Unsere Postämter müssen bleiben!

30 10 2011

Die Post will in der Leopoldstadt die Postämter Krummbaumgasse 2–4, Engerthstraße 191 und Wehlistraße 309 schließen. Stattdessen sollen Postschalter in den Bawag-Filialen in der Taborstraße, in der Lassallestraße und im neuen ÖGB-Gebäude bei der Donaumarina eingerichtet werden.

Wir haben eine Online-Petition gegen die Postamtsschließungen gestartet

Wir haben eine Online-Petition gegen die Postamtsschließungen gestartet

Es gibt bereits eine starke private Initiative, die Unterschriften gegen die Schließung des Postamts Krummbaumgasse sammelt.

Das Postamt ist ein wichtiges Element des Grätzelzentrums Karmelitermarkt. Wird das Postamt geschlossen, so hat dies auch negative Auswirkungen auf die Attraktivität des Karmelitermarkts.

Unsere Umfrage im Blog hat ergeben, dass sich 72-83% gegen die Schließung der drei Postämter aussprechen.

Deshalb haben wir jetzt eine Online-Petition gegen die Schließung dieser drei Postämter eingerichtet. Auf unserer Postamts-Website kann man online unterzeichnen, man kann sich aber auch Unterschriftenlisten zum selber Ausdrucken runterladen und selber Unterschriften sammeln.

Wir Grüne werden aber auch vor Ort Unterschriften sammeln und zwar am

Freitag, 11.11.2011, 15 bis 17 h, vor dem Postamt Engerthstr. 191 und am

Samstag, 12.11.2011, 10 bis 12 h, am Karmelitermarkt.

Die Unterschriften werden wir an Verkehrsministerin Bures übermitteln, die nach dem Postmarktgesetz der Schließung der Postämter zustimmen muss.

Wir werden ja sehen, ob sie das trotz dem Vorliegen Tausender Protestunterschriften durchziehen wird.

Wolfgang





Lösungen für das Stuwerviertel

23 11 2010

Kaum ein Tag vergeht, an dem die FPÖ nicht mit wütenden Presseaussendungen gegen die grüne Verkehrspolitik anschreibt. Schön, denn nachdem die blaue Verkehrspolitik so ziemlich die Antithese zur Grünen Verkehrspolitik darstellt, zeigt uns das, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So verlangt die FPÖ Leopoldstadt z.B. ein Verbot des Radfahrens gegen die Einbahn, keine flächendeckenden „Tempo-30 Zonen“ und die Schaffung weiterer Schrägparkplätze.

In seiner heutigen Presseaussendung schreibt FP-Seidl in ohnmächtiger Wut gegen die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im Stuwerviertel und gegen weitere Tempo 30 – Zonen in der Leopoldstadt an.
Nachdem diese Aussendung vor falschen Anschuldigungen strotzt, möchte ich hier eine Richtigstellung anbringen.

Das Parkpickerl am Wochenende bringt im Stuwerviertel mehr freie Parkplätze

1) Das Stuwerviertel leidet häufig unter dem Parkplatzsuchverkehr der BesucherInnen von Veranstaltungen in der Messe und im Prater. Das Stuwerviertel und das an die Messe angrenzende Gebiet zwischen Vorgartenstraße und Handelskai werden oft als Gratis-P&R-Parkplatz zweckentfremdet. Den BewohnerInnen des Stuwerviertels ist es zu solchen Zeiten nur ganz schwer möglich, einen Parkplatz im Viertel zu bekommen. Deshalb haben wir bereits seit Jahren die zeitliche Ausdehnung des Parkpickerls auf Wochenenden gefordert.
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SPÖ bremst bei Tempo-30-Zone Karmeliterviertel

7 10 2010

 

Tempo 30 - Zonen erhöhen die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität

 

In allen Wohnvierteln der Leopoldstadt gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h. In allen? – Nein, verbissen kämpft Bezirksvorsteher Kubik gegen eine Tempo-30-Zone im Karmeliterviertel. Als Ausrede darf der Bus 5A herhalten, der dann auch nicht schneller fahren dürfte – egal, ob er dazu überhaupt in der Lage ist.

Seit gut 10 Jahren kämpfen wir Grüne dafür, dass das Karmeliterviertel zu einer Tempo-30-Zone wird. Dem ersten Antrag aus dem Jahre 2000 folgten weitere und viele Diskussionen in der Verkehrskommission.

Die SPÖ schaltete auf stur. Doch im Juni 2009, die Überraschung: Die SPÖ stimmte unserem Antrag auf eine Befragung der BewohnerInnen des Karmeliterviertels über die Einführung von Tempo 30 zu.

Das war vor 16 Monaten und noch immer gibt es keinen Termin für die Befragung.

Bezirksvorsteher Kubik will offenbar die Tempo-30-Zone im Karmeliterviertel nicht. Anders ist seine Verzögerungstaktik nicht zu erklären.

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Alexander Van der Bellen am 25.9. in der Leopoldstadt

22 09 2010

Alexander Van der Bellen tourt am 25.9. mit Uschi Lichtenegger und Adi Hasch begleitet von der Samba-Gruppe Vienna Samba Project durch die Leopoldstadt. Um 10:30 geht es bei der U2-Station Taborstraße los und der Spaziergang führt über die Taborstraße stadteinwärts zum Karmeliterplatz, um dann um etwa 11:00 Uhr beim Stand der Grünen am Karmelitermarkt einzutreffen.

Neben viel Infomaterial gibt es auch die Möglichkeit, mit Alexander Van der Bellen und den BezirkspolitikerInnen der Leopoldstadt zu diskutieren. Weiters freuen wir uns, dass auch Ulrike Lunacek, Abgeordnete zum Europaparlament und Sprecherin der Europäischen Grünen,  mit uns diesen Samstag am Karmelitermarkt wahlkämpft.

Alexander Van der Bellen will Stadtrat einer rot-grünen Regierung werden. Er kandidiert auf unserer Landesliste auf Platz 29 und möchte über Vorzugstimmen ins Rathaus kommen. Rund 10 000 Menschen müssen „Van der Bellen“ beim Stadtwahlvorschlag hinschreiben, damit er es schafft. Heute war sein Kampagnenstart.

Alexander Van der Bellen

Ulrike Lunacek





Was sich Häupl und Kubik nicht zu fragen trauen

20 02 2010

Der letzte Mohikaner ;-)

Die SPÖ hat mit einer ziemlich unehrlichen Volksbefragung den Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen im Herbst gestartet. Wir wollten der 7 Mio. Euro teuren Werbemaschinerie Plakate entgegenhalten, auf denen wir Themen affichierten, über die eine Volksbefragung wirklich Sinn machen würde, die sich aber Bürgermeister Häupl nicht zu fragen traut. Eines der Plakatthemen war die geplante Konzerthalle der Sängerknaben am Augartenspitz.

Doch davor hat sich die SPÖ offenbar so gefürchtet, dass sie das Magistrat unsere Plakatständer wegräumen ließ. Zwar waren alle Standorte kommissioniert, doch fehlten noch die amtlichen Aufkleber dafür. Das Magistrat erklärte, dass sie 4-6 Wochen für die Produktion dieser 200 Pickerl brauchen. Wer’s glaubt, wird selig…

Doch ein widerständiger Plakatständer konnte den Häschern des Magistrats entgehen und steht noch immer vor Ort. Wo, das verrate ich nicht, denn er soll noch länger dort stehen ;-)

Und wie hält es Bezirksvorsteher Kubik mit Volksbefragungen?!





Das Ende eines Gehsteigs, oder: Mehr Herz für SUVs

7 09 2009

Hollandstr-Umbau-2009-09

Am Rand des Auto-Grossparkplatzes “Hollandstrasse” wird dzt der Gehsteig nach den Vorstellungen der Bezirksmächtigen, “autokompatibel” umgestaltet:

Aus dem ehemals einigermaßen breiten und angenehmen Gehsteig wird ein Wegerl mit amtlicher Mindestbreite. Da dort beidseitig quer geparkt wird, werden von den 2m Gehsteig nicht viel übrigbleiben, da die Motorhauben bekanntlich bei dieser Abstellrichtung bis zu einem Meter in den Gehsteig hineinragen.

Vorgeschobener Grund: Radstreifen








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