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DAS BLOG DER GRÜNEN IN WIEN LEOPOLDSTADT

Geschafft – Entspannung der Parksituation bei der U2-Station Taborstraße

9 Kommentare

Es war von Anfang an – also schon 2008 bei der U-Bahn-Eröffnung – klar, dass es bei der U2-Station Taborstraße viel zu wenige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gab. Einige Zeit danach musste bereits nachgebessert werden und neue Radständer in der Parkspur der Taborstraße errichtet werden. Doch auch diese Anzahl an Radständer ist noch immer zu wenig gewesen.

Ein gutes Angebot für RadfahrerInnen aus der Leopoldstadt

Diese U-Bahn-Station liegt sehr zentral in der Leopoldstadt und hat ein großes Einzugsgebiet. Damit bietet sie sich ideal für Bike&Ride – die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren an. Die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren ist eine der schnellsten und intelligentesten Fortbewegungsarten in der Stadt. Leider sind die Wiener Linien nicht willens oder nicht fähig, dies einzusehen und lieferten daher im heurigen Frühjahr eine besonders unintelligente Aktion der Kundenvertreibungspolitik. Fahrräder, die an den Handläufen rund um die U-Bahn befestigt waren, wurden gewaltsam entfernt.

Der Bedarf ist eindeutig vorhanden

Bereits im Juni 2011 haben wir daher beantragt, dass zusätzliche Radbügel rund um die U-Bahn-Station errichtet werden. In der Folge verzögerte sich die Aufstellung aufgrund von bürokratischen Hindernissen leider etwas, aber letzte Woche war es endlich soweit. In der Parkspur der Kleinen Pfarrgasse wurden zwei Autoparkplätze zu Radparkplätzen umgewandelt. Zehn neue Radbügel bieten nun Platz für weitere 20 Fahrräder.

Die Zukunft wird weisen, ob das Angebot an Radbügel bei der U-Bahn-Station damit ausreicht.

Wolfgang

9 Gedanken zu “Geschafft – Entspannung der Parksituation bei der U2-Station Taborstraße

  1. Mhh tolle Sache… ich frag mich nur wem diese eigenartigen Radständer eingefallen sind? Ich bin selbst Radfahrer und wunder mich jedesmal wenn ich wieder einen dieser hässlichen Dinger seh. Nicht nur das man nur von einer Seite reinfahren kann… die Dinger nehmen auch irre viel Platz selbst weg und sind ziemlich unpraktisch im Alltag. Wer einmal versucht bei vollen Radständer einen noch freien Platz in der Mitte zu nutzen weiss was ich meine. Ich vermut mal, dass die nur jemand bewilligt haben kann, der selbst kein Radfahrer ist oder sie selbst nicht getestet hat. Ansonsten kann ich den Mehrwert dieser Klotze nicht nachvollziehen :)

    • diese bügel sind eigentlich recht gut, weil man nicht nur den rahmen mit einem bügelschloss, sondern auch das vorderrad mit einem stahlseil anhängen kann. zur not kann man zwei räder auch davor (in diesem fall am gehsteig) anhängen.

  2. Es ist doch schön, dass es in Wien eine rotgrüne Mehrheit gibt. Denn was FPÖVP von den Radständern und dem Radverkehr allgemein halten, kann man unter dem bz-Beitrag eines schwarzen Bezirksrats bzw. unter der Presseaussendung eines blauen Gemeinderats nachlesen.

    • Ich les aus dem Artikel eigentlich nur raus, dass der Standort für die Radständer selbst schlecht gewählt wurde. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist der Aufstellplatz ja wirklich schlecht gewählt? Wäre jedenfalls interessant zu wissen, was da drann ist.

      Seidl selbst ist sowiso eine Zumutung. Kenne keine Aussendungen in der er nicht über irgendwas auf unterstem Niveau beschwert, darüber schimpft oder lästert. FPÖ Style halt und jede weitere Zeile über ihn oder dessen Partei wäre Zeitverschwendung.

      • Also möglicherweise geht das aus Hefelles Beitrag nicht ganz klar hervor. Aber ich bin mir sicher, dass es ihm nicht nur um die Standortfrage geht, sonst hätte die ÖVP den Antrag im Bezirksparlament nicht abgelehnt.

        Der ÖVP Leopoldstadt geht es immer (!) um Parkplätze. Daher stört ihn vor allem die Aufstellung in der Parkspur.
        Und er schreibt auch von Alternativstandorten. Ich wette, dass er dabei sicher nicht an eine Parkspur gedacht hat. Sondern nur an den Gehsteig. Und das lehnen wir Grüne ab. Denn der Gehsteig ist für FußgängerInnen da. Da haben Fahrräder – die ja auch Fahrzeuge sind – im Normalfall nichts verloren. Weder parkende noch fahrende Fahrräder.

        Im Übrigen ist der Standort ideal, direkt neben dem Abgang zur U2-Station. Einen besseren hätte es wohl kaum gegeben.

        • Ah okay… Wie gesagt, ich kanns nicht beurteilen, ob die im Artikel aufgezeigten 2 Alternativstandorte (in der Bildserie) auch wirklich Alternativen sind. Für mich sahen sie auf den ersten Blick auch eher wie schmale Gehsteige aus. Aus meiner “Hausverstandssicht” also keine Alternativen.

          Aber gut, ich geh davon aus, dass das Für und Wieder der Standorte sich ein paar Leute bereits VOR dem Aufstellen der Radständer angesehen haben … hoffe ich jedenfalls :) … wie gesagt die Radständer selbst find ich nicht praktisch, das es welche gibt find ich sehr gut ja.

          • Ah so, jetzt seh ich erst, dass Hefelle 2 Fotos mit Alternativstandorten dazugestellt hat. Das hab ich vorher nicht bemerkt.

            Jedenfalls bestätigt das meine Annahme.
            Bei beiden vorgeschlagenen Standorten wären Radständer am Gehsteig ausgesprochen fußgängerfeindlich. Die erste Örtlichkeit ist direkt am Weg zur U2-Station, sehr hohes Fußgängeraufkommen.

            Das zweite Foto zeigt die Haltestelle des Busses 5B bzw. (daneben) den Gehsteig vor dem McDonalds. Und der ist jetzt schon manchmal zu eng für das hohe Fußgängeraufkommen.

            • Ah Okay und ICH weiss jetzt auch das Wolfgang Kamptner Verkehrssprecher der Grünen Leopoldstadt ist. War mir vorher nicht bewusst :)

              Danke jedenfalls für die Infos!

    • Ahja und JA ich finds auch schön das wir in Wien eine ROT/GRÜNE Mehrheit haben :)

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