Openairkino gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von Sexarbeiterinnen

31 08 2010

Stuwerkomitee, Lokativ und Grüne Frauen Leopoldstadt

laden herzlich zu einem Filmabend und zur Diskussion

Preview des Dokumentarfilmes
DER AUSSTIEG

Österreich 2010, 78 min, Regie: Si.Si. Klocker
Mittwoch, 1. September, 20.00 Uhr vor dem LOKATIV
Ecke Arnezhoferstraße/Wolfgang-Schmälzl-Gasse Stuwerviertel, U1 und U2 Praterstern Im Lokativ bei Schlechtwetter.

In ihrem Film portraitiert SI.SI. Klocker eine Frau, die jahrelang als Sexarbeiterin in diversen Massagestudios, Puffs, Laufhäusern und Begleitagenturen tätig war. Durch die Offenheit und den Charme der Protagonistin zerfallen Mythen und Vorurteile über Sexarbeit.

Anschließend Diskussion mit:

Si.Si. Klocker (Regisseurin)
Claudia Barbara Jarnig (Protagonistin)
Christian Knappik (Administrator der Vernetzungsplattform „www.sexworker.at„)

Wir Grünen Frauen fordern Rechte für Sexarbeiterinnen!

Die Wiener Grünen Frauen sind solidarisch mit den Sexarbeiterinnen und fordern mehr Rechte statt Kriminalisierung der Sexarbeit. Auch in Österreich haben Sexarbeiterinnen das Recht auf die Umsetzung der Menschenrechte, der Arbeits- und Migrantinnenrechte, welche ihnen seit Jahrzehnten verweigert werden. Und nicht irgendwann. Jetzt.

Stuwerviertel: Sexlokale neben Kinderspielplätzen. Straßenprostitution im Wohnviertel. Einbahnen und Polizeipräsenz als Lösung?

Frauen in der Sexarbeit haben ein Recht auf…

- eine verständliche, klare Regelung der Prostitution
- das Ende der Sittenwidrigkeit
- den Stopp der polizeilichen Registrierung
- ein freiwilliges, kostenloses Gesundheitsangebot
- Verhütungsmittel und
- nachhaltige, passgenaue Beratungsangebote

Wiener Grüne Frauen – für sicheres und selbstbestimmtes Arbeiten!

http://gruene.blog2.at/2010/06/02/2-juni-internationaler-hurentag/





Ist die SPÖ noch zu retten?

23 08 2010

Ja, da war ich ziemlich geschockt, als ich im Bezirksjournal sah, dass ich auf dem Foto von der von den Grünen beantragten Bürgerversammlung im Stuwerviertel nicht zu sehen war. Hatte ich doch diese Versammlung bis zum Schluss nicht verlassen!

Links: Das ziemlich schlecht retuschierte Foto

Aber es war rasch zu erkennen – und da braucht man kein Kriminologe zu sein -, das Bild wurde (stümperhaft) manipuliert. Das Bild hat die SPÖ der Zeitung zur Verfügung gestellt. – Der Text des Artikels des Bezirksjournals „Adi Hasch kopflos“ siehe unten.

SPÖ von Angst getrieben?

Selbstverständlich macht man sich Gedanken darüber, was die SPÖ veranlasst hat, mich da raus zu retuschieren:
- Haben sie Angst vor den Grünen?
- Muss ich als Bezirksvorsteher-Stellvertreter aus dem öffentlichen Bild verschwinden?
- Sind die SPÖ-Umfragewerte im Bezirk so desaströs, dass den politischen Mitbewerbern keine Bühne geboten werden darf?
- Bisher kannte ich solche Methoden nur von Stalin. Dieser hat seine politischen Gegner, wie z.B. Leo Trotzki, aus allen offiziellen Fotos raus retuschieren lassen. Das war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Und Stalin war kein Guter.

Ich will ja der SPÖ nicht unterstellen, dass sie Stalinisten sind, aber eine Entschuldigung für ihr Verhalten würde ich für durchaus angebracht halten. Das Leben geht schließlich auch nach einer Wahl wieder weiter.

Adi Hasch

- Artikel im Bezirksjournal





NEUE Bushaltestelle – Stadionbad (77A+84A)

13 08 2010

Kundenwünsche an die Wienerlinien brauchen in der Leopoldstadt etwas länger bis zu deren Umsetzung. In Richtung U2 gibt es für die Busse 77A und 84A die Haltestelle „Stadionbad“ direkt bei der Hauptallee. Richtung Schlachthausgasse fehlte diese Haltestelle „Stadionbad“.

In der Bezirksvertretungssitzung am 16. 12. 2008 haben wir daher einen Antrag zur Errichtung einer Haltestelle in Richtung Schlachthausgasse gestellt. Dieser Antrag wurde auch einstimmig angenommen.

In der Bezirksvertretungssitzung vom 24. 3. 2009 verliest BV. Gerhard Kubik die Antwort von Fr. Vbgm. u. StR. Renate Brauner: Sie hat sich bei den Wiener Linien erkundigt -> Diese zusätzliche Haltestelle würde den Fahrgästen nicht viel bringen.

Haltestelle - Stadionbad - 77A und 84A

Am 4. 8. 2010 kam dann die Wende, die Wienerlinien haben den Kundenwunsch erhört und so hat die Haltestelle „Stadionbad“ für die Busse der Linie 77A und der Linie 84A, in Richtung Schlachthausgasse, den Betrieb aufgenommen und wird bereits von den Menschen mit Freude angenommen.

So hat die Buslinie 84A auch noch eine neue Haltestelle erhalten, bevor diese bewährte Linie am 2.10.2010 Ihren Betrieb einstellt.

Mehr Bilder auf flickr Leopoldstadt

Robert





Boykottaufruf – kauft nicht bei Hofer!

31 07 2010

Heute nachmittags fand auf der Mariahilfer Straße wieder ein Flashmob gegen das Bettelverbot statt, das am 26. März im Wiener Landtag mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ in einer Änderung des Landes-Sicherheitsgesetzes beschlossen wurde. Danach war nicht – wie vorher schon - aggressives und organisiertes Betteln verboten, sondern auch gewerbsmäßiges Betteln.
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Der Renner-Preis 2010 geht an drei Vereine aus der Leopoldstadt: Hemayat, Steine der Erinnerung, Theodor Kramer Gesellschaft

28 07 2010

Elisabeth Ben David Hindler, Initiatorin der „Steine der Erinnerung“, Frau des Jahres 2010

Wir freuen uns, drei Vereine aus der Leopoldstadt sind die diesjährigen Preisträger der Dr.-Karl-Renner-Stiftung:

Der Verein Hemayat (arabisch für „Schutz“) wurde 1995 gegründet und bietet seither Hilfe für Folter- und Kriegsüberlebende an. Ein Großteil der Patienten stammt dabei aus Tschetschenien, Afghanistan, dem Iran und Georgien. Die Unterstützung von Hemayat ist dabei für die Klienten kostenlos.

Der Verein Steine der Erinnerung gestaltete 2005 die Straße der Erinnerung am Volkertplatz: in den Boden gesetzte Messingtafeln – Steine der Erinnerung – schaffen eine Gedenkstätte für die ermordeten und vertriebenen Menschen.
Das Projekt führte zu den „Wegen der Erinnerung“, die zu vielen für das frühere jüdische Leben…





Gluthölle am Praterstern!

14 07 2010

Am verbauten Praterstern ist es unerträglich heiß, gerade die Öffi-Fahrgäste müssen für diesen Murks nun büßen, z.B. beim Umsteigen in die Linien 5, O und 80A.

Heute zeigte dieses Thermometer 42°C

Lt. Angaben der Meteorologen war heute der heißeste  Tag des Jahres 2010 und diese Hitze soll noch bis Freitag anhalten.

Das Platzthermometer zeigte heute: heiße 42° C.

Das „super“ Glasdach am neuen Praterstern in der Leopoldstadt wirkt da wie eine Sauna. Unter diesem Glasdach hatte es heute satte 38,7°C.

Im Vergleich: Im alten 21er Durchgang hatte es „nur“ 34,6°C.

Auch die Betonplatten strahlen gewaltig Hitze ab!

Und der eingesperrte Bambus kann eine Wiese mit Bäumen nicht ersetzen.

Und so bleibt der Praterstern an heißen Tagen „die teuerste Sauna der Leopoldstadt“

Ein Tipp an alle Menschen, die  Hitze-empfindlich sind: den Praterstern meiden!

Bei Windstille: die perfekte Sauna!

Robert





Wahlkampffieber

9 07 2010

Die bereits fertiggestellte Eisenbahnunterführung am Nordbahnhof in Verlängerung der Taborstraße hat Platz für eine Straßenbahn.

Mit Freuden verfolgen wir die diversen OTS, wo die anderen Parteien zu unseren Forderungen und Erfolgen Stellung nehmen. So ist aufeinmal auch FPÖ-2-Chef Seidl munter geworden und nimmt eine alte Forderung von uns auf, auch eine Straßenbahn durchs Nordbahnhofviertel zu führen.
Daß wir dzt. eine Kampagne zu 11er statt 11a führen, wo auch Seidl für eine Straßenbahn unterschreiben könnte, hat er wahrscheinlich verschlafen. Wir haben nämlich viele Hände, die wunderbar ineinandergreifen und wir würden zB die BewohnerInnen vom Volkert- und Alliiertenviertel nicht so im Stich lassen, wie zuletzt Seidl es getan hat. Wie beim Runden Tisch für die Verlängerung der Abendfahrtzeit des 80a berichtet wurde, wurde mehrmals versucht mit Hrn. Seidl Kontakt aufzunehmen, er hat nicht einmal geantwortet. Das ist Diskussionsverweigerung.
So stellen wir fest, die FPÖ jedenfalls, ist die einzige Partei, auf die sich die Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter zu 100% NICHT verlassen können.
Geschrieben im Wahlkampffieber…

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100706_OTS0030/fp-seidl-nun-hat-auch-die-gruenen-in-leopoldstadt-das-wahlkampffieber-gepackt





Politik in der Leopoldstadt

6 07 2010
Das ist mein erster Eintrag auf dem Blog der Grünen Leopoldstadt. Als Neuling was es für mich schwierig zu verstehen, wie die Politik hier im Bezirk funktioniert. Besonders interessierte mich, was auf der Wiener Bezirksebene politisch gestaltbar ist. Ich denke auch vielen anderen Menschen ist es nicht ganz klar, wo wir konkret etwas verändern können und wo uns die Hände gebunden sind.
Grob eingeteilt dreht es sich um folgende Themen: Verkehr, Bauen, Schulen und mit etwas Glück um Umwelt. Die Seiten der Grünen in unserem Bezirk sind voll von Verkehrsthemen wie Linienführung und Fahrzeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln, Markierungen von Zebrastreifen, Radwegen, ungünstig geschaltene Ampelanlagen, Radabstellanlagen und Parkplätzen. Ein zweiter großer Bereich ist die Einhaltung der Bauordnung, wo Abweichungen davon genehmigt werden müssen. Aber auch der Abriss von denkmalgeschützten Gebäuden, die Errichtung von Tiefgaragen und Verbauung von Grünflächen wie am Augartenspitz sind politisches Thema und können von der Bezirksvorstehung beeinflusst werden.




Befragung Trunnerparkgarage – wenn uns das Ergebnis nicht passt, veröffentlichen wir es nicht…

4 07 2010

Anders ist es nicht zu erklären, dass SP-Bezirksvorsteher Kubik das Ergebnis der Auszählung der Befragung zur Trunnerpark nicht bekannt gibt. Sicher über 2.000 Menschen haben ihren WählerInnenwillen kundgetan und dürfen jetzt nicht erfahren, wie die Befragung ausgegangen ist. Nicht nur das, in der Presseaussendung von BV Kubik schreibt dieser, dass er sich an eine Abmachung mit der BI gebunden fühlt, das Ergebnis nicht bekannt zugeben. Eine Abmachung, die der BV quasi der BI aufgedrückt und auch noch alle Anwesenden beim Auszählen zum Schweigen verpflichtet hat. Für uns ist das demokratiepolitisch eine Sauerei!

Vom 7. bis 30. Juni wurden ca. 6.500 (auch hier ist die genaue Zahl nicht bekannt) BewohnerInnen des Volkert- und Alliiertenviertels und angrenzenden Straßenzügen zum Bau einer Garage unter dem Trunnerpark befragt. Am 1. 7. wurden vom Grätzelbeirat die Kuverts geöffnet und die Ja- und Nein-Stimmen gezählt. Alle in dieser Wahlkommission Tätigen wurden zum Stillschweigen verpflichtet, und mit der BI „abgesprochen“, dass die Ergebnisse am Montag – das wäre der 5.7. – zu präsentieren.

Einen Tag vor der „gemeinsamen Präsentation“ gibt es noch keinen Termin und Ort!





Mit der Buslinie 11A durch die Leopoldstadt!

18 06 2010

Am 10. & 11. Juni 2010 war ich mit der Videokamera unterwegs und zwar im Linienbus 11A, zwischen der Endstelle Krieau und der Millennium City.

Im Bus hatte es über 38°C. und viel Geduld war gefragt!

Hier mein Fahrtbericht vom Donnerstag, den 10. Juni, am Nachmittag:

  • 16:21 ging es vom Praterstern im leeren 82A zur Endstelle des 11A
  • 16:25 an Krieau11A fährt vor meiner Nase weg – Monsterstau in der Vorgartenstraße
  • 16:35 kommt der erste 11A – ein zweiter 11A kommt gleich dazu.
  • 16:38 Abfahrt in Richtung Stadion – halb voll – bis Meiereistraße – Engerthstraße retour (baustellenbedingt)
  • 16:43 Station Offenbachgasse
  • Ampel Elderschplatz – Machstraße – 1:20 Wartezeit
  • Jungstraße – Vorgartenstraße – ab da füllte sich der Bus – die Türen quietschten
  • 16:50 Lassallestraße – Station 1
  • 16:53 Lassallestraße – Station 2 – Bus = bum voll – weiter zur Millennium City – man wird gut DURCH GESCHAUKELT – dazwischen hatte der Bus 2 Störungen mit der Tür–Hydraulik und musste 2 mal neu gestartet werden
  • 17:02 an Millennium City – 2 Min. später kam der nächste 11A – voll –17:06 kam dann der 3. – voll!
  • auch der 5A war in Richtig Leopoldstadt voll besetzt!
  • 17:19 ab Millennium City gesteckt voll – Bus hatte eine defekte Tür
  • 17:25 Station Innstraße – eine Frau schrie von außen: bleibens stehn, meine Kinder sind noch drinNotbremse – ich flog mit Kamera auf eine Frau…
  • 17:27 Eine Frau meinte: …den 21er hams einstellt, ….jeden Tag das selbe Theater, … die Stimmung im Bus war angespannt.
  • 17:33 Lassallestraße (an allen 4 Stationen – viele Menschen)
  • 17:37 Station Hillerstraße – alle mussten aussteigen – Bus fährt aus Plan–Technischen Gründen wieder zurück. (Kurzführung)
  • 17:38 Umsteigen in den nächsten Bus – wieder voll – dann Stau in der Engerthstraße (Fahrer öffnete zwischendurch die Türen, damit die Menschen zur U2 gehen konnten.
  • 17:51 Passieren der Kreuzung – Machstraße zur Vorgartenstraße
  • (Bei einer Grünphase kommen 3 KFZ drüber)
  • 17:55 Ankunft Krieau – Bus 11A fuhr wieder normal über die Offenbachgasse weiter.
  • In der Vorgartenstraße war Stau vom Elderschplatz bis zur Meiereistraße. (in beiden Richtungen)
  • Auf den nächsten 11A mussten die Menschen über 20 Min. warten
  • Auch die Fahrten zwischen 7h – 10h, am 11. Juni 2010 waren ähnlich der Fahrt vom Vortag

Zusammenfassung der beiden Fahrten mit dem 11A:

  • – SAUNA – QUIETSCHEND – LAUT – MANN /FRAU WIRD DURCH GESCHAUKELT – UNPÜNKTLICH – UNREGELMÄSSIGE INTERVALLE – AMPELSCHALTUNGEN und BAUSTELLENKOORDINATION sind nicht auf die ÖFFIS abgestimmt.
  • Eine Qual für alle Menschen die auf den 11A angewiesen sind.

Der 11A ist eine absolut wichtige Quer-Verbindung zwischen der Leopoldstadt, der Brigittenau und Döbling.

Dieser Bericht sowie das dazugehörige Video sollen die Politiker und die Wiener Linien wachrütteln, dass diese wichtige Verbindung wieder eine leise, moderne, bequeme und pünktliche Linie wird.

Am besten in Form einer Straßenbahn – dem 11er.

Robert