Die S45-Vorortelinie wird bis zum Praterkai verlängert

4 11 2010

Na bitte, es geht ja doch.

Die Verlängerung der S45 bringt den BewohnerInnen der Leopoldstadt viele Vorteile

Die S45-Vorortelinie fährt derzeit zwischen Heiligenstadt und der U6-Station Handelskai. Bereits seit vielen Jahren gibt es die Überlegung, diese Schnellbahnlinie entlang des Handelskais im 20. und 2. Bezirk bis zum Praterkai zu verlängern und mit der S80-Ostbahn zu verknüpfen. In diesem Bereich sind Schienen bereits vorhanden, werden aber nur für den Güterverkehr genutzt. Die größten Investitionen wären der Neubau bzw. die Adaptierung von 2 oder 3 Bahnhöfen und die Verknüpfungsgleise mit der S80.
Bereits seit Jahren verhandeln die ÖBB daher mit der Stadt Wien um diese Verlängerung.

Seit Jahren verlangen auch die Leopoldstädter Grünen diese Verlängerung. Diese Verlängerung bringt vielen LeopoldstädterInnen eine schnelle und umsteigefreie Verbindung in den Westen Wiens. Auch kann die Schnellbahn die längeren Wege entlang des Handelskais im 2. und 20. Bezirk übernehmen und die U-Bahnen U6, U1 und U2 rasch verknüpfen. Dadurch würde auch der chronisch überlastete Bus 11A in Engerth- und Vorgartenstraße entlastet werden, weil viele Fahrgäste dann für die weiteren Wege auf die Schnellbahn umsteigen könnten.

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S45 und S80: Schnellbahnen ausbauen statt einstellen

6 10 2010

Vielleicht benutzen auch Sie manchmal die Schnellbahn S80, um im Sommer rasch in die Lobau zu gelangen. Damit könnte in Zukunft Schluss sein.

 

Die Grünen aus der Donaustadt, Leopoldstadt, Simmering und der Wieden protestieren am 1. Okt. 2010 mit Umweltsprecher GR Rüdiger Maresch für die S80-Station Lobau

 

Der Ausbau der U2 droht – auf Grund der verfehlten Verkehrspolitik der Stadt Wien – nach dem 21er das nächste Opfer zu fordern. Mit Inbetriebnahme der U2-Verlängerung Anfang Oktober sollte die S80-Station Lobau bereits ersatzlos geschlossen werden. Massiver Druck der lokalen Bürgerinitiative und der Grünen (z.B. Medienaktion am 1. Oktober) haben der Station Lobau zumindest eine Galgenfrist bis Dezember verschafft. Natürlich spielt hier auch der Wahltermin eine Rolle. Doch danach sieht es für die S80-Station Lobau eher schwarz aus.

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Wo bleibt der Holubsteg zur Donauinsel?

6 10 2010

Die AnrainerInnen müssen ungesichert über den 4-streifigen Handelskai und die Gleise der Donauuferbahn zur Donauinsel gehen

Seit vielen Jahren – seit der Flächenwidmung der Wohnhausanlage Engerthstraße/ Innstraße – gibt es von Seiten der Stadt Wien die Überlegung, im Bereich der Holubstraße einen zusätzlichen Fußgänger- und RadfahrerInnensteg zur Donau hin zu schaffen. Wir Grüne haben dazu in den letzten Jahren Hintergrundgespräche geführt und Medienarbeit geleistet.

Der derzeitige Zustand ist absolut untragbar. Es ist nicht zumutbar, die Menschen mehrere hundert Meter im Kreis zu schicken, bis diese einen gesicherten Übergang zur Donau finden. Dies gilt v.a. für jene Menschen, die kurze Wege am nötigsten haben. Also: SeniorInnen, Gehbehinderte, RollstuhlbenutzerInnen oder Eltern mit Kinderwägen. Viele AnwohnerInnen nehmen daher den kurzen Weg über die Schienen bei der Holubstraße, welcher sehr gefährlich und nicht barrierefrei ist.
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