Sitzung der Bezirksvertretung vom 21.6.2011

21 06 2011

Schönen heißen Dienstag Nachmittag.

Für die Walcherstraße gibt es noch keine Lösung. Ziel ist ja die Geschwindigkeit des Verkehrs drastisch zu reduzieren. Weitere Ortsverhandlungen werden folgen.

56.072 EUR konnte der Bezirksvorsteher 2010 frei verfügbar vergeben. Ausgegeben wurde:

Spenden & Unterstützungen: 31%

Veranstaltungen für und von Bewohner: 32%

Der Rechnungsabschluss wird beschlossen

Der Radweg beim neuen ÖBB-Gebäude soll nach einem Antrag von uns saniert werden. Einstimmig!

Beim Augarten wird geprüft, ob die Zufahrt zum neuen Restaurant “decor im augarten” so zulässig ist. Auch die Rechtmäßigkeit des Parkplatzes soll geprüft werden. Derzeit fahren alle in den Augarten, um dort zu parken und das kann’s ja nicht sein. Die ÖVP findest das übrigens nicht.

Die Situation mit den Blumentrögen auf dem Nestroyplatz wird in der Verkehrskommission behandelt, immerhin. Gegen die Stimmen der SPÖ übrigens!

Die FPÖ geht wieder mal gegen den TelAviv-Beach vor. Natürlich ohne Mehrheit.

Weiters will die FPÖ mit Wastewatchern gegen Obdachlose am Praterstern vorgehen. Auch das findet zwar die Zustimmung der ÖVP, aber keine Mehrheit.

Die ÖVP und FPÖ wollen außerdem, dass man von der Reichsbrücke wieder rechts abbiegen können soll. Das Ganze wurde vor ein paar Jahren geändert weil es immer wieder Unfälle gab. Keine Mehrheit.

Die FPÖ und ÖVP wollen den Radverkehr einschränken und Radfahren gegen die Einbahn in der Haidgasse wieder aufheben! Auch hier bleibt Blau-Schwarz in der Minderheit.

Die Bezirksvertretung will für das Stuwerviertel AnrainerInnenparken, einstimmig!

Grüne und SPÖ wollen eine Wohnsammelgarage im Bereich der Vereinsgasse errichten – bei gleichzeitigem Rückbau der Stellplätze an der Oberfläche. Blau-Schwarz ist dagegen.

Alle unsere Anträge findet Ihr hier.





Kollateralschaden der FPÖ-Rassenlehre

20 02 2011

Sind wir froh, dass die FPÖ nur medial wild herum schießen kann. Wie schnell man als waschechter Österreicher zum bösen Menschen aus einem andere Kulturkreis wird, der Nachbarn bedroht, hat der als rechter Recke bekannte FPÖ-Mann Seidl aus dem 2. Bezirk bewiesen.

Vor ein paar Monaten unterstellte Seidl einem Bewohner im KGV Wasserwiese, von dem er fälschlicherweise annahm er sei Türke, er würde zu groß und zu hoch ausbauen, damit allen anderen auf der Nase herum tanzen. Die Behörden sollten rasch vollstrecken. Mitte Jänner war der immer noch türkischstämmige Kleingärtner für Seidl schon zum Symbol für die offensichtliche Ungleichbehandlung durch die rotgrüne Stadtregierung geworden. Waschechte österreichische Kleingärtner hätten schon lange abreißen lassen müssen.

Was danach passierte lässt sich nur erahnen. In einer grandios schnellen und beispielhaften Integration hat die rotgrüne Stadtregierung aus dem türkischstämmigen Kleingärtner offensichtlich einen waschechten Österreicher gemacht. Und siehe da, nun war auch für Seidl alles einwandfrei, wie er in aller Klarheit festhalten möchte. Interessanterweise wird die Klarheit immer dann betont, wenn diese im Nebel der Verwirrung so gar nicht zu erkennen ist.

Das wäre eine durchaus humorvolle Geschichte, hätte sie nicht so einen dramatischen und vor allem entlarvenden Hintergrund. Bleibt nur die Frage zwischen Henne und Ei. War zunächst der gerüchteweise Türke, der logischerweise was Illegales gemacht haben muss, oder war zuerst das Gerücht über illegale Zubauten, die sich gemäß FP-Rassenlogik kein waschechter Österreicher erlauben würde, sondern nur einem anderen Kulturkreis entstammen kann.

Markus Rathmayr





Bezirksvertretungssitzung vom 15.12

15 12 2010

 

Heute ist die erste Sitzung der neuen Periode. Diese Periode wird interessanter, weil die SPÖ nicht mehr die Absolute hat. Die FPÖ macht auf Fundamentalopposition und die ÖVP ist gespalten.

Heute steht eigentlich nur der Beschluss des Budgets auf dem Programm.

BV Kubik teilt mit:

Auf der Franzensbrückenstraße braucht es nach dem ehemaligen Stadtrat Schicker keinen weiteren Übergang. Die FußgängerInnen können angeblich eh drüber, alles gut! Das ist eine echte Verhöhnung der dortigen BewohnerInnen.

Oxonitsch zur Venediger Au: Schulkinder können nur betreut werden, wenn sie in keine offene Volksschule gehen. Ist eine Nicht-Antwort, weil bisher alle Kinder in die offene Volksschule Venediger Au gehen und alle Schulen in der Umgebung offene Volksschulen sind.

Jetzt gehts zum Budget. Es wird wahrscheinlich eine gemeinsame Zustimmung von Rot, Grün und Schwarz geben. Die FPÖ ist sicher dagegen. Interessant ist, dass die FPÖ in den letzten Jahren nie Änderungsvorschläge eingebracht hat, aber immer dagegen war.

Das Kulturbudget wird heuer um 15.000 erhöht. Wieder gegen die Stimmen der FPÖ.

Unser Antrag auf Abhaltung einer BürgerInnenversammlung zum Lärm am Handelskai wird angenommen. Ein erster Schritt!

Auch unsere Forderung nach einem Zebrastreifen in der Vorgartenstraße Höhe 223 wird angenommen.

Wir wollen, dass 2 Parkplätze beim Spar in der Taborstraße weg sollen, weil es dort mehr Platz braucht wegen der Sichtbehinderungen. Wird weiter diskutiert. ÖVP und FPÖ sind aus Prinzip dagegen, weil Parkplätze weg kann nie gut sein, egal wie gefährlich die Situation auch ist.

Ein weiterer grüner Antrag betrifft die Entschärfung der Situation bei der Franzensbrückenstraße Richtung Untere Donaustraße. Soll entschärft werden, natürlich wieder gegen ÖVP und FPÖ.

FPÖ und ÖVP sind auch gegen eine höhere Sicherheit für die FußgängerInnen bei der Parkplatzausfahrt vom Hofer in der Engerthstraße 154.

Das war der letzte Antrag. Bleibt nur mehr frohe Weihnachten zu wünschen und einen guten Rutsch.

Markus Rathmayr





Sitzung der Bezirksvertretung vom 28.9.

28 09 2010

Heute findet die letzte Sitzung vor der Wahl statt. Nervosität pur bei der SPÖ. Viele Anträge wurden willkürlich einfach nicht zugelassen. Dagegen berufen? Geht natürlich, aber zuständig in dieser Reihenfolge:

  • Magistratsabteilung: Ha!
  • Bezirksvorsteher: Hahaha!
  • Bürgermeister: Hahahahaha!

16:00 Uhr

Los gehts!

16:05 Uhr

Grüne und ÖVP protestieren gegen die Willkür der Zulassung von Anträgen (siehe oben). Reaktion? keine!

Mehr:





Hort Venediger Au sperrt zu

22 09 2010

Spielplatz VenedigerAu

Die Gerüchte haben sich also doch bewahrheitet. Nun wird der Hort in der Venediger Au geschlossen. Neue Hortkinder werden nicht mehr aufgenommen. Die Kinder sollen gefälligst in der Schule am Nachmittag betreut werden. Dort gibt es aber weder genug Räume, noch genügend BetreuerInnen, um einen akzeptablen Mindeststandard an hochwertiger Betreuung zu gewährleisten. Die Qualität der Nachmittagsbetreuung an den Schulen ist teilweise unzumutbar und unwürdig einer modernen Stadt. Jetzt beschweren sich zu Recht die BetreuerInnen des Vereins (siehe Kurier-Artikel).

Dieser Verein wurde nur dafür gegründet um die BetreuerInnen “auslagern” zu können und somit schlechter bezahlen zu können. Dafür sind die SchülerInnenzahlen in diesen Gruppen höher als in vergleichbaren gemischten Hortgruppen. Im “Geiz-ist-geil”-Land werden die Kinder zu “Blödmännern” .In der Venediger Au war die Kombination Krippe, Kindergarten und Hort ein Segen für die Kinder. Diese haben früh gelernt,  soziale Verantwortung zu übernehmen und aufeinander und vor allem auf die Schwächeren Rücksicht zu nehmen. Die Jungen haben von den Älteren profitiert und umgekehrt. Jetzt werden die Gruppen bis zum Rand voll gestopft. Kein Platz mehr für Schulkinder. Diese müssen den Nachmittag künftig in den alten Klassenzimmern verbringen. In den Ferien und schulfreien Tagen wird es für die Eltern eine Herausforderung. War es bisher möglich zumindest in dieser Zeit in den Hort gehen zu können, ist dies nach einer Weisung der zuständigen MA nicht mehr möglich. So stellt sich die SPÖ Wien also moderne Betreuung vor!

Das Gerücht gibt es schon seit ein paar Monaten. Die Schließung ist der eine Skandal. Der Umgang damit der andere. Auf das Gerücht angesprochen wurde mir von der zuständigen Leiterin der MA vor wenigen Wochen offensichtlich glatt ins Gesicht gelogen, dass da nichts dran ist und alles unverändert bleiben wird.





Sitzung der Bezirksvertretung vom 15.12.

15 12 2009

16:00 Uhr

Heute ist also die Weihnachtssitzung. Traditionell wenig Anträge. Der wichtigste Punkt ist der Beschluss des Bezirksbudgets.

Unsere Kritik am Budget betrifft vor allem das Finanzierungsmodell für die Campusschule am Nordbahnhof. Dem Bezirk kostet dieses PPP-Modell jährlich 400.000,- EUR! Und das für 24 Jahre (genaueres hier).

Budget wird traditionell beschlossen mit den Stimmen der SPÖ und der ÖVP.

Jetzt gibt es eine Diskussion um das Urteil des Europ. Gerichtshof für Menschenrechte zum Aufhängen von Kruzifixen in öffentlichen Räumen. Die ÖVP will unbedingt eine Resolution, dass Religion keine Privatsache ist, sondern öffentlich ausgeübt werden soll. Die SPÖ-MandatarInnen dürfen heute nach ihren Gewissen abstimmen (wörtlich!). Dementsprechend muss heute zum ersten Mal in den letzten 5 Jahren wirklich gezählt werden. Der Antrag wird aber trotzdem abgelehnt.

Wir fordern die Stadt Wien auf, mit den ÖBB zu verhandeln, um eine qualitative Verbesserung des Angebots auf der Schnellbahn und der Serviceleistungen zu erreichen. Die ÖVP stimmt nicht zu…warum?

Wir wollen Tempo 30 im gesamten Volkertviertel. Derzeit sind 2 Straßen davon ausgenommen. Die SPÖ sagt, dass die Wiener Linien dazu nein sagen? Warum bestimmen die Wiener Linien die Verkehrspolitik? Und außerdem wäre es für den Fahrer ur-schwer sich an die Begrenzung zu halten. Im Falle eines Unfalls und erhöhter Geschwindigkeit wäre er dran – jo eh!  Das ist das Argument des Tages… Alle anderen Parteien sind gegen unseren Tempo30-Antrag!

2 Anträge sollten der Verkehrskommission zugewiesen werden. Die SPÖ will dem zustimmen, aber nur wenn wir nicht zuweisen – soll sein. Dabei geht es auch um die Überprüfung der Fußgängerampel bei den Straßenbahngleisen rund um den Praterstern und um einen Fußgängerübergang über die Franzensbrückenstraße.

Das wars auch schon wieder

Schöne Weihnachten und frohe Festtage

Markus Rathmayr





Sitzung der Bezirksvertretung vom 10.11.2009

10 11 2009

Willkommen bei der heutigen Sitzung. Da ich meine Datenkarte vergessen habe gibt es den Bericht heute nur zum Nachlesen.

Probleme mit der Trinkwasserqualität in der Schule in der Vorgartenstraße. Grund ist noch nicht bekannt.

Der Marathonweg von der Hauptallee bis zum Stadion wird endlich auch für RadfahrerInnen “rechtskonform” befahrbar. Das war ein Grüner Antrag.

Das Kulturbudget wird erhöht, natürlich ohne FPÖ…

Jetzt werden alle möglichen Verkehrsanträge aus der Verkehrskommission berichtet und abgestimmt. Viele Grüne Anträge sind dabei und werden abgelehnt, darunter diverse RadfahrerInnen-Bevorzugungen, wie Radfahren gegen die Einbahn in der Weintraubengasse, eines Radwegs in der Krafftgasse, einem Vorziehen des Radstreifens von der Hollandstraße kommend an der Kreuzung Salztorbrücke.

Jetzt geht es zu den Anträgen.

Wir Grüne haben einen Resolutionsantrag der Solidarität mit den Studierenden eingebracht, wird interessant.

SPÖ (Mladensich): Jetzt kriegen wir offiziell ein Schriftstück überreicht mit dem gemeinsamen Antrag von Grün und Rot aus dem Gemeinderat. Er will nicht zustimmen, weil es eh einen Beschluss im Gemeinderat gibt. Versteh ich zwar nicht, aber bitte. Außerdem ist das keine Bezirksmaterie. Lieber Herr Mladensich, das ist auch kein Thema für den Gemeinderat…

Martina Wurzer (Grüne): Unverständlich diesem Antrag nicht zuzustimmen, weil wer mit den Umständen nicht einverstanden ist muss diesen Antrag unterstützen.

Antrag wird nur vom KPÖ-Vertreter unterstützt.

Grüner Antrag mit dem Wunsch einer Fahrbahnaufdoppelung über die Obere Augartenstraße beim neuen Augarteneingang beim großen Flakturm wird abgelehnt, weil die Wiener Linien nein sagen. Die Wiener Linien wollen das nicht und fordern eine besonders teure Ampel. Die SPÖ sagt nein, weil die Wiener Linien nein sagen. Das ist Neoliberalismus in Reinkultur.

Auch unserem Wunsch Radfahren gegen die Einbahn in der Krafftgasse geht es nicht besser. ÖVP (Hefelle) argumentiert, dass Radfahrer ruhig einen Umweg fahren können und nicht immer den direkten Weg beanspruchen dürfen.

Martin antwortet, dass es höchst an der Zeit ist den Anteil der RadfahrerInnen von derzeit 5% auf international durchschnittliche 10% zu heben, was übrigens auch die Bundesregierung fordert. Dafür müssen solche Hindernisse abgeschafft werden.

FPÖ (Neuwirth): diese Wortmeldung spar ich mir wieder zu geben

Antrag wird natürlich von SPÖ, ÖVP und FPÖ abgelehnt.

Wir fordern, dass Radabstellanlagen in der Regel nur mehr in der Parkspur und nicht auf Gehsteigen errichtet werden sollen, damit sie nicht mehr den FußgängerInnen im Weg stehen. Die SPÖ argumentiert, dass es gesetzlich erlaubt ist und daher auch gemacht werden soll und lehnt den Antrag ab.

Die überdimensionale Ampel Heinestraße/Stadtgutgasse wollen wir überprüfen lassen. Es gibt dort nur sehr wenig Verkehrsaufkommen. Die Lichtspiele (21 Einzelampeln) dort sind dafür mehr als überdimensioniert und viele müssen trotz leerer Straßen bei Rot ewig warten. Die SPÖ findet, dass eine Überprüfung schon ein Sicherheitsrisiko ist (sic!) und will das nicht mal überprüfen lassen. Junek (SPÖ) will keine Überprüfung, denn das würde bedeuten, dass sich die Dienststellen geirrt hätten, und die irren sich nicht (sic!). Die FPÖler stimmen uns sogar zu.

SPÖ, ÖVP, FPÖ wollen eine Verdichtung des öffentlichen Verkehrs zwischen Milleniumcity und Lassallestraße. Sie wollen dort de facto eine zweite Buslinie einführen und gleichzeitig den 11A anders führen. Dass der 11A überfüllt ist, ist richtig, aber statt dieser neuen Buslinie wäre ein Gesamtkonzept für den Nordbahnhof wichtig, idealerweise inklusive neuer Straßenbahn. Das sollte in der Bezirksentwicklungskommission besprochen werden. Das wollen die AntragsstellerInnen aber nicht, keine Diskussion…nicht mal eine Antwort.

Doch noch eine Reaktion, nach mehrmaligem Bitten. Junek meint, dass es nur um eine Verdichtung des Intervalls geht. In der Begründung steht nur eine Anregung und kein fertiges Konzept.

Jetzt stimmen wir auch zu…

Das war es für dieses Mal, schönen Abend

Markus Rathmayr





Sitzung der Bezirksvertretung vom 29.9.09

29 09 2009

2 Themen werden heute kontroversiell diskutiert werden. Zum einen die Wagenburg und zum anderen die geplante Garage unter der Trunnerstraße im Alliiertenviertel. Bei der Wagenburg gibt es einen Grünen Antrag FÜR die Erhaltung der Wagenburg, einen FPÖ-Antrag GEGEN die Wagenburg und, damit die SPÖ sich nicht positionieren muss, einen SPÖ-Antrag der sinngemäß sagt: “wenn’s geht geht’s wenn nicht dann halt nicht, aber geht uns nix an”.

16:00: Sitzung läuft schon, BV Kubik berichtet

Interessant die Aussage der Wiener Linien zum 82A (Geisterbus durchs Stuwerviertel). Die Wiener Linien geben das offensichtliche zu, dass nämlich der Bus im ersten Teil der Strecke ab Pratestern ziemlich leer ist. Im 2. Teil entspricht die Auslastung den Erwartungen, was alles mögliche heißen kann. Es käme sogar vor, dass bis zu 30 Menschen in einem Bus sitzen – wird wohl ein Schulausflug gewesen sein…

Weiter hier zu Flächenwidmungen, Wagenplatz…





Zitat der Woche: "Der fragliche Augartenspitz sei eben keine öffentliche Fläche, sondern gehöre der Republik"

17 09 2009

Das Zitat stammt von Walter Nettig, dem Präsidenten der Wiener Sängerknaben, aus einem APA-Interview. Man (und frau) darf sich jetzt schon fragen wem denn eigentlich die Republik gehört. Nach Nettig’s Definition gibt es gar keine öffentlichen Flächen mehr.

Die Geisteshaltung spricht Bände und steht stellvertretend für das abgehobene und pseudo-elitäre Benehmen nicht nur der Sängerknaben, sondern auch vieler Politiker (selten Innen) von Schwarz über Blau bis Rot (Häupl). Dazu passt gleich das nächste Zitat, diesmal von Norbert Walter in seiner Pressemeldung zum selben Thema:

…ist die Verärgerung des Sängerknaben-Präsidenten nur allzu gut zu verstehen und seine Vorgangsweise nachvollziehbar. Immerhin gibt es gültige Verträge

(Quelle)

Frei nach der wichtigsten Grundregel der Ferengi, ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag. Aber bei Angelegenheiten von öffentlichem Interesse mit Auswirkungen auf eine Vielzahl von Personen kann ein Vertrag eine demokratische Legitimation nicht ersetzen – und diese fehlt in diesem Fall. Die Absolutheit des Eigentums hat dort seine Grenzen wo der Umgang damit negative externe Effekte mit sich bringt. 

 

Markus Rathmayr





Sitzung der Bezirksvertretung vom 16.6.2009

16 06 2009

16:00 Uhr:

Los geht’s mit vielen vielen Berichten…

16:18

Verfügungsbudget  des Bezirksvorstehers für 2008: EUR 56.384

Verwendet wurde das Geld für:

  • 29% Spenden
  • 30% Bewirtung, Reinigung der Vorhänge , Anmietung Haus der Begegnung
  • 41% für diverse Inserate

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