Durch die Nacht nach Mistelbach

16 12 2011

In den Jahren 2009 und 2010 fuhr eine Schnellbahn (Theaterzug) täglich von Wien Praterstern um 0:20 Uhr täglich nach Mistelbach (Ankunft Wolkersdorf: 0:52 Uhr). Diesen Nachtzug hat die ÖBB nun eingestellt (fährt nur mehr bis Floridsdorf).

Jede ÖV-Alternative zum Auto ist wichtig

Die Grünen im Bezirk Mistelbach haben daher nun eine Unterschriftensammlung und eine Online-Petition gestartet, um die Wiedereinführung dieses Nachtzugs zu erreichen. Wir halten diese Initiative für sehr unterstützenswert und regen daher zur Unterzeichnung der Petition an.

Manche werden jetzt fragen: Und was geht das die Leopoldstadt an? Doch der Zusammenhang ist gar nicht so schwer herzustellen.

Wenn wir verhindern wollen, dass ArbeitspendlerInnen und Unterhaltungssuchende aus Niederösterreich vermehrt vom Auto auf die Öffis umsteigen, dann müssen viele Maßnahmen gesetzt werden, um ihnen dies zu ermöglichen. Eine Zugsverbindung nach Mitternacht vom Praterstern ist eine dieser Maßnahmen.

Die Leopoldstadt hat als Transitbezirk (Lassallestraße-Praterstraße) besonders stark unter diesem überflüssigen Autoverkehr zu leiden.
Und wenn dieses Angebot nur 20 Autofahrten von jungen Menschen, die unter der Woche die Großdisco Praterdomebesuchen (nicht unbedingt die Hard-Core-DiscobesucherInnen), pro Tag einsparen können, so bringt das den BewohnerInnen des Stuwerviertels bereits eine gewisse Entlastung.

 Wolfgang





Aus für das kleine Glücksspiel! Auch in der Leopoldstadt?

14 09 2011

An Tagen wie den 14.9.2011 wird man sich als GrünpolitikerIn in dieser Stadt noch lange und gerne erinnern. Es ist der Tag an dem sich die Wiener rot/grüne Stadtregierung entschlossen hat, dem sogenannten kleinen Glücksspiel in Wien einen Ablaufstempel zu verpassen. Dieser lautet 31.12.2014. An diesem Tag laufen die Spielautomatenkonzessionen nach dem Wiener Landesgesetz aus und werden auch nicht mehr verlängert.

Beim Kleinen Glückspiel haben viele Menschen ihre Zukunft verspielt.

Es ist ein großer Erfolg für uns Grüne, weil es in der SPÖ nicht immer klar war, ob sie diesen Weg tatsächlich mit uns gehen wollen.

Was heißt dies für die Leopoldstadt?

In der Praterstraße, der Taborstraße und im Stuwerviertel, aber auch in vielen Nebengassen werden viele Lokale frei. Das bietet die Chance die „echte“ Nahversorgung wieder zu reaktivieren.  Nahversorgung, die in letzter Zeit immer mehr abhanden kam und die es sowohl aus ökonomischen wie auch aus ökologischen Gründen wieder geben soll.

Auch im Wurstelprater wird es viele Neuerungen geben. Das Überhand nehmen der „kleinen Glücksspieler“ in den letzten 20 Jahren, hatte schon etwas Widerliches.  Wien soll in Zukunft drei Casinostandorte (bisher einer) mit je 500 Spielautomaten bekommen. Diese Automaten, fallen in die Kompetenz des Bundes.

Wurstelprater neu – oder kommt ein riesiges Casino?

Die Spielcasinokonzessionen, zurzeit in der Hand der Casino Austria, laufen 2012 aus und es pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass sich die Novomatic für eine solche bewerben will. Der Standort dafür soll im Wurstelprater sein. So hat sich die Novomatic viele Parzellen – z.B. beim „Eisernen Mann“ in unmittelbarer Nähe ihrer „Megaspielhalle“ in der Zufahrtsstraße – bereits gesichert, die sie jetzt brachliegen lassen, um am Tag X der Konzessionsvergabe mit dem Bau des Casinos beginnen zu können.

Obwohl noch keine Pläne vorgelegt worden sind, ist – betrachtet man die Bauten, die bisher von der Novomatic neu errichtet worden sind – architektonisch nichts besonderes zu erwarten.

Darüber hinaus stellen sich natürlich schon so mancherlei Fragen:

- Ist der Standort Wurstelprater für ein Casino gut gewählt?

- Passt es in ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des Wurstelpraters?

- Was bedeutet es für den Bezirk und hier vor allem für das Stuwerviertel?

- Wie kommuniziert es mit dem neuen Standort der Wirtschaftsuniversität?

- Gibt es für das zusätzliche Verkehrsaufkommen auch ein brauchbares Verkehrskonzept?

Und noch viele andere Fragen.

Fragen, um die man sich nicht drücken darf. Die von den Grünen in der Leopoldstadt mit Sicherheit gestellt werden und als Basis für eine Zustimmung oder eine Ablehnung dieses Projektes herangezogen werden.

Wie stehen Sie dazu?





ÖVP – die Österreichische Verhinderungspartei

8 05 2011

Wir Grüne wollen die Gabelsbergergasse, eine kleine Gasse im Volkertviertel mit Hilfe des „Shared Space“-Modells aufwerten und haben deshalb in der letzten Bezirksvertretungssitzung einen entsprechenden Antrag gestellt.

Die ÖVP sorgt sich um die Autos

Reflexartig lehnt die ÖVP diesen Vorschlag ab und fürchtet sich in der Bezirkszeitung  vor einem “Parkplatzklau”.

Hier zeigt sich wieder einmal die Prioritätenreihung der ÖVP. Zuerst kommen die Autos, dann die Kinder.

Shared Space („gemeinsam genutzter Raum“) bezeichnet eine Planungsphilosophie, nach der vom Verkehr dominierter öffentlicher Straßenraum lebenswerter, sicherer sowie im Verkehrsfluss verbessert werden soll.
Zentrale Elemente jeden „Shared Space“-Modells  sind

1)      eine Verkehrsfläche in einer Ebene, also ohne Separierung in Fahrbahn und Gehsteig,

2)      keine oder nur sehr wenige, abmarkierte Parkplätze, um bestmöglichen Sichtkontakt aller VerkehrsteilnehmerInnen zu gewährleisten, sowie

3)      keine oder kaum Verkehrszeichen und Ampeln, nur die Rechts-Vorrangregel hat Gültigkeit.

Autoverkehr ist in einer „Shared Space“-Zone genauso möglich, doch sollte das Tempo an die Gegebenheiten angepasst sein, also nicht viel schneller als Schrittgeschwindigkeit.

Warum die Gabelsbergergasse?

Die Gabelsbergergasse ist eine kurze Straße ohne Durchzugsverkehr. Sie liegt zwischen der Volksschule Vereinsgasse und der Hauptschule Pazmanitengasse und könnte daher als Freizeit- und Spielraum für die SchülerInnen dienen.

Auch Baumpflanzungen sind auf Grund der Einbautensituation punktuell möglich, das hat die Gebietsbetreuung bereits vor Jahren erhoben.

Weiters bietet sich die Gabelsbergergasse auch deswegen an, weil SPÖ und Grüne in der letzten Bezirksvertretungssitzung beschlossen haben, dass die am Nordbahnhofgelände geplante Garage (direkt an den Schnellbahnschienen, in Fortsetzung von Am Tabor) zum Teil als Wohnsammelgarage fungieren soll. Die Entfernung zwischen dem Garagenstandort und der Gabelsbergergasse beträgt Luftlinie 300m. In den Richtlinien für Wohnsammelgaragen ist auch ein Rückbau von Stellplätzen an der Oberfläche vorgesehen, hierfür würde sich das Projekt Gabelsbergergasse anbieten. Das nur als Antwort auf die rhetorische Frage von VP-Bezirksparteiobmann Walter ‚Wohin mit den Autos?’.

Wir erwarten uns nun, dass der Magistrat ein Projekt ausarbeitet und dem Bezirk vorlegt.

Wir gehen zwar davon aus, dass der Antrag alleine noch nicht ausreicht, um dieses Projekt umzusetzen doch es war sicherlich der erste wichtige Schritt.

Wolfgang





zu PISA: Selektion stellt Kinder und Jugendliche aufs bildungspolitische Abstellgleis

9 12 2010

Eine zukunftsweisende und tiefgreifende Bildungsreform muss dafür sorgen, dass kein Kind aufs Abstellgleis kommt.

Die desaströsen PISA-Ergebnisse sind ein Alarmzeichen und ein Resultat der Fehler, die in der Bildungspolitik jahrelang gemacht wurden. Die ÖVP steht seit Jahren auf der Bremse, was Reformen im Bildungsbereich betrifft. Die gemeinsame Schule für die 6 bis 14-jährigen muss dringend umgesetzt werden, die ÖVP darf hier nicht weiter blockieren.
Im österreichischen Schulsystem wird systematisch selektiert statt individuell gefördert. Wer in einer Klasse oder einer Schule, und sei es auch nur in einem Gegenstand, nicht mithalten kann, wird häufig einfach in eine andere Schule oder in eine andere Leistungsgruppe abgeschoben. Der Weg von einer schlechteren Schule bzw. Leistungsgruppe in eine bessere, ist so gut wie ausgeschlossen.

Dass von dieser Negativ-Selektion in aller erster Linie SchülerInnen aus sozioökonomisch schwächeren Gesellschaftsschichten betroffen sind, ist lange bekannt. Diese Selektion führt zu einer Demotivationsspirale, die letztendlich bei vielen Jugendlichen zu misslungenen Schulkarrieren und Arbeitslosigkeit führt.

Mit ihrem Vorschlag, Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen in eigene Vorschulklassen abzuschieben, setzt die ÖVP in der aktuellen Debatte leider noch eins drauf. Es ist wohl offensichtlich, dass Kinder Deutsch zu einem guten Teil mit und von anderen Deutsch sprechenden Kindern lernen. Es widerspricht jeder Vernunft, alle Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen in eine Klasse zu setzen. Die ÖVP nimmt mit ihrem Ghettoklassenvorschlag eine Selektion in Kauf, die es einer ganzen Generation von Kindern und Jugendlichen immer schwerer macht, in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Eine zukunftsweisende und tiefgreifende Bildungsreform muss dafür sorgen, dass kein Kind aufs Abstellgleis kommt. Die gemeinsame Schule der 6 bis 14jährigen ist der einzig richtige Weg, um Kinder und Jugendliche ausreichend zu fördern. Für Kinder aus sozio-ökonmisch benachteiligten Verhältnissen spielt auch der zügige Ausbau von Ganztagsschulen eine wichtige Rolle.

Martina





Rettet den Club Planetarium

2 10 2010

Am Donnerstag erfuhren wir bei der Pressekonferenz „Rettet den Club Planetarium“, dass der Mietvertrag für den völlig unsubventionierten und sehr erfolgreichen Club Planetarium nicht verlängert wird und somit Ende Oktober ausläuft. Stattdessen soll in dem 130 m² großen fensterlosen Saal das „Kompetenzzentrum Migration – Deutsch im Park“ unterkommen.
Wir fordern den Erhalt des Clubs Planetarium!





Hort Venediger Au sperrt zu

22 09 2010

Spielplatz VenedigerAu

Die Gerüchte haben sich also doch bewahrheitet. Nun wird der Hort in der Venediger Au geschlossen. Neue Hortkinder werden nicht mehr aufgenommen. Die Kinder sollen gefälligst in der Schule am Nachmittag betreut werden. Dort gibt es aber weder genug Räume, noch genügend BetreuerInnen, um einen akzeptablen Mindeststandard an hochwertiger Betreuung zu gewährleisten. Die Qualität der Nachmittagsbetreuung an den Schulen ist teilweise unzumutbar und unwürdig einer modernen Stadt. Jetzt beschweren sich zu Recht die BetreuerInnen des Vereins (siehe Kurier-Artikel).

Dieser Verein wurde nur dafür gegründet um die BetreuerInnen „auslagern“ zu können und somit schlechter bezahlen zu können. Dafür sind die SchülerInnenzahlen in diesen Gruppen höher als in vergleichbaren gemischten Hortgruppen. Im „Geiz-ist-geil“-Land werden die Kinder zu „Blödmännern“ .In der Venediger Au war die Kombination Krippe, Kindergarten und Hort ein Segen für die Kinder. Diese haben früh gelernt,  soziale Verantwortung zu übernehmen und aufeinander und vor allem auf die Schwächeren Rücksicht zu nehmen. Die Jungen haben von den Älteren profitiert und umgekehrt. Jetzt werden die Gruppen bis zum Rand voll gestopft. Kein Platz mehr für Schulkinder. Diese müssen den Nachmittag künftig in den alten Klassenzimmern verbringen. In den Ferien und schulfreien Tagen wird es für die Eltern eine Herausforderung. War es bisher möglich zumindest in dieser Zeit in den Hort gehen zu können, ist dies nach einer Weisung der zuständigen MA nicht mehr möglich. So stellt sich die SPÖ Wien also moderne Betreuung vor!

Das Gerücht gibt es schon seit ein paar Monaten. Die Schließung ist der eine Skandal. Der Umgang damit der andere. Auf das Gerücht angesprochen wurde mir von der zuständigen Leiterin der MA vor wenigen Wochen offensichtlich glatt ins Gesicht gelogen, dass da nichts dran ist und alles unverändert bleiben wird.





Nordbahnhof – SPÖ schießt schnell aus der Hüfte und wir sind froh darüber!

21 09 2010

Da soll doch noch jemand behaupten, dass die Homepage der Grünen Leopoldstadt nicht gelesen wird. Stimmt nicht – vom ÖVP-Stadtrat Walter wissen wir es ja schon seit Jahren, dass er sich der Ideen auf unserer Homepage bedient. Aber auch die Bezirks-SPÖ gehört zu den eifrigsten Lesern unserer Artikel. Als jüngstes Beispiel sei hier der Wasserturm am Nordbahnhofgelände inkl. unserer Gestaltungspläne genannt.

Der Wasserturm am Nordbahnhofgelände

Sowohl SP-Bezirksvorsteher Kubik als auch SP-Gemeinderat Hora haben offensichtlich unseren Homepage-Artikel genau studiert und sind jetzt mit ein paar von unseren Ideen an die Öffentlichkeit getreten. Bis jetzt war es ja so, dass sie im Rathaus denken ließen und alles was von dort kam auch kommentarlos absegneten – und ging es noch so daneben wie etwa der Pratersternumbau.

Doch in ihrer jüngsten Aussendung hieß es – und wir hoffen es hält über die Wahl hinaus:

„Ziel ist es, das städtebauliche Leitbild aus 1994, das für den Nordbahnhof existiert, zu evaluieren und mit den aktuellen Bedürfnissen im Bezirk abzugleichen“, erklärt Hora. Die Beteiligung der BürgerInnen sei ihm dabei ein großes Anliegen, betont Bezirksvorsteher Kubik: „Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteil werden daher bei dem Ideenwettbewerb in der Jury sitzen und die Ideen der Bevölkerung einbringen.“

Natürlich werden wir uns da noch unterhalten müssen, wie den die Menschen ausgesucht werden, die dann in der Jury sitzen sollen. Wir wollen nicht hoffen, dass das dann nur Mitglieder der SPÖ-Sektion sind.

Oder hört, hört:
Wichtig bei der Gestaltung sei die Erhaltung des Wasserturms, sagen die beiden SPÖ-Politiker: „Dieses denkmalgeschützte Bauwerk ist quasi ein Wahrzeichen des Grätzels. Im Ideenwettbewerb sollen Möglichkeiten für eine öffentliche Nutzung erarbeitet werden.“  Ebenfalls bestehen bleiben sollen die ökologisch wertvollen Brachflächen im Nordwesten des Stadtteils.

Wer sagt’s denn, die SPÖ bewegt sich ja doch. Noch vor kurzen hieß es zu diesen Vorschlägen, dass Bürgerbeteiligungen zu zeitaufwendig sind. Dass es ein zu wertvolles innerstädtisches Grundstück ist und dass das Trockenbiotop daher nicht erhalten werden kann. Dass wir dem Eigner ÖBB nicht viel drein reden können…

Open-Air-Sprechstunde der Grünen Leopoldstadt am Bednarpark - mit Gemeinderätin Sabine Gretner und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Adi Hasch

Alles in allen sind wir aber froh, dass hier ein Umdenken entsteht, geht es doch um die besten Ideen für den Bezirk. In diesem Sinne spricht nichts dagegen, wenn sich die SPÖ weiterhin bei uns ihre Anregungen holt.

Adi Hasch





Verleumdung – eine übliche FPÖ-Methode

20 09 2010

Vergangenen Samstag kamen wir zum Volkertmarkt, um unseren Info-Stand für die Wahl aufzubauen. SPÖ und FPÖ waren bereits vor Ort. Wir hatten unsere gesamte Infrastruktur für den Stand auf zwei Fahrrädern und der Attrappe der Straßenbahnlinie 21 verstaut und waren daher sehr schnell mit dem Aufbau fertig. Ungefähr zeitgleich mit uns kamen auch vier junge Menschen auf den Markt und gingen zum Stand der FPÖ. Die junge Frau hatte ich vor ein paar Monaten bei einer Diskussion zur Verbauung des Augartenspitzes kennengelernt. Die drei jungen Männer kannte ich nicht. Doch nach ca. 20 Minuten waren plötzlich 5 Polizisten am Stand der FPÖ und diskutierten mit den jungen Menschen und den FPÖ-Aktivisten. Die Polizei nahm die Personalien auf. Einer der vier jungen Menschen fotografierte diesen Vorgang. Ein FPÖ-Aktivist hielt sich dabei immer einen Folder vors Gesicht. Er wollte nicht fotografiert werden. Warum auch immer? Die Polizei untersagt schließlich das Fotografieren.

Ich wäre ein schlechter Bezirksvorsteher-Stellvertreter, würde ich mich nicht dafür interessieren, was da gerade abging. Also fragte ich nach, was passiert sei. Die jungen Menschen erzählten mir, dass sie auf die FPÖ aufgrund ihrer menschenverachtenden Politik sehr angefressen waren und sie sich mit den FPÖ-lern auseinandersetzen wollten. Jene hatten aber sofort nach der Polizei gerufen. Mein Eindruck war, dass sich dieser Vorfall friedlich aufgelöst hatte. Wir bauten unseren Stand bald wieder ab und fuhren weiter zum Karmelitermarkt.

Die furchteinflößenden Linken Kohorten

Am frühen Nachmittag las ich dann folgende verlogene FPÖ-Presseaussendung: Den Rest des Beitrags lesen »





(Traum)Bildung – Das grünalternative Sommercamp am Attersee

8 07 2010

Grünalternative Jugendorganisationen aus Österreich, Bayern und der Schweiz veranstalten von Mittwoch, 18. August bis Sonntag, 22. August das grünalternative Sommercamp in Weißenbach am Attersee.

Die Bildungssysteme sind in vielerlei Hinsicht schlichtweg miserabel. Die Politik zielt immer mehr darauf ab, Bildung als reine Ausbildung zu sehen.

Freie Bildung jenseits von grauen Schulalltagen, überfüllten Unis, sozialer Selektion, verschulten Lehrplänen ist heute mehr denn je eine Illusion. Die unibrennt–Bewegung auf den Universitäten hat gezeigt, dass SchülerInnen und StudentInnen nicht mehr bereit sind, diese Situation hinzunehmen.

Da sich die Dinge ändern müssen, werden am Sommercamp Kritik und Träume formuliert und Lösungen und erfolgreiche Strategien gesucht.

Abseits des Schwerpunktthemas gibt’s noch eine Menge anderer Workshops zu Themen wie Drogenpolitik, Pressearbeit, Postkolonialismus, Wasser, Trampen, Grundeinkommen und vieles mehr. Außerdem wird es auch genug Zeit fürs Baden, Party und Anderes geben.

Anmeldung und weitere Infos auf http://sommercamp.me/





Streik der SchülerInnen – sehr berechtigt

24 04 2009
Heute Streik der SchülerInnen

Heute Streik der SchülerInnen

Zugegeben, ich schätze die freien Fenstertage nach den Donnerstagfeiertagen im Frühling sehr, weil ich da hin und wieder mit Familie auf Kurzurlaub fahre. Deswegen bin ich von der Streichung der schulautonomen Tage auch persönlich betroffen.

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