Laut einem Artikel der bz-Bezirkszeitung will die Post drei Postfilialen in der Leopoldstadt bis Ende 2012 schliessen. Dabei handelt es sich um die Postämter Wehlistraße 309, Engerthstraße 191 und Krummbaumgasse 2–4.
Statt dessen sollen in vier Bawag-Filialen Postschalter eingerichtet werden.
Wir betrachten diese Schließungsabsichten kritisch und als weiteren Schlag gegen eine funktionierende Nahversorgung im Bezirk.
Bereits jetzt bilden sich z.B. vor dem Paketschalter am Postamt Krummbaumgasse öfters lange Warteschlangen. Wir befürchten, dass dies in einer Bankfiliale noch ärger wird. Außerdem schließt die Bawag viermal/Woche bereits um 15 Uhr.
Daneben sind noch weitere Fragen offen:
Wird man in der Bank überhaupt Pakete aufgeben und abholen können?
Werden die Postdienste von den Bankangestellten nebenbei ausgeführt werden?
Wie man im online-Artikel der Bezirkszeitung nachlesen kann, gibt es bereits erste Proteste aus der Bevölkerung gegen die Schließung der Filiale Krummbaumgasse. In einigen Geschäften am Karmelitermarkt liegen bereits Unterschriftenlisten auf (Nachtrag: Obst und Gemüse Milosevic, Schlangen-Apotheke in der Hollandstraße 15 und Pferdefleisch Gumprecht).
Wir würden von euch nun gerne wissen, was Ihr von den geplanten Schließungen haltet und starten daher eine Umfrage. Wir freuen uns aber natürlich auch über zusätzliche Kommentare.
Wolfgang


Ach sie an, meine postfiliale soll auch geschlossen werden. Heißt das dann, dass die im schnitt halbstündigen wartezeiten samt dem postamt verschwinden? Dort ist ja tatsächlich immer so viel wenig los, dass wir uns immer wieder kollektiv dort in schlangen versammeln, damit es nicht so leer aussieht.
Wenn die engerthstraße aufgelassen wird, dann gibt’s in der lassallestraße die gleichen schlangen? Oder keine, weil dort ausreichend viel personal hinrationalisiert wird? Oder dann doppelt so lange?
Bankfilialen als Postpartner sind áufgrund der zu kurzen Öffnungszeiten nicht das Gelbe vom Ei. WEn man schon die Postfiliale schließe möchte, so sollten als Postpartner große Supermärkte gewonnen werden.
Wie ich bereits geschrieben habe, gibt es gegen die Schließung des Postamts in der Krummbaumgasse Unterschriftenlisten von NutzerInnen des Postamts.
Diese Unterschriftenlisten liegen am Karmelitermarkt in den Geschäften Obst und Gemüse Milosevic, Karmelitermarkt, Stand 54–57, Schlangen-Apotheke in der Hollandstraße 15 und Pferdefleisch Gumprecht am Karmelitermarkt auf. (s. auch http://regionaut.meinbezirk.at/wien-02-leopoldstadt/chronik/wir-kaempfen-um-die-post-d90773.html).
Je mehr Leute unterschreiben, desto größer ist die Chance, dass die Schließung dieses Postamts verhindert wird.
Wir Grüne werden die Schließung dieses Postamts sicher nicht so einfach hinnehmen.
Und wie wird’s mit den Öffnungszeiten?
2 Beispiele:
Postfiliale Krummbaumgasse 2-4: Mo.-Fr. 8-12 u. 14-18 Uhr
Postfiliale Engerthstraße 191: Mo.-Fr. 8-18 Uhr u. Sa. 8-12 Uhr
Bawag Taborstraße 37 und Lassallestraße 38:
Mo.-Fr. 8-12.30 u. 13.30-15 Uhr u. Do. 8-12.30 u. 13.30-17.30 Uhr
Meine Meinung daher: nicht mehr, sondern weniger “Post” für die Leopoldstadt!
Prinzipiell habe ich nichts gegen die Schließungen, aber die Bawag ist hier sicher nicht der optimale Partner.
Warum als Partner nicht größere Supermärkte, die dann auch längere Öffnungszeiten bieten? In Deutschland gang und gäbe.
eine partei, die einst FÜR die einstellung des 21ers (böhmdorfer) gestimmt hat, sollte sich bei allen politischen kommentaren der einträge ersparen. viva fpö – es lebe das wirklich freie wien……
Viva FPÖ – wohin das führt, sieht man dieser Tage eindrucksvoll.
84 Mio. Euro Bestechungsgelder wegen der teuren und unnötigen Eurofighter. Ich bin schon sehr gespannt, wie viele Millionen davon direkt in die FPÖ-Wahlwerbung geflossen ist.
Nicht zu vergessen Grasser, Haider, Meischberger, Hochegger, Rumpold und alle die anderen, die sich direkt aus dem Steuergeld-Topf bedient haben.
Buwog, Telekom, Eurofighter- Korruption hat in Österreich im letzten Jahrzehnt einen Namen gehabt und der heißt: FPÖ.
Wie heißt’s so schön zweideutig in der aktuellen FPÖ-Werbung: „Unser Geld für unsere Leut’.“ Schön langsam versteht man, wie der Kickl das gemeint hat.
Nachtrag: Offenbar soll auch das Postamt am Praterstern abgesiedelt werden und die Schalter in die Bawag in der Praterstraße 68 verlegt werden.
Die Verlegung des Postamts in der Weintraubengasse – wie in den letzten Tagen in den Medien kolportiert – ist sicher nur eine Zeitungsente. Schließlich ist es das Hauptpostamt der Leopoldstadt und eines der größten Postämter Wiens.
Beim Postamt Praterstern ist ja der Weg zur Praterstraße 68 ca. 250 Meter.
Bei den anderen Postämter sieht es schon anders aus:
Denn die Entfernungen der neuen “Postämter – BAWAG”
zu den jetzigen sind folgende:
Krummbaumgasse ► Taborstraße 37 ► ca. 500 Meter
3 Stufen – daher nicht barrierefrei
Engerthstraße 191 ► Lassallestraße 36 ► ca. 500 Meter
Wehlistraße 309 ► Johann-Böhm-Platz 1 ►ca. 850 Meter
vermischung bank & post: das ist der eigentliche skandal. post ist vermutlich nach wie vor vom steuerzahler subventioniert, (auch gut so, denn es gehört zu den wesentlichen infrastrukturen) – warum profitiert eine bank von diesen ressourcen?