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Frauenporträts – Filmabend im Rahmen der Ausstellung „Blaue Wunder“

Galerie vor Ort, 1020 Wien, Wohlmutstr. 14-16
Freitag, 8. 10. 2010, 19.00 Uhr

Begrüßung:
Uschi Lichtenegger, Klubvorsitzende der Grünen Leopoldstadt

Dagmar Ostermann und Ceija Stojka sind eingeladen.
Eintritt frei. Kleines Buffet.

Dagmar Ostermann

Aber in Auschwitz will ich begraben sein“
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
2009. Länge 42 min. Regie: Marika Schmiedt
Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt.
Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall.

Simone de Beauvoir live. Ein Filmporträt von Alice Schwarzer und zu den weiteren Filmen:


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10 Künstlerinnen und das Blaue Wunder

FPÖ Kundgebung 9.9.2010 - Publikum und Gegendemonstration. Foto: Martin Juen

10.10.10
10 Künstlerinnen und das Blaue Wunder
Anlässlich der Wiener Gemeinderatswahlen am 10. 10. 2010 zeigt die Galerie vor Ort, Wohlmutstraße 14-16, künstlerische Auseinandersetzungen mit den Themen der Wiener Politik und insbesondere des zu erwartenden Wahlkampfes. Die Ausstellung versteht sich als Kritik an den üblicherweise nichts sagenden Versprechungen und vereinfachenden Lösungen auf den Wahlplakaten und insbesondere als Gegengewicht zu fremdenfeindlichen Äußerungen von Politikerinnen.

In Kooperation mit dieser Ausstellung laden die Grünen Leopoldstadt zu politisch-kreativen Interventionen. EINTRITT FREI.

Freitag, 24. 9. 2010, 19.00 Uhr:
#1 DIE POLITIK IN DER KULTUR. Zur Beteiligung der MigrantInnen an der Wiener Kulturpolitik
Diskussionsabend mit: Radostina Patulova, freie Wissenschaftlerin, maiz, Vorstandsmitglied der IG Kultur Österreich
Petja Dimitrova, Künstlerin, Vorsitzende der IG Bildende Kunst, lehrt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien
Ljubomir Bratic, Sozialwissenschafter, Co-Autor der Studie “Perspektiven der Kunst- und Kulturpolitik in Wien mit besonderem Fokus auf Migrationsrealität”
Begrüßung: Peter Horn, Kultursprecher der Grünen Leopoldstadt

Freitag, 1. 10. 2010, 19.00 Uhr:
#2 BUMSTA NAZI! Lachen über Rechtsextreme.
Martina Wurzer & Guests lesen Passagen aus einschlägigen Texten.
Begrüßung: Martina Wurzer, Spitzenkandidatin der Grünen Leopoldstadt für den Gemeinderat, Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Antifaschismus, Antirassismus, Zeitgeschichte, Frauen, Kultur

Freitag, 8. 10. 2010, 19.00 Uhr:
#3 FRAUENFILMABEND
Begrüßung: Uschi Lichtenegger, Klubvorsitzende der Grünen Leopoldstadt
Dagmar Ostermann und Ceija Stojka sind eingeladen.

„Aber in Auschwitz will ich begraben sein“
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
2009. Länge 42 min. Regie: Marika Schmiedt
Beginn ca. 19.15

„Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ 
Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt.
Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall.

Simone de Beauvoir live
Ein Filmporträt von Alice Schwarzer
1974. 45 min. Emma film edition
Beginn ca. 20.30

Seit 1971 waren Beauvoir und Schwarzer politische Weggefährtinnen und Freundinnen, was die ganz ungewöhnliche Intimität des Porträts erklärt. U.a. reden Beauvoir und Sartre erstmals in diesem Film über die Spielregeln ihrer Beziehung.

LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka
2009. 48 min. Regie: Marika Schmiedt
Beginn ca. 21.30

Sie hat den Massenmord an Roma und Sinti in den Konzentrationslagern als eine der wenigen überlebt: die Künstlerin Ceija Stojka.
Die Angst, die durch ihre Erinnerungen an die grauenhafte Kindheit im Todeslager und die wieder zunehmenden Verfolgungen von Roma in  Europa wach gehalten wird, hat sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben - aber auch die Liebe zum Leben.

I have dreamt of working as a hairdresser
Dokumentarfilm von Lidija Mirkovic
Marikahaymatfilm 2008. 90 min
Beginn ca. 22.30

Den Kindern steht die Angst in den Augen, als sie am Flughafen Belgrad ankamen. Die Roma-Familien wurden aus Deutschland abgeschoben. Von nun an sie sammeln sie Abfälle, putzen Schuhe oder handeln auf dem Flohmarkt. Die Lebensbedingungen am Rande der Gesellschaft in den Slums sind unhygienisch oder sogar gefährlich. Schüler werden zu Opfern rechter Gewalttäter. Sie müssen sich als Straßenmusiker, Bettler oder Prostituierte durchschlagen. Es gibt viel Resignation und wenig Hoffnung. Das Schicksal von Iva und ihr Traum, Friseurin zu werden, geben dem Dokumentarfilm den Rahmen.