Ich frage mich, wieso die Umsetzung mancher kleiner Projekte in der Leopoldstadt oft so lange dauert? Wir Grüne können im Bezirksparlament ja manches mitbeschließen, aber in die Umsetzung bindet uns Bezirksvorsteher Kubik in keinster Weise ein. Daher können wir auch die Abwicklung nicht nachvollziehen.
Zwei Beispiele, um dies zu verdeutlichen.
Fall1: Bereits im Oktober 2008 wurde der Grüne Antrag im Bezirksparlament auf Einführung einer Wohnstraße für die Lampigasse beschlossen. Danach haben wir lange nichts mehr davon gehört. Auf Nachfrage hieß es seitens der SPÖ immer, die Planungen liefen noch. Bis schließlich im Juni 2010 – also 20 Monate nach dem Beschluss – die vier (!) Verkehrsschilder in der Lampigasse und in der Nordpolstraße aufgestellt wurden. „Natürlich“ hat uns der Bezirksvorsteher davon nicht informiert, wir haben die Schilder selbst „entdeckt“.
Fall 2: Der Zebrastreifen über die Rembrandtstraße auf Höhe Krafftgasse wird häufig von AutofahrerInnen ignoriert und ist somit sehr gefährlich. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, als der SPÖ-Vertreter in der Verkehrskommission vom Juni 2009 erklärte, dass die MA46 bereits ein Projekt mit einer Fahrbahnaufdoppelung ausgearbeitet hat. Auch hier geschah danach 14 Monate nichts, bevor in der letzten Woche endlich die Umbauarbeiten der Kreuzung begannen. Ob der Zeitpunkt des Baubeginns wohl mit den bevorstehenden Wahlen zusammenhängt?
Wolfgang



Bezüglich der Rembrandtstrasse wäre auch noch zu bemerekne, dass durch Montage von Zeitungsständern an den Verkehrsschildern für den Zebrastreifen (Schulweg) am Wochende die Sicht der Fussgänger auf den ankommenden Verkehr extrem eingeschränkt, auch hier wäre Handlungsbedarf!