Nach dem Bericht über das rote Wahlplakat am Radweg ist mir nun ganz zufällig auch ein blaues Wahlplakat am Radweg im Weg gestanden. Zugegeben, das Strache-Plakat ist nicht ganz so raumfüllend, wie jenes vom Swoboda. Aber es steht auch ganz schön weit in den Radweg in der Oberen Donaustraße hinein. Würde das Plakat so weit auf die Fahrbahn hineinragen, würde die Krone den Verkehrsstadtrat vermutlich gleich zum Rücktritt auffordern.
Auch hier kann durchaus von dem üblichen Verhalten der FPÖ-MandatarInnen im Bezirksparlament darauf geschlossen werden, dass es keine Anweisung an die Plakat-Aufstelltrupps gibt, die Plakate nicht auf Radwegen aufzustellen.
Oder vereinfacht ausgedrückt: Die FPÖ Leopoldstadt lehnt prinzipiell jede Einbahnöffnung für den Radverkehr, jede Tempo 30 – Zone und jeden noch so geringen Parkplatzverlust für die Schließung von Radverkehrsnetz-Lücken ab – aus Angst um die armen AutofahrerInnen. Deswegen stört sie die Aufstellung dieses Plakats am Radweg wohl kaum.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis Herr Strache auf diesen Missstand reagiert. Beim Swoboda hat’s 6 Tage gedauert.
Wolfgang
P.S.: Um absurden Vorwürfen zuvorzukommen: Nein, ich habe den Plakatständer nicht selber auf den Radweg gestellt, wie mir dies im Beitrag zum Swoboda-Plakat 2x unterstellt wurde. Er stand schon so dort, als ich ihn gesehen habe.



NEUESTE KOMMENTARE