Autobahnen oder Volksschulen?

28 03 2009
Bildung statt Autobahnen

Bildung statt Autobahnen

Letzten Samstag les ich in den Salzburger Nachrichten einen interessanten Artikel zur aktuellen Debatte um die Schulpolitik.

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Das Salz fordert seine Opfer

21 03 2009
Der Rost bringt die Ketten zum "Glühen"

Der Rost bringt die Ketten zum "Glühen"

Ich hab in den letzten Wochen hier im Blog ja schon ein paar Mal auf die Gefährlichkeit der exzessiven Salzstreuung in Wien hingewiesen.

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Verschrottungsprämie für Schmieds Bildungspolitik!

1 03 2009

Ich würde die Bildungspolitik unserer Regierung gerne gegen eine neue, zeitgemäße eintauschen. Die alte kann einfach verschrottet werden.

recycling

Wir haben in den letzten fünf, sechs Jahren ja schon viel Unfug erlebt in unseren Schulen. Die Sparefrohministerinnen, früher Gehrer – nun Schmied, zerstören die Zukunft ganzer Generationen. Da wurden fleissig Stunden gekürzt, Stellen nicht nachbesetzt, Förderstunden reduziert, Freiwillige Übungen weggekürzt, Sozialarbeit für unnötig befunden und gespart an allen Ecken. Und nun heißt es, die LehrerInnen sollen halt zwei Stunden länger unterrichten, dann kann die Bildungsreform weiter durchgeführt werden.

Hallo?

Da frage ich mich erstens gleich: welche Bildungsreform denn bitte? Denn da war genau gar keine. Die neue Mittelschule kanns ja wohl nicht sein. Und zweitens: soll der Unterricht jetzt besser werden wenn die PädagogInnen fürs gleiche Gehalt mehr arbeiten müssen? Und drittens: fein, dass jetzt wieder einmal hunderte JunglehrerInnen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, sie sind die Unsicherheit eh schon gewohnt…

In Krisenzeiten Geld bei Schule und Ausbildung zu sparen, ist grob fahrlässig und vernichtet die Chancen unserer Kinder. Ich will, dass die LehrerInnen deutlich bessere Bedingungen für ihre wertvolle und stressige Arbeit vorfinden: kleinere Klassen, mehr Freiraum, SozialarbeiterInnen und Supervision an den Schulen. Und ein Umdenken der Politik: das Beste ist für für Kinder und deren Bildungsweg gut genug. Hier wird nicht gespart. Aber Darabos kauft dann halt keine Panzerfahrzeuge um 200 Millionen Euro. Schöner Gedanke irgendwie.

Jutta








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