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DAS BLOG DER GRÜNEN IN WIEN LEOPOLDSTADT


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Die neue Mariahilfer Straße ist toll – komm auch hin!

Viel netter - ohne Blech und Abgase

Viel netter – ohne Blech und Abgase

Ich war in den letzten 2 Wochen viermal auf der neuen Mariahilfer Straße. Und es hat mir sehr gut gefallen. Ohne Autos ist es dort viel leiser, das Tempo der Menschen ist entspannter und die Luft ist besser.
Wer das nicht glaubt, sollte sich selbst ein Bild davon machen und nicht nur das glauben, was in den Krawallmedien steht.

Am besten macht ihr das gleich morgen am Samstag, beim großen Straßenfest in der Mariahilfer Straße.

Ja, in den Medien gibt es viel Kritik, aber das ist maßlos aufgebauscht. Natürlich funktioniert noch nicht alles perfekt, aber schließlich ist ja jetzt noch die Testphase. Und die ist schließlich dazu da, Schwächen zu erkennen und zu beheben.

Ja, die Busspur in der Fußgängerzone war keine so tolle Idee, aber das wird sich ja bald ändern.

Ja, manche RadlerInnen fahren in der Fußgängerzone wahrscheinlich zu schnell, aber das wird sich bald einspielen. Die allermeisten RadlerInnen fahren nach meiner Beobachtung jetzt schon langsam und respektieren den absoluten Vorrang der FußgängerInnen.

Kopenhagen: Radfahren erlaubt in Fuzo

Kopenhagen: Radfahren erlaubt in Fuzo

Ich war heuer im Sommer in der ältesten Fußgängerzone der Welt (so kann man zumindest lesen), in der Ströget in Kopenhagen. Und niemand regt sich dort auf, wenn die RadfahrerInnen – langsam (mit max. 15 km/h) – durchfahren.

Auch in Lienz und Graz und Linz und Salzburg und Wiener Neustadt und am Praterstern usw. usf. funktioniert das sehr gut. Nur in Wien soll das nicht gehen? Das kann ich nicht glauben.

Abgesehen davon, dass dieses Thema als Wahlkampfthema missbraucht wird, geht hier offenbar die Saat der jahrelangen Kampagne von ÖVP, FPÖ und der Krawallmedien gegen die RadfahrerInnen in Wien auf. Viele Menschen verbinden bereits das Wort Radfahrer mit dem Wort Rowdy, genauso wie Strache das Wort Asyl nicht ohne das Wort Missbrauch aussprechen kann.

Wie gesagt, es gibt durchaus noch Verbesserungspotential in der Mariahilfer Straße. Aber begreifen wir doch die neue Mariahilfer Straße als einen Ort der Begegnung von Menschen und als einen großen Gewinn für die Lebensqualität in unserer Stadt und für die lokale Wirtschaft.

Bis morgen, mich trefft ihr ab 14h auf der MaHü,

Wolfgang

Lienz: Radfahren erlaubt in Fuzo

Lienz: Radfahren erlaubt in Fuzo

Graz: Radfahren erlaubt in Fuzo

Graz: Radfahren erlaubt in Fuzo

Salzburg: Radfahren erlaubt in Fuzo

Salzburg: Radfahren erlaubt in Fuzo


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Grüne stoppen Gifteinsatz im Augarten

Im Herbst 2010 haben wir aufgedeckt, dass die Bundesgärten auch im Augarten das bedenkliche Breitbandherbizid „Round Up“ von Monsanto einsetzen. Wie gefährlich dieses Mittel offenbar ist, wurde durch den Bericht im gestrigen Standard (16.6.11) eindrucksvoll bewiesen.

Die Kampagne der Grünen war erfolgreich

Wir haben damals eine Kampagne gegen diesen Einsatz gestartet.
Wir haben eine Protestkartenaktion an den zuständigen Umweltminister durchgeführt. Allen Augarten-BesucherInnen, die sich daran beteiligt haben, wollen wir ein herzliches Dankeschön dafür aussprechen.

Denn offenbar hat dies so viel Druck erzeugt, dass „Round Up“ von den Bundesgärten im Augarten nun nicht mehr verwendet wird.
Im heurigen Frühjahr gab es dazu intensive Hintergrundgespräche zwischen dem Grünen Umweltsprecher Maresch, dem Büro der Fr. Umweltstadträtin und der Bundesgartenverwaltung.
Diese Gespräche waren erfolgreich. Statt dem Breitbandherbizid „Round Up“ verwenden die Bundesgärten in Zukunft das harmlosere Alternativmittel Finalsan. Finalsan wird aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und baut sich im Boden im Gegensatz zu Round Up zu 100% ohne nachweisbare Rückstände ab.

Dieses Beispiel zeigt schön, dass sich Hartnäckigkeit lohnt. Und es zeigt auch, dass die Bevölkerung nicht machtlos ist, wenn es darum geht, Missstände abzustellen.

Wolfgang