Unser Augarten!

16 05 2013

Danke an euch alle, die Ihr heute in den Augarten gekommen seid! Solidarisch für jene, die gestern noch von der Security aus den Wiesen, auch von den ausgewiesenen Liegewiesen, verwiesen worden waren, picknickten heute viele AugartenliebhaberInnen im Augarten, in den besagten „barocken“ Wiesen.

Augartenpicknick Mai 2013_2

An die 100 Leute beim Picknick auf den Wiesen beim Eingang. Auch die Wiese beim Awawa war voll.

Heute am 16.5. fand also ein historisches Flashmob-Picknick auf den Wiesen im Augarten statt. Am Tag davor verwies ein privater Sicherheitsdienst im Auftrag der Burghauptmannschaft noch die Menschen aus den Grünflächen und drohte für heute Strafen an. Nicht zu vergessen die Eltern der Kindergartenkinder, die ihren Nachwuchs nicht mit Auto, sondern mit Rädern in den Kindergarten mitten im Augarten bringen und noch am Tag zuvor vom Sicherheitsdienst von den Rädern geholt wurden und so Kinder zum Weinen brachten.

Gegen überzogene Verbote spricht sich auch der Grüne Gemeinderat Klaus Werner-Lobo aus.

“Die Zeiten, in denen die autoritäre Maxime ‘Rasen betreten verboten’ in öffentlichen Parkanlagen herrscht sollten längst vorbei sein. Der Augarten gehört uns allen, die Burghauptmannschaft ist lediglich Verwaltungsorgan und möge die Parkordnung dringend im Sinne der öffentlichen Nutzung reformieren anstatt private Securitys auf Familien zu hetzen die dort Erholung suchen.”

Dem schließen wir uns an, denn der Augarten ist ein öffentlicher Erholungsraum für jung und alt, ein Begegnungsort für AnrainerInnen und Menschen unterschiedlichster Herkunft. Dank der Facebook-Community war das mediale Echo (Standard online und ein langer Bericht in Wien heute) groß, und die Burghautpmannschaft ruderte zurück. Es seien nur die vier Wiesenflächen gemeint…
Die Parkordnung fordere das Verbot von Radfahren, das Liegen und Spielen in den Wiesen. – Warum kommuniziert die Burghauptmannschaft nicht im Vorfeld mit den AugartenbesucherInnen? Wen stört die bisherige Vorgangsweise einer stillen Duldung wirklich?

Anderswo - in  Sydney: Please walk in the grass

Anderswo – in Sydney: Please walk in the grass

Jedenfalls, wir bleiben dran. Bitte gebt uns Bescheid, was die Security so tut, wenn sie ihre Runden zieht: Ruft entweder am grünen Handy (0676/898 400 202) an oder schickt mir eine Mail (uschi.lichtenegger@gruene.at).

Uschi Lichtenegger





Für Wiesenfreiheit im Augarten!

16 05 2013

AugartenfeelingDas Naherholungsgebiet Augarten ist bedroht. Seit dem 15. Mai 2013 vertreiben private Securities im Auftrag der Burghauptmannschaft Menschen von den Liegewiesen im Augarten, drohen mit Polizei und zwingen die Eltern und ihre mitradelnden Kinder auf dem Weg zum Augartenkindergarten zum Absteigen. Andererseits sind AutobesitzerInnen und KundInnen des Restaurants Decor gerne im Augarten gesehen und dürfen auch nächtens mit dem Auto in den Augarten einfahren.

Augarten Schuhe ausziehenFlashmob-Picknick am Donnerstag, 16. Mai 2013, 17 Uhr im Augarten

Lassen wir uns das nicht gefallen! Der Augarten gehört uns allen! Die Zeiten, in denen “Rasen betreten verboten” für öffentliche Parks geherrscht hat, sollten dem vorigen Jahrhundert angehören. Wir wollen keine privaten Securityfirmen, die uns aus öffentlichen Raum vertreiben.

Wir treffen uns auf der ersten großen Wiese nach dem Eingang (zwischen Restaurant Décor und Bunkerei) zum Picknick-Flashmob. Alles was verboten ist, bringt mit! Liegematten, Picknickausrüstung, Instrumente, Räder, Rodeln, Skier. Und was euch sonst noch einfällt.

BITTE KOMMEN, WEITERLEITEN, WEITERSAGEN!!!

AugartenwidmungDer Augarten gehört uns allen!

Der Augarten ist 1775 von Josef II. als ein Erlustigungsort für alle Menschen gewidmet, der Augarten gehört uns allen, der Besitzer ist die Republik Österreich. Der Verwalter – der also quasi uns alle als EigentümerInnen vertritt – ist die Burghauptmannschaft, die im Ministerium von BM Mitterlehner (Wirtschaft, Familie und Jugend) angesiedelt ist.

Für die Verwaltung des barocken Gartens sind die Bundesgärten zuständig – zugehörig dem Ministerium von BM Berlakovic. Und wenn es nach diesem ginge, gäbe es Gift auch im Augarten, welches nicht nur für die Bienen, sondern auch für Menschen schädlich ist.





Quo vadis Augarten?

14 03 2013

quo vadis augarten zumtobel 1Eine wirklich sehenswerte Ausstellung ist innerhalb von wenigen Minuten von der Leopoldstadt erreichbar (Stephansplatz) und noch bis kommenden Donnerstag, 21.3., 17 Uhr, im Zumtobel Lichtforum zu sehen. StudentInnen der TU Wien, Raumgestaltung, haben sich in der Semesterarbeit mit dem Augarten beschäftigt und haben kreative Ideen auf Papier und in die Ausstellung eingebracht.

Konkret: Präsentiert werden die Entwurfsergebnisse der Studierenden der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien.
quo vadis augarten zumtobel 2
Das Objekt Augarten:

Der Augarten und seine Nachbarschaft haben in den letzten Jahren einen Aufschwung erfahren. Bestehende Einrichtungen wurden renoviert oder neuen Funktionen zugeführt, andere wurden neu errichtet. So reihen sich zwischen Taborstraße und Gaußplatz die Wiener Sängerknaben, die Porzellanfabrik Augarten, die Bunkerei, das Awawa, das Stadtgartenamt und die Pfarre Muttergottes am Gaußplatz.

Die Aufgabenstellung:
Als Bauplatz für die Entwurfsthemen wurde der Vorbereich des Augartens entlang der Oberen Augartenstraße gewählt, mit dem Ziel die städtebauliche Achse entlang der Oberen Augartenstraße aufzubrechen und den Vorbereich des Augartens mit den Architekturen und Funktionen im Augarten zu vernetzen.
quo vadis augarten zumtobel 3
Die Präsentation der Arbeiten fand am 5. März statt, von diesem Event stammen auch die Fotos. Bei der Podiumsdiskussion nahmen unter Moderation Anton Kottbauer, Ass. Professor TU Wien Raumgestaltung, teil: Dietmar Feistel, Delugan Meissl Associated Architects, Martin Forstner, Gebietsbetreuung Stadterneuerung, Brigitte Mang, Bundesgärten Wien, Innsbruck
StudentenvertreterIn

Die Ausstellung Quo vadis Augarten? ist im Zumtobel Lichtforum Wien, Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien, noch nächste Woche von Montag, 18.3. bis Donnerstag, 21.3., 8.00 – 17.00 zu besichtigen.

Kurzvorstellung von einzelnen Arbeiten im Link weiter unten:
http://www.raumgestaltung.tuwien.ac.at/presse/articles/quo-vadis-augarten.html

Weitere Fotos der Ausstellung:http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157632966184699/





Wintersport im Augarten

23 02 2013
Wann werden diese Schilder endlich abmontiert?

Wann werden diese Schilder endlich abmontiert?

Vor rund einem Jahr habe ich bereits einen Blogbeitrag zu den skurrilen Verboten im Augarten geschrieben. Erwartungsgemäß hat die Burghauptmannschaft darauf nicht im geringsten reagiert. Also stehen die Schilder immer noch in der Gegend herum.

Zum Glück kümmert sich niemand darum. Nach den starken Schneefällen am Samstag war der Augarten voll mit Mini-RodlerInnen und Schneemann-ArchitektInnen – ein Schneemannbauverbot hat die Burghauptmannschaft auf ihren Schildern übrigens noch vergessen.

Jedenfalls hat es jetzt gerade wieder zu schneien begonnen und ich kann allen nur raten, den Schnee morgen noch auszunutzen. Schneemänner kann es gar nie genug geben.

Seltsame Gesellen im Park

Seltsame Gesellen im Park

Und noch etwas kann ich empfehlen – Langlaufen im Augarten. Ich war heute – trotz Verbot – und werde morgen sicher wieder gehen.

Rudolph, the red nose rendeer (snowman)

Rudolph, the red nose rendeer (snowman)

Ein mutiger Langläufer trotzt dem Verbot ;-)

Ein mutiger Langläufer trotzt dem Verbot ;-)

Und falls ich doch eine Besitzstörungsklage bekommen sollte, werden sich die Zeitungen sicherlich über diese Skurrilität freuen. Besser wäre es natürlich, wenn diese blöden Schilder gleich abmontiert werden würden.

Wolfgang





Rodelverbot im Augarten

12 02 2012

Schade. Früher war der Augarten ein Eldorado für Downhill-Racer, wilde Skeleton-PilotInnen und angehende Wasalauf-SiegerInnen. Doch damit ist ab sofort Schluss.

Nichts als Verbote im Wintersportgebiet Augarten

Im Zuge ihrer angekündigten Charmeoffensive verbieten die Bundesgärten nun alle diese gefährlichen Freizeitaktivitäten im Augarten. Sollen sich die hoffnungsvollen Nachwuchs-SportlerInnen ihre Sportarten doch im Fernsehen anschauen. Da können sie sich wenigstens nicht so leicht dabei wehtun und die Bundesgärten haben keine Scherereien mit der Haftung, falls doch einmal ein Baum oder ein Mistkübel im Weg stehen sollte.

Aber jetzt einmal im Ernst: Seit kurzem steht beim Haupteingang zum Augarten in der Oberen Augartenstraße – ja, das ist dort, wo übrigens immer noch die Autos der Restaurant-BesucherInnen mit dem Auto reinfahren dürfen – ein Schild. Falls ich es richtig interpretiere, verbieten die Bundesgärten damit das Rodeln, Skifahren und Langlaufen im Augarten.

Darf ich jetzt nicht mehr rodeln?

Generationen von Kindern haben die kleinen Hügeln und abschüssige Flächen im Augarten genutzt, um bei geringer Schneelage in nächster Wohnnähe Wintersport zu betreiben, entweder mit Rodel und Bob oder mit Skiern. Das war nicht nur gesund, es hat auch viel Spaß gemacht.

Und das wollen die Bundesgärten nun verbieten? Das ist doch absurd. Daher werden wir den zuständigen Burghauptmann auffordern, dieses Verbot wieder aufzuheben.

Wolfgang





Grüne stoppen Gifteinsatz im Augarten

17 06 2011

Im Herbst 2010 haben wir aufgedeckt, dass die Bundesgärten auch im Augarten das bedenkliche Breitbandherbizid „Round Up“ von Monsanto einsetzen. Wie gefährlich dieses Mittel offenbar ist, wurde durch den Bericht im gestrigen Standard (16.6.11) eindrucksvoll bewiesen.

Die Kampagne der Grünen war erfolgreich

Wir haben damals eine Kampagne gegen diesen Einsatz gestartet.
Wir haben eine Protestkartenaktion an den zuständigen Umweltminister durchgeführt. Allen Augarten-BesucherInnen, die sich daran beteiligt haben, wollen wir ein herzliches Dankeschön dafür aussprechen.

Denn offenbar hat dies so viel Druck erzeugt, dass „Round Up“ von den Bundesgärten im Augarten nun nicht mehr verwendet wird.
Im heurigen Frühjahr gab es dazu intensive Hintergrundgespräche zwischen dem Grünen Umweltsprecher Maresch, dem Büro der Fr. Umweltstadträtin und der Bundesgartenverwaltung.
Diese Gespräche waren erfolgreich. Statt dem Breitbandherbizid „Round Up“ verwenden die Bundesgärten in Zukunft das harmlosere Alternativmittel Finalsan. Finalsan wird aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und baut sich im Boden im Gegensatz zu Round Up zu 100% ohne nachweisbare Rückstände ab.

Dieses Beispiel zeigt schön, dass sich Hartnäckigkeit lohnt. Und es zeigt auch, dass die Bevölkerung nicht machtlos ist, wenn es darum geht, Missstände abzustellen.

Wolfgang





Wanderfalken-Comeback im Augarten?

15 04 2011

Wanderfalke am Nordturm (April 2011 - © fotobaldrian)

Im letzten Dezember habe ich schon einmal über das Projekt der Nistkästen für Wanderfalken auf den Augarten-Flaktürmen berichtet.

Doch leider wurden diese Nistkästen aus nicht nachvollziehbaren Gründen von der Burghauptmannschaft wieder entfernt.

Die beiden Nistkästen am kleinen Flakturm

Nach intensiven Verhandlungen des Vereins BirdLife mit dem neuen Burghauptmann Mag. Sahl und zwei parlamentarischen Anfragen der Grünen an Wirtschafts- und Umweltminister wurden jetzt zumindest die beiden Nistkästen am kleineren Flakturm wieder angebracht.

Darüber freuen wir uns natürlich sehr und hoffen, dass der Wanderfalke diese Nistkästen heuer noch annimmt, obwohl es natürlich schon recht spät im Jahr ist.

bz-Artikel vom 6.4.2011

Gleichzeitig fragen wir uns aber auch, warum die Nistkästen am größeren Flakturm nicht mehr montiert wurden? Im Bezirkszeitungs-Artikel vom 6.4.2011 begründet der Burghauptmann dies mit „Rücksichtnahme auf den derzeitigen Mieter des Flakturms“. Gemietet ist der Flakturm immer noch von der Firma DCV, die im Flakturm ein Datencenter errichten wollte (oder doch etwa immer noch will?).
Doch der Sprecher der DCV erklärte in dem Artikel auch klar, dass er nichts gegen die Nistkästen einzuwenden hätte.

Um diesen Widerspruch aufzuklären hat der Umweltsprecher der Wiener Grünen, GR Maresch, nun einen Brief an den Burghauptmann geschrieben. Wir sind auf dessen Antwort schon sehr gespannt.

Wie auch immer, jetzt liegt es am Wanderfalken, ob er das Angebot annimmt und im Augarten brütet.

Wolfgang





Augartenspitz – BürgerInneninitativen fühlen sich über den Runden Tisch gezogen

6 03 2011

Kräne am Augartenspitz, dzt. werden die Baugruben gesichert. Die WiderstandsaktivistInnen empfehlen den Baulöwen, die im Augarten bauen wollen, sich an das Bundesdenkmalamt zu weden.

Für den Montag, 7. März, 9.15, laden die BürgerInneninitiativen zu Fototermin und Pressefrühstück zum Augartenspitz. Anlass ist die Einladung zum Runden Tisch zum Augartenspitz, der an diesem Tag, 7. März, 18 Uhr, mit der Stadträtin Maria Vassilakou, den GemeinderätInnen Sabine Gretner, Karl-Heinz Hora, den Bezirksvorstehern von den Bezirken 2 und 20, Gerhard Kubik und Hannes Derfler, VertreterInnen der Burghauptmannschaft, der Bundesgärten, des Bundesdenkmalamts, der Wiener Sängerknaben und je zwei VertreterInnen der BürgerInneninitiativen Freunde des Augartens, Josefinisches Erlustigungskomitee, Plattform Augarten, stattfinden soll.

Baustopp nach wie vor gefordert!





Wanderfalken im Augarten?

8 12 2010

Nistkasten am Flakturm in 40 Meter Höhe

Im März 2010 startete das Artenschutzprojekt „Comeback Wanderfalke“ im Wiener Augarten. An den beiden Flaktürmen wurden vier Nistkästen für Wanderfalken montiert. An dem Projekt sind der Verein BirdLife, die Bundesgärten, das Naturhistorische Museum Wien und die Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 beteiligt.

Wanderfalke am Flakturm

Der Wanderfalke dringt heute immer weiter in den urbanen Raum vor. Zu den beliebten Beutetieren des schnellsten Flugjägers gehört die Haustaube. Doch während der Turmfalke in Wien häufig brütet, gab es vom Wanderfalken bisher nur ein einziges Brutpaar in Wien, weil geeignete Nistmöglichkeiten fehlen. Laut BirdLife ist der Flakturm dafür ideal, weil die Wanderfalken ein sehr hohes Gebäude bevorzugen und es es dort wegen der Nahrung sehr viele Tauben geben muss.

Das Aus für dieses Projekt gerade im Internationalen Jahr der Biodiversität ist ein herber Rückschlag für den Artenschutz in Wien. Damit ist der Augarten um ein Stück Natur ärmer geworden.

Unverständlicherweise wurden am Mi., 1.12. die Nistkästen auf Anweisung des Wirtschaftsministeriums wieder entfernt.
Es stellt sich natürlich die Frage, welche Motive das Wirtschaftsministerium für diese Anweisung hat. Die Burghauptmannschaft begründet im Bericht auf ORF On ihren Schritt damit, dass das Artenschutzprojekt künftige Sanierungen oder Umbauten der Türme erschweren könnte. Auch die Bezirkszeitung hat ausführlich darüber berichtet.

Das klingt ganz so, dass die Demontage der Nistkästen ein Zeichen dafür ist, dass das umstrittene Datencenter-Projekt im Flakturm weiterhin verfolgt wird.

Folgt nach den Sängerknaben-Projekt am Augartenspitz nun der nächste Anschlag auf den Augarten?

Wolfgang





Ehrung. Zum 90. Geburtstag der Zeitzeugin Dagmar Ostermann

1 12 2010

Engagiert gegen das Vergessen.

Eine prominente Bürgerin des 2. Bezirks wird am 6. Dezember 90 Jahre alt:
Dagmar Ostermann.
Sie war zeit ihres Lebens eine engagierte Zeitzeugin über die Geschehnisse im Nationalsozialismus.
Als Jüdin wurde die gebürtige Wienerin nach Auschwitz und Ravensbrück deportiert und überlebte die Konzentrationslager nur knapp.
In den Jahren 1998–2000 wurde von der Lagergemeinschaft Ravensbrück ein Videointerview mit ihr als Überlebende der Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück aufgezeichnet, ein Video, das ihre Lebenserinnerungen an die Verfolgung für die Nachwelt aufbewahrt.

Die Filmemacherin Marika Schmiedt hat nun dieses Material als Grundlage für ihren Dokumentarfilm „Aber in Auschwitz will ich begraben sein“
genommen und mit Aufzeichnungen von Gesprächen mit den Enkelkindern der Dagmar Ostermann ergänzt.

In einem festlichen Rahmen anlässlich des 90. Geburtstags von Dagmar Ostermann soll dieses Filmdokument in Anwesenheit der Jubilarin
am 5. Dezember im Theater Nestroyhof-Hamakom präsentiert werden.

Die Laudatio zu Frau Ostermanns ‚Lebenswerk’, das darin bestand, unermüdlich Erwachsene, Jugendliche, Schülerinnen über die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären, werden der Schriftsteller Erich Hackl und die Vorsitzende des Österreichischen Nationalfonds, Hannah Lessing, halten.

Programm:








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