Heute um 16:00 Uhr findet am Praterstern eine Kundgebung gegen den Überwachungswahn und für Freiheit statt Angst statt.
Überwachung ist allgegenwärtig.
In den vergangenen Jahren haben sich in Wien verschiedene Formen der Überwachung rasant entwickelt. Wie viel Privatsphäre bleibt da noch? Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle. Handybewegungsdaten, Internetverbindungen und Bewegung im öffentlichen Raum werden emsig kontrolliert.
Flächendeckende Videoüberwachung in der Stadt? Immer öfter wird in Trafiken, Boutiquen und Supermärkten gefilmt. Die Wiener Kärntnerstraße wird nahezu flächendeckend überwacht. Schätzungen zu Folge sind rund 90% der Videokameras nicht ordnungsgemäß gemeldet. Zuletzt haben ÖBB, Wiener Wohnen und die Wiener Taxis Großinitiativen in Richtung privater Videoüberwachung gesetzt.
Im Rahmen der Kundgebung soll´s auch eine Aktion „Google dich selbst oder: Was weiß das Internet über dich?“ geben. Angesichts der steigenden Verbreitung von Social Network Services stellt sich die Frage, wie viele und welche Informationen über unser Privatleben im Internet zu finden sind.
Gerade der Praterstern ist seit dem Umbau ein sehr intensiv überwachter Platz und bietet damit leider eine sehr passende öffentliche Fläche zur Thematisierung des Überwachungswahns.

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