Radsternfahrt vom Praterstern zum Parlament und um den Ring.

30 09 2010

Am 22. September findet in Europa der alljährliche Autofreie Tag statt. Der Umwelt zuliebe wurde daher von den Grünen Wien, eine Radsternfahrt um den Ring organisiert. Am Praterstern trafen sich am Samstag, den 25. September, die RadfahrerInnen aus Floridsdorf, Donaustadt und der Leopoldstadt und nach der Devise

AUF DIE PLÄTZE FERTIG GRÜN

fuhren die RadfahrerInnen über die Praterstraße durch die Innere Stadt zum Parlament. Nachdem  die RadfahrerInnen aus West und Süd eintrafen, wurde der Ring einmal umrundet und trotz angekündigten “Starkregen” kamen rund 200 RadlerInnen mit Ihren Kindern und recht interessanten Fahrrädern zu dieser Radsternfahrt, die bis zum Schluss trocken blieb. - es war gsund und schön -

Der öffentliche Raum muss wieder Lebensraum für Menschen werden, die sich auch ohne eigenes Auto bewegen wollen. Also mehr Platz für FußgängerInnen, Öffis und RadlerInnen,  für alle die sich ohne Auto durch die Stadt bewegen wollen. Kein weiterer Ausbau der “Leopoldstädter Autobahnen”, RadfahrerInnen sind gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen und gehören auf die Fahrbahn und nicht auf den Gehsteig.

Robert





Neuer Bus 5B für die Leopoldstadt

29 09 2010

Im März 2010 habe ich per Antrag gefordert, dass eine neue Buslinie zwischen der Taborstraße und der U6-Station Jägerstraße eingeführt wird. In der Juni-Sitzung verlas BV Kubik die ablehnende Antwort von SP-Finanzstadträtin Brauner: „Es wird keine Busverbindung in der Obere Augartenstraße kommen, weil kein Bedarf dafür besteht.“

Früher fuhr in der Oberen Augartenstraße noch durchgehend eine Straßenbahn, nun soll zumindest wieder ein Bus kommen

Mehr:





Ampel in der Taborstraße – unverändert inakzeptabel

27 09 2010

Die Problemkreuzung ist unverändert eine Zumutung

Letzte Woche habe ich mir in der Früh die Problemkreuzung Obere Augartenstraße/ Taborstraße wieder einmal einige Zeit angeschaut. Die Situation ist für FußgängerInnen und Öffi-BenutzerInnen nach wie vor unerträglich.

Entgegen der Beteuerungen von SP-Bezirksvorsteher Kubik und dem MA33-Vertreter  in der Verkehrskommission kommt es immer noch vor, dass man an der Kreuzung vorm Schöps bei der roten Fußgängerampel über die Taborstraße steht, sieht wie der 2er in Richtung Schwedenplatz einfährt, wie die Fahrgäste auf der Haltestelleninsel ein- und aussteigen und wie der 2er schließlich wieder weiterfährt. Und erst danach bekommen die FußgängerInnen Grün. Zumindest war dies bei den beiden 2ern, die ich beobachtet habe, einmal der Fall.
Der 2er zeigt “lange Nase”





Missstände am Nordbahnhof

19 09 2010

Dieser Tage traf ich mich mit mehreren AnrainerInnen des Nordbahnhofgeländes und alle klagten über das gleiche Leid. Die enorme Staubbelastung durch die Bautätigkeit vor ihren Fenstern und keiner kann ihnen helfen.

Unerträgliche Zustände am Nordbahnhofgelände

Die ÖBB als Grundeigentümer verfolgen nur ihre Finanzinteressen. Jeder Euro für ein besseres Miteinander ist ihnen ein Euro zu viel.

Der Wohnbaustadtrat meint nur „wo gebaut wird, staubt es eben“.

Der Bezirksvorsteher sagt, dafür ist die Umweltstadträtin zuständig und hält sich nobel zurück.

Die Umweltstadträtin denkt noch nach, ob hier tatsächlich Handlungsbedarf ist. Will aber noch abwarten. Wie lange noch? Das erfahren die Leute nicht, denn Briefe werden nicht beantwortet.

Und obwohl sich schon mehrere Menschen, wie sie mir versichert haben, telefonisch beschwert haben, heißt es immer: „Sie sind die erste, die sich beschwert .“ Eine Methode, die in der Stadt System hat. Da soll zum einen suggeriert werden, dass in dieser Stadt eh alles in Ordnung ist und dir soll vermittelt werden, dass du ein Querulant bist.

Dabei könnten es die Menschen rund um das Nordbahnhofgelände schon viel besser haben, wäre unser Antrag auf die Verwendung von Planen oder das Feuchthalten der Sand- und Erdhaufen bereits im Vorjahr umgesetzt worden. Dadurch könnte der Sand auf den Baustellen nicht bei jedem Lüfterl hochgewirbelt werden.

Wenn aber alle zuständigen Stellen den Ball den Anderen zuschieben, ist den Leidtragenden nicht gedient. Mit einer absoluten SPÖ-Mehrheit nach der Wahl, wird es wohl so bleiben.

Wer mit mir und der Grünen Planungssprecherin Sabine Gretner über dieses Problem oder anderen Aspekten der Nordbahnhofverbauung (Wasserturmprojekt, die fehlende Straßenbahn und fehlendes shared space am Nordbahnhof) sprechen will, hat dazu am kommenden

Dienstag von 16-18h bei meiner Offenen Sprechstunde am Rudolf-Bednar-Park/ Ecke Fanny-Mintz-Gasse Gelegenheit.

Ich freue mich auf Ihr Kommen,

Adi Hasch





Jetzt geht’s endlich los!

9 09 2010

Wahlkampfstand am Vorgartenmarkt


Im Zweiten ist es Tradition, dass Wahlkampf auf den Märkten seinen Auftritt findet. So fragen mich immer wieder BewohnerInnen der Leopoldstadt, wann denn der Intensivwahlkampf der Grünen beginnt, wann man uns endlich auf den Märkten sieht.

Nun ist es soweit. Wer uns treffen will, wer mit uns sprechen möchte, kann das an den nächsten vier Samstagen auf unseren Leopoldstädter Märkten tun.

Wir Grüne haben in den letzten fünf Jahren im Bezirk gute Arbeit gemacht. Wir waren die Partei, die die Mehrheitspartei stets gefordert hat und so auch die einzige wirkliche Kontrollpartei der Opposition waren.
Egal ob bei den Baumfällungen beim Praterstadion, dem Skandal um den Riesenradplatz, dem Widerstand gegen die 21er-Einstellung oder beim Bauprojekt am Augartenspitz.
Weiter im Text:





Straßenbahnen für den Nordbahnhof

24 08 2010
Straßenbahnen haben viele Vorteile, die SPÖ Leopoldstadt sieht das anders

Straßenbahnen haben viele Vorteile, die SPÖ Leopoldstadt sieht das anders

Es ist noch keine 2 Jahre her, da haben SPÖ und ÖVP die Straßenbahnlinie 21 abgedreht und sich dafür auch noch medial feiern lassen. BV Kubik hat damals vom neuen Bus 82A als neuen Mega-21er geschwärmt und VP-Stadtrat Walter hat sogar einen eigenen Brief an alle Haushalte im Stuwerviertel geschrieben, um den 82A als ÖVP-Erfindung zu reklamieren. Heute ist klar, dass der 82A ein Rohrkrepierer ist.
Schlagabtausch zwischen SPÖVP:





Die SPÖ wehrt sich gegen die 11er-Bim

23 06 2010

Utl.  Faktenverdreher unterwegs

Unterschreiben Sie für den 11er

Gestern haben wir mit unserer Kampagne für die Wiedereinführung der Straßenbahnlinie 11 gestartet. Diese soll die ständig überfüllte Buslinie 11A vom Stadion bis zum Friedrich-Engels-Platz ersetzen.

Auf diesen Vorschlag hat die SPÖ gleich mit einer 1 ½-seitigen Presseaussendung reagiert, in der sie erklärt, warum das nicht geht (so wie alles, was nicht von der SPÖ kommt…).

Die Tatsache, dass in dieser Presseaussendung der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ und die SP-Bezirksvorsteher aus der Brigittenau und der Leopoldstadt zu Wort kommen zeigt, dass sie den Vorschlag als für sich sehr gefährlich betrachten.

Und nun ein paar Anmerkungen zur SP-Presseaussendung





Mit der Buslinie 11A durch die Leopoldstadt!

18 06 2010

Am 10. & 11. Juni 2010 war ich mit der Videokamera unterwegs und zwar im Linienbus 11A, zwischen der Endstelle Krieau und der Millennium City.

Im Bus hatte es über 38°C. und viel Geduld war gefragt!

Hier mein Fahrtbericht vom Donnerstag, den 10. Juni, am Nachmittag:

  • 16:21 ging es vom Praterstern im leeren 82A zur Endstelle des 11A
  • 16:25 an Krieau11A fährt vor meiner Nase weg – Monsterstau in der Vorgartenstraße
  • 16:35 kommt der erste 11A – ein zweiter 11A kommt gleich dazu.
  • 16:38 Abfahrt in Richtung Stadion – halb voll – bis Meiereistraße – Engerthstraße retour (baustellenbedingt)
  • 16:43 Station Offenbachgasse
  • Ampel Elderschplatz – Machstraße – 1:20 Wartezeit
  • Jungstraße – Vorgartenstraße – ab da füllte sich der Bus – die Türen quietschten
  • 16:50 Lassallestraße – Station 1
  • 16:53 Lassallestraße – Station 2 – Bus = bum voll – weiter zur Millennium City – man wird gut DURCH GESCHAUKELT – dazwischen hatte der Bus 2 Störungen mit der Tür–Hydraulik und musste 2 mal neu gestartet werden
  • 17:02 an Millennium City – 2 Min. später kam der nächste 11A – voll –17:06 kam dann der 3. – voll!
  • auch der 5A war in Richtig Leopoldstadt voll besetzt!
  • 17:19 ab Millennium City gesteckt voll – Bus hatte eine defekte Tür
  • 17:25 Station Innstraße – eine Frau schrie von außen: bleibens stehn, meine Kinder sind noch drinNotbremse – ich flog mit Kamera auf eine Frau…
  • 17:27 Eine Frau meinte: …den 21er hams einstellt, ….jeden Tag das selbe Theater, … die Stimmung im Bus war angespannt.
  • 17:33 Lassallestraße (an allen 4 Stationen – viele Menschen)
  • 17:37 Station Hillerstraße – alle mussten aussteigen – Bus fährt aus Plan–Technischen Gründen wieder zurück. (Kurzführung)
  • 17:38 Umsteigen in den nächsten Bus – wieder voll – dann Stau in der Engerthstraße (Fahrer öffnete zwischendurch die Türen, damit die Menschen zur U2 gehen konnten.
  • 17:51 Passieren der Kreuzung – Machstraße zur Vorgartenstraße
  • (Bei einer Grünphase kommen 3 KFZ drüber)
  • 17:55 Ankunft Krieau – Bus 11A fuhr wieder normal über die Offenbachgasse weiter.
  • In der Vorgartenstraße war Stau vom Elderschplatz bis zur Meiereistraße. (in beiden Richtungen)
  • Auf den nächsten 11A mussten die Menschen über 20 Min. warten
  • Auch die Fahrten zwischen 7h – 10h, am 11. Juni 2010 waren ähnlich der Fahrt vom Vortag

Zusammenfassung der beiden Fahrten mit dem 11A:

  • – SAUNA – QUIETSCHEND – LAUT – MANN /FRAU WIRD DURCH GESCHAUKELT – UNPÜNKTLICH – UNREGELMÄSSIGE INTERVALLE – AMPELSCHALTUNGEN und BAUSTELLENKOORDINATION sind nicht auf die ÖFFIS abgestimmt.
  • Eine Qual für alle Menschen die auf den 11A angewiesen sind.

Der 11A ist eine absolut wichtige Quer-Verbindung zwischen der Leopoldstadt, der Brigittenau und Döbling.

Dieser Bericht sowie das dazugehörige Video sollen die Politiker und die Wiener Linien wachrütteln, dass diese wichtige Verbindung wieder eine leise, moderne, bequeme und pünktliche Linie wird.

Am besten in Form einer Straßenbahn – dem 11er.

Robert





So könnte die Ausstellungsstraße aussehen!

19 05 2010

Zürich - Badenerstraße: Bim auf Rasengleis, daneben wenige Autos, keine Parkplätze

Im Zuge der U2-Eröffnung hat die SPÖ die Straßenbahnlinie 21 gekillt. Im Anschluss daran hat die Stadt Wien die Ausstellungsstraße umgebaut

So wie sich die SPÖ die perfekte Straße halt vorstellt – nämlich autogerecht:

Ausstellungsstraße: Betonwüste statt Lebensraum Straße

Jede Menge neue Parkplätze, zwei bis vier Fahrspuren, viele Ampeln, eigene Abbiegespuren und am Rand Radwege, die v.a. bei den Kreuzungen ein hohes Konfliktpotential mit FußgängerInnen und abbiegenden AutofahrerInnen in sich bergen. Und über weite Strecken völlig ohne Gehsteig auf der Seite des Praters – da braucht sich jetzt niemand wundern, dass die FußgängerInnen dort eben am Radweg gehen.

Wie wir befürchtet

U-Bahnaufgang Messe: Wenn die/der RadlerIn zwischen Stationsgebäude und Parkverbotsschild durchgekommen ist, lauern immer noch FußgängerInnen aus dem U-Bahnaufgang, die auf den Radweg steigen (und daran sind nicht die FußgängerInnen schuld, sondern die völlig verkorkste Anlage des Radwegs).

haben, ist die Ausstellungsstraße durch den Umbau zu einer Rennstrecke geworden, das Tempo ist eindeutig höher geworden. Klar, weder RadfahrerInnen noch eine Straßenbahn stehen nun mehr im Weg, die Straße ist zu einem seelenlosen, gefährlichen Schlauch verkommen.

Unter einem Grünen Bezirksvorsteher hätte die Straße sicher ganz anders ausgesehen. Wahrscheinlich so ähnlich wie die Badenerstraße in Zürich in der Nähe des Fußballstadions Letzigrund.

Dominierendes Element dieser Straße ist ein Rasengleis für die Straßenbahn. Daneben gibt es genau eine Fahrspur in beide Richtungen für den Autoverkehr. Aufweitungen für Abbieger habe ich dort keine gesehen.
Und ganz wichtig: Keine parkenden Autos am Straßenrand. Das gibt es übrigens häufig in Europas Städten.
Nur Wien ist anders – hier dominiert das abgestellte Blech den Straßenraum.

Ein weiterer Unterschied zwischen Wien in Zürich:

Zürcher Ampelschaltung: Wenn sich die Bim der Kreuzung nähert bekommt sie Grün, ohne dass sie stehen bleiben muss.

In Wien steht die Vorgabe „Öffis – Halt nur an Haltestellen“ seit 2003 im Masterplan Verkehr, dem offiziellen Verkehrskonzept der Stadt Wien. Doch in der Wiener Realität ist das viel zu selten umgesetzt – Papier ist eben geduldig.

In Zürich ist die Vorgabe in die Realität umgesetzt. Dort müssen die Öffis bei Ampeln einfach nicht stehen bleiben, weil sie immer rechtzeitig Grün bekommen.





Keine Bim durch das Nordbahnhofgelände!

30 06 2009

Eigentlich ist es ja keine Überraschung mehr:

Die Verlängerung der Straßenbahnlinie O in das immer bevölkerungsreicher werdende Nordbahnhofgelände ist nun endgültig gestorben. :evil:

Was hat die SPÖ nur gegen Straßenbahnen?

Was hat die SPÖ nur gegen Straßenbahnen?

Die MA18 plant bereits seit sage und schreibe einem Jahrzehnt daran. Der Brigittenauer Bezirksvorsteher blockiert ebenso lange und der Leopoldstädter Bezirksvorsteher hat dazu nichts zu sagen; – zumindest habe ich von ihm dazu nichts in der Öffentlichkeit gehört.

Die Verlängerung der Linie O durch das Nordbahnhofgelände über die Engerthstraße bis zum Friedrich- Engels-Platz mit einer guten Anbindung an U6 und die S45 ist bereits im Masterplan Verkehr 2003 (dem Verkehrskonzept der Stadt Wien) enthalten. Auch in der Fortschreibung des Masterplans (2008) ist diese Verlängerung unverändert enthalten.
Doch seit kurzem liegt uns eine Anfragebeantwortung von Bezirksvorsteher Kubik vor, in welcher er erklärt

„dass aus heutiger Sicht keine Straßenbahnlinie in das Nordbahnhofgelände geplant ist.“

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