bereits zum 44.mal im Jahre 2010 überschritten – gesetzlich erlaubt sind 25 Tage pro Jahr.
2009 waren es zum selben Zeitpunkt lediglich 13 Überschreitungstage. Das bedeutet, dass die Luft in der Leopoldstadt immer schlechter und ungesünder wird.
Nachdem bereits im Frühjahr der Grenzwert in der Taborstraße an vielen Tagen überschritten wurde, gab es witterungsbedingt im Sommer eine Atempause. Doch im Herbst häufen sich wieder die Tage mit Überschreitungen.
Feinstaub ist eine ernste Gesundheitsgefahr. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO verursacht verkehrsbedingter Feinstaub allein in Österreich 2.400 Todesfälle und zehntausende Erkrankungen (Asthmaanfälle, chronische Bronchitis und Lungenkrebs) pro Jahr. Die Rußpartikel der Dieselabgase sind wegen der geringen Größe am schädlichsten. 2010 ist ein Jahr mit sehr hoher Feinstaubbelastung.
Wir erwarten uns von BV Kubik, dass er endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Leopoldstädter Bevölkerung trifft. Weiterhin den Kopf in den Sand zu stecken ist unverantwortlich.
Wolfgang
















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