Ab Sommer 2012: Neue Autobuslinie 5B

29 01 2012

Neuer Bus als wichtige tangentiale Öffi-Verbindung im Bezirk

Nun ist es ganz offiziell und auch schon auf der Website der Stadt Wien nachzulesen. Ab Sommer 2012 wird eine neue Autobuslinie vom Praterstern (U1, U2) über die Taborstraße (U2), die Obere Augartenstraße, den Gaußplatz, den Wallensteinplatz und die Jägerstraße (U6) nach Heiligenstadt (U4) fahren.

Der Bus 5B ist v.a. für die östlichen Teile des Karmeliterviertels eine wichtige Querverbindung zu mehreren U-Bahnlinien, zur Tabor- und zur Wallensteinstraße. Außerdem bedeutet dies auch, dass die derzeit viel zu kurzen Betriebszeiten des 80A westlich des Pratersterns der Vergangenheit angehören, weil der 80A hier durch den 5B ersetzt wird und jener länger fahren wird.

Die neue Buslinie war echt eine schwere Geburt und ich frage mich immer wieder, wieso es in Wien so lange dauert, bis sich gute Ideen durchsetzen, aber wurscht, nun dauert es ja „nur“ noch ein paar Monate.

Früher fuhr in der Oberen Augartenstraße noch durchgehend eine Straßenbahn, nun kommt zumindest wieder ein Bus

Wir Grüne haben eine durchgehende ÖV-Verbindung in der Oberen Augartenstraße bereits seit langem gefordert. Eine Buslinie haben wir im März 2010 beantragt. Diesen Antrag hat Finanzstadträtin Brauner zuerst abgelehnt, weil ihrer Meinung nach dafür kein Bedarf bestand. Doch dann verkündeten die beiden Bezirksvorsteher aus dem 2. und 20. Bezirk in einer Presseaussendung im Wahlkampf 2010, dass es diese Buslinie ab 2011 doch kommen soll.

Und jetzt ist er endlich fix. Mit Sommer 2012. Spät, aber immerhin.

Wolfgang





50 Jahre Schnellbahn in Wien

17 01 2012

Schnellbahnen und U-Bahnen sind das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs in Wien. Mit Hilfe dieser Schnellverbindungen rücken die Wiener Bezirk, aber auch das niederösterreichische Umland nahe zusammen.

http://www.flickr.com/photos/32360853@N05/sets/72157628909908693/

Bei der heutigen Zugstaufe: GR Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Wiener Grünen und ÖBB-Chef Christian Kern

Die Schnellbahn fährt in Wien nun bereits seit 50 Jahren.  Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten die ÖBB heute am Praterstern einen kleinen Festakt. Um 11 Uhr gibt es einige Festansprachen und eine Zugstaufe. Anschließend bieten die ÖBB Medienvertreter und S-Bahn-Fans (Anmeldung über Facebook) eine ca. 1stündige Rundfahrt (Praterstern-Meidling-Donauländebahn, über Stadlau und Floridsdorf zurück zum Bahnhof Wien Praterstern) mit dem getauften Zug an.
Darüberhinaus gilt heute die Freifahrt für alle Kunden auf dem ÖBB-Netz innerhalb der Kernzone Wiens.

Schließlich wird morgen in 8 Bezirksmuseen die Sonderausstellung „50 Jahre Wiener Schnellbahn“ (von 17. Jänner 2012 bis zum 1. Juli 2012) eröffnet. Die Eröffnung der Ausstellung im Bezirksmuseum Leopoldstadt findet am 17.1.2012 um 18:30 Uhr statt.

Die Verlängerung der S45 bringt den BewohnerInnen der Leopoldstadt viele Vorteile

Wir Grüne setzen auf attraktivere Öffis, um den Autoverkehr in der Stadt effektiv reduzieren zu können. Deshalb treten wir in den Verhandlungen mit den ÖBB auch schon seit Jahren für eine Verlängerung der S45-Vorortelinie von der jetzigen Endstation Handelskai über die Donauuferbahn bis zum Praterkai (Verknüpfung mit der S80) ein.
Da nun auch unser Koalitionspartner sehr eindeutig davon spricht, bin ich optimistisch, dass wir diese Erweiterung des Schnellbahnverkehrs in der Leopoldstadt in den nächsten Jahren durchsetzen können. Wann genau, das steht leider noch in den Sternen.

Wolfgang





Durch die Nacht nach Mistelbach

16 12 2011

In den Jahren 2009 und 2010 fuhr eine Schnellbahn (Theaterzug) täglich von Wien Praterstern um 0:20 Uhr täglich nach Mistelbach (Ankunft Wolkersdorf: 0:52 Uhr). Diesen Nachtzug hat die ÖBB nun eingestellt (fährt nur mehr bis Floridsdorf).

Jede ÖV-Alternative zum Auto ist wichtig

Die Grünen im Bezirk Mistelbach haben daher nun eine Unterschriftensammlung und eine Online-Petition gestartet, um die Wiedereinführung dieses Nachtzugs zu erreichen. Wir halten diese Initiative für sehr unterstützenswert und regen daher zur Unterzeichnung der Petition an.

Manche werden jetzt fragen: Und was geht das die Leopoldstadt an? Doch der Zusammenhang ist gar nicht so schwer herzustellen.

Wenn wir verhindern wollen, dass ArbeitspendlerInnen und Unterhaltungssuchende aus Niederösterreich vermehrt vom Auto auf die Öffis umsteigen, dann müssen viele Maßnahmen gesetzt werden, um ihnen dies zu ermöglichen. Eine Zugsverbindung nach Mitternacht vom Praterstern ist eine dieser Maßnahmen.

Die Leopoldstadt hat als Transitbezirk (Lassallestraße-Praterstraße) besonders stark unter diesem überflüssigen Autoverkehr zu leiden.
Und wenn dieses Angebot nur 20 Autofahrten von jungen Menschen, die unter der Woche die Großdisco Praterdomebesuchen (nicht unbedingt die Hard-Core-DiscobesucherInnen), pro Tag einsparen können, so bringt das den BewohnerInnen des Stuwerviertels bereits eine gewisse Entlastung.

 Wolfgang





Radfahren in der Lassallestraße

20 10 2011

Die Stadtautobahn Lassallestraße schaufelt Autoverkehr in die Leopoldstadt

Die Lassallestraße ist eine Bundesstraße (B8) und eine der am meisten befahrenen Straßen in der Leopoldstadt. Doch in der Lassallestraße sind nicht nur viele Autos auf 6 Spuren unterwegs, auch die U1 transportiert im Untergrund täglich Tausende Menschen. Und schließlich fahren an starken Tagen auch noch fast 6.000 RadfahrerInnen in der Lassallestraße. Und das auf einem 2-Richtungs-Gehsteig-Radweg, der nicht mehr dem aktuellen Stand der Verkehrsplanung entspricht.

Weiter im Text:





Danke Sabine für deine engagierte Arbeit!

19 10 2011

Sabine Gretner unterstützt die BürgerInneninitiativen gegen die Verbauung des Augartenspitz'.

Mit 21.10.2011 wird die Planungssprecherin Sabine Gretner den Grünen Gemeinderatsklub verlassen. Der Rücktritt ist nicht nur ein Verlust für den Klub, sondern auch für alle Grünen MandatarInnen in den Bezirksparlamenten, so auch für die Grünen in der Leopoldstadt.

Unter Beobachtung





Die „Kritische Masse“ und die Leopoldstadt

15 09 2011

Diesen Freitag, den 16.9.2011, ist es wieder Zeit für Critical Mass. Wer gemeinsam mit anderen gemütlich und mit viel Platz für sich durch Wien radeln möchte, sollte unbedingt dabei sein.

Bei Critical Mass geht es darum, dass sich eine kritische Masse an Radfahrern trifft, gemeinsam radelt und sich damit Platz im öffentlichen Raum schafft. Durch die Menge der Radler kann auch auf Straßen gefahren werden, wo sonst nur Autos fahren. Man sieht dadurch die Stadt von einer anderen Seite, die normalerweise den Autofahrern vorbehalten ist. Im Gegensatz zu uns auf unseren Rädern, können sie aber die Stadt nicht so genießen, weil sie entweder an den Häuserfronten schnell vorbeiziehen oder im Stau stecken und im Frust die Rückseite des Vorderautos anstarren.

Im Mai waren wir mit 700 RadlerInnen am Gürtel und Wienzeile unterwegs. Kurz vor dem Ende haben wir noch ein paar Runden vor Schloss Schönbrunn gedreht.

Der Naked-Bike-Ride im Juni war so etwas wie der offizielle Höhepunkt der Critical-Mass-Ausfahrten. Heuer gab es wunderschönes Wetter und viele hatten etwas weniger Bekleidung an. Die ganz mutigen haben sich verkleidet oder mit Bodypainting herausgeputzt.

Dabei ging es auch durch die Leopoldstadt über die Praterstraße und Praterstern, den wir dreimal umrundet haben. Danach weiter über die 3-spurige Lassallestraße, wo statt den Autorasern gemütliche Radfahrer unterwegs zur Reichsbrücke waren. Zum Abschluss gab es auf die Donauinsel Essen von der Volxküche und viele kühlten sich in der neuen Donau ab.
Auch im Juli und August ging es durch die Leopoldstadt. Für die jetzige Ausfahrt im September ist wieder ideales Wetter mit Sonnschein vorhergesagt. Wer sich ein Bild machen will, dem sei das Youtube-Video vom Juni empfohlen:

Und im Anschluss an die Critical Mass gibt es noch die Möglichkeit, am Jubiläums-Friday-Night-Skating (200. Ausgabe) teilzunehmen – auch mit Fahrrädern. Abfahrt ist wie immer um 21 Uhr am Wiener Heldenplatz.
Diesmal geht es über die A22 – Nordbrücke nach Floridsdorf. Oft hat man nicht die Gelegenheit, mit Skates und Fahrrädern auf einer Autobahn zu fahren.

Wäre es nicht herrlich, wenn wir immer ungefährdet die normalen Straßen benützen könnten? Wir wollen uns nicht mehr mit engen, gefährlichen, Konflikte mit Fußgängern fördernden Radwegen abfinden.

Am 22.9.2011 findet übrigens der alljährliche autofreie Tag statt, um für eine umweltfreundliche Mobilitätspolitik zu werben. Unter anderen mit der Sperre des Rings und einem Rasen am Ring zum gemütlichen Picknicken.

Mike und Robert





Taubentod durch Glasfassade Bahnhof Praterstern

13 07 2011

SchnellbahnbenützerInnen Richtung Floridsdorf sind immer wieder mit toten Tauben konfrontiert, wenn Sie aus dem Fenster Richtung Praterstraße sehen. Es wird Zeit, dass von den ÖBB hier Maßnahmen gesetzt werden, um diesen Tod der Vögel zu verhindern.

„Tote Taube, tote Taube, tote Taube…“

so wurden wir zuletzt wieder von einer Bahnreisenden informiert. „Der Zug bleibt stehen, man sieht hinaus und genau auf tote Tauben. Der Zug fährt an und tote Taube, tote Taube, tote Taube…“

Weiter im Text:





Sitzung der Bezirksvertretung vom 21.6.2011

21 06 2011

Schönen heißen Dienstag Nachmittag.

Für die Walcherstraße gibt es noch keine Lösung. Ziel ist ja die Geschwindigkeit des Verkehrs drastisch zu reduzieren. Weitere Ortsverhandlungen werden folgen.

56.072 EUR konnte der Bezirksvorsteher 2010 frei verfügbar vergeben. Ausgegeben wurde:

Spenden & Unterstützungen: 31%

Veranstaltungen für und von Bewohner: 32%

Der Rechnungsabschluss wird beschlossen

Der Radweg beim neuen ÖBB-Gebäude soll nach einem Antrag von uns saniert werden. Einstimmig!

Beim Augarten wird geprüft, ob die Zufahrt zum neuen Restaurant „decor im augarten“ so zulässig ist. Auch die Rechtmäßigkeit des Parkplatzes soll geprüft werden. Derzeit fahren alle in den Augarten, um dort zu parken und das kann’s ja nicht sein. Die ÖVP findest das übrigens nicht.

Die Situation mit den Blumentrögen auf dem Nestroyplatz wird in der Verkehrskommission behandelt, immerhin. Gegen die Stimmen der SPÖ übrigens!

Die FPÖ geht wieder mal gegen den TelAviv-Beach vor. Natürlich ohne Mehrheit.

Weiters will die FPÖ mit Wastewatchern gegen Obdachlose am Praterstern vorgehen. Auch das findet zwar die Zustimmung der ÖVP, aber keine Mehrheit.

Die ÖVP und FPÖ wollen außerdem, dass man von der Reichsbrücke wieder rechts abbiegen können soll. Das Ganze wurde vor ein paar Jahren geändert weil es immer wieder Unfälle gab. Keine Mehrheit.

Die FPÖ und ÖVP wollen den Radverkehr einschränken und Radfahren gegen die Einbahn in der Haidgasse wieder aufheben! Auch hier bleibt Blau-Schwarz in der Minderheit.

Die Bezirksvertretung will für das Stuwerviertel AnrainerInnenparken, einstimmig!

Grüne und SPÖ wollen eine Wohnsammelgarage im Bereich der Vereinsgasse errichten – bei gleichzeitigem Rückbau der Stellplätze an der Oberfläche. Blau-Schwarz ist dagegen.

Alle unsere Anträge findet Ihr hier.





Führung Bürogebäude Praterstern

18 03 2011

Führung durch das neue Büro-Gebäude am Praterstern
Mittwoch 23.03. 2011, 16:30

Treffpunkt: Praterstern, U-Bahn Eingang Lassallestraße
Führung: Projektarchitekt Dipl.-Ing. Alfred Willinger,
Architekten Tillner& Willinger ZT GmbH
Organisation: Brigitte Redl-Manhartsberger, BR Grüne Leopoldstadt
Beschränkte Teilnehmer/innenzahl!!!
Anmeldung
: brigitte.redl@gruene.at

Das Bürogebäude Praterstern Nr.3Das neue markante ÖBB Büro-Gebäude an der Einmündung der Nordbahnstraße in den „Stern“, liegt an einem der hochwertigen Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs, in Wien.
Die Logistik von S-Bahn-, diverse Eil- und Regionalzug- Linien, zwei U-Bahnen und Straßenbahn-, Autobuslinien ist hier gebündelt. Fußgänger und Fahrradwege kreuzen sich. Die Frequenzen steigen.
Der angesagte Treffpunkt U-Bahn Eingang Lassallestraße, ist so auch der logische Ausgangpunkt unseres Rundganges, von den öffentlichen  Erschließungsbereichen, hinein in das Innenleben einer neuen ÖBB Zentrale.
Viele Herausforderungen am Standort Nordbahnhof.
Der Weg vom Wettbewerbsentwurf Richter/Tillner bis zur aktuellen Fertigstellung des Bauwerks, durch Architekten Tillner& Willinger, erschließt sich beim aussichtsreichen Rundgang mit Arch. Willinger.

Dank an Architekten Tillner& Willinger ZT GmbH





Die neue „UniCredit Bank Austria – Town“ Nordbahnhof

6 03 2011

Das Areal des ehemaligen Nordbahnhofs hat überraschend prominenten Besuch bekommen.
Bei einer Pressekonferenz mit Bürgermeister Häupl, Ba CA Generaldirektor Willibald Cerko und ÖBB Chef Christian Stern, wurde der Standort Nordbahnhof  als neues Headquarter  der Bank Austria vorgestellt.
Die neue „UniCredit Bank Austria – Town“,  „ein innovativer Unternehmensstandort mit internationalem Format, gebaut nach ökologisch nachhaltigen Kriterien….“ wird sich face to face mit der interkulturellen Wohnsiedlung finden.
Da  kann’s zu Impulsen kommen……
Der nächste Schritt am Nordbahnhof wird jedenfalls ein von der der Unicredit Group Bank Austria ausgeschrieber, geladener, einstufiger städtebaulicher Wettbewerb mit (voraussichtlich) 10 TeilnehmerInnen sein.
Lageplan:

Information unter: http://konzern.oebb.at/de/Presse/Presseinformationen/2011_03_03_Bank_Austria_errichtet_Hauptstandort/Visualisierungen_PK_512311-0217_BACA.pdf

Ein zweiter Wettbewerb betrifft das restliche Areal im Norden des Geländes,
Ein EU-weiter, offener, 2-stufiger Ideenwettbewerb.
Von der ersten Stufe werden 8 TeilnehmerInnen ausgewählt, deren Entwürfe in der zweiten Stufe konkretisiert werden sollen.
Weitere Informationen:

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/ideenwettbewerb.html

Gute Ideen braucht der Bezirk, wenn das Schwergewicht „UniCredit Bank Austria – Town“ mit den Bedürfnissen der BewohnerInnen ins Lot gebracht werden soll.

 

 

 








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