Das Nordbahnhofviertel entwickelt sich rasant

26 05 2012

Gestern am Freitag haben wir wieder einmal eine Open-Air-Sprechstunde in Kombination mit einer Radrettung beim Bednarpark am Nordbahnhof durchgeführt.

Christoph im Gespräch mit den AnrainerInnen

Der Andrang war sehr groß und hat uns wieder einmal gezeigt, dass der Informationsbedarf der Menschen, die bereits jetzt am Nordbahnhofgelände wohnen, enorm ist. Es gibt viele Leute, die sich rechtzeitig dabei einmischen wollen, was in ihrer nächsten Nachbarschaft geschieht. Und das ist gut so.

Soweit es uns möglich ist, haben wir über die Planungen für den – immer noch riesigen – unverbauten Teil des Nordbahnhofgeländes informiert.
Diesmal hatten wir auch den Planungssprecher der Wiener Grünen, Gemeinderat Christoph Chorherr, zu unserer Sprechstunde eingeladen. Es gab von Seiten der Bevölkerung sehr viele Fragen an ihn und die Zeit reichte kaum aus, alle zu beantworten.

Christoph mit der Unterschriftenliste der AnrainerInnen für den Erhalt der großen Bäume

Die Fragen betrafen unter anderem folgende Themen:
- Was geschieht mit dem Wasserturm?
- Wie können sich die Bewohner und Bewohnerinnen tatsächlich am Planungsprozess beteiligen?
- Wann wird die Verkehrsinfrastruktur endlich verbessert?
- Wie soll die Verkehrsorganisation am Nordbahnhofgelände in Zukunft ausschauen?
- Was kann gegen die Probleme, die es bereits jetzt gibt, wie zum Beispiel Raddiebstahl, zu hohes Tempo in der Walcherstraße, Verschmutzung von Grünflächen und Sandkästen und Lärmprobleme unternommen werden? Wird es für das Nordbahnhofgelände eine Lokale Agenda 21 geben?
- Wieso gibt es auf dem Weg vom Zielpunkt zum Bednarpark keinen Zebrastreifen über die Vorgartenstraße?
- Ist es möglich, die großen alten Bäume, die es derzeit noch am Nordbahnhof gibt, zu erhalten?

Derzeit läuft gerade die städtebauliche Ideenfindung für die Aktualisierung des Leitbildes für den Nordbahnhof. Für die 2. Wettbewerbsstufe wurden vom Preisgericht 8 TeilnehmerInnen zur vertiefenden Bearbeitung ausgewählt.
Im Herbst sollen die Ergebnisse vorliegen und daran anschließend soll das Leitbild für den Nordbahnhof unter Einbeziehung der umliegenden Bevölkerung beschlossen werden.

Nebenbei checkt die Grüne Radrettung wieder 20 Räder durch

Ich bin mir sicher, dass diese Sprechstunde nicht die letzte grüne Sprechstunde am Nordbahnhofgelände gewesen sein wird.

Brigitte





Sprechstunde am Nordbahnhof mit Christoph Chorherr

8 05 2012

Freitag, 25.Mai 2012
Bednarpark, Ecke Fanny-Mintz-Gasse, Jakov-Lind-Straße

15:00 bis 18:00 Uhr

Eine Kleinstadt entsteht am ehemaligen Nordbahnhof

Grüne Bezirksrätinnen vor Ort - Ausblick auf Möglichkeiten aktiver Mitgestaltung an der Zukunft des Stadtteils.

Die Bebauungsdichte und etwas abrupte Besiedelungswellen stellen die Nordbahnhof-BewohnerInnen vor neue Herausforderungen.

Anzeichen von Wohn-Stress durch mangelnde Infrastruktur zeichnen sich ab. Zeit für ein zukunftsorientiertes Gespräch über Ihre Erfahrungen, meinen

die Grünen BezirksrätInnen Brigitte Redl (Planung), Adi Hasch (Bezirksentwicklung), Wolfgang Kamptner (Verkehr), Uschi Lichtenegger (Klubobfrau)

16:30 bis 18:00 Uhr

Sprechstunde mit Christoph Chorherr, Planungssprecher der Wiener Grünen
Städtebaulicher Ideenwettbewerb und das Leben danach.

Christoph Chorherr, Planungsexperte

In seinem Buch: VERÄNDERT! «Über die Lust, Welt zu gestalten! « widmet Christoph Chorherr ein Kapitel dem “guten Leben in der Stadt”.

Als Juror des städtebaulichen Ideenwettbewerbs, hatte er schon Einblick in hundert verschiedene Arten das “gute Leben am Nordbahnhof” zu gestalten.

Davon wurden für die 2. Wettbewerbsstufe vom Preisgericht 8 TeilnehmerInnen zur vertiefenden Bearbeitung ausgewählt.

Diese städtebauliche Ideenfindung soll der Aktualisierung des Leitbildes für den Nordbahnhof dienen.

Die Beiträge der PreisträgerInnen können als Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanänderung herangezogen werden, bzw. bei der Vergabe weiterer Planungsleistungen berücksichtigt werden.

Nix is fix

Für die BewohnerInnen des Nordbahnhofs heißt das: Ziemlich langes Wohnen auf einer Baustelle – allerdings auch Spielraum, sich zu engagieren und möglicherweise selbst Entscheidungsprozesse zu beeinflussen.
Die Teilnahme an der Sprechstunde bietet dazu schon im Vorfeld Gelegenheit, die eigene Sicht der Dinge einzubringen.

Gemeinderat Christoph Chorherr, special agent mit Schwerpunkt Stadtplanung, wird auf offene Fragen zum Leben nach dem städtebaulichen Ideenwettbewerb Rede und Antwort stehen.

Plant mit !

- Eine gute Verbindung mit den umliegenden Grün- und Freiräumen (Grüner Prater, Donauufer, Augarten, etc, )
- Umweltverträgliche Verkehrserschließung (Straßenbahn etc.)
- Gute soziale Infrastruktur (Nahversorgung, Cafés, Restaurants)
- Stadtteilzentrum Wasserturm mit High Line Park
- Und die Wechselkröten dürfen auch nicht zu kurz kommen.

Wir Grüne Leopoldstadt freuen uns auf einen lebhaften und informativen Nachmittag.

15:00 bis 18:00 Die Grüne Radrettung

Die Gruene Radrettung bleibt während der ganzen Veranstaltung vor Ort und spricht mit Ihrem Rad.

Brigitte





Ingeborg Strobl: WIEN UND ANDERSWO

18 03 2012

 

Ingeborg Strobl – Präsentation in Wort und Bild
Donnerstag, 22.03.12, 19:00 Uhr
grün2, Novaragasse 7

Die Präsentation WIEN UND ANDERSWO umkreist alltägliche Realitäten ohne das Gerüst der üblichen Kategorisierungen. Ein anderer Blick auf Vertrautes, andere, verborgene Zusammenhänge – sehr subjektiv wahrgenommen und interpretiert.
Einen direkten Blick auf das Besondere bietet das Lokal der Grünen Leopoldstadt, das nun zum Teil der Präsentation wird: Strobls Wand-Arbeit für den U2 Aufgang Novaragasse „Ein Garten (zum Beispiel)“, direkt vis-à-vis der Grünen.

Frühlingsbotschaft 

Für viele Leopoldstädter/innen ist Ingeborg Strobls florale Wand-Arbeit zum U2-Aufgang Novaragasse „Ein Garten (zum Beispiel)“ Alltagsvertrautheit.
Inmitten des urbanen Raums erkennen nicht nur wir Grünen von visà-vis die Zeichen für ein neues politisches und ökologisches Verständnis, das uns an den Wert von lokalen Pflanzen und Lebensmitteln erinnert.
Die Gelegenheit der Urheberin des „Gartens“ zu begegnen, bietet sich am Donnerstag im grün2.

Ingeborg Strobl, 1949 in Schladming geboren, studierte 1967-72 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, 1972-74 am Royal College of Art in London. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und Projekte im öffentlichen Raum bezeugen die Bandbreite ihrer künstlerischen Arbeit.
In den 1970er Jahren arbeitete Ingeborg Strobl vor allem als Keramikerin und Grafikerin. In den 80er Jahren erfolgt eine Hinwendung zu formal reduzierten, zeichenhaft-symbolischen Tierfiguren. Zusammen mit Ona B., Evelyne Egerer und Birgit Jürgenssen gründete sie 1988 die Gruppe „Die Damen“, prozessorientierte Performance stand im Vordergrund. Ingeborg Strobl ist in verschiedenen Medien wie Fotografie, Film, Grafik, Comics, Künstlerbuch, Installation, Film oder Objektkunst zu Hause. Allen Medien immanent ist die Thematisierung von Natur, Kunst und Künstlichkeit.

 





Städtebaulicher Ideenwettbewerb Nordbahnhof

17 02 2012

Nächste Woche wird die Jury für den städtebaulichen Ideenwettbewerb am Nordbahnhof zusammentreten. Etwa 150 Einreichungen sind zu bewerten. Eine Ausstellung wird sicher später die Möglichkeit für zum Einblick in die spannenden  Ideen geben.
Das Nordbahnhof Areal sollte einmal ein städtebauliches Musterviertel werden. Ob sich dieser Anspruch im nächsten Planungsschritt vielleicht doch noch erfüllt, wird sich dann zeigen.
Tatsache ist, daß momentan in Wien, besonders in der Leopoldstadt, Verdichtung oberstes Gebot ist.
Dem schließen sich die Entwickler und Bauträger sehr gern an. Der Gestaltungsspielraum wird eng,  übergeordnete Zukunftsplanungen oder Leitbilder gehen unterwegs verloren.- Nicht alle, so eng darfs gar nie werden.
Wesentliche Zielsetzungen Freiraum/Grünraum/Ökologie:
Ausbildung eines Grün- und Freiflächensystems mit hoher Nutzungsqualität für alle Bevölkerungsgruppen.
Bestmögliche des neuen Siedlungsgebietes mit den umliegenden übergeordneten Grün- und Freiräumen (Grüner Prater, Donauufer, Augarten, etc.).
Schaffung der Voraussetzungen für die Ausbildung qualitätsvoller wohnungsbezogener Spiel- und Freiflächen.
Erhaltung der ökologisch wertvollen Ruderalfläche (Stadtwildnisfläche) an der Vorgartenstraße als Stadtbiotop wie auch extensiv nutzbarer Erholungsraum („Ökopark“).
Fortsetzung des „Alleen-Konzeptes“ im öffentlichen Raum.
Auffassen der bahntrassenbegleitenden Böschungsbereiche als bedeutende ökologische Potentialbereiche.
Integrative Berücksichtigung stadt- und siedlungsökologischer Aspekte (ökologisches Bauen, regenerative Energienutzung, umweltbewusste Verkehrserschließung, etc.).
Minimierung des Versiegelungsgrades
Damit Verantwortung für die Zukunft sozial, kulturell und ökologisch nachhaltig  wahrgenommen wird.





Wunschzettel vom Nordbahnhof

2 12 2011

Bei der Informationsveranstaltung am 24. November 2011, konnten die Besucher/innen alle ihre Wünsche an die Pinnwand heften. Hier findet ihr sie,– mit denen der ersten Informationsveranstaltung verbunden. Ergänzung erwünscht! Sehe gerade dass Wechselkröten verschwunden sind…

Eine große Kleingartensiedlung wäre schön


Grünflächen zur Hebung der Wohnqualität/ Bestehende Bäume erhalten, auch sonstige Grünflächen
Wo sind die Vorgärten in der Vorgartenstraße/ Vorgartenstraße Lindenbäume neu
Durchgängigigkeit Vorgartenstraße (mit Vorgärten)
Erhaltung der Grünfläche Handelskai-Haussteingasse
Zwischennutzungen,  Freiräume pflegen, urban Gardening
Nicht nur Grünfächen auch Plätze / Mehr Grünflächen Bednar Park alleine genügt nicht.  Park zu klein mehr (beim Wasserturm z.B.)
Stadt-Biotop Ruderalfläche vergrößern / bestehende Baumreihen erhalten
Vorgärten: Blick zum Kahlenberg soll grün eingerahmt bleiben.
Infrastruktur/Cafés in die Planung mitaufnehmen. Mehr Cafés Restaurants, Lokale
Bitte endlich wirksame Maßnahmen gegen Staub/ Nicht mehr so dicht
Illegale Müllablagerung, Regelmäßige Müllentsorgung des Nordbahnhofgeländes
Ärztezentrum /Polizeistation / Post /Straßenbahn ja/nein
Kein Einkaufszentrum: Geschäftsstraße mit Läden./Ladenstraße
Diversität Geschäfte von Migranten einplanen (z.b. türkische Geschäfte)
Lärmeinschränkung beim Bahnverkehr / Keine Straßenbahn /eine Straßenbahn
Protest gegen noch mehr Schwerverkehr in der Innstraße
Wird das lokale Verkehrsaufkommen noch steigen?
Verhindern daß Taborstraße / Holubstraße / Walcherstraße Durchzugsstraße wird!
Weniger Verkehr in der Walcherstraße, shared space oder 30er Zone
Shared space für ganzes Areal, wenigstens Teilabschnitte
Holubstraße – Steg über Handelskai! / Stege zur Donauinsel / Donau
Barrierefreie Querung der Lassallestraße ermöglichen
Autoparkplätze vermeiden / Vienna City Bike Stationen planen
Durchgänge Richtung Tabor früher für Fußgänger und Radfahrer öffnen.
Sicheres-Behinderten gerechtes Wohnen für Jung und Alt ermöglichen.
Kürzere Einkaufswege zu Fuß
Wichtig auch weiterführende Schule, (AHSFHS) vorsehen.
Kein Wohngetto Nutzungsmix forcieren
Keine Überwachung
Hallenbad mit Sportbecken / Sportzentrum planen
Jugendzentrum, Kinderzentrum
Mehr kleinflächige Bauplätze für Baugruppen
Freie Kulturgruppen/  kleines Grätzelzentrum in den Wasserturm
Geschichte des Nordbahnhofs im / Park um / Brunnenanlage beim Wasserturm
Erhaltung des Fabriksbaus Innstraße zwischen Alm und Park
Erhaltung des alten Gemäuers
Reanimtion der alten Leichenhalle





Informationsabend Städtebaulicher Ideenwettbewerb Nordbahnhof

1 12 2011

24. November 2011
Einladung der Auslober/innen des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Nordbahnhof, MA21A, ÖBB Immobilien und der Bezirksvorstehung des 2. Bezirks, an alle Bewohner/innen an und um Nordbahnhof.
Expert/innen der relevanten Bereiche gaben Auskunft über Vorgaben, Zielvorstellungen und den Ablauf des Wettbewerbs.
Die Leute vom Nordbahnhofareal und ihre Umgebungsnachbar/innen, bewiesen mit zahlreichem Erscheinen ihre Lust an aktiver Teilhabe bei den zukünftigen Ideenfindungsprozessen.
Aktualisierung (hoffentlich) demnächst auf:

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/

Hier eine grobe Zusammenfassung. Ich zähle auf Gedächtnisstützen.

Städtebaulicher Ideenwettbewerb

Wettbewerbe:
1. Wettbewerbsstufe, anonym (städtebaulicher ideenwettbewerb.) Hier kann Jede/r teilnehmen. Der Juryvorsitzende versichert, daß alle Vorschläge auch für  die 2. Stufe Interesse finden. Abgabe 23.1.2012
2. Wettbewerbsstufe, anonym, 8 augewählte Teilnehmer/innen Abgabe 20.8.2012
UniCredit/Bank Austria Zentrale:  Geladener Wettbewerb Resultat demnächst. Baubeginn Ende 2013, Fertigstellung: 2016

Aufgabenstellung

Verkehr
Minimierung des Kfz-Verkehrs für das Gebiet mittels einer Kfz-Schleifenerschließung.
Straßenbahn auf eigenem Gleiskörper. Mögliche Trassenführungen entlang der Bruno-Marek-Allee und in Verlängerung bis zur Engerthstraße sowie Richtung Norden entlang der nördlichen Unterführung Richtung Taborstraße sind freizuhalten. Als Alternative eine Wendeschleife im Wettbewerbsgebiet. Qualitativ hochwertige Erschließung des Nordbahnhof-Areals im Sekundärnetz mit Buslinien.
Durchgänge zur Nordbahnstrasse: 3 Unterführungen von Nordbahnstraße mittelfristig. Der erste Durchgang Richtung Praterstern wird mit Ende 2013/Anfang 2014 für den Baustellenverkehr geöffnet, gleichzeitig auch für Fußgänger und Radfahrer. Shared space als Begegnungszone oder “Straße fair teilen” ist in Teilbereichen denkbar.
Attraktive Wegenutzungen für Fußgängerinnen und Radverkehr. „Stadt der kurzen Wege“
Als Verbindung zum rechten Donauufer sind in Verlängerung der Holubstraße und der Haussteinstraße 2 Brücken geplant.

Freiraum/Grünraum/Ökologie:
Erhaltung der ökologisch wertvollen Ruderalfläche (Stadtwildnisfläche) an der Vorgartenstraße als Stadtbiotop wie auch extensiv nutzbarer Erholungsraum („Ökopark“).
Fortsetzung des „Alleen-Konzeptes“ im öffentlichen Raum. Bruno-Marek-Allee durch das Wettbewerbsgebiet weiterzuführen, städtischer Boulevard mit Querschnitt 30m. Anlagerung öffentlicher Nutzungen in den Erdgeschoßzonen, Gastronomie, soziale, kulturelle Einrichtungen. bereichsweise Erweiterungen.
Auffassen der bahntrassenbegleitenden Böschungsbereiche als bedeutende ökologische Potenzialbereiche. Gestalterische Aspekte beachten. Eine Einbeziehung des historischen Wasserturms (z.B. als Caféstandort) in eine Platzgestaltung scheint denkbar. Beachtung der Grundsätze des Gender Mainstreaming.
Bildungscampus für 0-10 jährige Kinder. Freiflächen für  Sport, Spiel. Mehrfachnutzungen. Verbindung mit dem angrenzenden Freiraumgebiet.
Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von 10.000 m2 und darüberliegender Wohn bzw. Büronutzung.

Flächenwidmungsplan
Für das Wettbewerbsgebiet Nordbahnhof existiert ein Flächenwidmungsplan, welcher im Zuge der Ideenfindung für das Wettbewerbsgebiet nicht berücksichtigt werden muß.
Anteil an Wohnen bis zu 70%.
Hochhäuser von 75 m sind unter Berücksichtigung städtebaulicher Leitlinien zulässig.





06_sightseeing nordbahnhof

30 09 2011

06_sightseeing nordbahnhof  

BKK-3 VORGARTENSTRASSE 110-114

“the third generation” Franz Sumnitsch und Team
Treff: Freitag, 07. Oktober 2011 16:00
Vorgartenstraße/ Ecke Taborstraße  

Im Wohnhaus und Studentenheim wird die Leitidee der  „Versunkenen Gärten’“ weiterentwickelt. Geländemodellierung und -Absenkung mit Rampen, Kanten schaffen ein großzügiges Ambiente mit der Möglichkeit gemeinsamer Nutzung.

Das ist Handschrift von BKK 1-3

BKK-3 “the third generation”  zeigt am Nordbahnhof der Generation „Junges Wohnen“ wohin die Reise geht. Durch versunkene Gärten, Treppen-Haus, Wohnungen,  Gemeinschaftsräume bis zur Dachterrasse führen:

Arch. Franz Sumnitsch, BKK3, Arch. Karin Standler, Landschaftsplanung
Bauträger: BWS

http://www.wohnbaufestwochen.at/Praesentation_Sumnitsch_Kostenguenstiges_Wohnen.pdf

http://www.austria-architects.com/de/standler/de/

 Anmeldung: brigitte.redl@gruene.at

Brigitte Redl – Manhartsberger

Fotos der Führung: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157627841438350/





Petra Unger – Frauenspuren in der Leopoldstadt

29 09 2011

Wenn sich Petra Unger auf Frauenspuren bewegt, bewegt sich mit ihr eine stetig  wachsende Gruppe von Interessentinnen entlang einer Route scheinbar zusammenhangsloser Adressen.
Mitte August war es wieder soweit ein unbekanntes Kapitel weiblicher Geschichte der Leopoldstadt im Spaziergang zu entdecken.
Petra Ungers feministischer Rundgang kehrt das übliche: „wir schauen uns was Tolles an, und bekommen die Story dazu“, – ins Gegenteil – wir bekommen eine tolle Story und stehen vor einem ganz unscheinbaren Haustor.
Aber auch nicht immer,- die Jahrhunderte wechseln wie die Straßenseiten, gerade begegnen wir einer habsburgischen Prinzessin in effigie, stellt sich schon eine engagierte Wissenschafterin als Beispiel früh geschaffter Emanzipation vor. Dem anonymen „einfachen“ Frauenleben schaut die Zeitgeschichte beklemmend über die Schulter.

So erhellend und abwechslungsreich kommt man nicht so schnell in der Leopoldstadt herum. Hoffentlich beschert uns Uschi Lichteneggers Engagement bald eine Fortsetzung!

Fotos: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157627651334887/





Global Overshoot Day

27 09 2011

Gerade rechtzeitig zum “Global Overshoot Day”, steht der Bau eines Umspannwerks in der Erholungslandschaft der Krieau auf der Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung. Das hat Aussagekraft: Der sogenannte Welterschöpfungstag” ist der Tag im Jahr, an dem nach Berechnung des Global Footprint Network sämtliche Ressourcen verbraucht sind, welche die Erde in einem Jahr erneuern könnte. Übersetzen wir es einmal so: Der ökologische Fußabdruck, den “Wien” seinen Kindern hinterläßt, ist größer als die entspechende Biokapazität. Ab heute leben wir wieder im stetig wachsenden Wiener “Reservepflanzen-Wald”.

Fotos von den gefällten Bäumen: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157627592206142/





Umspannwerk Krieau

7 09 2011

Die Entfernung der  abgebildeten Bäume erfolgte nach den Bestimmungen des Wiener Baumschutzgesetzes rechtmäßig, so die Antwort aus dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt.

Zwischen dem Erholungsgebiet „Grüner Prater“ und den denkmalgeschützten Tribünen der Trabrennbahn Krieau soll durch die Abänderung des Flächenwidmungsplanes ein Umspannwerk, mit Gebäudehöhe 9,0 m, Kubatur 8.100 m3 ermöglicht werden.

Der Verkauf der nötigen Fläche des Umspannwerkes an die Wienstrom GmbH wurde von der Gemeinde schon im „Vorfeld“ abgewickelt.

Das laufende naturschutzrechtliche Verfahren wurde mit der Methode Kettensäge zügig planiert. Trotz des noch offenen Flächenwidmungsverfahrens wurde letzte Woche eine ca. 1.500m2 große Baustelle eingerichtet und 6 Bäume gefällt.

Noch bevor klar war, ob die Flächenumwidmung überhaupt beschlossen wird, begann wienstrom also mit den Bauarbeiten und fällte die Bäume. Damit werden vollendete Tatsachen geschaffen, egal ob noch ein besseres Grundstück für das Umspannwerk gefunden hätte werden können. Wir Grüne haben immer für einen Alternativstandort plädiert, der nicht im Prater liegt.

Ein Teil Erholungs- und Landschaftsschutzgebiet des Grünen Prater soll wieder vor ungebremsten Verwertungsdruck der Immobilienentwickler zurückweichen.
Es sind gerade Großprojekte wie die WU oder die hochgewuchteten Investorengebäude an der „Waterfront“ die immens viel Energie fressen .
Nach dem Verursacherprinzip kann der logische Standort des Umspannwerkes daher nur im Bereich dieser hungrigen „Entwicklungspotenziale“ gesehen werden.
Um eine weitere Ausdünnung des Grünen Praters und die Zerstörung des legendären Ambientes rund um die Tribünen der Krieau und den historischen Bildhauerwerkstätten zu verhindern:
Benützt die Möglichkeit zur Stellungnahme im Zuge der öffentlichen Auflage der Flächenumwidmung!

Ort: Bezirksvorstehung für den 2. Bezirk, 2., Karmelitergasse 9

Einsichtnahme in den Planentwurf bis 22. September 2011, Amtsstunden
Letztmalig Informationen durch Mitarbeiter/in der MA 21 A
8. September 2011 von 15 bis 17.30 Uhr
Schriftliche Stellungnahmen zu diesem Entwurf, können während der öffentlichen Auflage, an die MA 21 A  unter Angabe der Plannummer 7661E, gerichtet werden.
Stellungnahme online bis 22. September

Bilder dazu: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157627592206142/









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