Ist die SPÖ noch zu retten?

23 08 2010

Ja, da war ich ziemlich geschockt, als ich im Bezirksjournal sah, dass ich auf dem Foto von der von den Grünen beantragten Bürgerversammlung im Stuwerviertel nicht zu sehen war. Hatte ich doch diese Versammlung bis zum Schluss nicht verlassen!

Links: Das ziemlich schlecht retuschierte Foto

Aber es war rasch zu erkennen – und da braucht man kein Kriminologe zu sein -, das Bild wurde (stümperhaft) manipuliert. Das Bild hat die SPÖ der Zeitung zur Verfügung gestellt. – Der Text des Artikels des Bezirksjournals „Adi Hasch kopflos“ siehe unten.

SPÖ von Angst getrieben?

Selbstverständlich macht man sich Gedanken darüber, was die SPÖ veranlasst hat, mich da raus zu retuschieren:
- Haben sie Angst vor den Grünen?
- Muss ich als Bezirksvorsteher-Stellvertreter aus dem öffentlichen Bild verschwinden?
- Sind die SPÖ-Umfragewerte im Bezirk so desaströs, dass den politischen Mitbewerbern keine Bühne geboten werden darf?
- Bisher kannte ich solche Methoden nur von Stalin. Dieser hat seine politischen Gegner, wie z.B. Leo Trotzki, aus allen offiziellen Fotos raus retuschieren lassen. Das war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Und Stalin war kein Guter.

Ich will ja der SPÖ nicht unterstellen, dass sie Stalinisten sind, aber eine Entschuldigung für ihr Verhalten würde ich für durchaus angebracht halten. Das Leben geht schließlich auch nach einer Wahl wieder weiter.

Adi Hasch

- Artikel im Bezirksjournal





NEUE Bushaltestelle – Stadionbad (77A+84A)

13 08 2010

Kundenwünsche an die Wienerlinien brauchen in der Leopoldstadt etwas länger bis zu deren Umsetzung. In Richtung U2 gibt es für die Busse 77A und 84A die Haltestelle „Stadionbad“ direkt bei der Hauptallee. Richtung Schlachthausgasse fehlte diese Haltestelle „Stadionbad“.

In der Bezirksvertretungssitzung am 16. 12. 2008 haben wir daher einen Antrag zur Errichtung einer Haltestelle in Richtung Schlachthausgasse gestellt. Dieser Antrag wurde auch einstimmig angenommen.

In der Bezirksvertretungssitzung vom 24. 3. 2009 verliest BV. Gerhard Kubik die Antwort von Fr. Vbgm. u. StR. Renate Brauner: Sie hat sich bei den Wiener Linien erkundigt -> Diese zusätzliche Haltestelle würde den Fahrgästen nicht viel bringen.

Haltestelle - Stadionbad - 77A und 84A

Am 4. 8. 2010 kam dann die Wende, die Wienerlinien haben den Kundenwunsch erhört und so hat die Haltestelle „Stadionbad“ für die Busse der Linie 77A und der Linie 84A, in Richtung Schlachthausgasse, den Betrieb aufgenommen und wird bereits von den Menschen mit Freude angenommen.

So hat die Buslinie 84A auch noch eine neue Haltestelle erhalten, bevor diese bewährte Linie am 2.10.2010 Ihren Betrieb einstellt.

Mehr Bilder auf flickr Leopoldstadt

Robert





Boykottaufruf – kauft nicht bei Hofer!

31 07 2010

Heute nachmittags fand auf der Mariahilfer Straße wieder ein Flashmob gegen das Bettelverbot statt, das am 26. März im Wiener Landtag mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ in einer Änderung des Landes-Sicherheitsgesetzes beschlossen wurde. Danach war nicht – wie vorher schon - aggressives und organisiertes Betteln verboten, sondern auch gewerbsmäßiges Betteln.
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Die SPÖ wehrt sich gegen die 11er-Bim

23 06 2010

Utl.  Faktenverdreher unterwegs

Unterschreiben Sie für den 11er

Gestern haben wir mit unserer Kampagne für die Wiedereinführung der Straßenbahnlinie 11 gestartet. Diese soll die ständig überfüllte Buslinie 11A vom Stadion bis zum Friedrich-Engels-Platz ersetzen.

Auf diesen Vorschlag hat die SPÖ gleich mit einer 1 ½-seitigen Presseaussendung reagiert, in der sie erklärt, warum das nicht geht (so wie alles, was nicht von der SPÖ kommt…).

Die Tatsache, dass in dieser Presseaussendung der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ und die SP-Bezirksvorsteher aus der Brigittenau und der Leopoldstadt zu Wort kommen zeigt, dass sie den Vorschlag als für sich sehr gefährlich betrachten.

Und nun ein paar Anmerkungen zur SP-Presseaussendung





Mit der Buslinie 11A durch die Leopoldstadt!

18 06 2010

Am 10. & 11. Juni 2010 war ich mit der Videokamera unterwegs und zwar im Linienbus 11A, zwischen der Endstelle Krieau und der Millennium City.

Im Bus hatte es über 38°C. und viel Geduld war gefragt!

Hier mein Fahrtbericht vom Donnerstag, den 10. Juni, am Nachmittag:

  • 16:21 ging es vom Praterstern im leeren 82A zur Endstelle des 11A
  • 16:25 an Krieau11A fährt vor meiner Nase weg – Monsterstau in der Vorgartenstraße
  • 16:35 kommt der erste 11A – ein zweiter 11A kommt gleich dazu.
  • 16:38 Abfahrt in Richtung Stadion – halb voll – bis Meiereistraße – Engerthstraße retour (baustellenbedingt)
  • 16:43 Station Offenbachgasse
  • Ampel Elderschplatz – Machstraße – 1:20 Wartezeit
  • Jungstraße – Vorgartenstraße – ab da füllte sich der Bus – die Türen quietschten
  • 16:50 Lassallestraße – Station 1
  • 16:53 Lassallestraße – Station 2 – Bus = bum voll – weiter zur Millennium City – man wird gut DURCH GESCHAUKELT – dazwischen hatte der Bus 2 Störungen mit der Tür–Hydraulik und musste 2 mal neu gestartet werden
  • 17:02 an Millennium City – 2 Min. später kam der nächste 11A – voll –17:06 kam dann der 3. – voll!
  • auch der 5A war in Richtig Leopoldstadt voll besetzt!
  • 17:19 ab Millennium City gesteckt voll – Bus hatte eine defekte Tür
  • 17:25 Station Innstraße – eine Frau schrie von außen: bleibens stehn, meine Kinder sind noch drinNotbremse – ich flog mit Kamera auf eine Frau…
  • 17:27 Eine Frau meinte: …den 21er hams einstellt, ….jeden Tag das selbe Theater, … die Stimmung im Bus war angespannt.
  • 17:33 Lassallestraße (an allen 4 Stationen – viele Menschen)
  • 17:37 Station Hillerstraße – alle mussten aussteigen – Bus fährt aus Plan–Technischen Gründen wieder zurück. (Kurzführung)
  • 17:38 Umsteigen in den nächsten Bus – wieder voll – dann Stau in der Engerthstraße (Fahrer öffnete zwischendurch die Türen, damit die Menschen zur U2 gehen konnten.
  • 17:51 Passieren der Kreuzung – Machstraße zur Vorgartenstraße
  • (Bei einer Grünphase kommen 3 KFZ drüber)
  • 17:55 Ankunft Krieau – Bus 11A fuhr wieder normal über die Offenbachgasse weiter.
  • In der Vorgartenstraße war Stau vom Elderschplatz bis zur Meiereistraße. (in beiden Richtungen)
  • Auf den nächsten 11A mussten die Menschen über 20 Min. warten
  • Auch die Fahrten zwischen 7h – 10h, am 11. Juni 2010 waren ähnlich der Fahrt vom Vortag

Zusammenfassung der beiden Fahrten mit dem 11A:

  • – SAUNA – QUIETSCHEND – LAUT – MANN /FRAU WIRD DURCH GESCHAUKELT – UNPÜNKTLICH – UNREGELMÄSSIGE INTERVALLE – AMPELSCHALTUNGEN und BAUSTELLENKOORDINATION sind nicht auf die ÖFFIS abgestimmt.
  • Eine Qual für alle Menschen die auf den 11A angewiesen sind.

Der 11A ist eine absolut wichtige Quer-Verbindung zwischen der Leopoldstadt, der Brigittenau und Döbling.

Dieser Bericht sowie das dazugehörige Video sollen die Politiker und die Wiener Linien wachrütteln, dass diese wichtige Verbindung wieder eine leise, moderne, bequeme und pünktliche Linie wird.

Am besten in Form einer Straßenbahn – dem 11er.

Robert





U2 Station Stadion – Aufzug wieder defekt!

17 06 2010

Am 10. Juni 2010 war es wieder einmal so weit, der Aufzug in der U2 Station „Stadion“, beim Abgang Meiereistraße war defekt und Rolltreppen gibt es nicht, somit waren viele Menschen zurecht verärgert.

Am 11.11.2008 habe ich bereits einen Blog, mit dem Titel „U2 Station Stadion – 3 Wochen ohne Aufzug!“ geschrieben, wo ich u.a. die Details der U2-Station „Stadion“ beschrieben habe.

Dieser Aufzug ist ja laufend hin…: so die Worte einer Kundin der Wiener Linien

Wir werden dran bleiben, denn das laufende „Kinderwagen-Schleppen“ ist für die Menschen auch nicht gerade lustig. Wem wundert es wenn ältere sowie behinderte Menschen den 21er zurück haben wollen.

Robert





SPÖ-Bezirksvorsteher Kubik – Amtsmissbrauch?

7 06 2010
Dieses Plakat hängt in den Gemeindebauten.

Dieses Plakat hängt in den Gemeindebauten im Volkert- und Alliiertenviertel.

Engagierte BürgerInnen im Volkert- und Alliiertenviertel wehren sich gegen eine Tiefgarage, die neben Fällung des Altbaumbestandes vor allem den Firmen Hirsch und Simacek helfen könnte, indem sie billige Garagenplätze, finanziert vom Steuerzahler, erhalten könnten… (Nämlich dann, wenn die Tiefgarage nicht von den AnrainerInnen genützt wird, können auch andere diese über Kurzparkgebühren querfinanzierte Garage von privaten Betreibern billigst mieten.)

Amtliche Mitteilung des BV Kubik mit politischer Stellungnahme

Eine amtliche Mitteilung des Bezirksvorstehers Kubik mit einer politischen Stellungnahme pro Garage sorgt dzt. im Volkert- und Allliiertenviertel für Aufregung. Darf ein BV ein amtliche Mitteilung vom Steuerzahler finanziert für eine Stellungnahme nützen?

Wir meinen nein, er hätte diese persönliche Stellungnahme nicht aussenden dürfen, sondern nur als SPÖler von SPÖ finanziert.

BV Kubik hätte auf einer amtlichen Mitteilung auf die Bür­gerIn­nenbefragung vom 7. bis 30. Juni hinwei­sen und die Menschen aufzufordern können, sich an dieser zu beteiligen.
Wir Grünen Leopoldstadt sind der Meinung, dass in diesem Viertel keine Tiefgarage nötig ist, da es hier keine Überparkung gibt. Darüber hinaus wird in 300 Meter Entfernung an der Nordbahnstraße ohnehin eine neue Garage errichtet.

Vergrößerung des öffentlichen Parks geht auch ohne Errichtung einer Tiefgarage!

Ganz wichtig ist uns die Vergrößerung des Parks. Nur sind wir der Meinung, dass es dazu keines privaten Garagenerrichters bedarf, der außerdem seine Garagen mit Geldern aus den Kurzparkgebühren finanziert. Dafür muss kein alter Baumbestand zerstört werden, sondern dafür ist nur der politische Wille erforderlich.
Doch dieser Wille ist weder bei der SPÖVP noch bei der FPÖ im Bezirk vorhanden. Denn sie geben das Geld lieber anders aus, zB 3,3 Mio Euro für den fünfspurigen Ausbau des Handelskais.

Wir meinten, ein weiterer Skandal ist ein Plakat zur gleichen Sache. In Gemeindebauten hängt obenstehendes Plakat und wir schrieben dies der Befragung zur  Tiefgarage zu. Dem sei nicht so, ließ die SPÖ uns über eine OTS ausrichten, die SPÖ frage nach der Zufriedenheit der Wohnsituation in Gemeindebauten.

Die BI Am Tabor wird dies beobachten, können wir nach Nachfrage berichten.

Ein Schelm ist, wer Böses denkt. ;-)

Links:
Grüne Leopoldstadt
ORF Wien





Gefährliche Gehsteigradwege in der Leopoldstadt werden mehr!

30 05 2010

In der Wehlistraße entsteht ein weiterer Gehsteigradweg

Zum bisher größten Ärgernis der FussgängerInnen gehören die langen „ROT-Ampelphasen“ bei Kreuzungen, und nun kommt immer mehr ein weiteres  Ärgernis hinzu:  – GEHSTEIGRADWEGEdamit werden die RadfahrerInnen von den Straßen verbannt werden, und auf den Gehsteigen gegen die FussgängerInnen ausgespielt.

Die Radwegebenützungpflicht macht dies möglich und diskriminiert nicht nur die RadfahrerInnen, die Ihr Rad als Verkehrsmittel benutzen, sondern auch die, die schnell und sportlich unterwegs sein wollen – und sie erzeugt unlösbare Konflikte zwischen den schwächsten VerkehrsteilneherInnen.
So entsteht in der Leopoldstadt ein sinnloser Gehsteigradweg nach dem anderen. Weitere Bilder folgen.

Wurden bisher die Leopoldstädter „Autobahnen“ mit Gehsteigradwegen (z.B. Praterstern, Lassalle-, Prater- Nordbahn-, Franzensbrücken-, Obere- und Untere Donaustraße u.s.w.) versehen, was die KFZ-Geschwindigkeiten auf den Fahrbahnen nachweislich erhöht, werden nun auch in verkehrsberuhigten Straßen mehr und mehr Gehsteigradwege errichtet.

So werden zurzeit die gesamte Wehlistraße und die Engerthstraße (beides nur Anwohnerstraßen) mit Gehsteigradwegen ausgerüstet.

Statt vernünftige Fahrstreifen auf der Fahrbahn, die wesentlich günstiger kommen, hält man an der  gefährlichen Gehsteigradwegen fest, die nicht nur eine grosse Belästigung und Gefahr für FussgängerInnen darstellen, sondern auch RadfahrerInnen, vor allem durch abbiegenden Autos massiv gefährdet.

Die Details: Die Wehlistraße, sowie die Engerthstraße werden mit je einem Ein-Richtungs-Radweg ausgestattet.

Unfall am Radweg Ausstellungsstraße

Somit haben die AutofahrerInnen, wie schon jetzt in der neuen Ausstellungsstraße, eine freie und schnelle Fahrt und brauchen mit keinen Behinderungen durch die RadfahrerInnen mehr zu rechnen. Wie das rechte Bild zeigt, ereignen sich am Radweg Ausstellungsstrasse laufend Unfälle, z.B. beim Links-Abbiegen in die Wolfgang-Schmälzlgasse. Hier muss der Radweg irgendwie verlassen werden, und von ganz rechts nach ganz links die Fahrbahn überquert werden – wie das genau passieren soll, hat sich wohl niemand so recht überlegt – vor allem schwächere RadfahrerInnen kommen unter die Räder.

Fazit: - keine Gehsteigradwege im dichtverbauten Gebiet, Gehsteige für die FussgängerInnen – ein Fahrrad ist ein Fahrzeug und gehört auf die Fahrbahn. Das erhöht nachweislich die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – also auch für die Autofahrer.

Die Leopoldstadt darf nicht zum Autoraser-Paradies werden, denn für die SPÖ sind RadfahrerInnen nur Freizeit und Sportradler. Für die ÖVP und der FPÖ bleiben die RadfahrerInnen sowieso Pedalritter, die nur den Autoverkehr behindern: Konsequenterweise werden von diesen Parteien überhaupt alle Massnahmen zur Förderung des Radverkehrs abgelehnt.

Für uns liegt der Wert des Radfahrens vor allem in der Alltagsmobilität, und dementsprechend fordern wir hier endlich ein Umdenken: Für eine alltagsgerechte Förderung des Radverkehrs, vor allem durch den Bau von Abstellanlagen, Verkehrsberuhigung auf den Fahrbahnen, und dem Ende des Radwegebaus (Radweg = „Rad weg“) a la SPÖ.

Robert





„Die Leopoldstadt ist einzigartig“ – die SPÖVP Leopoldstadt auch!

26 05 2010

Parteikindergarten im Stuwerviertel. Die eine Partei – die SPÖ – macht eine geheime Bürgerversammlung, die vor einem Jahr von uns im Bezirksparlament positiv beantragt wurde (stimmenmehrheitlich ohne FPÖ) und und lädt dazu nicht ein:

Mo, 31.5.2010, 18 h, Grätzelzentrum Max Winter-Platz 23

Die andere – die ÖVP – macht gleich zwei Veranstaltungen zur selben Zeit in der FH Wohlmutstraße.

Auf der Homepage der ÖVP ist eine pdf-Einladung und hier ist zu lesen:

Chancen und Herausforderungen:
Weg mit der Straßenprostitution!
Gemütliche Gastronomie statt Rotlichtlokale!
Saubere Spielplätze für unsere Kinder!
Mo, 31.5.2010, 19 h, Fachhochschule, Wohlmutstr. 22

Von Norbert Walter, wurde uns eine eMail-Einladung weitergeleitet, siehe unten:





Kein Schleichweg durch den Prater!

22 04 2010

Zuerst etwas „Zeitgeschichte“:

Im Mai 1998 sollte der Straßenzug Meiereistraße/Stadionallee bereits für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Also auch unter der Woche, analog zur derzeitigen Regelung am Wochenende. Busse und Taxis dürfen fahren. Die Schilder waren bereits aufgestellt, aber noch verhüllt.

Diese gefährliche Kreuzung muss endlich entschärft werden!

Doch das verhinderte eine konzertierte Aktion der ÖVP mit der Kronenzeitung. Ex-Verkehrsstadtrat Svihalek fiel das Herz in die Hose und er blies die Sperre ab.

Im Jahr 2000 stellten wir den ersten Antrag, dass diese Sperre für den MIV doch eingeführt werden sollte. Dieser Antrag verschwand in der ominösen Evidenzmappe vom Herrn Junek, dem SP-Vorsitzenden der Verkehrskommission. 2005 stellten wir den nächsten diesbezüglichen Antrag. Nun erklärten Hr. Junek und der Vertreter der MA46, dass zuerst eine Untersuchung klären müsste, ob die parallel führende, 8-spurige Südosttangente den zusätzlichen Autoverkehr von ein paar Tausend Autos täglich aufnehmen kann, ohne dass der Verkehr dort zusammenbricht. Wir hielten dies damals bereits für einen schlechten Scherz, doch stimmten wir der Zählung zu, damit der Antrag nicht sofort von der SPÖ-Mehrheit abgelehnt wird. Darauf folgten einige weitere Sitzungen, in denen entweder die Jahreszeit nicht passte oder der MA46-Vertreter einfach noch nicht dazugekommen war. Danach verschwand auch dieser Antrag in Juneks Evidenzmappe.

Nachdem sich im Herbst letzten Jahres wieder ein schwerer Unfall an der Kreuzung Hauptallee/Meiereistraße ereignete, bei dem ein Auto eine Joggerin niederstieß und schwer verletzte, brachten wir den Antrag Nr. 3 ein. Auf Grund der parallelen Medienberichte konnte die SPÖ den Antrag nicht so einfach niederstimmen und stimmte daher zu, unsere beiden alten Anträge wieder auf die Tagesordnung der Verkehrskommission zu nehmen.

Am vergangenen Dienstag fand nun diese Sitzung statt.!