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DAS BLOG DER GRÜNEN IN WIEN LEOPOLDSTADT


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Frauen gehen für ihre Rechte auf den Ring!

Organisation: Plattform http://www.20000frauen.at/
Treffpunkt: Samstag, 19. März 2011, um 14.00 am Schwarzenbergplatz; die Demoroute führt über die Ringstraße zum Parlament.
Wir Leopoldstädterinnen gehen gemeinsam über die Praterstraße und dem Ring zum Schwarzenbergplatz zur Demo.

Unser Treffpunkt:
12.30 Uhr Praterstern beim Tegetthoff-Denkmal
13.15 Uhr: Abmarsch zum Schwarzenbergplatz

Frauen, beteiligt euch! Frauen, seid laut und sichtbar!

AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.
Am 19. März 1911 demonstrierten 20.000 Frauen für ihre Rechte auf dem Wiener Ring. 100 Jahre später nimmt die Plattform www.20.000frauen.at dieses historische Datum zum Anlass, die noch immer nicht erfüllten, sowie neu entstandene Anliegen der Frauen sichtbar und hörbar zu machen und für deren sofortige Umsetzung zu kämpfen.
Bereits über 174 Organisationen haben sich der Plattform angeschlossen: Die Demonstration am 19. März soll der Auftakt eines neuen gemeinsamen Weges von Frauenvereinen, NGOs und Interessenvertretungen sein.

„Jede verfügbare Statistik beweist das Gegenteil der vielzitierten, angeblich schon erreichten Emanzipation. Frau-Sein bedeutet nach wie vor Benachteiligung, Diskriminierung, Sexismus und Gewalt ausgesetzt zu sein“, sagte Petra Unger, Sprecherin der Plattform, bei der Auftakt-Pressekonferenz.

Aufruf der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek:
http://www.frauen.bka.gv.at/site/cob__42715/6608/default.aspx

Bericht von der 2. Pressekonferenz:
http://diestandard.at/1297820338899/Endspurt-zur-grossen-Frauendemo-Warten-nicht-noch-100-Jahre

Forderungen der Grünen Frauen der Leopoldstadt auf der Plattform 20000 Frauen:
http://www.20000frauen.at/2011/01/grune-frauen-leopoldstadt/


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Atomkraftwerke in Mitteleuropa

Anlässlich der drohenden nuklearen Katastrophe in Japan ist es wieder einmal Zeit, daran zu erinnern, dass auch in unmittelbarer Nähe der österreichischen Grenze einige Kernkraftwerke stehen, die a) in erdbebengefährdeten Zonen stehen und b) große Sicherheitsmängel aufweisen.

Explosion des Reaktors Fukushima 1 in Japan

Es ist noch völlig unklar, welche Auswirkungen die außer Kontrolle geratenen AKWs in Japan auf die Bevölkerung haben wird. Aber es ist klar, dass die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung weiter Teile Japans nicht gering ist. Und daher müssen wir uns die Frage stellen, ob wir dieses Risiko auch in Europa eingehen wollen?

Neben all der vielen rationalen Argumente gegen die „friedliche“ Nutzung der Atomkraft, müssen sich alle Befürworter von AKWs die Frage gefallen lassen, ob sie das Risiko verantworten können, dass große Gebiete Europas und damit auch Österreichs durch einen Super-GAU auf Jahrtausende hinaus unbewohnbar werden?

Jedenfalls bin ich immer noch ziemlich fassungslos, dass der deutsche Außenminister Westerwelle die wieder aufkeimende Diskussion um die geplante Laufzeitverlängerung von deutschen AKWs als parteipolitischen Streit abtut und vor einer voreiligen Atom-Debatte warnt.

Doch der Betrieb eines Atomkraftwerkes ist keine innerstaatliche Angelegenheit, sondern die vorsätzliche Gefährdung von Millionen Menschen. Schluss damit!

Kommt morgen, am Dienstag 15.3.2011, um 18:30 Uhr zur Rampe vor dem Parlament zur
Mahnwache für den sofortigen Atomausstieg!

Weiters möchte ich noch darauf hinweisen, dass Global 2000 eine Petition für den Atomausstieg gestartet hat.
Ziel ist eine EU-weite Volksabstimmung zum Thema Atomausstieg.

Wolfgang


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Der 2er – ein temporäres Kunstobjekt: Repair Democracy

Migrantinnenrechte sind Frauenrechte!

Ein etwas anderer 2er durchfährt unseren Bezirk, die Fotoinstallation „Repair Democracy“ auf einer Straßenbahngarnitur ist ein großartiges Projekt von Lisl Ponger anläßlich 100 Jahre Frauentag:
Mit den Botschaften „Alle die hier sind, sind von hier“ und „Migrantinnenrechte sind Frauenrechte“ sind starke Frauen abgebildet.
Die Linie 2 fährt auf der Strecke über den Ring, wo vor 100 Jahren am 19.3.1911 20.000 Frauen für mehr Frauenrechte demonstrierten.

„Repair Democracy. Ein Demonstrationszug“. Lisl Ponger und Frauen von Peregrina, LEFÖ, Schwarze Frauen Community, FeMigra, LesMAUS, zu sehen bis Ende Juni 2011 auf der Straßenbahnlinie 2 zwischen Ottakring und Brigittenau.

Weitere Fotos der Straßenbahn:
http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt/sets/72157626249553570/
Mehr über das Projekt:
http://www.koer.or.at/cgi-bin/page.pl?id=310;lang=de

100 Jahre später demonstrieren wieder Frauen für ihre Rechte am Ring:
AUS! Aktion. Umsetzung. Sofort.
Demonstration für Frauenrechte am Wiener Ring!
Treffpunkt: Sa 19.3.2011, 14:00 Uhr, Schwarzenbergplatz
Treffpunkt der Leopoldstädterinnen: 12.30 Praterstern, Abmarsch um 13.15
http://www.20000frauen.at/

Uschi Lichtenegger


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Grüner Frauenbericht 2011

Grüne Frauensprecherin Judith Schwentner mit dem Frauenbericht 2011. Foto: Martin Juen

Judith Schwentner, Grüne Frauensprecherin, präsentierte anläßlich des Internationalen Frauentags am 8. März den diesjährigen Frauenbericht der Grünen im Parlament. Der Bericht beschäftigt sich heuer mit den Themen Frauenarbeit, Bildung, Budget, Frauen mit Behinderung und Migration, Gewalt, Gesundheit, Alter…
Mit dem Untertitel „Frauenleben in Österreich“ wird ein Querschnitt über die Situation im Leben der Frauen behandelt, ergänzt mit einleitenden Aufsätzen zu den Themen von betroffenen Frauen und statistischem Material – Grüne Forderungen und Lösungen werden prominent und übersichtlich dargestellt.
Vor allem die enge Verflechtung der Sozialpartner mit den Großparteien, was auch die geringe Repräsentanz von Frauen in der Politik verstärkt, kritisierte Judith Schwentner bei der Pressekonferenz. Die Forderung nach einer gesetzlichen Frauenquote für Politik, Sozialpartner und Aufsichtsräte kommt nicht von ungefähr. Im Vorstand der Bundesarbeiterkammer liege der Frauenanteil bei 12,5 Prozent, so Schwentner, die Landwirtschaftskammer verzichte überhaupt gänzlich auf Frauen im Präsidium…

 
Beispiel Frauenehrungen:


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Die neue „UniCredit Bank Austria – Town“ Nordbahnhof

Das Areal des ehemaligen Nordbahnhofs hat überraschend prominenten Besuch bekommen.
Bei einer Pressekonferenz mit Bürgermeister Häupl, Ba CA Generaldirektor Willibald Cerko und ÖBB Chef Christian Stern, wurde der Standort Nordbahnhof  als neues Headquarter  der Bank Austria vorgestellt.
Die neue „UniCredit Bank Austria – Town“,  “ein innovativer Unternehmensstandort mit internationalem Format, gebaut nach ökologisch nachhaltigen Kriterien….” wird sich face to face mit der interkulturellen Wohnsiedlung finden.
Da  kann’s zu Impulsen kommen……
Der nächste Schritt am Nordbahnhof wird jedenfalls ein von der der Unicredit Group Bank Austria ausgeschrieber, geladener, einstufiger städtebaulicher Wettbewerb mit (voraussichtlich) 10 TeilnehmerInnen sein.
Lageplan:

Information unter: http://konzern.oebb.at/de/Presse/Presseinformationen/2011_03_03_Bank_Austria_errichtet_Hauptstandort/Visualisierungen_PK_512311-0217_BACA.pdf

Ein zweiter Wettbewerb betrifft das restliche Areal im Norden des Geländes,
Ein EU-weiter, offener, 2-stufiger Ideenwettbewerb.
Von der ersten Stufe werden 8 TeilnehmerInnen ausgewählt, deren Entwürfe in der zweiten Stufe konkretisiert werden sollen.
Weitere Informationen:

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/ideenwettbewerb.html

Gute Ideen braucht der Bezirk, wenn das Schwergewicht „UniCredit Bank Austria – Town“ mit den Bedürfnissen der BewohnerInnen ins Lot gebracht werden soll.