Über die viel zu kurzen Betriebszeiten des 80A habe ich hier im Blog ja schon berichtet. Nun hat kurz vor dem Sommer der Verein Grätzl aktiv eine Podiumsdiskussion organisiert, bei der ich gemeinsam mit Bezirksvorsteher Kubik und einem ÖVP-Vertreter am Podium darüber und mit dem Publikum (ca. 30 Personen) diskutieren durfte.
Interessant war, dass alle Anwesenden (inkl. BV Kubik) für eine Verlängerung der Betriebszeiten waren. Auch der Bezirksvorsteher sah dafür einen Bedarf.
Schön, aber er ließ leider die Frage unbeantwortet, was er nun konkret dafür unternehmen will, um längere Betriebszeiten am 80A zu erreichen. Schließlich hat er dazu von uns allen die besten Voraussetzungen. Denn die Wiener Linien gehören zu 100% der Stadt Wien und die zuständige Finanzstadträtin Brauner gehört bekanntermaßen zur selben Partei wie der Herr Bezirksvorsteher. Vielleicht sollte er einmal versuchen, mit ihr darüber zu reden?
Es reicht nicht, wenn Bezirksvorsteher Kubik behauptet, er sei für längere Betriebszeiten des 80A. Er muss dafür auch entsprechende Aktivitäten setzen. Und zwar vor dem Wahltag am 10. Oktober.
Wir warten…
Wolfgang



Vielleicht solle Herr BV Kubik bei Frau BV Kaufmann Unterricht im Fache „Wie setze ich micht gegen die Wr. Linien (oder auch Rathaus) durch“ Schließlich hat es Frau Kaufmann geschafft eine Tempo 30 Zone in einem Strassenzug (Amerlingstrase) durchzusetzen, der von den Wr. Linien mit eigener Konzession befahren wird (13A). Leider ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass BV Kubik weiter dilletiert.
Ich schätze, die Frage, ob Kubik weiter Bezirksvorsteher bleibt oder nicht, hängt v.a. von der Höhe der Wahlniederlage der SPÖ Leopoldstadt ab. Aber leider weiß man ja nie, ob was besseres nachkommt…