WATERFRONT oder Getreidespeicher

9 12 2010

Waterfront ist Nummer 13 der Zielgebiete der Wiener Stadtplanung.

Wenn man an den Uferzonen von Donaustrom, Neuer Donau und Donaukanal von Waterfront spricht, so kann das schon einmal wirklich zur Front werden.
z.B. Wenn aktuell an einer wichtigen “Waterfront-Stellung” am Handelskai, zwischen Reichsbrücke und Praterbrücke,- mit einigen gut akkordierten magistratischen Begründungen und Stellungnahmen und dem Werkeug § 69,- unbekümmert auf einer Grünland/Erholungsgebiet-Widmung, dem Hotel Hilton Vienna Danube sein geräumiges Konferenzzentrum hinbewilligt wird..
Nach Holiday Inn Vienna, Scandic Crown Hotel, im alten Getreidespeicher an der Donau, ist das Hegen und Pflegen eines potenten internationalen Betreibers irgendwie nachvollziehbar – besonders in Hinblick auf die Geschichte des Objekts.
Der Umbau des Getreidespeichers, in den späten 1980er Jahren, war ein Paradebeispiel von besonders böser „Revitalisierung“ nach dem Motto „renovieren ist billiger als abreißen“.
So ist ein großartiges Bauwerk zur Zombiearchitektur mutiert, Park zum Parkplatz und auf das düstere Erscheinungsbild des Hotels, antwortet der Scandic Crown Steg, über den Handelskai mit einer konkurrenzlosen  Hässlichkeit.
Also wirklich, genug Möglichkeiten den Menschen am Handelskai und mehr den Entzug an öffentlichen Erholungsraum zu kompensieren!
Wirklich mehr als als die bloße Erhaltung und Verbesserung des Radwegs „hinsichtlich Sicherheit und Servicequalität“ oder einer „100% Grasbedeckung“ des Konferenzzentrums hätte da schon noch rausschaun müssen, bei diesem Widmungsgewinn!!!!!
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht hin und wieder aus den Zielsetzungen des STEP 5 zu lesen: Eine Traumlektüre!

3x  „Donauraum – Stadtentwicklungsprojekt“

  • “Die gute Zugänglichkeit der Erholungsräume – auch von den öffentlichen Verkehrsmitteln aus – muss garantiert werden. Erholungsflächen in der Nähe der Haltepunkte und alle Uferzonen dürfen keiner exklusiven Nutzung zugeführt werden. Sie müssen allgemein zugänglich sein.”
  • Die Stadtkante entlang des Handelskai sollte betont und die trennende Wirkung der Bahnanlagen durch Reduzierung und Schaffung von Übergängen vermindert werden”
  • „Aus Sicht der Erholungsnutzung stellt in den nächsten Jahren eine verbesserte Vernetzung des Praters mit dem Rechten Donauufer und der Donauinsel ein zentrales Anliegen dar.“






S45 und S80: Schnellbahnen ausbauen statt einstellen

6 10 2010

Vielleicht benutzen auch Sie manchmal die Schnellbahn S80, um im Sommer rasch in die Lobau zu gelangen. Damit könnte in Zukunft Schluss sein.

 

Die Grünen aus der Donaustadt, Leopoldstadt, Simmering und der Wieden protestieren am 1. Okt. 2010 mit Umweltsprecher GR Rüdiger Maresch für die S80-Station Lobau

 

Der Ausbau der U2 droht – auf Grund der verfehlten Verkehrspolitik der Stadt Wien – nach dem 21er das nächste Opfer zu fordern. Mit Inbetriebnahme der U2-Verlängerung Anfang Oktober sollte die S80-Station Lobau bereits ersatzlos geschlossen werden. Massiver Druck der lokalen Bürgerinitiative und der Grünen (z.B. Medienaktion am 1. Oktober) haben der Station Lobau zumindest eine Galgenfrist bis Dezember verschafft. Natürlich spielt hier auch der Wahltermin eine Rolle. Doch danach sieht es für die S80-Station Lobau eher schwarz aus.

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Wo bleibt der Holubsteg zur Donauinsel?

6 10 2010

Die AnrainerInnen müssen ungesichert über den 4-streifigen Handelskai und die Gleise der Donauuferbahn zur Donauinsel gehen

Seit vielen Jahren – seit der Flächenwidmung der Wohnhausanlage Engerthstraße/ Innstraße – gibt es von Seiten der Stadt Wien die Überlegung, im Bereich der Holubstraße einen zusätzlichen Fußgänger- und RadfahrerInnensteg zur Donau hin zu schaffen. Wir Grüne haben dazu in den letzten Jahren Hintergrundgespräche geführt und Medienarbeit geleistet.

Der derzeitige Zustand ist absolut untragbar. Es ist nicht zumutbar, die Menschen mehrere hundert Meter im Kreis zu schicken, bis diese einen gesicherten Übergang zur Donau finden. Dies gilt v.a. für jene Menschen, die kurze Wege am nötigsten haben. Also: SeniorInnen, Gehbehinderte, RollstuhlbenutzerInnen oder Eltern mit Kinderwägen. Viele AnwohnerInnen nehmen daher den kurzen Weg über die Schienen bei der Holubstraße, welcher sehr gefährlich und nicht barrierefrei ist.
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Handelskai: Öffikunden stehen im Stau…

12 04 2010

Wer dieser Tage vor hatte, mit den Öffis zum Praterkai bzw. zur Wehlistraße 309 oder gar zur Schule in die Aspernallee zu fahren, musste sich auf eine Odyssee begeben, denn zwischen Meiereistraße und Marathonweg hat Wiengas eine Baustelle eingerichtet.

Baustelle Wiengas

Baustelle Wiengas von Mitte April bis Ende Mai 2010

Somit ergeben sich zwischen Meiereistraße und Praterkai, Fahrzeiten von mehr als 25 Minuten. Die Unregelmäßigkeiten und Wartezeiten bei den Linien 77A, 80B und 84A sind für die Kunden der Wienerlinien absolut nicht zumutbar.

Ein Zebrastreifen beim U2 Ausgang Vorgartenstraße wird von den Wienerlinien verhindert, weil alle 15 Min. ein leerer 82A behindert wird.

Doch was tun die Wienerlinien bei Baustellen: nichts!!!

Keine Info an Haltestellen – keine Info im Internet.

Weiters werden laufend Haltestellen und Fahrstrecken dieser Linien ohne Ankündigungen geändert.

Der tägliche Horror – Stau:

stadteinwärts (von der A23) und        stadtauswärts (zur A23)

Dafür ist die Abbiegespur fürs Stadioncenter leer!

Die Forderung: stadtauswärts soll die Abbiegespur in den Marathonweg zu einer Geradeaus- und Abbiegespur umfunktioniert wird.  Wegen der eigenen Abbiegespur  für das EKZ wird der Stau in der linken Spur immer größer. Eine Anpassung der Ampel wäre  von Vorteil.

Am Tag kommen dann noch die Baustellen-LKWs dazu,  die das Aushubmaterial von der WU – Baustelle zum Hafen Wien bringen und wieder leer retour fahren – und das im 3 Min. -Intervall.

Weitere Bilder in voller Größe mit Beschreibung sind unter Flickr zu sehen.

AutofahrerInnen haben die Möglichkeit, einer Baustelle auszuweichen – ÖffifahrerInnen haben diese Ausweichmöglichkeit nicht, für die heißt es: jede Menge Geduld bzw. bitte warten!

Volkertviertel oder Schwedenplatz -> Praterkai mit Öffis -> mehr als 1 Std.

Zur Erinnerung: vor dem 10.5.2008 fuhr man mit dem 21er vom Volkertviertel zum Praterkai: 18 Min. und vom Schwedenplatz: 26 Min.

Robert





AC/DC-Konzert – leere Parkhäuser

27 05 2009

3 Parkreihen in der Mitte + 2 Parkstreifen am Rand = 5-spuriger Gratisparkplatz Engerthstraße

3 Parkreihen in der Mitte + 2 Parkstreifen am Rand = 5-spuriger Gratisparkplatz Engerthstraße

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