Mit 21.10.2011 wird die Planungssprecherin Sabine Gretner den Grünen Gemeinderatsklub verlassen. Der Rücktritt ist nicht nur ein Verlust für den Klub, sondern auch für alle Grünen MandatarInnen in den Bezirksparlamenten, so auch für die Grünen in der Leopoldstadt.
Danke Sabine für deine engagierte Arbeit!
19 10 2011Kommentare : 5 Kommentare »
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Aus für das kleine Glücksspiel! Auch in der Leopoldstadt?
14 09 2011An Tagen wie den 14.9.2011 wird man sich als GrünpolitikerIn in dieser Stadt noch lange und gerne erinnern. Es ist der Tag an dem sich die Wiener rot/grüne Stadtregierung entschlossen hat, dem sogenannten kleinen Glücksspiel in Wien einen Ablaufstempel zu verpassen. Dieser lautet 31.12.2014. An diesem Tag laufen die Spielautomatenkonzessionen nach dem Wiener Landesgesetz aus und werden auch nicht mehr verlängert.
Es ist ein großer Erfolg für uns Grüne, weil es in der SPÖ nicht immer klar war, ob sie diesen Weg tatsächlich mit uns gehen wollen.
Was heißt dies für die Leopoldstadt?
In der Praterstraße, der Taborstraße und im Stuwerviertel, aber auch in vielen Nebengassen werden viele Lokale frei. Das bietet die Chance die „echte“ Nahversorgung wieder zu reaktivieren. Nahversorgung, die in letzter Zeit immer mehr abhanden kam und die es sowohl aus ökonomischen wie auch aus ökologischen Gründen wieder geben soll.
Auch im Wurstelprater wird es viele Neuerungen geben. Das Überhand nehmen der „kleinen Glücksspieler“ in den letzten 20 Jahren, hatte schon etwas Widerliches. Wien soll in Zukunft drei Casinostandorte (bisher einer) mit je 500 Spielautomaten bekommen. Diese Automaten, fallen in die Kompetenz des Bundes.
Wurstelprater neu – oder kommt ein riesiges Casino?
Die Spielcasinokonzessionen, zurzeit in der Hand der Casino Austria, laufen 2012 aus und es pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass sich die Novomatic für eine solche bewerben will. Der Standort dafür soll im Wurstelprater sein. So hat sich die Novomatic viele Parzellen – z.B. beim “Eisernen Mann” in unmittelbarer Nähe ihrer „Megaspielhalle“ in der Zufahrtsstraße – bereits gesichert, die sie jetzt brachliegen lassen, um am Tag X der Konzessionsvergabe mit dem Bau des Casinos beginnen zu können.
Obwohl noch keine Pläne vorgelegt worden sind, ist – betrachtet man die Bauten, die bisher von der Novomatic neu errichtet worden sind – architektonisch nichts besonderes zu erwarten.
Darüber hinaus stellen sich natürlich schon so mancherlei Fragen:
- Ist der Standort Wurstelprater für ein Casino gut gewählt?
- Passt es in ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des Wurstelpraters?
- Was bedeutet es für den Bezirk und hier vor allem für das Stuwerviertel?
- Wie kommuniziert es mit dem neuen Standort der Wirtschaftsuniversität?
- Gibt es für das zusätzliche Verkehrsaufkommen auch ein brauchbares Verkehrskonzept?
Und noch viele andere Fragen.
Fragen, um die man sich nicht drücken darf. Die von den Grünen in der Leopoldstadt mit Sicherheit gestellt werden und als Basis für eine Zustimmung oder eine Ablehnung dieses Projektes herangezogen werden.
Wie stehen Sie dazu?
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Umspannwerk Krieau
7 09 2011Die Entfernung der abgebildeten Bäume erfolgte nach den Bestimmungen des Wiener Baumschutzgesetzes rechtmäßig, so die Antwort aus dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt.

Zwischen dem Erholungsgebiet „Grüner Prater“ und den denkmalgeschützten Tribünen der Trabrennbahn Krieau soll durch die Abänderung des Flächenwidmungsplanes ein Umspannwerk, mit Gebäudehöhe 9,0 m, Kubatur 8.100 m3 ermöglicht werden.
Der Verkauf der nötigen Fläche des Umspannwerkes an die Wienstrom GmbH wurde von der Gemeinde schon im „Vorfeld“ abgewickelt.
Das laufende naturschutzrechtliche Verfahren wurde mit der Methode Kettensäge zügig planiert. Trotz des noch offenen Flächenwidmungsverfahrens wurde letzte Woche eine ca. 1.500m2 große Baustelle eingerichtet und 6 Bäume gefällt.
Noch bevor klar war, ob die Flächenumwidmung überhaupt beschlossen wird, begann wienstrom also mit den Bauarbeiten und fällte die Bäume. Damit werden vollendete Tatsachen geschaffen, egal ob noch ein besseres Grundstück für das Umspannwerk gefunden hätte werden können. Wir Grüne haben immer für einen Alternativstandort plädiert, der nicht im Prater liegt.
Ein Teil Erholungs- und Landschaftsschutzgebiet des Grünen Prater soll wieder vor ungebremsten Verwertungsdruck der Immobilienentwickler zurückweichen.
Es sind gerade Großprojekte wie die WU oder die hochgewuchteten Investorengebäude an der „Waterfront“ die immens viel Energie fressen .
Nach dem Verursacherprinzip kann der logische Standort des Umspannwerkes daher nur im Bereich dieser hungrigen „Entwicklungspotenziale“ gesehen werden.
Um eine weitere Ausdünnung des Grünen Praters und die Zerstörung des legendären Ambientes rund um die Tribünen der Krieau und den historischen Bildhauerwerkstätten zu verhindern:
Benützt die Möglichkeit zur Stellungnahme im Zuge der öffentlichen Auflage der Flächenumwidmung!
Ort: Bezirksvorstehung für den 2. Bezirk, 2., Karmelitergasse 9
Einsichtnahme in den Planentwurf bis 22. September 2011, Amtsstunden
Letztmalig Informationen durch Mitarbeiter/in der MA 21 A
8. September 2011 von 15 bis 17.30 Uhr
Schriftliche Stellungnahmen zu diesem Entwurf, können während der öffentlichen Auflage, an die MA 21 A unter Angabe der Plannummer 7661E, gerichtet werden.
Stellungnahme online bis 22. September
Bilder dazu: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157627592206142/
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Die 6. Stromtankstelle in der Leopoldstadt in Betrieb
16 03 2011
Am Dienstag fand unter regem Interesse von JournalistInnen die Eröffnung der 6. Stromtankstelle im Bezirk statt. Es handelt sich dabei um eine Telefonzelle der Telekom mit integrierter Stromtankstelle und sie befindet sich beim Pratervorplatz.
Im Moment ist diese vorwiegend für E-Bikes, E-Mopdeds und E-Motorräder geeignet, da diese direkt neben dem Strommodul abgestellt werden können und E-Bikes auch an den Bügeln befestigt werden können.
In einem nächsten Schritt sind auch schon Kästchen geplant, in den die Akkus von E-Bikes aufgeladen werden können und dabei aber sicher abgesperrt sind. Dies hat auch den weiteren Vorteil, dass in einem derartigem Schrank gleich viele derartige Boxen Platz haben.
Gerade im Bereich der E-Bikes ist die Effizienz durch den zusätzlichen Motor besonders gut und daher ist es begrüßenswert, dass direkt am Prater eine Möglichkeit besteht, E-Bikes wieder aufzuladen.
Einziger Wermutstropfen ist, dass die Stromtankstelle keinen Ökostrom anbietet und daher in geringem Ausmaß sogar Atomstrom abgibt! siehe Atomkraftwerke in Mitteleuropa
Mehr Fotos bei Flickr
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Neue Garage in der Ausstellungsstraße für das Novomatic-Casino
8 10 2010
Die Ausstellungsstraße wird als Wohngegend immer unattraktiver. Statt des Traditions-Wirtshauses „Wieselburger Bierinsel“ plant die Stadt Wien eine Hochgarage, die weiteren Autoverkehr in die Leopoldstadt, insbesondere ins Stuwerviertel locken wird. Der Wurstelprater ist mit U1, U2 und den Schnellbahnen bestens erreichbar und die 1.400 Stellplätze der Messegarage stehen bis auf ein paar wenige Tage im Jahr ziemlich leer.
Wozu als noch eine weitere vierstöckige Garage mit 370 Stellplätzen?
Der größte Nutznießer dieser Garage ist die Novomatic AG, die sich damit einen großen Kundenparkplatz für ihr Casino am Präuscherplatz errichten will. Das bedeutet einen weiteren großen Verkehrserreger für die Ausstellungsstraße und das Stuwerviertel. Aber auch die automobilen BesucherInnen des Eventlokals werden dort wohl parken.
Der Garagenerrichter ist die Pratergarage Errichtungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H. Diese GesmbH gehört zu 47,5% der BIP-Garagengesellschaft Breiteneder Ges.m.b.H. & Co. KG, zu 47,5% der Novomatic AG und zu 5% dem Wiener Praterverband.
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Parkplatz statt Wiese – Grünraumpolitik der SPÖ Leopoldstadt
8 10 2010Obwohl sich die SPÖ im Wahlkampf immer wieder bemüht, sich ein grünes Mäntelchen anzuziehen, ist ihnen dieses, wenn es um Wählerstimmen geht ziemlich „blunzen“.
So auch in der Kleingartensiedlung Wasserwiese, die mit über 800 Parzellen zu den größten Gartensiedlungen in Wien zählt. Sind ja auch viele Wählerstimmen zu holen und da gibt es besondere „Wahlzuckerl“ vom Herrn Bezirksvorsteher.
Vor der Wahl 2001 bekamen die Kleingärtner als Wahlgeschenk die Umwidmung auf ganzjähriges Wohnen. Das, obwohl alle maßgeblichen Behörden sich gegen eine Umwidmung ausgesprochen hatten, weil für eine so große Anlage jede Infrastruktur fehlt. Bei der Abstimmung im Bezirk blieben die Grünen als einzige Partei übrig. SPÖ, ÖVP und FPÖ wollten unbedingt Stimmen fischen.
Vor der Wahl 2005 forderten die Kleingärtner wieder ein Geschenk. Parkplätze im Landschaftsschutzgebiet. Die SPÖ-Bezirksvorstehung signalisierte Zustimmung, wollte aber doch noch die Wahl abwarten. Die Proteste der Grünen im Bezirk haben schließlich gemeinsam mit der MA22 diese Wahnsinnspläne zu Fall gebracht. Leer mussten die Kleingärtner aber doch nicht ausgehen. Der Parkplatz neben den Hundefreilaufplatz, der gerne von den Hundehaltern genutzt wurde, wurde kurzerhand für die Kleingärtner „beschlagnahmt“.
Wie schon bei den vergangenen Wahlen forderten die Kleingärtner auch bei den Wahlen 2010 ihr Geschenk ein. Welche Überraschung: Auch dieses Mal wünschten sie sich Parkplätze für ihre blechernen Karossen.
Wie bei den Wahlen zuvor bekamen sie ihr Geschenk auch. So durften sie im Prater eine mehrere hundert Quadratmeter große grüne Lagerwiese zu einem Parkplatz umbauen.
Im Unterschied zu früher nahm die SPÖ diesmal ÖVP und FPÖ nicht mit ins Boot. Sie trauten sich nicht, diese Schandtat den anderen Parteien in der Bezirksvertretung vorher zu verraten. Denn zum einen gönnten sie der FPÖ und der ÖVP den Stimmenfang nicht und zum anderen fürchteten sie sich vor uns Grünen, dass wir ihnen diese Geschenk noch vereiteln könnten.
Denn sie wissen, dass wir ihre schärfsten Kritiker sind, wenn es um den Schutz des Grünraums Prater geht. So konnten wir den Plan zwar noch ans Licht der Öffentlichkeit bringen, doch diesmal ging alles ganz schnell. Noch bevor die Bezirkszeitung darüber berichtete, war die Wiese bereits asphaltiert. Und auch noch rechtzeitig vor Kubiks großem Auftritt beim Wasserwiesenfest am 2. Oktober.
Damit dieses Spiel nicht mehr möglich wird, wollen wir der SPÖ nach dem 10. Oktober einen Riegel vorschieben – wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken.
Ihr
Adi Hasch
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Gute Nacht Ausstellungsstraße!
7 10 2010Als ob es noch nicht genug an Belastungen für die BewohnerInnen im Stuwerviertel und der Ausstellungsstraße gibt, hat sich die zur SPÖ-Holding gehörende Prater Service GmbH wieder was Neues einfallen lassen. Schon jetzt kreisen die automobilen BesucherInnen der Praterdisco spät in der Nacht auf Parkplatzsuche im Stuwerviertel und stören den Schlaf der Menschen. Jetzt kommt also auch noch ein neues Eventlokal dazu.
Neben der 3.500 Plätze fassenden Diskothek soll noch ein Gastronomielokal mit 1.200 Plätzen hinzu kommen. Es wird schon fleißig daran gearbeitet. Eine Betriebsanlagen-genehmigung ist derzeit noch ausständig.
In Wien läuft es dann so: Die Ortsverhandlung mit Einladung der Nachbarn wird sicher noch abgehalten. Einwände der Nachbarn können aber dann meist aus Zeitgründen nicht mehr berücksichtigt werden. Jetzt mahlen die Mühlen der Bürokratie und wenn sich die betroffenen Menschen keinen Anwalt engagieren, geraten sie ganz leicht zwischen deren Steine.
Was folgt: Eine zeitlich befristete Betriebsanlagengenehmigung, die anschließend meist unter Ausschluss der AnwohnerInnen, in eine definitive umgewandelt wird.
Fragt man die Verantwortlichen dieser Stadt, heißt es, dass alle 1.200 LokalbesucherInnen selbstverständlich mit der U2 anreisen werden. „Wer’s glaubt, wird selig.”
Alleine deshalb und wegen des Messeparkplatzsuchverkehrs, fordern die Grünen in der Leopoldstadt weiterhin die zeitliche Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung im Stuwerviertel.
Weil nur so zu tun, als sei eh alles gut, ist einfach zuwenig.
Ihr
Adi Hasch
In den Kulissen des Riesenradplatzes entsteht der nächste Verkehrsmagnet
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Riesenradplatzskandal – ist Wien wirklich gut verwaltet?
5 10 2010In der Regel freut man sich als Politiker, wenn Vorhersagen, die man trifft, auch eintreten. Gedämpfte Freude kommt allerdings beim Skandal rund um den Riesenradplatz auf, weil da einfach der Schaden zu groß ist.
Bereits 2006 haben wir Grüne es vorhergesagt: Der Umbau des Riesenradplatzes ist ein Murks. Schlimmer noch. Nicht „nur“, dass die Errichtergesellschaft mit den von der Gemeinde Wien bereitgestellten 36 Millionen Euro für den Umbau nicht das Auslangen fand, wurde das gesamte Vorhaben auch noch dilettantisch abgewickelt. Es wurde geplant, wieder verworfen, wieder neu geplant, mittels Behördentricks erweitert, der Flächenwidmungsplan umgangen usw. Dadurch kam es natürlich zu Zeitverzögerungen. Doch ein Ziel war klar: Der Eröffnungstermin sollte vor der Fußballeuropameisterschaft 2008 sein. Das erforderte teure Überstunden, oft bis spät in die Nacht hinein.
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Rettet den Club Planetarium
2 10 2010
Am Donnerstag erfuhren wir bei der Pressekonferenz “Rettet den Club Planetarium”, dass der Mietvertrag für den völlig unsubventionierten und sehr erfolgreichen Club Planetarium nicht verlängert wird und somit Ende Oktober ausläuft. Stattdessen soll in dem 130 m² großen fensterlosen Saal das “Kompetenzzentrum Migration – Deutsch im Park” unterkommen.
Wir fordern den Erhalt des Clubs Planetarium!
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Werden die Roten jetzt Grün?
3 09 2010Da staunte ich aber gewaltig, als ich in der Leopoldstadtausgabe des „roten“ Wiener Bezirksblatt las, dass im Bezirk weiter Grünräume geschaffen werden. Ich fragte mich, was ist denn jetzt los: Werden die Roten jetzt grün? Es würde mich freuen und es würde auch unserer Leopoldstadt gut tun.
Als ich aber weiter las: „Beginnen tut man mit der Aufforstung der Elangründe beim Wiener Hafen“, war auch schon all meine Hoffnung verflogen. Denn bei der Neubepflanzung der Elangründe handelt es sich ja nur um ein Grundstück, das aufgeforstet werden muss, weil der Wiener Hafen im Zuge seines Umbaus 200 Meter flussabwärts einen ganzen Wald gerodet hat. Ohne diese Grünraum-Reparatur hätte er dafür keine Baugenehmigung bekommen.
Es hätte mich ja auch gewundert, wenn die Leopoldstädter SPÖ solch einen Gesinnungswandel durchgemacht hätte. Haben sie ja mit ihrer Politik der letzten fünf Jahre bewiesen, dass ihnen der Schutz des Grünraums wahrlich nicht am Herzen liegt.
Zur Erinnerung nur ein paar Beispiele der letzten Jahre:
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