Im Theater Nestroyhof/Hamakom inszeniert Michael Grunner ein Stück der Israelin Savyon Liebrecht: Die Banalität der Liebe. Ein Gespräch, eine Geschichte über die Liebe zwischen zwei bedeutenden Philosophen des 20. Jhdts. – Hannah Arendt und dem durch sein nationalsozialistisches Engagement nicht unumstrittenen Martin Heidegger.
Mehr dazu: http://www.hamakom.at/index.php?id=397
Ankündigung der Premiere: http://derstandard.at/1295570704521/Wiener-Nestroyhof-Todtnauberg-liegt-an-der-U-1
Für den Salon des Theaters Nestroyhof/Hamakom, hat Susanne Höhne sich mit einem Werk von Hannah Arendt befaßt und eine Textcollage zusammengestellt, aus der Dagmar Schwarz kommenden Sonntag liest.
„Aus dem Judentum kommt man nicht heraus“ – aus Briefen von Rahel Varnhagen und Gedanken dazu von Hannah Arendt
Rahel Varnhagen (1771 – 1833) war eine Jüdin aus Berlin, die von 1790 und 1806, in der Frühzeit der deutschen Romantik, einen Salon in ihrer Dachstube führte, wo die bedeutendsten Männer ihrer Zeit verkehrten. Unter anderem gingen dort der preussische Kronprinz, die Brüder Humboldt, Friedrich Schlegel, Clemes Brentano aus und ein. Rahel, die nicht schön war, wie sie selbst meinte, bezauberte ihre Zeitgenossen durch ihren scharfen und genauen Verstand.
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