Augartenspitz – BürgerInneninitativen fühlen sich über den Runden Tisch gezogen

6 03 2011

Kräne am Augartenspitz, dzt. werden die Baugruben gesichert. Die WiderstandsaktivistInnen empfehlen den Baulöwen, die im Augarten bauen wollen, sich an das Bundesdenkmalamt zu weden.

Für den Montag, 7. März, 9.15, laden die BürgerInneninitiativen zu Fototermin und Pressefrühstück zum Augartenspitz. Anlass ist die Einladung zum Runden Tisch zum Augartenspitz, der an diesem Tag, 7. März, 18 Uhr, mit der Stadträtin Maria Vassilakou, den GemeinderätInnen Sabine Gretner, Karl-Heinz Hora, den Bezirksvorstehern von den Bezirken 2 und 20, Gerhard Kubik und Hannes Derfler, VertreterInnen der Burghauptmannschaft, der Bundesgärten, des Bundesdenkmalamts, der Wiener Sängerknaben und je zwei VertreterInnen der BürgerInneninitiativen Freunde des Augartens, Josefinisches Erlustigungskomitee, Plattform Augarten, stattfinden soll.

Baustopp nach wie vor gefordert!





10 Jahre Ehrung „Frau des Jahres“

2 03 2011

Am 8.3. ehren und feiern die Grünen Leopoldstadt zum 10. Mal die „Frau des Jahres“. Anlaß genug, hier einen kurzen Rückblick zu halten, wie es begann und die Frauen des Jahres kurz vorzustellen.

Herbst 2001

Männer ehren Männer. Unter schwarzblau wurde hier richtig Kult betrieben, weltweit wurde der Männer-Award aus der Staatsoper übertragen. Wir Grünen suchten die Frauen im öffentlichen Raum, in Statistiken, auch im Lexikon der Österreichischen Geschichte von 1932 bis zur Gegenwart sind Frauen nur marginal vertreten. Informationen über ihr Leben zu sammeln, wird von offizieller Seite weder anerkannt, noch besonders unterstützt.
Um dem etwas entgegen zu setzen, ließen sich die Frauen der Grünen Leopoldstadt, federführend die Bezirksrätinnen Heidi Cammerlander und Gerda Medek, etwas einfallen: Die „Frau des Jahres“ war geboren.
Auf diese Art ehren die Grünen Leopoldstadt nun seit 2002 jedes Jahr am Internationalen Frauentag, dem 8. März, eine Frau – stellvertretend für die zahlreichen Frauen der Zivilgesellschaft, die enorm viel für die Gesellschaft leisten und dafür wenig Anerkennung erhalten.

„Frauen des Jahres“ 2002-2011:





Glühweihnachts-Widerstandl am Augartenspitz

21 12 2010

Die Grünen Leopoldstadt möchten den Widerstands-aktivistInnen und AugartenschützerInnen ein riesengroßes Danke sagen und laden herzlich zu Punsch und anderen Widerstands-Schmankerln am Donnerstag, 23.12., während der Donnerstags-Mahnwache von 16 bis 18 Uhr vor dem Spitz!

Wir freuen uns auf Dein Kommen!

Das Josefinische Erlustigungskomitee ruft weiterhin jeden Donnerstag zur lustig-listigen Mahnwache am Augartenspitz auf und lädt herzlich zum Besuch ein!
Zu Silvester steht ein Widerstandl beim Widerstands-Zelt in der Ob. Augartenstraße 1e.





Rot-Grün in Wien

14 11 2010

Nun ist es also fix. Wien wird in den nächsten 5 Jahren von einer rotgrünen Regierung regiert werden. Auch das höchste Gremium der Wiener Grünen, die Landesversammlung hat heute eindeutig dem vom Verhandlungsteam ausgehandelten Koalitionspakt zugestimmt.

Vor allem die Übereinstimmung in Bildungsfragen soll laut Häupl den Ausschlag für Grün gegeben haben. Na, dann gemmas an…

Das war wenig verwunderlich, denn erstens ist das Wahlprogramm inhaltlich absolut herzeigbar und zweitens ist auch uns Grünen schon seit langem klar, dass wir unsere Ideen und Konzepte viel besser umsetzen können, wenn wir dafür in einer Regierung sitzen.

Die Grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist damit auch Stadträtin für Stadtplanung, Verkehr, Klimaschutz, Energie und Bürgerbeteiligung. Das sind Sachbereiche, in denen wir auf kommunaler Ebene wirklich etwas bewegen können.

Natürlich sind diese Bereiche auch mit Risiken für uns Grüne behaftet, aber ob wir diese Chancen nützen, liegt primär an uns.

Vor allem zum Thema Verkehr möchte ich als Verkehrssprecher der Grünen Leopoldstadt und als Verkehrsreferent des Grünen Rathausklubs ein paar Worte verlieren.

Entgegen der Ängste und Falschmeldungen von politischen Konkurrenten und mancher Medien, werden die Grünen das Autofahren nicht verbieten.

Es geht vielmehr um den sinnvollen Einsatz aller Verkehrsarten. Wir wollen den Menschen den Verzicht aufs Auto in der Stadt erleichtern. Deshalb hat für uns der Umweltverbund (Öffis, Rad, Zu Fuß) Priorität. Wir sind davon überzeugt, dass die Umsetzung einer Grünen Verkehrspolitik in Wien die Lebensqualität aller hier lebenden Menschen erhöht. Auch jene der AutofahrerInnen, die auf Ihr Auto angewiesen sind. Denn weniger Autos auf den Straßen bedeutet auch mehr Platz und weniger Stau für den Wirtschaftsverkehr und den notwendigen Autoverkehr.

Im Grünen Verkehrskonzept für Wien aus dem Jahr 2007 heißt es wörtlich: “In der städtischen Mobilität soll der Autoverkehr ebenso seinen Platz haben wie alle anderen Verkehrsformen auch, ohne jedoch auf deren Kosten zu gehen. Wir sind der Meinung, dass weniger Autoverkehr mehr Mobilität für alle bedeutet.“

Im Koalitionspapier sind viele Grüne Vorschläge im Verkehrsbereich eingeflossen. Nicht alle so konkret wie wir uns das gewünscht hätten, aber hier liegt es eben stark an uns Grünen, aus den Absichtserklärungen, Konzepten und Arbeitsgruppen greifbare Erfolge zu machen.

Der 21er wird wieder fahren!

Für die Leopoldstadt möchte ich aus dem Papier explizit einige konkrete Erfolge hervorheben:
Den Rest des Beitrags lesen »





S45 und S80: Schnellbahnen ausbauen statt einstellen

6 10 2010

Vielleicht benutzen auch Sie manchmal die Schnellbahn S80, um im Sommer rasch in die Lobau zu gelangen. Damit könnte in Zukunft Schluss sein.

 

Die Grünen aus der Donaustadt, Leopoldstadt, Simmering und der Wieden protestieren am 1. Okt. 2010 mit Umweltsprecher GR Rüdiger Maresch für die S80-Station Lobau

 

Der Ausbau der U2 droht – auf Grund der verfehlten Verkehrspolitik der Stadt Wien – nach dem 21er das nächste Opfer zu fordern. Mit Inbetriebnahme der U2-Verlängerung Anfang Oktober sollte die S80-Station Lobau bereits ersatzlos geschlossen werden. Massiver Druck der lokalen Bürgerinitiative und der Grünen (z.B. Medienaktion am 1. Oktober) haben der Station Lobau zumindest eine Galgenfrist bis Dezember verschafft. Natürlich spielt hier auch der Wahltermin eine Rolle. Doch danach sieht es für die S80-Station Lobau eher schwarz aus.

Den Rest des Beitrags lesen »





SPÖ stimmt gegen Verlängerung der 80A-Betriebszeiten

28 09 2010

Folgende Begebenheiten wollen wir einmal zueinander in Beziehung stellen:

1)      Bezirksvorsteher Kubik erklärt bei der Podiumsdiskussion des Vereins Grätzl aktiv Ende Juni, dass auch er einen Bedarf für eine Verlängerung der Betriebszeiten des 80A sieht und sich dafür einsetzen will.

2)      Die Grüne Gemeinderätin Ingrid Puller bringt in der Gemeinderatssitzung vom 17.9.2010 einen Antrag auf Betriebszeitenverlängerung des 80A ein. Die SPÖ stimmt mit ihrer absoluten Mehrheit als einzige Partei gegen diesen Antrag.

80A - kurze Betriebszeiten, zu hohes Tempo im Volkertviertel

Irgendwas passt da nicht ganz zusammen.
Folgende Erklärungen sind möglich:





Machen wir uns stark – 18. September, 18:00 Uhr, Heldentor

17 09 2010

Mit einer großen Kundgebung vor dem Wiener Heldentor fordert die Initiative „Machen wir uns stark“ am Sa., 18. September eine mutige Bildungspolitik, eine gerechtere Verteilung des Wohlstands sowie einen radikalen Kurswechsel in der Asyl- und Fremdenpolitik.

Bereits um 16 Uhr starten die Studierenden mit der Auftaktkundgebung „Wir machen uns stark für freie Bildung“ bei der Universität. Die Armutskonferenz macht um 17.30 Uhr am Ballhaus einen Auftakt und um 18 Uhr beginnt die Kundgebung vorm Heldentor.

Getragen und finanziert wird die Willenskundgebung mit Programm von mittlerweile über 3.000 BürgerInnen, die durch Kleinspenden die Kosten für die Kundgebung von rund 35.000 Euro aufbringen, sowie einem Personenkomitee aus Wirtschaft, Kultur und NGOs.

Angekündigt sind Auftritte von Flüchtlingshelferin Ute Bock, ÖGB-Präsident Erich Foglar, Christian Felber von Attac, dem Gründer der Erwerbsarbeitslosen-Initiative Peter Gach, dem Sportler Thomas Geierspichler, Lichterketten-Initiatorin Romy Grasgruber, der Forscherin Barbara Herzog Punzenberger, Gilda Horvath vom Romano Centro, dem Integrationsexperten Hikmet Kayahan, der Filmemacherin Nina Kusturica, dem Vorsitzenden von ENARA, Pascal Ndabalinze, der Pflegewissenschafterin Elisabeth Seidl, der Journalistin Susanne Scholl, der Moderatorin Barbara Stöckl, sowie Philipp Strohm von Greenpeace.

Auch musikalisch hat der 18. September viel zu bieten: Josef Hader wird gemeinsam mit Wolfgang Ambros singen, weiters sind Einlagen von Mitinitiator Willi Resetarits, Harri Stojka und Mosa Sisic, Célia Mara, Fatima Spar and The Freedom Fries, den HipHoper Tres Monos und dem Austropoper  Schiffkowitz vorgesehen.

www.machen-wir-uns-stark.at





Augartenspitz – Was ist der Denkmalschutz wert?

13 09 2010

Briefkasten – nein. Abriss – ja. Unverständliche Entscheidung des Denkmalamts.

Es heißt, das Denkmalamt hat sogar einmal verboten, an der denkmalgeschützten Mauer des Augartens einen Briefkasten aufzuhängen. Aber wenn die Mauer abgerissen wird, dann ist das Denkmalamt damit einverstanden?

Das darf ja nicht wahr sein. Selbst wenn die Baufirma angibt, alle Ziegelsteine zu sammeln und nach den Bauarbeiten die Mauer wieder aufzubauen, so ist die Mauer jedenfalls verändert. Mal ganz abgesehen von den 2 oder 3 Notausgangstüren, die dann die Mauer unterbrechen werden.

Schon klar, dass bei einer Konzerthalle Notausgangstüren auf die Straße vorgeschrieben werden, aber andererseits ein Beweis mehr, dass der Augartenspitz ein völlig ungeeigneter Platz für eine Konzerthalle ist.

Wer es also noch nicht mitbekommen hat, dass ein großer Teil der Augartenmauer hinter dem Bretterverschlag bereits Ende August abgerissen wurde, kann sich hier davon überzeugen.

Wolfgang





Openairkino gegen die Diskriminierung und Stigmatisierung von Sexarbeiterinnen

31 08 2010

Stuwerkomitee, Lokativ und Grüne Frauen Leopoldstadt

laden herzlich zu einem Filmabend und zur Diskussion

Preview des Dokumentarfilmes
DER AUSSTIEG

Österreich 2010, 78 min, Regie: Si.Si. Klocker
Mittwoch, 1. September, 20.00 Uhr vor dem LOKATIV
Ecke Arnezhoferstraße/Wolfgang-Schmälzl-Gasse Stuwerviertel, U1 und U2 Praterstern Im Lokativ bei Schlechtwetter. Mehr zum Film und detailliertes Programm:





Befragung Trunnerparkgarage – wenn uns das Ergebnis nicht passt, veröffentlichen wir es nicht…

4 07 2010

Anders ist es nicht zu erklären, dass SP-Bezirksvorsteher Kubik das Ergebnis der Auszählung der Befragung zur Trunnerpark nicht bekannt gibt. Sicher über 2.000 Menschen haben ihren WählerInnenwillen kundgetan und dürfen jetzt nicht erfahren, wie die Befragung ausgegangen ist. Nicht nur das, in der Presseaussendung von BV Kubik schreibt dieser, dass er sich an eine Abmachung mit der BI gebunden fühlt, das Ergebnis nicht bekannt zugeben. Eine Abmachung, die der BV quasi der BI aufgedrückt und auch noch alle Anwesenden beim Auszählen zum Schweigen verpflichtet hat. Für uns ist das demokratiepolitisch eine Sauerei!

Vom 7. bis 30. Juni wurden ca. 6.500 (auch hier ist die genaue Zahl nicht bekannt) BewohnerInnen des Volkert- und Alliiertenviertels und angrenzenden Straßenzügen zum Bau einer Garage unter dem Trunnerpark befragt. Am 1. 7. wurden vom Grätzelbeirat die Kuverts geöffnet und die Ja- und Nein-Stimmen gezählt. Alle in dieser Wahlkommission Tätigen wurden zum Stillschweigen verpflichtet, und mit der BI „abgesprochen“, dass die Ergebnisse am Montag – das wäre der 5.7. – zu präsentieren.

Einen Tag vor der “gemeinsamen Präsentation” gibt es noch keinen Termin und Ort!








Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.