RAT UND UNTERSTÜTZUNG IN SOZIALEN FRAGEN

21 02 2010

Haben Sie Probleme mit dem AMS, der Pensionsversicherungsanstalt, mit Wiener Wohnen oder anderen Behörden und Institutionen? Befinden Sie sich in einer schwierigen Lebenslage? Wir Grünen Leopoldstadt beraten und unterstützen Sie gerne. Kostenlos und unkompliziert!
Wann: Jeden dritten Mittwoch im Monat, 18:00 bis 19:00 Uhr oder nach schriftlicher Voranmeldung: leopoldstadt@gruene.at
Nächster Sprechtag:
Mittwoch, 17. März 2010
grünraum2
1020 Wien, Leopoldsgasse 33





Zeitzeuginnenporträts – Dagmar Ostermann und Ceija Stojka

17 02 2010

Dagmar Ostermann

Einladung zu einem Filmnachmittag

ABER IN AUSCHWITZ WILL ICH BEGRABEN SEIN
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka

Sonntag, 21. 2. 2010
Filmhaus Kino Spittelberg

Details





Weniger Autos!

24 12 2009

Die gute Nachricht zum Tage:

Wie die Statistik zeigt, geht der Pkw-Bestand in der Leopoldstadt zurück.

Waren 2007 noch 31.773 Pkws gemeldet, so waren es 2008 nur mehr 31.312 Pkws.

Zugegeben, ein Minus von 1,4% ist nicht gerade die Welt, aber die die Zeiten der alljährlichen Zunahme des Pkw-Bestands sind wohl vorüber.

60 Autos und ein Bus: Ungleicher Platzverbrauch, gleich viel Personen im Verkehr. Bild: Regina Kühne

Deshalb ein Appell an die Mehrheitspartei SPÖ und ihre BezirksrätInnen:

Macht doch nicht so ein Tamtam um jeden einzelnen Parkplatz und lasst doch zu, dass der Straßenraum öfter auch für andere Zwecke benutzt wird, als zum Abstellen von Blech. Radständer und Schanigärten in der Parkspur, breitere Gehsteige und Radstreifen gegen die Einbahn statt Parkspuren. Echte Wohn- und Spielstraßen ohne parkende Autos. usw., usf.

Wolfgang





Sitzung der Bezirksvertretung vom 15.12.

15 12 2009

16:00 Uhr

Heute ist also die Weihnachtssitzung. Traditionell wenig Anträge. Der wichtigste Punkt ist der Beschluss des Bezirksbudgets.

Unsere Kritik am Budget betrifft vor allem das Finanzierungsmodell für die Campusschule am Nordbahnhof. Dem Bezirk kostet dieses PPP-Modell jährlich 400.000,- EUR! Und das für 24 Jahre (genaueres hier).

Budget wird traditionell beschlossen mit den Stimmen der SPÖ und der ÖVP.

Jetzt gibt es eine Diskussion um das Urteil des Europ. Gerichtshof für Menschenrechte zum Aufhängen von Kruzifixen in öffentlichen Räumen. Die ÖVP will unbedingt eine Resolution, dass Religion keine Privatsache ist, sondern öffentlich ausgeübt werden soll. Die SPÖ-MandatarInnen dürfen heute nach ihren Gewissen abstimmen (wörtlich!). Dementsprechend muss heute zum ersten Mal in den letzten 5 Jahren wirklich gezählt werden. Der Antrag wird aber trotzdem abgelehnt.

Wir fordern die Stadt Wien auf, mit den ÖBB zu verhandeln, um eine qualitative Verbesserung des Angebots auf der Schnellbahn und der Serviceleistungen zu erreichen. Die ÖVP stimmt nicht zu…warum?

Wir wollen Tempo 30 im gesamten Volkertviertel. Derzeit sind 2 Straßen davon ausgenommen. Die SPÖ sagt, dass die Wiener Linien dazu nein sagen? Warum bestimmen die Wiener Linien die Verkehrspolitik? Und außerdem wäre es für den Fahrer ur-schwer sich an die Begrenzung zu halten. Im Falle eines Unfalls und erhöhter Geschwindigkeit wäre er dran – jo eh!  Das ist das Argument des Tages… Alle anderen Parteien sind gegen unseren Tempo30-Antrag!

2 Anträge sollten der Verkehrskommission zugewiesen werden. Die SPÖ will dem zustimmen, aber nur wenn wir nicht zuweisen – soll sein. Dabei geht es auch um die Überprüfung der Fußgängerampel bei den Straßenbahngleisen rund um den Praterstern und um einen Fußgängerübergang über die Franzensbrückenstraße.

Das wars auch schon wieder

Schöne Weihnachten und frohe Festtage

Markus Rathmayr





Taborstraße – Herminengasse – Franz-Hochedlingergasse

13 12 2009

Radfahren in der Leopoldstadt, Teil 1

Radfahren macht Spaß und ist gesund

Das Fahrrad ist für die Leopoldstadt ein ideales Verkehrsmittel. Der Bezirk ist eben und durch seine zentrale Lage können auch viele wichtige Punkte in anderen Bezirken relativ leicht erreicht werden.

Doch wie sind die politischen Rahmenbedingungen für das Radfahren in der Leopoldstadt? Wenig Licht und viel Schatten – einfach stark verbesserungswürdig.

Wenig passiert von selber (auf Initiative des Magistrats), die meisten Fortschritte passieren auf Grund von Grünen Anträgen, auch wenn es lange dauert, wie z.B. die Öffnung der Einbahnen im Alliierten- und Volkertviertel in diesem Herbst (Antrag aus 1999 bzw. 2001). Vieles wird aber von der absolut regierenden SPÖ abgeschmettert.

2001 hatten wir die SPÖ soweit, dass vom Magistrat ein Radverkehrskonzept für die Leopoldstadt erarbeitet wurde. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen. So sollten z.B. alle Einbahnen für den Radverkehr geöffnet werden – sofern die Fahrbahn ausreichend breit ist. Von einer Umsetzung dieses Konzepts sind wir immer noch weit entfernt, obwohl die Zielvorgabe dafür 2007 war. Davon kann sich jeder  selbst überzeugen.

3 exemplarische Beispiele für den fehlenden Willen der SPÖ für Verbesserungen im Radverkehr.





50er Strecke im Volkertviertel wird Unfallhäufungspunkt

6 12 2009

Ein weiterer Unfall Ecke Vereinsgasse/Volkertstraße, diesmal mit einem Verletzten. Normalerweise sollte ja ein Grätzel verkehrssicherer werden, wenn eine Tempo 30-kmh-Zone eingeführt wird. Nicht so in der Leopoldstadt. Nicht so im Volkertviertel.
Die Wiener Linien bestimmen die Verkehrspolitik in der Leopoldstadt





Tempo 30 Zonen und die Macht der Wiener Linien!

17 11 2009

Vor kurzem wurde das Alliiertenviertel in der Leopoldstadt, abgegrenzt durch die Straßen Taborstraße – Am Tabor – Nordbahnstraße, flächendeckend als Tempo 30  Zone ausgeschildert, sowie das Radfahren gegen die Einbahn, in allen Einbahnen zugelassen. Der dazugehörige Antrag wurde bereits 1999 im Bezirksparlament von den Grünen Leopoldstadt eingebracht und nach “nur” 10 Jahren auch umgesetzt.

Fürs Volkertviertel wurde der Antrag im Jahr 2001 gestellt. Tempo 30 Zone und Radfahren gegen alle Einbahnen, abgegrenzt durch die Straßen, Taborstraße – Am Tabor – Nordbahnstraße – Praterstern und Heinestraße, wurde gefordert.

Und wer glaubt, dass über die Sicherheit von Schulkindern und über Tempo 30 Zonen Stadtrat Schicker oder Bezirksvorsteher Kubik entscheiden, der irrt gewaltig – nein – es entscheiden die Wiener Linien! wie es in einer Anfrage aus dem Jahr 2006 hervorgeht.

Und deshalb gibt es im Volkertviertel nicht nur viele Schulen, sondern eine unübersichtliche und durchlöcherte Tempo 30 Zone. Diese Eunuchen-Lösung ist als gefährlich einzustufen und  daher inakzeptabel für alle Schulkinder und auch inakzeptabel für die Lebenshilfe in der Rueppgasse.

Tempo 30 Lücke 1 / Volkertstraße

Bild 1 + 2 Die Lücken der T30 Zone in der Volkertstraße,

mehr Bilder unter: Tempo 30 Zone im Volkert- und Alliiertenviertel

Was haben Sie, Herr Stadtrat Schicker, mit folgender Passage in Ihre Presseaussendung vom 11. August 2009 gemeint?

“Tempo-30-Zonen: Deren Ausweitung wird zur Verkehrsberuhigung in Wohngebieten weiter vorangetrieben. 2009 sind u.a. im Volkert-und Alliiertenviertel in der Leopoldstadt sowie in Gersthof Tempo-30-Zonen geplant:”

Wird es eine volle oder “nur” eine halbe Tempo 30 Zone?

Und so bleiben die Mühlfeldgasse, die Rueppgasse (Nr.8-22), die Volkertstraße (Nr.2-16), der Volkertplatz (Nr.11-15), die Holzhausergasse, die Kleine Stadtgutgasse (Nr.10-16) und die Fugbachgasse (2-10), Tempo 50 Strecken.

Und Radfahren gegen die Einbahn gibt es nicht in der Volkertstraße (Nr.2-16), am Volkertplatz (Nr.11–15) und in der Holzhausergasse.

Kurz angedacht: Wann wird das Karmeliterviertel flächendeckend Tempo 30 Zone? Auch im Karmeliterviertel gibt es jede Menge an Schulen.

Immerhin wurde dieser Antrag der Leopoldstädter Grünen erst am 28. März 2000 gestellt.

Robert







Mit wem die FPÖ sich bettet

8 10 2009

In der BV vom 29.9.09 gab es 3 Anträge zu den Wagenplätzen, und eine Diskussion darüber.

An diesem Beispiel Wagenplätze lässt sich sehr gut sehen, mit wem die FPÖ im Bett liegt:
Auf der Neonaziseite alpen-donau, die außerdem das Urheberrecht für Fotos völlig außer Acht lässt und Fotos ohne Genehmigung veröffentlicht, heißt es verhetzend und rassistisch:

Die Wohnwagenspinner wollen die Miete aber einem „guten Zweck“ zukommen lassen, nämlich dem Verein Ute Bock. Der Verein der „Negermama Bock“, der sich ausschließlich für Neger und andere Wirtschaftsflüchtlinge einsetzt ist den Wienern ja sattsam bekannt. So sind fast alle Rauschgiftneger Wiens in den Häusern von Frau Bock gemeldet…
Eine Investition, die sich bei einem befristeten Vertrag und für herumziehende Nomaden die sich wie Juden und Zigeuner gebärden, eben nicht rentiert. In den letzten Wochen ziehen die Wohnwagenfiguren jetzt von Grundstück zu Grundstück.
Und: … Wer glaubt, über dem Gesetz zu stehen, muß rasch eines Besseren belehrt werden, halten die FPÖ-Mandatare fest.

Unter „Verweise“ ist auch ein Link zur FPÖ zu finden:





Schulsozialarbeit auch in der Leopoldstadt

2 10 2009

Die SPÖ lenkt endlich ein: Schulsozialarbeit kommt! Druck und Hartnäckigkeit der Grünen führen nun zu einem Erfolg, neun SchulsozialarbeiterInnen werden in einem ersten Schritt angestellt, weitere sollen folgen.

Gewaltprävention und Konfliktlösung bei Jugendlichen

„Ausgehend von Rudolfsheim-Fünfhaus, wo zwei Schulsozialarbeiter nach dem Lehrerdiensterecht angestellt werden sollen, soll je ein/e Schulsozialarbeiter/in auch im 2., 10., 12., 16., 20., 21. und 22. Bezirk tätig sein, wobei die Einsatzgebiete in der Pilotphase “flexibel und mobil” gestaltet werden“, berichtet Der Standard.
Einlenken der SPÖ.





Rassismusfreie Leopoldstadt – Einladung zu den Veranstaltungen

27 09 2009

Ein grauslicher Wahlkampf der FPÖ kündigt sich an, mit Angstmache und Hetze wollen sie auch in Wien wieder Stimmen gewinnen, wir erinnern uns noch zu gut an die letzten hetzerischen, diskriminierenden und antisemitischen Wahlplakate der F.
Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Faschismus sind keine „Dummenjungenstreiche“, sondern Ausdruck von Menschenverachtung und Dummheit.
Wir wollen Zeichen setzen und unterstützen die vielen Initiativen und Kulturschaffende und das Personenkomitee, das die Aktionswoche „Rassismusfreie Zone Leopoldstadt und anderswo“ initiiert und organisiert, wie Ute Bock, Integrationshaus, Ehe ohne Grenzen, Sonderpädagogisches Zentrum 2, Einfahrt, Sperlhof uvam.
Zu den Veranstaltungen: