Bildungsvolksbegehren – jetzt unterschreiben!

2 11 2011

Ist Dir/Ihnen Bildung ein Anliegen? – Dann auf zur Unterschrift! Denn eine Unterschrift für das Bildungsvolksbegehren ist eine Stimme für die Veränderung und Reform unseres Bildungssystems. – Die Regierung muss endlich runter von der Bildungsbremse und aufhören, uns für dumm zu verkaufen! Der Schritt von der Hauptschule zur Mittelschule ist keine Reform des Bildungssystems, sondern bloß ein Wir-tun-so-als-ob-und-tun-uns-nicht-weh-in-der-Regierung…

Wir Grüne unterstützen das Bildungsvolksbegehren mit aller Kraft. Unterstützen und unterschreiben auch Sie das Volksbegehren „Österreich darf nicht sitzen bleiben“ vom 3. bis 10. November 2011!

Gute Bildung: Ja, es geht!





Kommunikationsprobleme in der FPÖ Leopoldstadt

28 09 2011

Die sanierte Schule in der Feuerbachgasse

FP-Bezirkschef und Gemeinderat Wolfgang Seidl plusterte sich in einer Presseaussendung im Februar über die „stümperhaften Sanierung“ der kooperativen Mittelschule  in der Feuerbachgasse auf. Dort wurden die Kamine, nach dem Anschluss der Schule an das Fernwärmenetz nur stillgelegt und nicht abgerissen.
Die Freiheitlichen ließen ihren Bezirksparteiobmann im Regen stehen…





zu PISA: Selektion stellt Kinder und Jugendliche aufs bildungspolitische Abstellgleis

9 12 2010

Eine zukunftsweisende und tiefgreifende Bildungsreform muss dafür sorgen, dass kein Kind aufs Abstellgleis kommt.

Die desaströsen PISA-Ergebnisse sind ein Alarmzeichen und ein Resultat der Fehler, die in der Bildungspolitik jahrelang gemacht wurden. Die ÖVP steht seit Jahren auf der Bremse, was Reformen im Bildungsbereich betrifft. Die gemeinsame Schule für die 6 bis 14-jährigen muss dringend umgesetzt werden, die ÖVP darf hier nicht weiter blockieren.
Im österreichischen Schulsystem wird systematisch selektiert statt individuell gefördert. Wer in einer Klasse oder einer Schule, und sei es auch nur in einem Gegenstand, nicht mithalten kann, wird häufig einfach in eine andere Schule oder in eine andere Leistungsgruppe abgeschoben. Der Weg von einer schlechteren Schule bzw. Leistungsgruppe in eine bessere, ist so gut wie ausgeschlossen.

Dass von dieser Negativ-Selektion in aller erster Linie SchülerInnen aus sozioökonomisch schwächeren Gesellschaftsschichten betroffen sind, ist lange bekannt. Diese Selektion führt zu einer Demotivationsspirale, die letztendlich bei vielen Jugendlichen zu misslungenen Schulkarrieren und Arbeitslosigkeit führt.

Mit ihrem Vorschlag, Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen in eigene Vorschulklassen abzuschieben, setzt die ÖVP in der aktuellen Debatte leider noch eins drauf. Es ist wohl offensichtlich, dass Kinder Deutsch zu einem guten Teil mit und von anderen Deutsch sprechenden Kindern lernen. Es widerspricht jeder Vernunft, alle Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen in eine Klasse zu setzen. Die ÖVP nimmt mit ihrem Ghettoklassenvorschlag eine Selektion in Kauf, die es einer ganzen Generation von Kindern und Jugendlichen immer schwerer macht, in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Eine zukunftsweisende und tiefgreifende Bildungsreform muss dafür sorgen, dass kein Kind aufs Abstellgleis kommt. Die gemeinsame Schule der 6 bis 14jährigen ist der einzig richtige Weg, um Kinder und Jugendliche ausreichend zu fördern. Für Kinder aus sozio-ökonmisch benachteiligten Verhältnissen spielt auch der zügige Ausbau von Ganztagsschulen eine wichtige Rolle.

Martina





Demo gegen eine Budget-Sanierung auf Kosten der Zukunft

28 10 2010

Der Lobauautobahntunnel kostet mind. 1.700 Millionen Euro

Die Bundesregierung hat nun das Budget für 2011 beschlossen. Leider kommt es nicht zu den notwendigen Zukunftsinvestitionen. Weder wird die Verwaltungsreform angegangen, noch eine ökosoziale Steuerreform, alles nur Stückwerk.
Die Einsparung des Lobauautobahntunnels würde so viel Geld bringen wie 7 Jahre lang gekürzte Familienbeihilfe.

Stattdessen müssen wir Kürzungen bei der Pflege und indirekt auch bei der Bildung hinnehmen. Vor allem die Kürzung der Familienbeihilfe und die geplanten Studieneingangs-Prüfungen werden den freien Hochschulzugang empfindlich einschränken und die Budgets vieler Familien schmerzhaft verkleinern.

Aus diesem Grund unterstützen wir den Aufruf zu Protestmaßnahmen der Österreichischen HochschülerInnenschaft. Wir rufen zur Teilnahme an der Kundgebung am Donnerstag, den 28. Oktober auf.

Faymann und Pröll sprechen von einem sozial ausgewogenen Budget – und nehmen gleichzeitig 43.000 Menschen die Existenzgrundlage!
Statt das Budget ausgewogen zu gestalten wird vor allem bei jenen gespart, die am wenigsten Geld haben – Die Jugendlichen sollen über 250 Millionen Euro weniger pro Jahr an Familienbeihilfen erhalten. Die Senkung des Höchstbezugsalters von 26 auf 24 Jahre bei der Familienbeihilfe heißt für 43.000 Menschen in Österreich dass sie mit fast 3000 Euro weniger im Jahr auskommen müssen.

Auch arbeitssuchende junge Menschen werden in die Armut getrieben – ihnen wird zwischen 18 und 21 bzw. nach einer abgeschlossenen Ausbildung ebenfalls die dringend notwendige Familienbeihilfe genommen!

Die Jugendlichen werden um ihre soziale Absicherung und somit um ihre Zukunftschancen betrogen – das zeigt das Totalversagen der Regierung auf Kosten der jungen Generation und der Familien. Wir lassen uns das nicht gefallen und werden der Regierung zeigen, dass sie mit ihrem Kurs auf dem Holzweg ist. Das ist der größte Anschlag auf Österreichs Jugend seit 15 Jahren – wir wehren uns dagegen!

Wir demonstrieren gegen eine Budget-Sanierung auf Kosten der Jungen und der Familien damit auf Kosten der Zukunft!
Kommen Sie mit möglichst vielen FreundInnen und Gleichgesinnten zur Demo!

am 28. Oktober 16.00 Uhr, Uni Wien, Dr. Karl Lueger Ring 1; 1010 Wien
Abschlusskundgebung um 18.00 Uhr vor dem Wirtschaftsministerium, Stubenring 1, 1010 Wien





Sitzung der Bezirksvertretung vom 28.9.

28 09 2010

Heute findet die letzte Sitzung vor der Wahl statt. Nervosität pur bei der SPÖ. Viele Anträge wurden willkürlich einfach nicht zugelassen. Dagegen berufen? Geht natürlich, aber zuständig in dieser Reihenfolge:

  • Magistratsabteilung: Ha!
  • Bezirksvorsteher: Hahaha!
  • Bürgermeister: Hahahahaha!

16:00 Uhr

Los gehts!

16:05 Uhr

Grüne und ÖVP protestieren gegen die Willkür der Zulassung von Anträgen (siehe oben). Reaktion? keine!

Mehr:





Hort Venediger Au sperrt zu

22 09 2010

Spielplatz VenedigerAu

Die Gerüchte haben sich also doch bewahrheitet. Nun wird der Hort in der Venediger Au geschlossen. Neue Hortkinder werden nicht mehr aufgenommen. Die Kinder sollen gefälligst in der Schule am Nachmittag betreut werden. Dort gibt es aber weder genug Räume, noch genügend BetreuerInnen, um einen akzeptablen Mindeststandard an hochwertiger Betreuung zu gewährleisten. Die Qualität der Nachmittagsbetreuung an den Schulen ist teilweise unzumutbar und unwürdig einer modernen Stadt. Jetzt beschweren sich zu Recht die BetreuerInnen des Vereins (siehe Kurier-Artikel).

Dieser Verein wurde nur dafür gegründet um die BetreuerInnen „auslagern“ zu können und somit schlechter bezahlen zu können. Dafür sind die SchülerInnenzahlen in diesen Gruppen höher als in vergleichbaren gemischten Hortgruppen. Im „Geiz-ist-geil“-Land werden die Kinder zu „Blödmännern“ .In der Venediger Au war die Kombination Krippe, Kindergarten und Hort ein Segen für die Kinder. Diese haben früh gelernt,  soziale Verantwortung zu übernehmen und aufeinander und vor allem auf die Schwächeren Rücksicht zu nehmen. Die Jungen haben von den Älteren profitiert und umgekehrt. Jetzt werden die Gruppen bis zum Rand voll gestopft. Kein Platz mehr für Schulkinder. Diese müssen den Nachmittag künftig in den alten Klassenzimmern verbringen. In den Ferien und schulfreien Tagen wird es für die Eltern eine Herausforderung. War es bisher möglich zumindest in dieser Zeit in den Hort gehen zu können, ist dies nach einer Weisung der zuständigen MA nicht mehr möglich. So stellt sich die SPÖ Wien also moderne Betreuung vor!

Das Gerücht gibt es schon seit ein paar Monaten. Die Schließung ist der eine Skandal. Der Umgang damit der andere. Auf das Gerücht angesprochen wurde mir von der zuständigen Leiterin der MA vor wenigen Wochen offensichtlich glatt ins Gesicht gelogen, dass da nichts dran ist und alles unverändert bleiben wird.





(Traum)Bildung – Das grünalternative Sommercamp am Attersee

8 07 2010

Grünalternative Jugendorganisationen aus Österreich, Bayern und der Schweiz veranstalten von Mittwoch, 18. August bis Sonntag, 22. August das grünalternative Sommercamp in Weißenbach am Attersee.

Die Bildungssysteme sind in vielerlei Hinsicht schlichtweg miserabel. Die Politik zielt immer mehr darauf ab, Bildung als reine Ausbildung zu sehen.

Freie Bildung jenseits von grauen Schulalltagen, überfüllten Unis, sozialer Selektion, verschulten Lehrplänen ist heute mehr denn je eine Illusion. Die unibrennt–Bewegung auf den Universitäten hat gezeigt, dass SchülerInnen und StudentInnen nicht mehr bereit sind, diese Situation hinzunehmen.

Da sich die Dinge ändern müssen, werden am Sommercamp Kritik und Träume formuliert und Lösungen und erfolgreiche Strategien gesucht.

Abseits des Schwerpunktthemas gibt’s noch eine Menge anderer Workshops zu Themen wie Drogenpolitik, Pressearbeit, Postkolonialismus, Wasser, Trampen, Grundeinkommen und vieles mehr. Außerdem wird es auch genug Zeit fürs Baden, Party und Anderes geben.

Anmeldung und weitere Infos auf http://sommercamp.me/





Platz für die Kinder!

6 10 2009
Schließung einer Volksschule auf Kosten der Kinder

Schließung einer Volksschule auf Kosten der Kinder

Die Misere begann 2005 als die SPÖ von einem Tag auf den anderen die Volksschule Leopoldsgasse 3 zusperrte. Verzweifelte Proteste der Eltern, Unterschriftenlisten und ein Protestmarsch zum Stadtschulrat halfen nichts.

Bezirksvorsteher Kubik erklärte, dass es für die Volksschule Leopoldsgasse zu wenig SchülerInnen gäbe.

Bereits damals warnten wir davor, dass dieses Zusperren zu längeren Schulwegen für die Kinder und überfüllte Klassen in den verbliebenen Volksschulen führen wird .

Wir sollten leider recht behalten. Den Rest des Beitrags lesen »





Streik der SchülerInnen – sehr berechtigt

24 04 2009
Heute Streik der SchülerInnen

Heute Streik der SchülerInnen

Zugegeben, ich schätze die freien Fenstertage nach den Donnerstagfeiertagen im Frühling sehr, weil ich da hin und wieder mit Familie auf Kurzurlaub fahre. Deswegen bin ich von der Streichung der schulautonomen Tage auch persönlich betroffen.

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Autobahnen oder Volksschulen?

28 03 2009
Bildung statt Autobahnen

Bildung statt Autobahnen

Letzten Samstag les ich in den Salzburger Nachrichten einen interessanten Artikel zur aktuellen Debatte um die Schulpolitik.

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