“Großparkplatz” Hollandstrasse: Parken jetzt auch noch am eh schon verschmälerten Gehsteigerl, und am Radstreifen möglich..

12 10 2009

Erst unlängst wurde der stadteinwärts linke Gehsteig der Hollandstrasse von angemessener Breite (die Hollandstrasse ist nunmal eine breite Straße), in einer geradezu unglaublichen Aktion, auf die amtliche Mindestbreite von 2m zurückgestutzt, und damit die Fahrbahn verbreitert — wir berichteten darüber.

Doch die Architekten dieser heroischen Leistung haben bei dieser Gelegenheit auch weitere Erleichtungen für den bedauernswerten Autoverkehr durchgesetzt:

So wurde der Randstein von ehemals fast 25cm auf leicht überfahrbare  Höhe von weniger als 10cm heruntergesetzt, um dem motorisierten Individualverkehr die leichtere Auffahrt auf den Gehsteig selbst, zum Zwecke des Parkens, zu ermöglichen.

Kinder- gegen Lieferwägen





Auch Strache steht auf Radwege(n)

7 05 2009
Radwege ziehen Wahlplakate offenbar magnetisch an

Radwege ziehen Wahlplakate offenbar magnetisch an

Nach dem Bericht über das rote Wahlplakat am Radweg ist mir nun ganz zufällig auch ein blaues Wahlplakat am Radweg im Weg gestanden. Zugegeben, das Strache-Plakat ist nicht ganz so raumfüllend, wie jenes vom Swoboda. Aber es steht auch ganz schön weit in den Radweg in der Oberen Donaustraße hinein. Würde das Plakat so weit auf die Fahrbahn hineinragen, würde die Krone den Verkehrsstadtrat vermutlich gleich zum Rücktritt auffordern.

Auch hier kann durchaus von dem üblichen Verhalten der FPÖ-MandatarInnen im Bezirksparlament darauf geschlossen werden, dass es keine Anweisung an die Plakat-Aufstelltrupps gibt, die Plakate nicht auf Radwegen aufzustellen.

Oder vereinfacht ausgedrückt: Die FPÖ Leopoldstadt lehnt prinzipiell jede Einbahnöffnung für den Radverkehr, jede Tempo 30 – Zone und jeden noch so geringen Parkplatzverlust für die Schließung von Radverkehrsnetz-Lücken ab – aus Angst um die armen AutofahrerInnen. Deswegen stört sie die Aufstellung dieses Plakats am Radweg wohl kaum.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis Herr Strache auf diesen Missstand reagiert. Beim Swoboda hat’s 6 Tage gedauert.

Wolfgang

P.S.: Um absurden Vorwürfen zuvorzukommen: Nein, ich habe den Plakatständer nicht selber auf den Radweg gestellt, wie mir dies im Beitrag zum Swoboda-Plakat 2x unterstellt wurde. Er stand schon so dort, als ich ihn gesehen habe.





Swoboda sperrt Radweg beim Praterstern ab

29 04 2009
Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Wer den Radweg bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße benutzen will, hat es zur Zeit nicht leicht. Quer über den Radweg steht ein großer Plakatständer, von dem der SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda und sein A-Team herunterlacht.  Will man am Herrn Swoboda vorbei, bleibt einem nur der Weg über die Wiese.

Wenn dieser Standort gewählt wurde, um die Aufmerksamkeit der RadfahrerInnen zu erlangen, ist dies damit eindrucksvoll gelungen. Wenn es um deren Stimmen bei der EU-Wahl geht, vielleicht nicht so sehr.
Wieso also dieser extravagante Standort? Hat sich das Stadtgartenamt dagegen ausgesprochen, dass das Plakat in der Wiese aufgestellt wird oder protestiert damit der Hr. Swoboda gegen die Radwegpolitik von Stadtrat Schicker?

Ich werd’ wohl den Herrn Swoboda direkt fragen und ihm jetzt noch ein Mail (s. unten)  schicken. Mal sehen, wie lange es dauert, bis der Radweg wieder freigegeben wird.

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Sehr geehrter Herr Swoboda!

Ihre Wahlkampftruppe hat in Wien bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße ein großes Plakat mit Ihnen drauf aufgestellt. Quer über den Radweg.

Das ist einigermaßen störend und stellt einen vor die Frage „Wieso gerade dort?“.

Vielleicht wäre es Ihnen möglich, diese Frage zu beantworten und gleichzeitig die Freigabe des Radwegs zu veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Kamptner
Verkehrssprecher der Grünen Leopoldstadt





BV Kubik lässt Ghostbikes wegräumen

3 03 2009
Ghostbike in der Taborstraße

Ghostbike in der Taborstraße

Es war ja leider zu erwarten. Den Rest des Beitrags lesen »





Radfahrsicherheitsgipfel in der Leopoldstadt

4 11 2008

Anlässlich des 3. toten Radfahrers in der Leopoldstadt innerhalb von 2 Wochen hat SP-Bezirksvorsteher Kubik einen Fahrrad-Sicherheitsgipfel für 18.11. einberufen.

Man darf gespannt sein, ob dieser Gipfel wirklich etwas bringen wird. Nämlich mehr Sicherheit für die RadlerInnen in der Leopoldstadt.

Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, dann muss es aber echte Änderungen geben, nicht nur Kosmetik. Allen voran müssen die Zweirichtungsradwege auf Gehsteigen in der Leopoldstadt aufgelöst und durch sicherere richtungsbegleitende Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn ersetzt werden.

An diesem Gipfel sollen nicht nur die üblichen Mitglieder der Fachkommission Verkehr teilnehmen, die eben genau für diese gefährlichen Radwege mitverantwortlich sind, sondern auch die AlltagsradlerInnen der Organisation „critical-mass“. Übrigens, auch wir Grüne sind nicht in der Fachkommission Verkehr vertreten.

Und es muss klar sein, dass alle TeilnehmerInnen am Gipfel im Vorfeld die aktuelle Unfallbilanz der letzten drei Jahre für die Leopoldstadt bekommen, um die gefährlichsten Unfallpunkte zu kennen. Die Herausgabe dieser Unfallbilanz verweigert uns die SPÖ nämlich bereits seit Jahren (kein Witz!).

In Gedenken an den 3. toten Radfahrer in der Leopoldstadt hat die Organisation „critical-mass“ am vergangenen Mittwoch ein weiteres ghost bike an der Unfallstelle in der Taborstraße aufgestellt und der Grüne Gemeinderat Christoph Chorherr im Rahmen einer Presseaktion eine Gedenkkerze entzündet.


Wolfgang





Die schwarze Serie geht weiter

28 10 2008

Unfassbar. Heute starb in der Leopoldstadt der 3. Radfahrer innerhalb von 14 Tagen. Abermals überrollt von einem Lkw.

Der Radfahrer war auf dem Gehsteig-Radweg in der Taborstraße unterwegs, als ein Lkw-Fahrer von der Taborstraße kommend in den Frachtenbahnhof Nordwestbahnhof einbog und ihn offenbar übersah.

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