Vorrang bei Ampeln für die FußgängerInnen

27 11 2009

Grüne Verkehrspolitik

SPÖ-Verkehrspolitik

Im Verkehrskonzept der Stadt Wien, dem Masterplan Verkehr 2003 werden den FußgängerInnen die höchste Priorität eingeräumt. Wenn man sich einige Ampelschaltungen in der Leopoldstadt genauer anschaut, wird klar, dass dies oft nur eine leere Versprechung ist.

In der Bezirkszeitung hat es dazu in letzter Zeit einige Artikel gegeben, die sich mit diesem Problem näher beschäftigen.

Wir haben bereits alle diese Ampeln in der Bezirksvertretung bzw. in der Verkehrskommission thematisiert. Im Großen und Ganzen hat sich nicht viel verbessert, von kleinen Änderungen abgesehen.

Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass 1. die SPÖ Leopoldstadt (die ÖVP und die FPÖ genauso, aber auf Grund ihrer de facto absoluten Mandatsmehrheit entscheidet nun einmal die SPÖ alleine) dem Autoverkehr die oberste Priorität einräumt.

Und 2. sind die Umlaufzeiten in Wien viel zu lange (bis zu 120 Sekunden). Als Umlaufzeit bezeichnet man die Zeit vom Beginn einer Ampelphase bis zum nächsten Beginn der gleichen Phase (z.B. vom Grünwerden für die FußgängerInnen bis zum nächsten Grünwerden). Es ist zwar auch ungut, dass die Grünzeiten für FußgängerInnen ziemlich kurz sind, doch relevanter ist die lange Wartezeit bis zum Beginn der nächsten Grünphase.

Doch nun zu den betreffenden Ampeln:





Ein Trauerspiel in 3 Akten

2 07 2009
Aus der Bezirkszeitung

Aus der Bezirkszeitung

Beim Lesen der gestern verteilten Bezirkszeitung gab es 3 Artikeln, bei denen ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte.

1. Akt: FPÖ – Halluzinationen oder bloße Lüge?

FPÖ-Klubobmann Seidl schreibt, dass wir Grüne in der letzten Bezirksvertretungssitzung einem Antrag auf eine Prüfung einer Verlängerung der Linie 80A bis zum Gaußplatz nicht zugestimmt haben. Das stimmt. Wir lehnen nämlich den 80A westlich des Pratersterns überhaupt ab, weil wir für die Wiedereinführung des 21ers in diesem Bereich eintreten.

Sehr wohl sollte es aber einen direkten Bus zwischen Gaußplatz und U2-Taborstraße geben, aber da sollte eher der 39A aus der Brigittenau verlängert werden, wie es die Wiener Linien ja schon einmal vorgeschlagen haben.

Falsche Unterstellungen

Falsche Unterstellungen

Seidl schreibt aber auch, dass wir abgelehnt hätten, „weil die Freiheitlichen diesem Antrag zugestimmt haben.“ Das stimmt ganz und gar nicht. Wir haben aus den oben beschriebenen Gründen abgelehnt und diese Ablehnung einfach nicht noch einmal begründet.
Liegt es nun daran, dass Klubobmann Seidl bei dieser Sitzung gefehlt hat und ihm falsches berichtet wurde, oder hat er sich unbedingt was aus den Fingern saugen müssen, um uns ans Bein zu pinkeln? Den Rest des Beitrags lesen »








Follow

Get every new post delivered to your Inbox.