Weniger Autos!

24 12 2009

Die gute Nachricht zum Tage:

Wie die Statistik zeigt, geht der Pkw-Bestand in der Leopoldstadt zurück.

Waren 2007 noch 31.773 Pkws gemeldet, so waren es 2008 nur mehr 31.312 Pkws.

Zugegeben, ein Minus von 1,4% ist nicht gerade die Welt, aber die die Zeiten der alljährlichen Zunahme des Pkw-Bestands sind wohl vorüber.

60 Autos und ein Bus: Ungleicher Platzverbrauch, gleich viel Personen im Verkehr. Bild: Regina Kühne

Deshalb ein Appell an die Mehrheitspartei SPÖ und ihre BezirksrätInnen:

Macht doch nicht so ein Tamtam um jeden einzelnen Parkplatz und lasst doch zu, dass der Straßenraum öfter auch für andere Zwecke benutzt wird, als zum Abstellen von Blech. Radständer und Schanigärten in der Parkspur, breitere Gehsteige und Radstreifen gegen die Einbahn statt Parkspuren. Echte Wohn- und Spielstraßen ohne parkende Autos. usw., usf.

Wolfgang





Vorbild Salzburg

31 10 2009

Letzte Woche war ich beruflich in Salzburg. Nach den Terminen habe ich mir noch einige gute Verkehrslösungen angeschaut, an denen sich Wien ein Beispiel nehmen sollte.

Radfahren in der FuZo Linzerstraße erlaubt

Radfahren in der FuZo Linzerstraße in Salzburg problemlos möglich

1)      Radfahren in der Fußgängerzone.

Was in Wien – bis auf ganz wenige Ausnahmen – nicht geht, dürfte in Salzburg (gesehen in der FuZo Linzerstraße) keine Probleme machen. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Kärntnerstraße in Längsrichtung) sollte das auch in Wien zur Regel werden.

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Genügend Aufstellfläche für den Radverkehr bei Kreuzungen vor dem motorisierten Verkehr.

Genügend Aufstellfläche für den Radverkehr bei Kreuzungen vor dem motorisierten Verkehr

 

Weitere gute Verkehrslösungen





Keine Radständer am Gehsteig!

25 09 2009

Es ist unbestritten, dass es in Wien viel zu wenige Radständer gibt. Das liegt auch daran, dass die Aufstellung von Radbügel Bezirkssache ist und die Bezirke meist viel zu knausrig sind und nicht viel zahlen wollten.

Deshalb haben wir Grüne bereits seit langem verlangt, dass die Stadt Wien die Radbügel aus dem Zentralbudget zahlt. Nach jahrelangen, zähen Verhandlungen ums liebe Geld gibt es nun endlich 3 Förderschienen der Stadt Wien, die dafür Gelder aus den Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung verwendet. In den letzten Wochen wurden daher auch vermehrt neue Radbügel aufgestellt.

Das ist gut so.

Negativbeispiel in der Heinestraße

Negativbeispiel in der Heinestraße

Nicht so gut – aber leider nicht anders zu erwarten – ist, dass in der Leopoldstadt einige Radbügel auf Gehsteigen aufgestellt wurden.

Das lehnen wir vehement ab! Parkende Fahrzeuge – auch Räder – gehören in die Parkspur!

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