Streik der SchülerInnen – sehr berechtigt

24 04 2009
Heute Streik der SchülerInnen

Heute Streik der SchülerInnen

Zugegeben, ich schätze die freien Fenstertage nach den Donnerstagfeiertagen im Frühling sehr, weil ich da hin und wieder mit Familie auf Kurzurlaub fahre. Deswegen bin ich von der Streichung der schulautonomen Tage auch persönlich betroffen.

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Autobahnen oder Volksschulen?

28 03 2009
Bildung statt Autobahnen

Bildung statt Autobahnen

Letzten Samstag les ich in den Salzburger Nachrichten einen interessanten Artikel zur aktuellen Debatte um die Schulpolitik.

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21. März: A Pflanz, a Tanz, a Musi und a Himmlreich

18 03 2009

1. Frühlingspflanzkonzertpicknick am Augartenspitz

foto_augartenspitz_pflanz_2009_kl1Es ist soweit. Jetzt pflanzen sie uns und trotzen dem kalten Frühlingsbeginn… Am Augartenspitz wird mit Pauken und Trara der Frühling eingeläutet! Unter dem Vorjahrsmotto „Pflanzen gegen die Pflanzerei von oben“, das an Aktualität leider nichts verloren hat, wird am Samstag, den 21. März gegärtnert, auf dass der Spitz sich in ein Blumenparadies verwandle. Die ZiergärtnerInnen laden alle Berufenen herzlich ein, Blumen und Gerätschaft selbst mitzubringen und sich an der großen Pflanzerei zu beteiligen (auch vor Ort wird einiges vorhanden sein).
In monotone Arbeit soll das Ganze allerdings keinesfalls ausarten: Wie in früheren Zeiten wollen wir die Grenzen zwischen Arbeit und Tanz, zwischen Gespräch und Gesang aufheben. Labungen aller Art nebst Feuerchen und Lebendmusik werden uns zum Tanzen und Pflanzen geradezu verleiten: Neben der Sängerin Susanne Trendov wird Akkordeonist und Bürgermeister der Augartenstadt Otto Lechner aufspielen.

Es lädt ein, blumig,
das Josefinische Erlustigungskomitee

Termin:    Sa, 21. März 2009
Zeit:     ab 11h, Musik ab 15h
Ort:     Augartenspitz, Eingang Filmarchiv, Ecke Obere Augartenstraße/ Castellezgasse bei U2-Station Taborstraße

Weitere Infos:
www.erlustigung.org
Fotodownload: www.erlustigung.org/presse

Rückfragehinweis:
Raja Schwahn-Reichmann, Barocknotrufnummer 0676/ 495 31 33





Verschrottungsprämie für Schmieds Bildungspolitik!

1 03 2009

Ich würde die Bildungspolitik unserer Regierung gerne gegen eine neue, zeitgemäße eintauschen. Die alte kann einfach verschrottet werden.

recycling

Wir haben in den letzten fünf, sechs Jahren ja schon viel Unfug erlebt in unseren Schulen. Die Sparefrohministerinnen, früher Gehrer – nun Schmied, zerstören die Zukunft ganzer Generationen. Da wurden fleissig Stunden gekürzt, Stellen nicht nachbesetzt, Förderstunden reduziert, Freiwillige Übungen weggekürzt, Sozialarbeit für unnötig befunden und gespart an allen Ecken. Und nun heißt es, die LehrerInnen sollen halt zwei Stunden länger unterrichten, dann kann die Bildungsreform weiter durchgeführt werden.

Hallo?

Da frage ich mich erstens gleich: welche Bildungsreform denn bitte? Denn da war genau gar keine. Die neue Mittelschule kanns ja wohl nicht sein. Und zweitens: soll der Unterricht jetzt besser werden wenn die PädagogInnen fürs gleiche Gehalt mehr arbeiten müssen? Und drittens: fein, dass jetzt wieder einmal hunderte JunglehrerInnen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, sie sind die Unsicherheit eh schon gewohnt…

In Krisenzeiten Geld bei Schule und Ausbildung zu sparen, ist grob fahrlässig und vernichtet die Chancen unserer Kinder. Ich will, dass die LehrerInnen deutlich bessere Bedingungen für ihre wertvolle und stressige Arbeit vorfinden: kleinere Klassen, mehr Freiraum, SozialarbeiterInnen und Supervision an den Schulen. Und ein Umdenken der Politik: das Beste ist für für Kinder und deren Bildungsweg gut genug. Hier wird nicht gespart. Aber Darabos kauft dann halt keine Panzerfahrzeuge um 200 Millionen Euro. Schöner Gedanke irgendwie.

Jutta








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