Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

26 01 2012

Am 27. Jänner 2012 jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Wir Grüne sind Teil einer Plattform, die eine Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus veranstaltet.

Die extreme Rechte Europas trifft sich in Wien

Während die Rechten am WKR-Ball in der Hofburg tanzen, machen wir eine Kundgebung. Die Kundgebung gegen Rechtsextremismus und WKR-Ball beginnt am Heldenplatz ab 18:30 Uhr. Kommt zur Demo und setzt damit ein Zeichen.

Ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in unserer heutigen Gesellschaft. Und dagegen, dass sich Österreichs Rechtsaußengesellschaft in der Hofburg mit einschlägig bekannten rechten Recken aus ganz Europa vernetzt. Die Hofburg ist einer der repräsentativsten und herrschaftlichsten Orte. Das Treffen erhält dadurch enormen symbolischen Wert und gibt den Rechten in Europa viel Selbstvertrauen.

Wolfgang





Neuer Wind im Bezirk – die Wohnpartner

22 09 2011

Jedem von uns ist bekannt, dass es beim Zusammenleben immer wieder auch zu Konflikten kommt. Wir kennen dies aus unserem Alltag und viele von uns erleben es auch in ihren Wohnbauten. Meist sind es der Lärm der Kinder im Hof, im Stiegenhaus oder in der Nachbarwohnung, durch die man sich belästigt fühlt. Oft ist es auch der Schmutz in und rund ums Wohnhaus, oder der Hausmüll, der wieder einmal im Papiercontainer zu finden ist. Manchmal ist es auch die gegenseitige Respektlosigkeit, die uns auf die Palme bringt.
Dabei geht es meistens bunt durcheinander, Jung gegen Alt, Alt gegen Jung, MigrantInnen gegenüber „echte“ WienerInnen, Männer gegenüber Frauen oder die HundebesitzerInnen gegenüber NichthundebesitzerInnen. Dies könnte man jetzt wohl beliebig fortsetzen, aber Jammern bringt ja schließlich niemanden wirklich weiter. Für die Gemeindebauten gibt es nun ein Angebot, um solche Konflikte zu erkennen und auch zu entschärfen.

Die Wohnpartner seit Anfang Sommer auch im Sturhof.





Staatssekretär für Spritfresser

20 04 2011

Das Positive zuerst: Endlich gibt es ein eigenes Staatssekretariat für Integration und Asyl. Das ist schon längst überfällig. Denn damit steigt die Chance, endlich sinnvolle Integrationspolitik zu machen.

Was manche für geil halten...

Doch nun zur Besetzung des Postens. Natürlich ist es möglich, dass Staatssekretär Kurz in diese Aufgabe hineinwächst und was Gscheites daraus macht.

Aber seine bisherigen Aktivitäten lassen nicht darauf schließen.

Unter Integrations-Bereitschaft versteht er, dass in den Moscheen auf Deutsch gepredigt werden soll.

Und im Wiener Wahlkampf kurvt er mit einem 3,5 Tonnen schweren Geländefahrzeug auf Wiens Straßen (und Gehsteigen) herum und findet das geil.

Seb's Parkplatz am Gehsteig vor der ÖVP-Zentrale

Das Geilomobil war ein Hummer, der ca. 20-30 Liter Benzin auf 100km braucht. Eine verheerende Optik im Zeitalter des Klimawandels.

Ich fürchte, er hat das alles ernst gemeint.

Ich bin mir sicher, selbst in der ÖVP hätte es Dutzende PolitikerInnen gegeben, die für diesen Job qualifizierter und besser gewesen wären. Doch an der konkreten Besetzung des Staatssekretariats kann man ermessen, welche Bedeutung und Wichtigkeit diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Bereich, seitens der ÖVP, beigemessen wird.

Schade…

Wolfgang





10 Jahre Ehrung „Frau des Jahres“

2 03 2011

Am 8.3. ehren und feiern die Grünen Leopoldstadt zum 10. Mal die „Frau des Jahres“. Anlaß genug, hier einen kurzen Rückblick zu halten, wie es begann und die Frauen des Jahres kurz vorzustellen.

Herbst 2001

Männer ehren Männer. Unter schwarzblau wurde hier richtig Kult betrieben, weltweit wurde der Männer-Award aus der Staatsoper übertragen. Wir Grünen suchten die Frauen im öffentlichen Raum, in Statistiken, auch im Lexikon der Österreichischen Geschichte von 1932 bis zur Gegenwart sind Frauen nur marginal vertreten. Informationen über ihr Leben zu sammeln, wird von offizieller Seite weder anerkannt, noch besonders unterstützt.
Um dem etwas entgegen zu setzen, ließen sich die Frauen der Grünen Leopoldstadt, federführend die Bezirksrätinnen Heidi Cammerlander und Gerda Medek, etwas einfallen: Die „Frau des Jahres“ war geboren.
Auf diese Art ehren die Grünen Leopoldstadt nun seit 2002 jedes Jahr am Internationalen Frauentag, dem 8. März, eine Frau – stellvertretend für die zahlreichen Frauen der Zivilgesellschaft, die enorm viel für die Gesellschaft leisten und dafür wenig Anerkennung erhalten.

„Frauen des Jahres“ 2002-2011:





Zur freien Entnahme

9 11 2010

Tierfiguren aus Alltagsmüll stehen in Rassismusfreien Zonen in der Leopoldstadt und dürfen dort ungestraft gefladert werden!
Für einen Beitrag zu den Rassismusfreien Zonen ließen sich Theresa Dückelmann und Sabrina Winkler etwas Außergewöhnliches einfallen. So stehen bunte, abstrakt gehaltene Tierfiguren, welche mit „Rassismusfreie ZoneN Wien“ gekennzeichnet sind, in Rassismusfreien ZoneN und warten auf neue BesitzerInnen.
Sinn der Idee ist nicht nur Rassismusfreie ZoneN zu kennzeichnen, sondern auch diese in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen. Diese dürfen somit unbestraft mitgenommen werden!
Die Tiersymbolik steht dafür, dass Rassismus eine von Menschen Hand erzeugte Selektion ist, die anerzogen wird, da sie weder im natürlichen menschlichen Verhalten noch in der Natur existiert. Die verschiedenen unrealistischen Farben der jeweiligen Tiere sollen die Erkennung der Unwichtigkeit durch ihre Farben verdeutlichen.
Idee & Konzept: Theresa Dückelmann Organisation, Ausführung, Bau, Verteilen & Finanzierung: Sabrina Winkler, Th. Dückelmann. Mehr auf der Webseite: http://craezy.magix.net/website
Weitere Fotos auf dem Fotoaccount der Grünen Leopoldstadt:
http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157625348639174/





Häupl ist kein Bollwerk gegen rechts

9 10 2010

 

Was wollt Ihr? Eine absolute rote Mehrheit und mehr Häupl oder mehr Grüne Politik in Wien?

 

Die SPÖ geht mit dem Argument hausieren, dass nur eine Stimme für die SPÖ ein klares Zeichen gegen die FPÖ ist. Das ist für mich aber überhaupt nicht nachvollziehbar.

Sowohl die SPÖ als auch die FPÖ haben im Wiener Wahlkampf das „Duell um Wien“ ausgerufen, weil beide Parteien damit gut WählerInnen mobilisieren können. In diesem Sinne ist die harte Konfrontation der SPÖ mit der FPÖ eine gut durchdachte Wahlkampfstrategie und eine Inszenierung. Dass es sich hierbei nämlich nicht um eine tief sitzende Überzeugung der SPÖ handelt, zeigt die Partei im Bund und den Bundesländern, wenn sie etwa die sog. „Mitwirkungspflicht“ im Asylsystem mitbeschließt oder immer wieder Landeschefs mit Rot-Blau liebäugeln.

Dass die SPÖ die FPÖ sowohl inhaltlich als auch finanziell unterstützt verwundert also nicht:

- Teure Stadt Wien-Inserate in der rechtsextremen FP-Parteizeitung Neue Freie Zeitung (NFZ) – im Wahljahr um 150.000 €. Wir Grüne haben mehrmals einen Antrag gestellt, dass diese ungeheure indirekte Parteienfinanzierung der FP abgestellt wird. Die SP hat dies jedes Mal abgelehnt!
Häupl bestreitet dies im Standard-Chat einfach, aber hier ist der Beweis:
NFZ 38/2009, Seite 21
NFZ 33/2010, Seiten 20 und 21

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Es ist eine Schande

7 10 2010

Und wieder soll eine bestens integrierte kosovarische Familie, die bereits seit 6 Jahren in Österreich lebt, abgeschoben werden. Allerdings nur der Vater und die beiden 9-jährigen Zwillingsschwestern. Die Mutter ist wegen ihrem Kriegstraume in stationärer psychologischer Behandlung.

Über die skandalösen Vorgänge gestern früh informieren wientv.org und die ZIB13. Eine Schande für Österreich.

Wie ich bereits anlässlich der Demo zur Zogaj-Abschiebung geschrieben habe, ist das schreckliche daran die Tatsache, dass es in Österreich solche Gesetze gibt, die so etwas erlauben. Die diversen Verschärfungen im Fremdenrecht, die sich Innenministerin Fekter gewünscht hat werden von der gesamten Bundesregierung mitgetragen. Strache kann sich also darüber freuen, dass er SPÖ und ÖVP so weit gebracht haben, dass sie bereits FPÖ-konform denken und auch dementsprechende Gesetze erlassen. Während sich Häupl in diesem Wahlkampf als Bollwerk gegen Strache inszeniert, setzt Bundeskanzler Faymann die Strache-Politik um.

 

300 Menschen protestierten vor dem Schubgefängnis Rossauer Lände...

 

Am frühen Abend haben sich deswegen über 300 entsetzte BürgerInnen vor dem Schubgefängnis Rossauer Lände eingefunden und gegen die unmenschliche Behandlung der kosovarischen Familie protestiert. Der Protestzug zog über den Ring zum Wiener Rathaus, die ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse und dem Innenministerium bis zum Schottentor.

Ich erwarte mir von Bürgermeister Häupl, dass er im Falle der rigorosen und unmenschlichen Fremdengesetze seine Parteifreunde in der Regierung genau so schnell zur Vernunft bringt, wie im Falle der Wehrpflicht.

Wolfgang

 

dem Büro von Bürgermeister Häupl im Wiener Rathaus…

 

…der ÖVP-Zentrale in der Lichtenfelsgasse…
… und dem Innenministerium.




Frauenporträts – Filmabend im Rahmen der Ausstellung „Blaue Wunder“

5 10 2010

Galerie vor Ort, 1020 Wien, Wohlmutstr. 14-16
Freitag, 8. 10. 2010, 19.00 Uhr

Begrüßung:
Uschi Lichtenegger, Klubvorsitzende der Grünen Leopoldstadt

Dagmar Ostermann und Ceija Stojka sind eingeladen.
Eintritt frei. Kleines Buffet.

Dagmar Ostermann

Aber in Auschwitz will ich begraben sein“
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
2009. Länge 42 min. Regie: Marika Schmiedt
Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt.
Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall.

Simone de Beauvoir live. Ein Filmporträt von Alice Schwarzer und zu den weiteren Filmen:





10 Künstlerinnen und das Blaue Wunder

14 09 2010

FPÖ Kundgebung 9.9.2010 - Publikum und Gegendemonstration. Foto: Martin Juen

10.10.10
10 Künstlerinnen und das Blaue Wunder
Anlässlich der Wiener Gemeinderatswahlen am 10. 10. 2010 zeigt die Galerie vor Ort, Wohlmutstraße 14-16, künstlerische Auseinandersetzungen mit den Themen der Wiener Politik und insbesondere des zu erwartenden Wahlkampfes. Die Ausstellung versteht sich als Kritik an den üblicherweise nichts sagenden Versprechungen und vereinfachenden Lösungen auf den Wahlplakaten und insbesondere als Gegengewicht zu fremdenfeindlichen Äußerungen von Politikerinnen.

In Kooperation mit dieser Ausstellung laden die Grünen Leopoldstadt zu politisch-kreativen Interventionen. EINTRITT FREI.

Freitag, 24. 9. 2010, 19.00 Uhr:
#1 DIE POLITIK IN DER KULTUR. Zur Beteiligung der MigrantInnen an der Wiener Kulturpolitik
Diskussionsabend mit: Radostina Patulova, freie Wissenschaftlerin, maiz, Vorstandsmitglied der IG Kultur Österreich
Petja Dimitrova, Künstlerin, Vorsitzende der IG Bildende Kunst, lehrt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien
Ljubomir Bratic, Sozialwissenschafter, Co-Autor der Studie “Perspektiven der Kunst- und Kulturpolitik in Wien mit besonderem Fokus auf Migrationsrealität”
Begrüßung: Peter Horn, Kultursprecher der Grünen Leopoldstadt

Freitag, 1. 10. 2010, 19.00 Uhr:
#2 BUMSTA NAZI! Lachen über Rechtsextreme.
Martina Wurzer & Guests lesen Passagen aus einschlägigen Texten.
Begrüßung: Martina Wurzer, Spitzenkandidatin der Grünen Leopoldstadt für den Gemeinderat, Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Antifaschismus, Antirassismus, Zeitgeschichte, Frauen, Kultur

Freitag, 8. 10. 2010, 19.00 Uhr:
#3 FRAUENFILMABEND
Begrüßung: Uschi Lichtenegger, Klubvorsitzende der Grünen Leopoldstadt
Dagmar Ostermann und Ceija Stojka sind eingeladen.

„Aber in Auschwitz will ich begraben sein“
Die Geschichte der Dagmar Ostermann
2009. Länge 42 min. Regie: Marika Schmiedt
Beginn ca. 19.15

„Juden und Hunden ist der Eintritt verboten!“ 
Mit diesem Satz wird Dagmar Ostermann, die einen jüdischen Vater hat, am 11. März 1938 von einem Tag auf den anderen der Besuch in ihrem Stammcafè, der Konditorei Lehmann im 1. Bezirk, untersagt.
Die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt sie, entwürdigt als namenloser Häftling mit der Nummer 21946, nur durch Zufall.

Simone de Beauvoir live
Ein Filmporträt von Alice Schwarzer
1974. 45 min. Emma film edition
Beginn ca. 20.30

Seit 1971 waren Beauvoir und Schwarzer politische Weggefährtinnen und Freundinnen, was die ganz ungewöhnliche Intimität des Porträts erklärt. U.a. reden Beauvoir und Sartre erstmals in diesem Film über die Spielregeln ihrer Beziehung.

LUNGO DROM. LANGER WEG
Ceija Stojka
2009. 48 min. Regie: Marika Schmiedt
Beginn ca. 21.30

Sie hat den Massenmord an Roma und Sinti in den Konzentrationslagern als eine der wenigen überlebt: die Künstlerin Ceija Stojka.
Die Angst, die durch ihre Erinnerungen an die grauenhafte Kindheit im Todeslager und die wieder zunehmenden Verfolgungen von Roma in  Europa wach gehalten wird, hat sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben - aber auch die Liebe zum Leben.

I have dreamt of working as a hairdresser
Dokumentarfilm von Lidija Mirkovic
Marikahaymatfilm 2008. 90 min
Beginn ca. 22.30

Den Kindern steht die Angst in den Augen, als sie am Flughafen Belgrad ankamen. Die Roma-Familien wurden aus Deutschland abgeschoben. Von nun an sie sammeln sie Abfälle, putzen Schuhe oder handeln auf dem Flohmarkt. Die Lebensbedingungen am Rande der Gesellschaft in den Slums sind unhygienisch oder sogar gefährlich. Schüler werden zu Opfern rechter Gewalttäter. Sie müssen sich als Straßenmusiker, Bettler oder Prostituierte durchschlagen. Es gibt viel Resignation und wenig Hoffnung. Das Schicksal von Iva und ihr Traum, Friseurin zu werden, geben dem Dokumentarfilm den Rahmen.





Zweierlei Maß

27 08 2010

Am frühen Abend des 24.8. saß ich mit Freunden im Schanigarten vom Cafe Korb in der Tuchlaube im ersten Bezirk.

Wie in fast allen Schanigärten Wiens kam auch hier eine Augustin-Verkäuferin mit migrantischem Hintergrund vorbei und bot ihre Zeitung an. Plötzlich schoss der Kellner, auch mit migratischem Hintergrund (Deutscher), auf die Augustin-Verkäuferin zu und schrie, dass sie sich schleichen soll und der Augustin in diesem Lokal nicht angeboten werden darf. Er verlangte ihre Legitimationsnummer und meinte, dass er sich bei der Redaktion beschweren wird. Er kam von seinem Ärger auch nicht runter als wir ihm sagten, wir haben diese Frau zu uns gerufen, um ihr zwei Zeitungen abzukaufen.

“Die dürfen hier nicht rein, die dürfen hier nicht rein“, kläffte er weiter.

Als wenig später der Kronenzeitungsverkäufer, vom Kellner unbehelligt durch die Tischreihen “tanzen” durfte, musste ich ihn schon zur Rede stellen, ob im Cafe Korb mit zweierlei Maß gemessen wird. Seine lapidare Antwort:

“Die Kronenzeitung ist was anderes.”

Meine Frage: Ob er das inhaltlich meint, verneinte er. Aber was dann? Da ich annehme, dass der Kellner, der ja selbst einen migrantischen Hintergrund hat, nicht aus rassistisch motivierten Gründen gehandelt hat, muss ich davon ausgehen, dass es hier eine Weisung der Geschäftsleitung gibt, die “Armut” vom Lokal fernzuhalten.

Wahrlich ein Armutszeugnis.

Adi Hasch








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