Gluthölle am Praterstern!

14 07 2010

Am verbauten Praterstern ist es unerträglich heiß, gerade die Öffi-Fahrgäste müssen für diesen Murks nun büßen, z.B. beim Umsteigen in die Linien 5, O und 80A.

Heute zeigte dieses Thermometer 42°C

Lt. Angaben der Meteorologen war heute der heißeste  Tag des Jahres 2010 und diese Hitze soll noch bis Freitag anhalten.

Das Platzthermometer zeigte heute: heiße 42° C.

Das “super” Glasdach am neuen Praterstern in der Leopoldstadt wirkt da wie eine Sauna. Unter diesem Glasdach hatte es heute satte 38,7°C.

Im Vergleich: Im alten 21er Durchgang hatte es “nur” 34,6°C.

Auch die Betonplatten strahlen gewaltig Hitze ab!

Und der eingesperrte Bambus kann eine Wiese mit Bäumen nicht ersetzen.

Und so bleibt der Praterstern an heißen Tagen “die teuerste Sauna der Leopoldstadt”

Ein Tipp an alle Menschen, die  Hitze-empfindlich sind: den Praterstern meiden!

Bei Windstille: die perfekte Sauna!

Robert





Befragung Trunnerparkgarage – wenn uns das Ergebnis nicht passt, veröffentlichen wir es nicht…

4 07 2010

Anders ist es nicht zu erklären, dass SP-Bezirksvorsteher Kubik das Ergebnis der Auszählung der Befragung zur Trunnerpark nicht bekannt gibt. Sicher über 2.000 Menschen haben ihren WählerInnenwillen kundgetan und dürfen jetzt nicht erfahren, wie die Befragung ausgegangen ist. Nicht nur das, in der Presseaussendung von BV Kubik schreibt dieser, dass er sich an eine Abmachung mit der BI gebunden fühlt, das Ergebnis nicht bekannt zugeben. Eine Abmachung, die der BV quasi der BI aufgedrückt und auch noch alle Anwesenden beim Auszählen zum Schweigen verpflichtet hat. Für uns ist das demokratiepolitisch eine Sauerei!

Vom 7. bis 30. Juni wurden ca. 6.500 (auch hier ist die genaue Zahl nicht bekannt) BewohnerInnen des Volkert- und Alliiertenviertels und angrenzenden Straßenzügen zum Bau einer Garage unter dem Trunnerpark befragt. Am 1. 7. wurden vom Grätzelbeirat die Kuverts geöffnet und die Ja- und Nein-Stimmen gezählt. Alle in dieser Wahlkommission Tätigen wurden zum Stillschweigen verpflichtet, und mit der BI „abgesprochen“, dass die Ergebnisse am Montag – das wäre der 5.7. – zu präsentieren.

Einen Tag vor der “gemeinsamen Präsentation” gibt es noch keinen Termin und Ort!





Was ein Blog bewirken kann!

16 06 2010

Am 24. Mai 2010 haben wir folgenden Blog veröffentlicht:

Achtung bei Verkehrszeichen! Für alle die größer als 1,85 Meter sind.

Siehe da:

Bezirksvorsteher Stv. Adi Hasch - 2 Wochen später

Die Haltestangen der Verkehrszeichen, Leopoldsgasse 33, sowie Leopoldsgasse 30, beide Ecke Haidgasse, wurden erneuert und haben somit die vorgeschriebene Höhe von 2,20 Meter.

Robert





SPÖ-Bezirksvorsteher Kubik – Amtsmissbrauch?

7 06 2010
Dieses Plakat hängt in den Gemeindebauten.

Dieses Plakat hängt in den Gemeindebauten im Volkert- und Alliiertenviertel.

Engagierte BürgerInnen im Volkert- und Alliiertenviertel wehren sich gegen eine Tiefgarage, die neben Fällung des Altbaumbestandes vor allem den Firmen Hirsch und Simacek helfen könnte, indem sie billige Garagenplätze, finanziert vom Steuerzahler, erhalten könnten… (Nämlich dann, wenn die Tiefgarage nicht von den AnrainerInnen genützt wird, können auch andere diese über Kurzparkgebühren querfinanzierte Garage von privaten Betreibern billigst mieten.)

Amtliche Mitteilung des BV Kubik mit politischer Stellungnahme

Eine amtliche Mitteilung des Bezirksvorstehers Kubik mit einer politischen Stellungnahme pro Garage sorgt dzt. im Volkert- und Allliiertenviertel für Aufregung. Darf ein BV ein amtliche Mitteilung vom Steuerzahler finanziert für eine Stellungnahme nützen?

Wir meinen nein, er hätte diese persönliche Stellungnahme nicht aussenden dürfen, sondern nur als SPÖler von SPÖ finanziert.

BV Kubik hätte auf einer amtlichen Mitteilung auf die Bür­gerIn­nenbefragung vom 7. bis 30. Juni hinwei­sen und die Menschen aufzufordern können, sich an dieser zu beteiligen.
Wir Grünen Leopoldstadt sind der Meinung, dass in diesem Viertel keine Tiefgarage nötig ist, da es hier keine Überparkung gibt. Darüber hinaus wird in 300 Meter Entfernung an der Nordbahnstraße ohnehin eine neue Garage errichtet.

Vergrößerung des öffentlichen Parks geht auch ohne Errichtung einer Tiefgarage!

Ganz wichtig ist uns die Vergrößerung des Parks. Nur sind wir der Meinung, dass es dazu keines privaten Garagenerrichters bedarf, der außerdem seine Garagen mit Geldern aus den Kurzparkgebühren finanziert. Dafür muss kein alter Baumbestand zerstört werden, sondern dafür ist nur der politische Wille erforderlich.
Doch dieser Wille ist weder bei der SPÖVP noch bei der FPÖ im Bezirk vorhanden. Denn sie geben das Geld lieber anders aus, zB 3,3 Mio Euro für den fünfspurigen Ausbau des Handelskais.

Wir meinten, ein weiterer Skandal ist ein Plakat zur gleichen Sache. In Gemeindebauten hängt obenstehendes Plakat und wir schrieben dies der Befragung zur  Tiefgarage zu. Dem sei nicht so, ließ die SPÖ uns über eine OTS ausrichten, die SPÖ frage nach der Zufriedenheit der Wohnsituation in Gemeindebauten.

Die BI Am Tabor wird dies beobachten, können wir nach Nachfrage berichten.

Ein Schelm ist, wer Böses denkt. ;-)

Links:
Grüne Leopoldstadt
ORF Wien





„Die Leopoldstadt ist einzigartig“ – die SPÖVP Leopoldstadt auch!

26 05 2010

Parteikindergarten im Stuwerviertel. Die eine Partei – die SPÖ – macht eine geheime Bürgerversammlung, die vor einem Jahr von uns im Bezirksparlament positiv beantragt wurde (stimmenmehrheitlich ohne FPÖ) und und lädt dazu nicht ein:

Mo, 31.5.2010, 18 h, Grätzelzentrum Max Winter-Platz 23

Die andere – die ÖVP – macht gleich zwei Veranstaltungen zur selben Zeit in der FH Wohlmutstraße.

Auf der Homepage der ÖVP ist eine pdf-Einladung und hier ist zu lesen:

Chancen und Herausforderungen:
Weg mit der Straßenprostitution!
Gemütliche Gastronomie statt Rotlichtlokale!
Saubere Spielplätze für unsere Kinder!
Mo, 31.5.2010, 19 h, Fachhochschule, Wohlmutstr. 22

Von Norbert Walter, wurde uns eine eMail-Einladung weitergeleitet, siehe unten:





Achtung bei Verkehrszeichen! Für alle die größer als 1,85 Meter sind.

24 05 2010

Bezirksvorsteher Stv. Adi Hasch

Wer größer als 1,85 Meter ist, sollte beim Gehen am Gehsteig in der Leopoldsgasse auf die Verkehrszeichen acht geben, denn wie wir vor kurzen feststellten, sind einige Verkehrszeichen in der Leopoldstadt in einer zu geringen Höhe montiert.

Unser Bezirksvorsteher Stv. Adi Hasch, mit seiner Größe von 1,97 Meter hat so seine Probleme mit diesen Verkehrsschild .

Aber auch als Radfahrer auf diversen Gehsteigradwegen, haben oft größere Menschen so Ihre Probleme mit zu tief montierten und auf den Radweg hineinragenden Verkehrszeichen. Speziell dann wenn mehrer Schilder an einer Stange montiert sind.

Wem waren schon mal Verkehrszeichen im Wege?

Sei es als FußgängerIn oder als RadfahrerIn, dann schreibt uns bitte einen Kommentar.

Robert





Verkehrskommission am 20.4.2010

20 04 2010

Mit einer Frauenquote von 16% (Grüne: 50%) beginnt die Sitzung pünktlich um 16:00

WU-Grossbaustelle beginnt am 1.10.2010. Es ist mit 300LKW-Fahrten+ pro Tag zu rechnen. Es wird eine provisorische Baustrasse (als Privatstrasse) über die Krieau errichtet. Dadurch ist keine Zufahrt über die Trabrennstrasse mehr nötig.

Bericht zur Unfallstatistik 2008: gegenüber 2007: 11% mehr Unfälle mit Personenschaden, 5% mehr Verletzte, 400% mehr Tote (von 1 auf 5) – Anmerkung: Das waren ua die toten Gehsteigradfahrer vom Herbst 2008 – die Unfallpunkte sind bis heute nicht saniert.

Wichtige Unfallhäufungspunkte, die sowohl 2008 als auch 2009 auffällig waren:

Meiereistrasse/Hauptallee (Konflikte Fussgänger/Autofahrer und Radfahrer/Autofahrer)

Lassallestrasse/Vorgartenstrasse: riesiges Kreuzungsplateau, hohe KFZ-Geschwindigkeiten

Heinestrasse/Mühlfeldgasse (Fussgänger/Autofahrer)

Praterstrasse/Praterstern (Radfahrer/Autofahrer)

Antrag der FP zur Radfahrerüberfahrt Obere Donaustrasse/Untere Augartenstrasse

Antrag der Grünen zur Umgestaltung Heinestrasse/Mühlfeldgasse: Es kann nicht viel gemacht werden, da die Schienen nicht entfernt werden. Es soll aber ein Projekt ausgearbeitet werden

Abänderung VLSA Schmelzgasse/Taborstrasse: Es gibt ja ein Projekt RgE Schmelzgasse, die Probleme mit den WienerLinien sind ausgeräumt (dh die WL haben sich mit ihrer Forderung durchgesetzt, volle 5m Durchfahrtsbreite für den Bus..), aber die Gewista macht Probleme mit dem Umbau der Citybike-Station Karmeliterplatz (möchte das nicht bezahlen). Weiters ein Problem, um den WL die 5m Durchfahrtsbreite zuzugestehen, ergibt Folgeprobleme mit der MA19. Bleibt auf der TO.

RgE Ennsgasse Vorgartenstr/W.Schmälzlg, sowie Einrichtung von Längsparken. MA46 kann sich keine Auflösung der 2-spurigen Aufstellung der KFZ aus der Ennsstrasse vorstellen, das ist zwar eigentlich eine Strasse im Wohngebiet, aber die Autos müssten dort “2-spurig abfliessen können”. Wegen des Rundumgrüns für Fussgänger kann die Umlaufzeit nicht weiter erhöht werden, wenn man RgE einrichten wollte, müsste daher mindestens 1 Baum gefällt werden. Man(n) will also keine Lösung.

Unsere Forderung bleibt weiterhin: Keine mehrspurigen Strassen in Wohngebieten, Radfahren gegen die Einbahn generell in Wohngebieten, da dies erwiesenermassen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht.

Umdrehung Einbahn Nebenfahrbahn Ob.Augartenstr zwischen Rembrandtstr und Einfahrt Garage OA 18. Rechtlich gesehen ist das übrigens keine klassische Nebenfahrbahn, sondern eine beschilderte Einbahn. Es wird ein Schild aufgestellt werden, um zu testen, ob es eine einfache Lösung gibt.

Wohnstrasse Glockengasse oder RgE: Lt MA46 ist die Glockengasse zu schmal für RgE, es müsste also eine Parkspur ausgeräumt werden, dabei würden 55 Parkplätze entfallen (wenn man die ganze Länge “ausräumt”). Andere Lösungen werden offenbar nicht einmal angedacht, und damit bleibt die schmale Glockengasse vorerst das, was sie ist: Ein riesiger Autoparkplatz.

Konradgasse: Wohnstrasse bringt nichts, weil es nicht exekutierbar ist. Vorschlag auf Durchziehung des Gehsteiges, um den Abschneider unattraktiv zu machen. Dem können wir uns anschliessen.

Im Dreieck Schiffamtsgasse-Franz Hochedlingerstrasse-Grosse Schiffgasse soll RgE durchgehend realisiert werden. Ein kleiner Lichtblick, wobei sich erst zeigen wird, ob das ohne Umbauten geht und wie die Akzeptanz des Projektes ist – immerhin wurde unser Antrag, dies gleich beim Umbau vor einem Jahr zu berücksichtigen, ja damals noch abgelehnt. Dies führt heute ua dazu, dass heute RgE selbst in den legalen Strassenstücken im Viertel (zb Gr. Schiffgasse) kaum genützt wird, da man von den Autlern angehupt wird.

Umbau Malzgasse: Das Garagenprojekt scheint endgültig gestorben (zu teuer). Es ist ein grösseres Projekt geplant, mit Grüninseln. Gemacht wird es sobald sich der Bezirk es leisten kann, es ist unklar, wann das ist. Ein schlechter Scherz ist, dass die dzt abgesperrte Fläche am “Spitz” nicht ins Projekt einbezogen ist, immerhin stehen dort schöne Bäume. Angeblich ist das “Privatgrund” (Wiener Wohnen). Hr Junek wird den Architekten noch dazu befragen – wers glaubt..  Antrag wird dem FA zugewiesen.

Sperre Meiereistrasse auf Höhe Hauptallee, einem permanenten Unfallschwerpunkt im Bezirk. Die MA46 will nicht, Zählungen gibt es noch immer nicht (unser Antrag ist immerhin 10 Jahre alt mittlerweile), der Bezirk müsste die Zählungen bezahlen, wir reden von 5000€+ etc etc

Junek lässt suggestiv abstimmen. .”kann sich überhaupt wer vorstellen so eine Summe in die Hand zu nehmen, ein Zeichen mit der Hand” um die erwünschte Antwort zu erhalten.. damit ist der Antrag erledigt.. einfach nur grauslich. Auf Wolfgangs Einwurf, “das war aber nicht der gestellte Antrag” kommt nur mehr ein “den Vuasitz do hob i” und damit basta. Ein Musterbeispiel, wie Demokratie in der Verkehrskommission mit Füssen getreten wird.

Allfälliges

Baustelle Obere Donaustrasse/Urania ab Sommer 2010: Umleitungsverkehr in dem Sinn wird es nicht geben, der linke Fahrstreifen wird als erstes saniert, etc etc, wird aber weit vorher angekündigt sein. Man hofft, dass es zu keinen Staus kommt, und dadurch auch zu keinem Schleichverkehr durch den Bezirk – passieren wird es trotzdem, ist wohl absehbar. Massnahmen wird der Bezirk keine setzen.

Überfällige T30-Volksbetragung Karmeliterviertel: “müssens den Herrn Vorsteher fragen, I waas nix” aha. Das Katz- und Maus-Spiel geht also weiter.

Zebrastreifen Walcherstrasse: wird erst nach Komplettumbau ummarkiert. Wird vom Zentralbudget bedeckt, sollte noch heuer passieren.

Kl. Stadtgutgasse/Nordbahnstrasse: unübersichtlicher Übergang auf der “Hauptradroute”, Probleme mit Druckknopfampeln (ohne Drücken manchmal kein Grün für RadlerInnen), etc. Junek: “Die Betonleitwände wurden dort absichtlich so aufgestellt, damit die Radler langsamer fahren müssn..”.  Es ist offensichtlich, das sie in Wirklichkeit so schikanös aufgestellt wurden, um einmal mehr Fussgänger gegen Radfahrer aufzuhetzen, da es natürlich an der jetzt viel zu schmalen Stelle zu Konflikten kommt – aber jetzt wissen wir wenigstens, wer das zu verantworten hat.

Soviel zum Stand der Verkehrspolitik im Bezirk.

18:50 das wars.





Kurioser Zebrastreifen – Walcherstraße

18 04 2010

Die Kreuzung Vorgartenstraße/Walcherstraße in der Leopoldstadt ist bekannt dafür, dass FußgängerInnen längere Wartezeiten an allen 4 Übergängen in kauf nehmen müssen. Jedoch der Zebrastreifen über die Walcherstraße wirkt ein wenig kurios.

Der Zebrastreifen endet in der Abbiegespur der Vorgartenstraße:

Alle Bilder dieser Kreuzung auch unter: Flickr

unmittelbar, nach der Abbiegespur beginnt der Zebrastreifen.

Robert





Saunaabteil in der U2

1 04 2010

Die Volksbefragung brachte eine eindeutige Mehrheit für die 24-Stunden-U-Bahn am Wochenende. Um die U-Bahnen noch attraktiver zu machen und für ein weiteres Publikum zu öffnen, wird ebenfalls ab September jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag auf der Linie U2 ein U-Bahn-Zug mit Sauna verkehren. Das Saunaabteil im letzten Wagen einer der neuen U-Bahn-Garnituren wurde bereits geordert, Sponsoren werden sich bei den Kosten beteiligen, sie wittern ein neues Werbefeld für Saunaprodukte.

Biosauna mit Bar





Historisches Ensemble Karmeliterviertel in Gefahr!

12 03 2010

In der großen Sperlg. 14 in der Schutzzone wurde ein Biedermeierhaus abgerissen.

Immer öfter droht historischen Wohnhäusern die Abrissbirne. Ab sofort können Sie uns unter schutzzone@gruene.at Fälle von bedrohten Häusern melden.

Von Sabine Gretner

Wienweit werden immer mehr historische Wohnhäuser abgerissen, obwohl sie in Schutzzonen oder unter Denkmalschutz stehen. Neubauten sind hier für Investoren lukrativere Immobilien, obwohl sie das Wiener Stadtbild und den Charakter bestimmter Grätzel für immer zerstören. In der Nähe der verlängerten U-Bahnlinie U2 greift die Abbrissbirne derzeit massiv um sich.
Die WienerInnen können uns ab sofort Fälle von bedrohten historischen Häusern melden. Mail an  schutzzone@gruene.at.
Was derzeit passiert:








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