Die Post will in der Leopoldstadt die Postämter Krummbaumgasse 2–4, Engerthstraße 191 und Wehlistraße 309 schließen. Stattdessen sollen Postschalter in den Bawag-Filialen in der Taborstraße, in der Lassallestraße und im neuen ÖGB-Gebäude bei der Donaumarina eingerichtet werden.
Es gibt bereits eine starke private Initiative, die Unterschriften gegen die Schließung des Postamts Krummbaumgasse sammelt.
Das Postamt ist ein wichtiges Element des Grätzelzentrums Karmelitermarkt. Wird das Postamt geschlossen, so hat dies auch negative Auswirkungen auf die Attraktivität des Karmelitermarkts.
Unsere Umfrage im Blog hat ergeben, dass sich 72-83% gegen die Schließung der drei Postämter aussprechen.
Deshalb haben wir jetzt eine Online-Petition gegen die Schließung dieser drei Postämter eingerichtet. Auf unserer Postamts-Website kann man online unterzeichnen, man kann sich aber auch Unterschriftenlisten zum selber Ausdrucken runterladen und selber Unterschriften sammeln.
Wir Grüne werden aber auch vor Ort Unterschriften sammeln und zwar am
Freitag, 11.11.2011, 15 bis 17 h, vor dem Postamt Engerthstr. 191 und am
Samstag, 12.11.2011, 10 bis 12 h, am Karmelitermarkt.
Die Unterschriften werden wir an Verkehrsministerin Bures übermitteln, die nach dem Postmarktgesetz der Schließung der Postämter zustimmen muss.
Wir werden ja sehen, ob sie das trotz dem Vorliegen Tausender Protestunterschriften durchziehen wird.
Wolfgang


Grundsätzlich sollte es bei SChlie´ßung eines Postamtes zu keienr Verschlechterung für die Postkunden kommen. Bei Bankfilioalen als Postpartner kommt es aber aufgrund der wesentlich kürzeren Öffnungszeiten zu massivenVerschlechterungen für die Postkunden.
Besonders ärgerlich ist die SChließung der Filiale Engerthstrasse. An Samstagen kommt man des öfteren nicht einmal die Filale und dann wartet man 30 bis 45 min. Die Bawag Radingergasse hat an Samdtagen nicht einmal offen.
Die Vorgangsweise der Post zeigt deutlich den SChaden, den die Privatisierung von staatlichen Infrastruktureinrichtungen gebracht hat. Die an sich schädliche Pragmatisierung hätte man auch bei staatlicher Verwaltung abschaffen können.
Zum einen passt sich die Bank den Öffnungszeiten der Post an, das ist also keine Verschlechterung für die Post- jedoch eine Verbesserung für die Bankkunden, die künftig selbst am Samstag offene Schalter vorfinden.
Zum anderen bedarf es weder für eine Schließung noch – und schon gar nicht – für die Verlegung einer Postfiliale die Zustimmung der Ministerin. Eine Schließung ist laut Postmarktgesetz nur möglich wenn die Filiale nicht kostendeckend zu führen ist und auch weiterhin eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist. Die Einhaltung dieser Vorraussetzungen werden vond der RTR überprüft und gegebenenfalls untersagt sie die Schließung.
Wenn ich mir die Frequenz des Postamtes Engerthstrasse 191 ansehe, zugegebenermaßen nur als unreelmäßiger Kunde, so kann ich mir nur schwer vorstellen, dass diese Filiale ncit kostendeckend wirtschaften soll, eine erhliche Kalkulation vorausgesetzt.
also die Post in der Krummbaumgasse hat kaum bessere Öffnungszeiten als Banken; zb am Samstag GESCHLOSSEN – und sonst auch nur bis 18 Uhr geöffnet, für normal arbeitende Menschen unmöglich! Wär nicht besonders schade drum
Sorry, aber das ist ein Blödsinn.
Wochentags hat die Post von 8-12 Uhr und von 14-18 Uhr offen.
Die Bawag hat von 8-12:30 Uhr und von 13:30-15 Uhr (Donnerstags bis 17:30) offen.
Im Vergleich sind die Öffnungszeiten des Postamts also wesentlich kundenfreundlicher.
Nicht vergessen: Morgen, Sa., 12.11.2011, von 10 bis 12 h gibt es am Karmelitermarkt die Möglichkeit, beim Grünen Infostand gegen die Schließung des Postamts Krummbaumgasse zu unterschreiben.
Mir stellt sich die Frage, warum das Postamt geschlossen werden soll und warum die Kunden eventuell abwandern, die früher den Umsatz gebracht haben.