Weg mit dem Bankgeheimnis

15 03 2009

Das Bankgeheimnis schützt nur die wirklich Reichen. Alle anderen zahlen die Zeche dafür in Form von höheren Steuern.

Wie populistisch die gesamte Innenpolitik geworden ist zeigt sich beim Thema Bankgeheimnis. Da wird – auch von ÖVP und SPÖ – mit Ängsten gespielt nur um möglichst volksnah rüber zu kommen. Das Bankgeheimnis hilft nur bei der Steuerhinterziehung, that’s it. Jede/r ArbeitgeberIn muss dem Finanzamt melden, wieviel seine/ihre MitarbeitInnen verdienen. Davon wird dann automatisch die Steuer berechnet und sofort abgezogen. so einfach ist es, und dagegen scheint auch niemand etwas zu haben, denn das nennt man Steuergerechtigkeit!

Bei Einkommen aus Geldvermögen hat die Steuergerechtigkeit aber ihre Grenzen. Da gibt es massig Möglichkeiten die Früchte davon zu genießen, ohne Steuern zu zahlen. Wirklich gut verdienende zahlen für einen Teil des Arbeitseinkommens 50% Einkommensteuer. Für Zinsen und Dividenden sind es nur 25%, also weniger als jeder Durchschnitts- bzw. gar Unterdurchschnittsverdiener bezahlt. Grund dafür ist das Bankgeheimnis. Und je reicher jemand ist desto mehr kommt als Zinden und Dividenden daher. Auch Schwarzgeld ist eher in den Händen von Reichen zu finden, als von Durchschnittspersonen.

 

Also weg mit dem Bankgeheimnis und her mit einer gerechten Besteuerung von den wirklich großen Vermögen und den Früchten davon. damit lassen sich Einkommensteuer und so manch andere Gebühr für Otto- und Mitzi-NormalverbraucherIn senken und der viel zitierte Standort Österreich hat auch mehr davon. Zum einen in der Form von zusätzlicher Kaufkraft für all jene die das Geld dann auch tatsächlich ausgeben, und zum anderen durch mehr Geld für unser Bildungssystem!!!





Verschrottungsprämie – Die Sozialpartnerschaft regiert wieder in Österreich

23 01 2009

2.500,- Euro für ein Autowrack - ein weites Betätigungsfeld für Autoschieber

1.500,- Euro für ein Autowrack - ein weites Betätigungsfeld für Autoschieber

Nachdem sich die österreichische Bundesregierung offenbar darauf geeinigt hat, keine Politik mehr zu machen, stößt die Sozialpartnerschaft (Wirtschaftskammer & ÖGB) in das Politikvakuum vor und regiert in Österreich wie früher.

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Grüne Jobs statt Graue Jobs – Was Faymann und Pröll von Obama lernen können

6 11 2008
Die Nordautobahn sorgt für weiteren Kaufkraftabfluss aus dem Weinviertel

Die Nordautobahn sorgt für weiteren Kaufkraftabfluss aus dem Weinviertel

Viel natürlich, gar keine Frage. Deswegen konzentriere ich mich in meinen Überlegungen nur auf die Klimapolitik.

Laut heutiger Medienberichten sagte der neue amerikanische Präsident Barack Obama u.a. folgendes: „Mein erstes Ziel im Weißen Haus wird eine neue Energiewirtschaft sein. Die „Grünen Jobs“ sind die Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Die Wirtschaft wieder anzukurbeln und das Versprechen einzulösen, die USA in die Unabhängigkeit vom Erdöl zu führen.“

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Umweltpolitik ist sowohl der VP wie der SP in Wahrheit völlig wurscht

27 09 2008

3.Teil der Trilogie “Wer Grüne Inhalte will, muss Grün wählen.“

Wahlkampffinale am Karmelitermarkt

Wahlkampffinale am Karmelitermarkt

Bei unseren Wahl-Infostandln hab ich in den letzten Wochen oft die Frage gehört „Warum soll ich Grün wählen? Die anderen Parteien sind doch eh alle für den Umweltschutz.

Stimmt das?

Ganz und gar nicht. Ja, sie sagen, sie sind für den Umweltschutz und wahrscheinlich steht es sogar in ihren Wahlprogrammen drinnen.
Aber nur leider merkt man eben viel zu wenig davon, bzw. muss man sie an ihren Taten messen. Dann schaut die Sache schon wieder ganz anders aus und es wird klar, dass es sich dabei nur um leere Lippenbekenntnisse handelt und sonst gar nichts.

Hier ein paar Auszüge aus dem Sündenregister der Koalitionsparteien.

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„Unterm Strich ist das teure Öl eine richtige Entwicklung“

4 07 2008

Quizfrage: Von wem stammt dieses Zitat?
Von Grünen, die wieder zurück auf die Bäume wollen oder vom Generaldirektor der OMV?

Richtig, Wolfgang Ruttenstorfer, der aktuelle OMV-Chef spricht es in einem Interview im Kurier vom 4.7.2008 aus.
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