Auch Strache steht auf Radwege(n)

7 05 2009
Radwege ziehen Wahlplakate offenbar magnetisch an

Radwege ziehen Wahlplakate offenbar magnetisch an

Nach dem Bericht über das rote Wahlplakat am Radweg ist mir nun ganz zufällig auch ein blaues Wahlplakat am Radweg im Weg gestanden. Zugegeben, das Strache-Plakat ist nicht ganz so raumfüllend, wie jenes vom Swoboda. Aber es steht auch ganz schön weit in den Radweg in der Oberen Donaustraße hinein. Würde das Plakat so weit auf die Fahrbahn hineinragen, würde die Krone den Verkehrsstadtrat vermutlich gleich zum Rücktritt auffordern.

Auch hier kann durchaus von dem üblichen Verhalten der FPÖ-MandatarInnen im Bezirksparlament darauf geschlossen werden, dass es keine Anweisung an die Plakat-Aufstelltrupps gibt, die Plakate nicht auf Radwegen aufzustellen.

Oder vereinfacht ausgedrückt: Die FPÖ Leopoldstadt lehnt prinzipiell jede Einbahnöffnung für den Radverkehr, jede Tempo 30 – Zone und jeden noch so geringen Parkplatzverlust für die Schließung von Radverkehrsnetz-Lücken ab – aus Angst um die armen AutofahrerInnen. Deswegen stört sie die Aufstellung dieses Plakats am Radweg wohl kaum.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis Herr Strache auf diesen Missstand reagiert. Beim Swoboda hat’s 6 Tage gedauert.

Wolfgang

P.S.: Um absurden Vorwürfen zuvorzukommen: Nein, ich habe den Plakatständer nicht selber auf den Radweg gestellt, wie mir dies im Beitrag zum Swoboda-Plakat 2x unterstellt wurde. Er stand schon so dort, als ich ihn gesehen habe.





Swoboda sperrt Radweg beim Praterstern ab

29 04 2009
Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Das "A-Team" stoppt RadfahrerInnen

Wer den Radweg bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße benutzen will, hat es zur Zeit nicht leicht. Quer über den Radweg steht ein großer Plakatständer, von dem der SPÖ-Spitzenkandidat Hannes Swoboda und sein A-Team herunterlacht.  Will man am Herrn Swoboda vorbei, bleibt einem nur der Weg über die Wiese.

Wenn dieser Standort gewählt wurde, um die Aufmerksamkeit der RadfahrerInnen zu erlangen, ist dies damit eindrucksvoll gelungen. Wenn es um deren Stimmen bei der EU-Wahl geht, vielleicht nicht so sehr.
Wieso also dieser extravagante Standort? Hat sich das Stadtgartenamt dagegen ausgesprochen, dass das Plakat in der Wiese aufgestellt wird oder protestiert damit der Hr. Swoboda gegen die Radwegpolitik von Stadtrat Schicker?

Ich werd’ wohl den Herrn Swoboda direkt fragen und ihm jetzt noch ein Mail (s. unten)  schicken. Mal sehen, wie lange es dauert, bis der Radweg wieder freigegeben wird.

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Sehr geehrter Herr Swoboda!

Ihre Wahlkampftruppe hat in Wien bei der Kaiserwiese zwischen Hauptallee und Ausstellungsstraße ein großes Plakat mit Ihnen drauf aufgestellt. Quer über den Radweg.

Das ist einigermaßen störend und stellt einen vor die Frage „Wieso gerade dort?“.

Vielleicht wäre es Ihnen möglich, diese Frage zu beantworten und gleichzeitig die Freigabe des Radwegs zu veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Kamptner
Verkehrssprecher der Grünen Leopoldstadt








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