Elektrofahrrad – schon probiert? Einladung zu einer Ausfahrt

30 07 2012

Radeln ist leiwand! Das Foto zeigt TeilnehmerInnen der Radparade 2012 vor der Skyline der Leopoldstadt.

Die Grünen Leopoldstadt laden in Kooperation mit e-zweirad.at herzlich ein, Elektrofahrräder auszuprobieren!

Samstag, 11. August 2012, 14 bis ca. 19 Uhr (bei Regen am 18. August)

Route: zirka 38km entspanntes, gemütliches Radeln über Lassallestraße, Donauinsel, Tuttendörfl, Donaufähre, Klosterneuburg und Einkehr. Die Rückfahrt dann entlang von Donau und Donaukanal.
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl.
Kostenbeitrag: Euro 15,- (ermäßigt von Euro 32,-)

Verbindliche Anmeldung bei uschi.lichtenegger@gruene.at bis zum 8. August.

Die Grünen Leopoldstadt übernehmen die Kosten für Fähre und laden zu einem Getränk.
Weitere Infos erhaltet ihr/erhalten Sie bei der verbindlichen Anmeldung.

Warum braucht es Elektrofahrräder?

Elektroräder können die ideale Ergänzung zum “normalen” Fahrrad sein. Wenn längere Strecken zu fahren sind, die Fitness nicht mehr ausreicht… Der Verkehrsclub Deutschland hat die Argumente gut zusammengestellt:

„Elektrofahrräder bringen ein hohes Maß an Flexibilität – weder Parkplatzsuche noch Abhängigkeit von Fahrplänen stehen einem im Weg. Zudem macht das Fahren mit Rückenwind einfach Spaß. Im Vergleich zum Auto sind die elektrisch unterstützten Fahrräder, auch Pedelec oder E-Bike genannt, günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender. E-Räder sind somit eine wichtige umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Auto bei Entfernungen bis 20 Kilometer. Besonders zwischen 10 und 20 Kilometer Wegelänge schließen sie eine wichtige Lücke zwischen Fahrrad und Auto. Denn eines ist klar: Im Interesse der Lebensqualität in Städten und Gemeinden und zum Schutz der Umwelt und des Klimas muss der Pkw-Anteil an allen Wegen deutlich sinken.“





Der 5B wird gut angenommen

22 07 2012

Anfang Juli hat die neue Buslinie 5B ihren Betrieb aufgenommen.
Endlich!

Die 5B-Haltestelle bei der U2-Taborstraße

Unsere Beobachtungen haben ergeben, dass der Bus – zumindest unter der Woche – sehr gut angenommen wird. Die Sitzplätze sind meistens zu einem Drittel bis zur Hälfte besetzt.

Wir haben bereits seit vielen Jahren kritisiert, dass in der Oberen Augartenstraße ein durchgehendes öffentliches Verkehrsmittel fehlt. Dadurch waren die östlichen Teile des Karmeliterviertels bzw. die Bezirksteile in der Nähe des Gaußplatzes schlecht an die Taborstraße und die U2 angebunden. Das wird sich nun durch den neuen Bus ändern. Auch gibt es nun in die Gegenrichtung eine schnelle Anbindung an die U6 (Station Jägerstraße). Ab Schulbeginn soll es in der Früh auch 2 Kurse zum Schulzentrum Kl. Sperlgasse geben (so wie früher der 80A).

Früher fuhr in der Oberen Augartenstraße noch durchgehend eine Straßenbahn, nun kommt zumindest wieder ein Bus

Früher fuhr in der Oberen Augartenstraße sogar noch durchgehend eine Straßenbahn, nun kommt zumindest wieder ein Bus. Als wir unseren Vorschlag im März 2010 per Antrag einforderten, hieß es von Seiten der Wiener Linien noch, dass kein Bedarf dafür besteht.

Umso mehr hat es uns überrascht, als die Bezirksvorsteher der Leopoldstadt und der Brigittenau im Wahlkampf 2010 verkündeten, dass es diesen Bus doch geben werde.

Aber is halt so in Wien, und is schon okay. Hauptsache, der Bus ist doch noch gekommen.

Wolfgang

Fahrplan 5B

Fahrplan 5B





Juni-Sitzung des Bezirksparlaments Leopoldstadt

19 06 2012

Zuerst gibt es einige Antworten auf Anträge aus vergangenen Sitzungen.

Das Amtshaus in der Karmelitergasse 9

- Die Wiener Linien haben überprüft, ob es Sinn macht, einen City-Bus vom Schwedenplatz bis zum Karmelitermarkt weiterfahren zu lassen. Ihrer Meinung nach gibt es dafür keinen Bedarf.

- Bei der Praterbrücke sollen für die Buslinien 77A und 80B Wartehäuschen bei der Busstation errichtet werden. Die Wiener Linien werden diesen Wunsch an die Gewista weitergeben.

- Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf den Bereich zwischen Vorgartenstraße und Trabrennbahn Krieau (Viertel2) wird umgesetzt werden.

- Wir haben beantragt, dass die U2-Station Taborstraße einen Doppelnamen bekommt, nämlich Taborstraße/Augarten. Das lehnen die Wiener Linien ab, weil sie keine Doppelnamen wollen, die Namen der Stationen sollen so einfach wie möglich gehalten werden. Es wird in der Station selber aber weitere Hinweise bei der Beschilderung auf den Augarten geben.

Danach stimmen alle Parteien dem Bezirks-Rechnungsabschluss für 2011 zu, außer der FPÖ.

Die gesamten Bezirksmittel belaufen sich auf ca. € 14,5 Millionen. Die größten Ausgabeposten sind die MA56 (Schulverwaltung) mit 35%, die MA28 (Straßenbau) mit 22%, die MA42 (Stadtgartenamt und Spielplätze) mit 10% und die MA10 (Kindertagesheime) mit rund 7%.

Danach werden die aktuellen Anträge von heute diskutiert und abgestimmt.
Insgesamt werden 14 Grüne Anträge behandelt.

- Wegen der derzeitigen Diskussion über die Parkraumbewirtschaftung bringen wir einen Resolutionsantrag ein, in dem festgehalten wird, dass die Bezirksvertretung Leopoldstadt mit der Parkraumbewirtschaftung in der derzeitigen Form zufrieden ist und deshalb unverändert beibehalten werden soll. Der Antrag wird mit den Stimmen der Grünen und der SPÖ angenommen. BV Kubik bekräftigt, dass das Parkpickerl in der Leopoldstadt Vorteile für die BewohnerInnen bringt. Die FPÖ bringt ihren üblichen Kalauer von der Abzocke. Die ÖVP ist offenbar mit dem derzeitigen Modell nicht zufrieden. Ich denke, es wäre interessant, was die BewohnerInnen der Leopoldstadt dazu sagen würden, wenn es das Parkpickerl nicht mehr geben würde. Dann könnten wieder alle PendlerInnen im Bezirk parken und die Parkplatzsuche wäre viel zeitaufwändiger.

- Wir beauftragen den Magistrat damit, einen Plan aller Einbahnen in der Leopoldstadt zu erstellen, in denen es vom Fahrbahnquerschnitt her möglich ist, Radfahren gegen die Einbahn zu verordnen. Dieser Antrag wird mit den Stimmen von Rot und Grün der Verkehrskommission zugewiesen.

- Gemäß unserem nächsten Antrag soll der Straßenzug Meiereistraße/Stadionallee im Sommer 2013 permanent für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Auch hier Zuweisung zur Verkehrskommission gegen die Stimmen von blauschwarz.

- Dann folgen einige Grüne Anträge zur Einrichtung einer wichtigen Fußgängerverbindung im Stuwerviertel (vom Gemeindebau Handelskai 214 zur U2-Station Messe) und zu der problematischen Kreuzungssituation Böcklinstraße/Wittelsbachstraße. Alle werden der Verkehrskommission zugewiesen.

- In der Zirkusgasse 36 hat der Fahrradbotendienst Hermes seine Zentrale. Dort fehlen eindeutig einige Radständer. Umso erstaunter waren wir, als auch die ÖVP die Zuweisung zur Verkehrskommission abgelehnte. Solch ein unternehmerfeindliches Verhalten sind wir von der selbsternannten Wirtschaftspartei ÖVP nicht gewohnt. Der Antrag wurde dennoch mit rotgrüner Mehrheit der Verkehrskommission zugewiesen.

- Dann bringen wir 2 Anträge zum Donaukanal ein. Dort sollen Duschen eingerichtet werden und eine Kletterwand errichtet werden. Auch dieser Vorschlag wird von der ÖVP abgelehnt. Also nicht nur unternehmerfeindlich, sondern auch noch „Spaßbremse“…
Beide Anträge werden gegen blauschwarz angenommen.

- Die FPÖ möchte den „Radweg“ in der Wittelsbachstraße rückbauen, weil er angeblich gefährlich ist. Radweg gibt’s dort keinen, sondern nur Mehrzweckstreifen. Und die AnrainerInnen, die wir dazu befragt haben, konnten sich auch nicht erklären, was daran gefährlich sein soll. Bei diesem Antrag blieb die FPÖ alleine, er wurde abgelehnt.

- Schließlich noch ein eigenartiger Abschluss. Wir initiierten einen Resolutionsantrag, in dem sich die Bezirksvertretung Leopoldstadt sich zur Mithilfe an der Erarbeitung derWiener Charta des Zusammenlebens bekennt. Auch alle anderen Parteien gingen bei diesem Antrag als Mitantragssteller drauf.
Einigermaßen eigenartig im Falle der FPÖ. Schließlich steht in dem Antrag auch: „Ziel muss daher sein, dass alle Menschen in Wien in Vielfalt respektvoll zusammenleben, getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“ Gleichzeitig hetzt die FPÖ in einem wienweit verschickten Pamphlet gegen die Flüchtlingshelferin Ute Bock, die nach Favoriten übersiedelt ist. Florian Klenk vom Falter nennt den darin enthaltenen Comic eine miese blaue Hetzpropaganda im Stürmer-Stil und menschenverachtend.

Die Sitzung endet also mit Misstönen und der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stv. erklärt uns, dass die FPÖ eh nichts gegen Ausländer hat – solange sie sich benehmen, integrationswillig und nicht kriminell sind. Ja, eh…

Wolfgang





Das Nordbahnhofviertel entwickelt sich rasant

26 05 2012

Gestern am Freitag haben wir wieder einmal eine Open-Air-Sprechstunde in Kombination mit einer Radrettung beim Bednarpark am Nordbahnhof durchgeführt.

Christoph im Gespräch mit den AnrainerInnen

Der Andrang war sehr groß und hat uns wieder einmal gezeigt, dass der Informationsbedarf der Menschen, die bereits jetzt am Nordbahnhofgelände wohnen, enorm ist. Es gibt viele Leute, die sich rechtzeitig dabei einmischen wollen, was in ihrer nächsten Nachbarschaft geschieht. Und das ist gut so.

Soweit es uns möglich ist, haben wir über die Planungen für den – immer noch riesigen – unverbauten Teil des Nordbahnhofgeländes informiert.
Diesmal hatten wir auch den Planungssprecher der Wiener Grünen, Gemeinderat Christoph Chorherr, zu unserer Sprechstunde eingeladen. Es gab von Seiten der Bevölkerung sehr viele Fragen an ihn und die Zeit reichte kaum aus, alle zu beantworten.

Christoph mit der Unterschriftenliste der AnrainerInnen für den Erhalt der großen Bäume

Die Fragen betrafen unter anderem folgende Themen:
- Was geschieht mit dem Wasserturm?
- Wie können sich die Bewohner und Bewohnerinnen tatsächlich am Planungsprozess beteiligen?
- Wann wird die Verkehrsinfrastruktur endlich verbessert?
- Wie soll die Verkehrsorganisation am Nordbahnhofgelände in Zukunft ausschauen?
- Was kann gegen die Probleme, die es bereits jetzt gibt, wie zum Beispiel Raddiebstahl, zu hohes Tempo in der Walcherstraße, Verschmutzung von Grünflächen und Sandkästen und Lärmprobleme unternommen werden? Wird es für das Nordbahnhofgelände eine Lokale Agenda 21 geben?
- Wieso gibt es auf dem Weg vom Zielpunkt zum Bednarpark keinen Zebrastreifen über die Vorgartenstraße?
- Ist es möglich, die großen alten Bäume, die es derzeit noch am Nordbahnhof gibt, zu erhalten?

Derzeit läuft gerade die städtebauliche Ideenfindung für die Aktualisierung des Leitbildes für den Nordbahnhof. Für die 2. Wettbewerbsstufe wurden vom Preisgericht 8 TeilnehmerInnen zur vertiefenden Bearbeitung ausgewählt.
Im Herbst sollen die Ergebnisse vorliegen und daran anschließend soll das Leitbild für den Nordbahnhof unter Einbeziehung der umliegenden Bevölkerung beschlossen werden.

Nebenbei checkt die Grüne Radrettung wieder 20 Räder durch

Ich bin mir sicher, dass diese Sprechstunde nicht die letzte grüne Sprechstunde am Nordbahnhofgelände gewesen sein wird.

Brigitte





Kundenvertreibungspolitik der Wiener Linien

21 05 2012

Bike&Ride? – nie gehört!

Die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren ist eine der schnellsten und intelligentesten Fortbewegungsarten in der Stadt. Leider sind die Wiener Linien gerade dabei, diese Kombination zu torpedieren und damit ihre eigenen Kunden zu verscheuchen. Meiner Meinung nach eine ziemlich unintelligente Politik.

Es gibt rund um viele U-Bahnstationen im 2. Bezirk eh schon viel zu wenige Radständer, daher ist es seit vielen Jahren übliche Praxis, Fahrräder an den Handläufen rund um die Stationsgebäude anzuhängen. Sicherlich nicht die beste Lösung, aber immer noch besser als alle Verkehrszeichen rund um die U-Bahnstationen zu behängen.

Warum stört dieses Fahrrad die Wiener Linien?

Letzte Woche haben die Wiener Linien damit begonnen, Radverbotsschilder bei den U-Bahnstationen anzubringen. Und es wurden bereits Fahrräder tatsächlich abgeschleppt. Mich würde echt interessieren, was die Wiener Linien daran wirklich stört. Mir fällt kein vernünftiger Grund ein.

Konkret geht es hier um die U2-Station Taborstraße, aber offenbar ist das nicht die einzige U-Bahnstation, bei der die Wiener Linien durchgreifen. Statt dass die Wiener Linien selber auf ihrem Grund Radständer errichten, vertreiben sie mit dieser kurzsichtigen Politik ihre eigenen Kunden.

Bei dieser Station gibt es jetzt schon zu wenige Radständer, deswegen haben wir im Juni 2011 beantragt, dass neue Radständer errichtet werden. Im November (!) 2011 erklärte uns der SP-Vorsitzende der Bezirks-Verkehrskommission, dass in der Kleinen Pfarrgasse 8 neue Radständer in der Parkspur errichtet werden. Leider hat er nicht dazugesagt, wann. Immerhin ist das bereits wieder ein halbes Jahr her. Ich werde ihn wohl wieder mal fragen müssen, wann diese Radständer kommen.

Wann kommt der Bolzenschneider der Wiener Linien?

Übrigens, die Beschwerde-Mailadresse der Wiener Linien lautet: kundendienst@wienerlinien.at

Wolfgang





Friday Nightskating – 18.5.2012 – Inselhopping

17 05 2012

Freitag, 18. Mai 2012 ist es wieder so weit! Inselhopping ist angesagt!

Route - Leopoldstadt - Brigittenau

Route am 18. Mai 2012 – Leopoldstadt – Brigittenau

Wo sonst Autos mit viel Lärm und Gestank auf den “Autobahnen” der Leopoldstadt und der Brigittenau durchrasen, werden am Freitag-Abend, SkaterInnen und RadfahrerInnen den Ton angeben.

Treffpunkt: am Heldenplatz ab 20 Uhr!

Abfahrt: Jeden Freitag, 21:00 Uhr, Heldenplatz (bitte pünktlich!).

  • Friday Nightskating, das Christoph-Chorherr-Projekt, startete 2012 in die 14.  Saison.
  1. Infos unter:
  2. http://wien.gruene.at/skater

 

  • Wer schon um 17 Uhr mit den Fahrrad auf Wien’s Straßen unterwegs sein will, dann bei der Critical Mass mitradeln!
  • Wetter – 20° und Sonne!

Robert





Nordbahnhofbegehung, die x-te

12 04 2012

Das Nordbahnhof-Areal befindet sich in einer wichtigen Entwicklungsphase. Für den städtebaulichen Ideenwettbewerb ist die Entscheidung gefallen. Im Herbst wird das endgültige Resultat feststehen.
Das Resultat des UniCredit Bank Austria Campus, kennen wir bereits jetzt. Es beansprucht den attraktiven städtebaulichen Übergang zum Praterstern.

So benützten die Grünen Leopoldstadt einen der ersten schönen Frühlingstag zu einem Erkundungsstreifzug mit Christoph Chorherr – zwischen dem bereits Verbauten und in der wilden G’stetten.

Christoph Chorherr - Planungssprecher der Wiener Grünen, (als Jurymitglied mitentscheidend für die Zukunft des wichtigen Stadtteils), zeigte sich als engagierter Beobachter mit der notwendigen Weitsicht für die bauliche, soziale und ökologische Entwicklung. Ein erprobter Scout für die Herausforderungen in unwegsamen Gelände.
Wir “ortsansässige Grüne” haben die Gelegenheit genützt, unsere Vorstellungen, die wir mehrmals mit den NordbahnhofbewohnerInnen kommuniziert haben, direkt vor Ort einzubringen.

Ein paar dieser Punkte wollen wir hier nochmals hervorstreichen:Adi Hasch und Christoph Chorherr beim Wasserturm

- Der Wasserturm soll nicht nur “Stadtteilzentrum” werden. Er soll als identitätsstiftendes Element eine Grünanbindung zu der benachbarten Stadtwildnis und Ökobrache haben. Im Kontext zum Campus könnte sich so eine weitere “Grün-, Spiel-, und Erholungszunge” durch diesen Stadtteil ziehen. Das würde auch eine sinnvolle Verknüpfung des neuen Siedlungsgebietes mit den umliegenden Freiräumen (Grüner Pater, Donauufer, Augarten, Grüne Mitte, Nordwestbahnhof) bedeuten.
- Die Nahversorgung sollte nicht auf ein Einkaufszentrum konzentriert sein, sondern es sollen lebendige Erdgeschosszonen für Gewerbe, Handel und Kultur (z.B. in der Bruno-Marke-Allee) angesiedelt sein.
- Ein ausreichend dimensionierter öffentlicher Nahverkehr. Ein modernes Stadtviertel dieser Größe, benötigt auch moderne und vor allen leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel. Lärmende, “stinkende” Autobusse sollen möglichst draußen gehalten und die Verlängerung der Straßenbahnlinie O rasch in Angriff genommen werden.
- Für private Kraftfahrzeuge soll die Durchfahrt durch das Stadtentwicklungsgebiet durch verwaltungsorganisatorische Maßnahmen unterbunden werden. Die Unterbindung von Durchzugsrecht verhindert die Entstehung von nachteiligen Schleichwegen durch das Wohnviertel.
- Der Bildungscampus. Da ein zweiter Bildungscampus auf diesem Gelände notwendig ist, sollte man auch hier versuchen neue Wege zu gehen. Die sogenannten Schul-, Spiel-, und Sportflächen sollten nicht exklusiv, wie bisher, nur dem Schulbetrieb als Nutzungsflächen dienen, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das erfordert allerdings etwas mehr Kommunikation unter den verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung.

Weiters geht es aber auch noch um die Strahlkraft, die dieses neue Entwicklungsgebiet sowohl auf das Stuwerviertel wie auch auf das Alliiertenviertel ausüben kann. Die bestehenden und zukünftigen Unterführungen sollen dieses in Richtung Nordbahn und Leystraße komfortabel ermöglichen.

Wir Leopoldstädter Grünen freuen uns schon auf die Ergebnisse des Planungswettbewerbs und wünschen allen Beteiligten Engagement, Phantasie und mutige Ideen.

Adi Hasch,
am Nordbahnhof unterwegs mit Uschi Lichtenbegger, Brigitte Redl, Robert Wallner.





Open House mit Gemeinderat Maresch

4 04 2012

Open House am Mi., 11.4.

An jedem 2. Mittwoch im Monat laden wir alle interessierten LeopoldstädterInnen in Zukunft im Grün2 in der Novaragasse 7 von 19 bis 21 Uhr zu einem Open House der Grünen Leopoldstadt ein.

Hier hoffen wir auf regen Austausch mit den BewohnerInnen unseres Bezirks. Wir berichten gerne von unserer Arbeit im Bezirk und laden auch Grüne Mandatare aus Land und Bund ein, um uns alle zu informieren.

Rüdiger Maresch kommt in die Leopoldstadt

Am kommenden Mittwoch, den 11.4. wird der Umwelt- und Verkehrssprecher der Wiener Grünen, Gemeinderat Rüdiger Maresch, als special guest zu uns kommen und für Ihre/Deine Fragen zur Verfügung stehen (19-21 Uhr).

Fragen bzw. Themen gibt es in der Leopoldstadt sicherlich mehr als genug.

-         Wann kommen die neuen Straßenbahnen-Verlängerungen in der Leopoldstadt (Linie O und 18)?
-         Wird es in der Leopoldstadt neue Wohnsammelgaragen geben?
-         Welche Ampelschaltungen machen besondere Probleme?
-         Kommt die Verlängerung der Schnellbahn S45 bis zum Praterkai?
-         Staubbelastung am Nordbahnhofgelände und Baumfällungen in der Leopoldstadt?
-         uvam.

Wir würden uns sehr freuen, Euch/Sie zu diesem interessanten Termin begrüßen zu können.

Wolfgang





Rodelverbot im Augarten

12 02 2012

Schade. Früher war der Augarten ein Eldorado für Downhill-Racer, wilde Skeleton-PilotInnen und angehende Wasalauf-SiegerInnen. Doch damit ist ab sofort Schluss.

Nichts als Verbote im Wintersportgebiet Augarten

Im Zuge ihrer angekündigten Charmeoffensive verbieten die Bundesgärten nun alle diese gefährlichen Freizeitaktivitäten im Augarten. Sollen sich die hoffnungsvollen Nachwuchs-SportlerInnen ihre Sportarten doch im Fernsehen anschauen. Da können sie sich wenigstens nicht so leicht dabei wehtun und die Bundesgärten haben keine Scherereien mit der Haftung, falls doch einmal ein Baum oder ein Mistkübel im Weg stehen sollte.

Aber jetzt einmal im Ernst: Seit kurzem steht beim Haupteingang zum Augarten in der Oberen Augartenstraße – ja, das ist dort, wo übrigens immer noch die Autos der Restaurant-BesucherInnen mit dem Auto reinfahren dürfen – ein Schild. Falls ich es richtig interpretiere, verbieten die Bundesgärten damit das Rodeln, Skifahren und Langlaufen im Augarten.

Darf ich jetzt nicht mehr rodeln?

Generationen von Kindern haben die kleinen Hügeln und abschüssige Flächen im Augarten genutzt, um bei geringer Schneelage in nächster Wohnnähe Wintersport zu betreiben, entweder mit Rodel und Bob oder mit Skiern. Das war nicht nur gesund, es hat auch viel Spaß gemacht.

Und das wollen die Bundesgärten nun verbieten? Das ist doch absurd. Daher werden wir den zuständigen Burghauptmann auffordern, dieses Verbot wieder aufzuheben.

Wolfgang





Ab Sommer 2012: Neue Autobuslinie 5B

29 01 2012

Neuer Bus als wichtige tangentiale Öffi-Verbindung im Bezirk

Nun ist es ganz offiziell und auch schon auf der Website der Stadt Wien nachzulesen. Ab Sommer 2012 wird eine neue Autobuslinie vom Praterstern (U1, U2) über die Taborstraße (U2), die Obere Augartenstraße, den Gaußplatz, den Wallensteinplatz und die Jägerstraße (U6) nach Heiligenstadt (U4) fahren.

Der Bus 5B ist v.a. für die östlichen Teile des Karmeliterviertels eine wichtige Querverbindung zu mehreren U-Bahnlinien, zur Tabor- und zur Wallensteinstraße. Außerdem bedeutet dies auch, dass die derzeit viel zu kurzen Betriebszeiten des 80A westlich des Pratersterns der Vergangenheit angehören, weil der 80A hier durch den 5B ersetzt wird und jener länger fahren wird.

Die neue Buslinie war echt eine schwere Geburt und ich frage mich immer wieder, wieso es in Wien so lange dauert, bis sich gute Ideen durchsetzen, aber wurscht, nun dauert es ja „nur“ noch ein paar Monate.

Früher fuhr in der Oberen Augartenstraße noch durchgehend eine Straßenbahn, nun kommt zumindest wieder ein Bus

Wir Grüne haben eine durchgehende ÖV-Verbindung in der Oberen Augartenstraße bereits seit langem gefordert. Eine Buslinie haben wir im März 2010 beantragt. Diesen Antrag hat Finanzstadträtin Brauner zuerst abgelehnt, weil ihrer Meinung nach dafür kein Bedarf bestand. Doch dann verkündeten die beiden Bezirksvorsteher aus dem 2. und 20. Bezirk in einer Presseaussendung im Wahlkampf 2010, dass es diese Buslinie ab 2011 doch kommen soll.

Und jetzt ist er endlich fix. Mit Sommer 2012. Spät, aber immerhin.

Wolfgang








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