Karmeliterplatz

29 03 2011

Die niedrigen Häuserzeilen, im Josephinischen Stil, zwischen 1770 und 1780/90 errichtet, machen viel vom besonderen Flair des Karmeliterviertels aus.
Sie liegen in einer wichtigen Schutzzone für Altstadterhaltung in der Leopoldstadt.
Trotzdem scheitern, engagierte Anrainer/innen und die alarmierten Leopoldstädter Grünen regelmäßig, wenn es gilt, spekulativer Zerstörung das Handwerk zu legen.
So endete letztes Jahr die mehr als 200-jährige Geschichte der Häuser Große Sperlgasse 14, Karmelitergasse 3, ganz uncharmant durch Abriss.
Heuer stehen der Großen Sperlgasse 4, Aufstockung und Operative Maßnahmen am Gesamtkörper bevor.
Für Immobilien-Entwickler/innen ist nämlich diese stilvolle Josephinische „Einstöckigkeit“  gar nicht sexi.
Eher eine Geschoßvergeudung und Verbrechen wider den Nutzwertzuwachs.

Überraschung: Wenige Schritte entfernt von diesen Tatorten der Spitzhacke, sieht es ein Eigentümer ganz anders:
„Das Haus am Karmeliterplatz 3 wird renoviert!“
Diese gute Nachricht ist an’s Erdgeschoßfenster geheftet.
Viele Passant/innen haben es schon mit Erleichterung zur Kenntnis genommen.
Das schöne alte Gebäude – „Der Reichsapfel“ – ist in gute Hände gefallen.
Ernst Lemberger, der neue Besitzer, hat sich mit Respekt und Freude, an die Instandsetzung der historischen Liegenschaft gemacht.
Akribische Recherche in Archiven und Beratung durch Experten des Bundesdenkmalamtes, zeigen schon jetzt auf der Baustelle ihre Wirkung.
Der neue Besitzer, mit der Liebe zu alten Plänen klettert mit Vergnügen über die alten Wendeltreppen, um das das rohe Gebäude unverputzt in seinen „archäologischen“ Schichtungen vorzustellen.
Die Herausforderung eine „Josephinische“ Raumaufteilung in zeitgemäße Bewohnbakeit  umzuwandeln ist bestens aufgegangen,– vom Dachboden mit seinen wuchtigen Tramen,– bis hinunter zum verwinkelten Innenhof.
Nun geht es für den „Ausnahme-Entwickler“ Ernst Lemberger noch um den nächsten Schritt: eine Mischung von Wohn- und Gewerblicher Nutzung zu finden, die sich mit dem Charme des Karmeliterplatzes gut verquickt.
Möge auch diese Übung gelingen.
Für den behutsamen Umgang mit alter Bausubstanz tosender Applaus!
Wäre schön wenn’s für die Zukunft im Viertel beispielhaft wirken täte.





Führung Bürogebäude Praterstern

18 03 2011

Führung durch das neue Büro-Gebäude am Praterstern
Mittwoch 23.03. 2011, 16:30

Treffpunkt: Praterstern, U-Bahn Eingang Lassallestraße
Führung: Projektarchitekt Dipl.-Ing. Alfred Willinger,
Architekten Tillner& Willinger ZT GmbH
Organisation: Brigitte Redl-Manhartsberger, BR Grüne Leopoldstadt
Beschränkte Teilnehmer/innenzahl!!!
Anmeldung
: brigitte.redl@gruene.at

Das Bürogebäude Praterstern Nr.3Das neue markante ÖBB Büro-Gebäude an der Einmündung der Nordbahnstraße in den „Stern“, liegt an einem der hochwertigen Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs, in Wien.
Die Logistik von S-Bahn-, diverse Eil- und Regionalzug- Linien, zwei U-Bahnen und Straßenbahn-, Autobuslinien ist hier gebündelt. Fußgänger und Fahrradwege kreuzen sich. Die Frequenzen steigen.
Der angesagte Treffpunkt U-Bahn Eingang Lassallestraße, ist so auch der logische Ausgangpunkt unseres Rundganges, von den öffentlichen  Erschließungsbereichen, hinein in das Innenleben einer neuen ÖBB Zentrale.
Viele Herausforderungen am Standort Nordbahnhof.
Der Weg vom Wettbewerbsentwurf Richter/Tillner bis zur aktuellen Fertigstellung des Bauwerks, durch Architekten Tillner& Willinger, erschließt sich beim aussichtsreichen Rundgang mit Arch. Willinger.

Dank an Architekten Tillner& Willinger ZT GmbH





WATERFRONT oder Getreidespeicher

9 12 2010

Waterfront ist Nummer 13 der Zielgebiete der Wiener Stadtplanung.

Wenn man an den Uferzonen von Donaustrom, Neuer Donau und Donaukanal von Waterfront spricht, so kann das schon einmal wirklich zur Front werden.
z.B. Wenn aktuell an einer wichtigen „Waterfront-Stellung“ am Handelskai, zwischen Reichsbrücke und Praterbrücke,- mit einigen gut akkordierten magistratischen Begründungen und Stellungnahmen und dem Werkeug § 69,- unbekümmert auf einer Grünland/Erholungsgebiet-Widmung, dem Hotel Hilton Vienna Danube sein geräumiges Konferenzzentrum hinbewilligt wird..
Nach Holiday Inn Vienna, Scandic Crown Hotel, im alten Getreidespeicher an der Donau, ist das Hegen und Pflegen eines potenten internationalen Betreibers irgendwie nachvollziehbar – besonders in Hinblick auf die Geschichte des Objekts.
Der Umbau des Getreidespeichers, in den späten 1980er Jahren, war ein Paradebeispiel von besonders böser „Revitalisierung“ nach dem Motto „renovieren ist billiger als abreißen“.
So ist ein großartiges Bauwerk zur Zombiearchitektur mutiert, Park zum Parkplatz und auf das düstere Erscheinungsbild des Hotels, antwortet der Scandic Crown Steg, über den Handelskai mit einer konkurrenzlosen  Hässlichkeit.
Also wirklich, genug Möglichkeiten den Menschen am Handelskai und mehr den Entzug an öffentlichen Erholungsraum zu kompensieren!
Wirklich mehr als als die bloße Erhaltung und Verbesserung des Radwegs „hinsichtlich Sicherheit und Servicequalität“ oder einer „100% Grasbedeckung“ des Konferenzzentrums hätte da schon noch rausschaun müssen, bei diesem Widmungsgewinn!!!!!
Vielleicht wäre es gar nicht schlecht hin und wieder aus den Zielsetzungen des STEP 5 zu lesen: Eine Traumlektüre!

3x  „Donauraum – Stadtentwicklungsprojekt“

  • „Die gute Zugänglichkeit der Erholungsräume – auch von den öffentlichen Verkehrsmitteln aus – muss garantiert werden. Erholungsflächen in der Nähe der Haltepunkte und alle Uferzonen dürfen keiner exklusiven Nutzung zugeführt werden. Sie müssen allgemein zugänglich sein.“
  • Die Stadtkante entlang des Handelskai sollte betont und die trennende Wirkung der Bahnanlagen durch Reduzierung und Schaffung von Übergängen vermindert werden“
  • „Aus Sicht der Erholungsnutzung stellt in den nächsten Jahren eine verbesserte Vernetzung des Praters mit dem Rechten Donauufer und der Donauinsel ein zentrales Anliegen dar.“






Feinstaub: 44 Überschreitungstage in der Taborstraße

8 11 2010

Letzte Woche wurde an der Luftgüte-Messstelle Taborstraße in der Leopoldstadt der Grenzwert für den Gesundheitsschutz von 50 µg PM10/m³ (Konzentration des Feinstaubs) bereits zum 44.mal im Jahre 2010 überschritten – gesetzlich erlaubt sind 25 Tage pro Jahr.

2009 waren es zum selben Zeitpunkt lediglich 13 Überschreitungstage. Das bedeutet, dass die Luft in der Leopoldstadt immer schlechter und ungesünder wird.

Atmen kann in der Leopoldstadt Ihre Gesundheit gefährden

Nachdem bereits im Frühjahr der Grenzwert in der Taborstraße an vielen Tagen überschritten wurde, gab es witterungsbedingt im Sommer eine Atempause. Doch im Herbst häufen sich wieder die Tage mit Überschreitungen.

Feinstaub ist eine ernste Gesundheitsgefahr. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO verursacht verkehrsbedingter Feinstaub allein in Österreich 2.400 Todesfälle und zehntausende Erkrankungen (Asthmaanfälle, chronische Bronchitis und Lungenkrebs) pro Jahr. Die Rußpartikel der Dieselabgase sind wegen der geringen Größe am schädlichsten. 2010 ist ein Jahr mit sehr hoher Feinstaubbelastung.

Wir erwarten uns von BV Kubik, dass er endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Leopoldstädter Bevölkerung trifft. Weiterhin den Kopf in den Sand zu stecken ist unverantwortlich.

Wolfgang





Riesenradplatzskandal – ist Wien wirklich gut verwaltet?

5 10 2010

Der Riesenradplatz: Nicht nur Kitsch, sondern auch ein Kriminalfall

In der Regel freut man sich als Politiker, wenn Vorhersagen, die man trifft, auch eintreten. Gedämpfte Freude kommt allerdings beim Skandal rund um den Riesenradplatz auf, weil da einfach der Schaden zu groß ist.

Bereits 2006 haben wir Grüne es vorhergesagt: Der Umbau des Riesenradplatzes ist ein Murks. Schlimmer noch. Nicht „nur“, dass die Errichtergesellschaft mit den von der Gemeinde Wien bereitgestellten 36 Millionen Euro für den Umbau nicht das Auslangen fand, wurde das gesamte Vorhaben auch noch dilettantisch abgewickelt. Es wurde geplant, wieder verworfen, wieder neu geplant, mittels Behördentricks erweitert, der Flächenwidmungsplan umgangen usw. Dadurch kam es natürlich zu Zeitverzögerungen. Doch ein Ziel war klar: Der Eröffnungstermin sollte vor der Fußballeuropameisterschaft 2008 sein. Das erforderte teure Überstunden, oft bis spät in die Nacht hinein.

Kostenexplosion auf der Baustelle

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Missstände am Nordbahnhof

19 09 2010

Dieser Tage traf ich mich mit mehreren AnrainerInnen des Nordbahnhofgeländes und alle klagten über das gleiche Leid. Die enorme Staubbelastung durch die Bautätigkeit vor ihren Fenstern und keiner kann ihnen helfen.

Unerträgliche Zustände am Nordbahnhofgelände

Die ÖBB als Grundeigentümer verfolgen nur ihre Finanzinteressen. Jeder Euro für ein besseres Miteinander ist ihnen ein Euro zu viel.

Der Wohnbaustadtrat meint nur „wo gebaut wird, staubt es eben“.

Der Bezirksvorsteher sagt, dafür ist die Umweltstadträtin zuständig und hält sich nobel zurück.

Die Umweltstadträtin denkt noch nach, ob hier tatsächlich Handlungsbedarf ist. Will aber noch abwarten. Wie lange noch? Das erfahren die Leute nicht, denn Briefe werden nicht beantwortet.

Und obwohl sich schon mehrere Menschen, wie sie mir versichert haben, telefonisch beschwert haben, heißt es immer: „Sie sind die erste, die sich beschwert .“ Eine Methode, die in der Stadt System hat. Da soll zum einen suggeriert werden, dass in dieser Stadt eh alles in Ordnung ist und dir soll vermittelt werden, dass du ein Querulant bist.

Dabei könnten es die Menschen rund um das Nordbahnhofgelände schon viel besser haben, wäre unser Antrag auf die Verwendung von Planen oder das Feuchthalten der Sand- und Erdhaufen bereits im Vorjahr umgesetzt worden. Dadurch könnte der Sand auf den Baustellen nicht bei jedem Lüfterl hochgewirbelt werden.

Wenn aber alle zuständigen Stellen den Ball den Anderen zuschieben, ist den Leidtragenden nicht gedient. Mit einer absoluten SPÖ-Mehrheit nach der Wahl, wird es wohl so bleiben.

Wer mit mir und der Grünen Planungssprecherin Sabine Gretner über dieses Problem oder anderen Aspekten der Nordbahnhofverbauung (Wasserturmprojekt, die fehlende Straßenbahn und fehlendes shared space am Nordbahnhof) sprechen will, hat dazu am kommenden

Dienstag von 16-18h bei meiner Offenen Sprechstunde am Rudolf-Bednar-Park/ Ecke Fanny-Mintz-Gasse Gelegenheit.

Ich freue mich auf Ihr Kommen,

Adi Hasch





Augartenspitz – Was ist der Denkmalschutz wert?

13 09 2010

Briefkasten – nein. Abriss – ja. Unverständliche Entscheidung des Denkmalamts.

Es heißt, das Denkmalamt hat sogar einmal verboten, an der denkmalgeschützten Mauer des Augartens einen Briefkasten aufzuhängen. Aber wenn die Mauer abgerissen wird, dann ist das Denkmalamt damit einverstanden?

Das darf ja nicht wahr sein. Selbst wenn die Baufirma angibt, alle Ziegelsteine zu sammeln und nach den Bauarbeiten die Mauer wieder aufzubauen, so ist die Mauer jedenfalls verändert. Mal ganz abgesehen von den 2 oder 3 Notausgangstüren, die dann die Mauer unterbrechen werden.

Schon klar, dass bei einer Konzerthalle Notausgangstüren auf die Straße vorgeschrieben werden, aber andererseits ein Beweis mehr, dass der Augartenspitz ein völlig ungeeigneter Platz für eine Konzerthalle ist.

Wer es also noch nicht mitbekommen hat, dass ein großer Teil der Augartenmauer hinter dem Bretterverschlag bereits Ende August abgerissen wurde, kann sich hier davon überzeugen.

Wolfgang





Gefährliche Gehsteigradwege in der Leopoldstadt werden mehr!

30 05 2010

In der Wehlistraße entsteht ein weiterer Gehsteigradweg

Zum bisher größten Ärgernis der FussgängerInnen gehören die langen „ROT-Ampelphasen“ bei Kreuzungen, und nun kommt immer mehr ein weiteres  Ärgernis hinzu:  – GEHSTEIGRADWEGEdamit werden die RadfahrerInnen von den Straßen verbannt werden, und auf den Gehsteigen gegen die FussgängerInnen ausgespielt.

Die Radwegebenützungpflicht macht dies möglich und diskriminiert nicht nur die RadfahrerInnen, die Ihr Rad als Verkehrsmittel benutzen, sondern auch die, die schnell und sportlich unterwegs sein wollen – und sie erzeugt unlösbare Konflikte zwischen den schwächsten VerkehrsteilneherInnen.
So entsteht in der Leopoldstadt ein sinnloser Gehsteigradweg nach dem anderen. Weitere Bilder folgen.

Wurden bisher die Leopoldstädter „Autobahnen“ mit Gehsteigradwegen (z.B. Praterstern, Lassalle-, Prater- Nordbahn-, Franzensbrücken-, Obere- und Untere Donaustraße u.s.w.) versehen, was die KFZ-Geschwindigkeiten auf den Fahrbahnen nachweislich erhöht, werden nun auch in verkehrsberuhigten Straßen mehr und mehr Gehsteigradwege errichtet.

So werden zurzeit die gesamte Wehlistraße und die Engerthstraße (beides nur Anwohnerstraßen) mit Gehsteigradwegen ausgerüstet.

Statt vernünftige Fahrstreifen auf der Fahrbahn, die wesentlich günstiger kommen, hält man an der  gefährlichen Gehsteigradwegen fest, die nicht nur eine grosse Belästigung und Gefahr für FussgängerInnen darstellen, sondern auch RadfahrerInnen, vor allem durch abbiegenden Autos massiv gefährdet.

Die Details: Die Wehlistraße, sowie die Engerthstraße werden mit je einem Ein-Richtungs-Radweg ausgestattet.

Unfall am Radweg Ausstellungsstraße

Somit haben die AutofahrerInnen, wie schon jetzt in der neuen Ausstellungsstraße, eine freie und schnelle Fahrt und brauchen mit keinen Behinderungen durch die RadfahrerInnen mehr zu rechnen. Wie das rechte Bild zeigt, ereignen sich am Radweg Ausstellungsstrasse laufend Unfälle, z.B. beim Links-Abbiegen in die Wolfgang-Schmälzlgasse. Hier muss der Radweg irgendwie verlassen werden, und von ganz rechts nach ganz links die Fahrbahn überquert werden – wie das genau passieren soll, hat sich wohl niemand so recht überlegt – vor allem schwächere RadfahrerInnen kommen unter die Räder.

Fazit: - keine Gehsteigradwege im dichtverbauten Gebiet, Gehsteige für die FussgängerInnen – ein Fahrrad ist ein Fahrzeug und gehört auf die Fahrbahn. Das erhöht nachweislich die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – also auch für die Autofahrer.

Die Leopoldstadt darf nicht zum Autoraser-Paradies werden, denn für die SPÖ sind RadfahrerInnen nur Freizeit und Sportradler. Für die ÖVP und der FPÖ bleiben die RadfahrerInnen sowieso Pedalritter, die nur den Autoverkehr behindern: Konsequenterweise werden von diesen Parteien überhaupt alle Massnahmen zur Förderung des Radverkehrs abgelehnt.

Für uns liegt der Wert des Radfahrens vor allem in der Alltagsmobilität, und dementsprechend fordern wir hier endlich ein Umdenken: Für eine alltagsgerechte Förderung des Radverkehrs, vor allem durch den Bau von Abstellanlagen, Verkehrsberuhigung auf den Fahrbahnen, und dem Ende des Radwegebaus (Radweg = „Rad weg“) a la SPÖ.

Robert





Handelskai: Öffikunden stehen im Stau…

12 04 2010

Wer dieser Tage vor hatte, mit den Öffis zum Praterkai bzw. zur Wehlistraße 309 oder gar zur Schule in die Aspernallee zu fahren, musste sich auf eine Odyssee begeben, denn zwischen Meiereistraße und Marathonweg hat Wiengas eine Baustelle eingerichtet.

Baustelle Wiengas

Baustelle Wiengas von Mitte April bis Ende Mai 2010

Somit ergeben sich zwischen Meiereistraße und Praterkai, Fahrzeiten von mehr als 25 Minuten. Die Unregelmäßigkeiten und Wartezeiten bei den Linien 77A, 80B und 84A sind für die Kunden der Wienerlinien absolut nicht zumutbar.

Ein Zebrastreifen beim U2 Ausgang Vorgartenstraße wird von den Wienerlinien verhindert, weil alle 15 Min. ein leerer 82A behindert wird.

Doch was tun die Wienerlinien bei Baustellen: nichts!!!

Keine Info an Haltestellen – keine Info im Internet.

Weiters werden laufend Haltestellen und Fahrstrecken dieser Linien ohne Ankündigungen geändert.

Der tägliche Horror – Stau:

stadteinwärts (von der A23) und        stadtauswärts (zur A23)

Dafür ist die Abbiegespur fürs Stadioncenter leer!

Die Forderung: stadtauswärts soll die Abbiegespur in den Marathonweg zu einer Geradeaus- und Abbiegespur umfunktioniert wird.  Wegen der eigenen Abbiegespur  für das EKZ wird der Stau in der linken Spur immer größer. Eine Anpassung der Ampel wäre  von Vorteil.

Am Tag kommen dann noch die Baustellen-LKWs dazu,  die das Aushubmaterial von der WU – Baustelle zum Hafen Wien bringen und wieder leer retour fahren – und das im 3 Min. -Intervall.

Weitere Bilder in voller Größe mit Beschreibung sind unter Flickr zu sehen.

AutofahrerInnen haben die Möglichkeit, einer Baustelle auszuweichen – ÖffifahrerInnen haben diese Ausweichmöglichkeit nicht, für die heißt es: jede Menge Geduld bzw. bitte warten!

Volkertviertel oder Schwedenplatz -> Praterkai mit Öffis -> mehr als 1 Std.

Zur Erinnerung: vor dem 10.5.2008 fuhr man mit dem 21er vom Volkertviertel zum Praterkai: 18 Min. und vom Schwedenplatz: 26 Min.

Robert





Fahrbahnquerung-Praterstern: 6 sek.grün und 2 min.rot für FußgängerInnen

3 06 2009

Umleitungen bei Baustellen sind notwendig und damit sind gewisse  Behinderungen für alle VerkehrsteilnehmerInnen verständlich. Was sich jedoch am Praterstern abspielt, bringt so manche Menschen, seit ca. einem Jahr, ganz schön ins Schwitzen.  Enge Wege, Umwege bis 300 Meter und die Überquerungen der Fahrbahnen sind für FußgängerInnen die absolute Zumutung.

Aber die Ampel, welche die Verbindung vom Prater zum Praterstern regelt, ist ein gemeines Nadelöhr für die Menschen. Den Rest des Beitrags lesen »








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