Glaubt man der SPÖ und den Wiener Linien, so hat Wien fast das beste Öffi-Netz der Welt. Die Leopoldstadt hat seit fast 2 Jahren die U2, Wien bekommt im September einen U-Bahnbetrieb rund um die Uhr am Wochenende und angeblich ist Wien eine Großstadt.
Schön, doch was hilft das den BewohnerInnen des Volkertviertels, die nach 20:30 Uhr noch mit öffentlichen Verkehrsmittel nach Hause kommen wollen – oder gar erst wegfahren wollen?
Nicht viel, denn der letzte Bus der Linie 80A vom Praterstern fährt in Richtung Taborstraße um 20.17 Uhr, von der U-Bahn-Station Taborstraße Richtung Schlachthausgasse um 20.27 Uhr ab. Dann beginnt eh das ORF-Hauptabendprogramm, oder?
Der 21er, der am 10.5.2008 eingestellt wurde, fuhr in der Heinestraße bis Mitternacht. Der 80A hat somit für die Bevölkerung des Volkertviertels eine massive Verschlechterung in der Verkehrsanbindung gebracht.
Deshalb fordert nun eine Bewohnerinitiative aus dem Volkertviertel die Wiener Linien auf, den 80A nun länger (ca. bis 23:30 Uhr) fahren zu lassen. Mittels Online-Petition kann man die Initiative unterstützen.
Wir Grüne unterstützen diese Forderung, sind aber der Meinung, dass der Bus 80A im Volkertviertel gar nichts verloren hat. Weite Wege, eine verwirrende Tempo 50-Schneise in der Tempo 30 – Zone im Volkertviertel, Abgase im Wohnviertel und unattraktive Intervalle. Deshalb ist der Bus meist auch nur schütter besetzt.
Wir sind vielmehr davon überzeugt, dass auf der Strecke Praterstern-Schwedenplatz wieder eine attraktive Straßenbahn auf den Schienen des 21ers verkehren sollte. Idealerweise sollte dieser neue 21er als Durchmesserlinie über den Schwedenplatz hinaus verlängert werden. Entweder als echte Ringrundlinie (so wie vor 1986) oder in Verbindung mit einer anderen Radiallinie, wie z.B. der Linie 46. Das entlastet den überfüllten 2er, bringt wieder ein attraktives Öffi in die Heinestraße und bringt die Vorteile einer Durchmesserlinie (weniger Umsteigen).
Wolfgang


Ich glaube die Einstellung der Linie 21 auch im Bereich Schwedenplatz – Praterstern diente nur dazu, dass unser lieber Herr BV Kubik neben dem “Super 21er”, den Bus 82A auch noch einen weiteren “Super 21″ installieren konnte eben den 80A. Außerdem ist ULHBV Kubik sehr um die Gesundheit und Arbeitskraft der Bewohner der Leopoldstadt besorgt und will sie vor den Gefahren eines nächtlochen Ausgangs bewahren und hat deshalb einen frühen Betriebsschluss verordnet, damit eben seine Schützlinge ausreichend Schlaf bekommen. lol
lb.hr.friedrich hochmann,
wenn man aber bedenkt, daß es auch Menschen / dazu gehören auch
Frauen/ gibt, die nach 21 Uhr noch vom Arbeitsplatz nach Hause fahren
müssen, habe ich schon bei der Einführung des verlängerten “Neuen” 80 A
- Bus bei den Wr.Linien angerufen und nach Betriebsschluß fragte und bei
der Fahrtendezeit ca. 20.30 sagte : Was ist den das wieder für ein Bus ?
die 21-er Straßenbahn ging ja auch bis nach 24 Uhr und ich meine Arbeit
die bis ca. 23.30 Uhr dauert – so angenommen.
Im sommer kann ich ja, trotz vielen Regen – mit dem Fahrrad fahren -
ich hoffe zumindest, daß das unter “Gesundheit” fällt, aber mutet man
das mir auch bei Minusgraden zu ?
Hoffe doch, daß wir uns bald mit unserem Anliegen durchsetzen können.
mit freundlichen grüßen
helga schneider
1020 Wien, Sellenyg. 2 Tür 63
e-mail
konrad.plaimer@chello.at
Im Gegensatz zum 82A ist der 80A gut ausgelastet.
1. Beispiel: Von Mo.-Fr. ist ist oft kein Sitzplatz zu bekommen.
2. Beispiel: gestern am Sonntag um 14h -> 12 Fahrgäste, um 16:15 waren es 10 Fahrgäste. Man muss bedenken dass der 80A an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen im 15 Min. Intervall fährt und Menschen die zu Fuß unterwegs sind, warten natürlich keine 10-15 Minuten und tun was für Ihre Gesundheit.
Am Sonn- und Feiertagen fährt der erste Bus vom Praterstern zur Taborstraße, erst um 8:02 und wird auch von vielen Menschen kritisiert.
Seitdem der 21er nicht mehr fährt, bin ich nur mehr mit dem Fahrrad unterwegs – und das nicht nur im II. Bezirk, sondern in ganz Wien. Durch die Auflassung des 21ers haben mich die WIENER LINIEN als zahlenden Fahrgast verloren, und die Wiener SPÖ hat mich als Mitglied und als Wähler verloren…
Der Gedanke einer Verbindung der Strecke der Linie 46 mit der Strecke zum Praterstern durch eine neue Durchmesserlinie über den Ring ist sehr gut. Die “neuen” Linien 1 und 2 sind am Ring besser ausgelastet als die “alten” Ringelspiel-Linien – und das Volkertviertel braucht einen direkten, schnellen Anschluß zur Innenstadt. Wenn die albernen 21er-”Ersatz”-Buslinien eingestellt werden, dann kann auch der lästige Autoverkehr wieder über die Castellezgasse umgeleitet werden, damit die Straßenbahn in der Taborstraße nicht ständig im Stau steckt. Aber ich fürchte, das will die autoverliebte Bezirks-SPÖ gar nicht – die heutigen “Roten” verraten die Errungenschaften des “Roten Wien”!
Das Problem der SPÖ Verkehrsplaner ist deren extreme Abgehobenhait und deren Überzeugung alles zu wissen. Das Ergebnis z.B. 82A. Nach der rechtsverbindlich von Österr. ratifizierten Agenda 21, sollten die Bürger bereits zu Beginn eienr Planung in diese eingebunden werden, von dem aber die “Tuchent-Spezialisten” nicht goutieren. Außerdem lassen sich die Verkehrsexperten von der Größe eine Hora, Kubik oder Junek von der Zahntechnikertruppe antreiben, die ja mit deren “Wir Wiener” eine Grüne Welle einfordern, freilich ohne zu sagen für welche Strassen diese eingerichtet wrden soll; es könnten sich ja dann die Benutzer der anderen Strassen beschwerden und diese Truppe nicht wählen. Soviel Hirn sollten auch die Blauen haben, dass sie wissen, dass ein einer gewachsenen Stadt eine umfassende “Grüne Welle” nicht möglich ist.
Bezüglich des 80A sollte sich Kubik in ähnlicher Weise ins Zeug legen wie seine Kollegin Kaufmann aus Mariahilf, die ein bisheriges absolutes “No Go” geschafft hat, nämlich Tempo 30 in der Amerlingstrasse, obwohl dort der 13er mit der Konzession der Wr. Linien fährt. An sich sollte eine Verlängerung der Betriebszeiten des 80A vergleichsweise eine einfache Übung sein. Ich fürchte aber Kubik ist auch dazu zu gering beim ……. .
Für mich ist es interessant zu sehen, dass der 82a bei seiner Endstelle beim Hofer ziemlich leer daherkommt. Warten tut auch keiner, oder kaum jemand. Wozu der gebraucht wird, ist mir nach schon einiger Zeit kaum nähergebracht worden, offenbar habe ich keine Bedürfnisse, ihn zu benutzen.
Fahrradfahren ist sowieso die beste Alternative, aber wenn man ein bisserl langsamer tut, dann tut das auch der Seele gut.
Zumindest die Leute im Karmeliterviertel scheinen mir den 82a ziemlich zu ignorieren. Kein Bedarf. Aber sie jammern immer noch dem 21er nach, wenn man sie fragt.
Die Linienführung des 1er allerdings hat neue Möglichkeiten eröffnet. So ist die U3 damit hervorragend und schnell zu erreichen, man ist mit dem 1er schneller, als wenn man mit der U2 bis zum Volkstheater fährt und dann erst in die U3 umsteigt. Wobei, das Umsteigen beim Volkstheater ist ja sowieso überdurchschnittlich unbequem, weil weit und verwinkelt.
@ Heinz Egger. Protest, Protes, Protest. Der 82A wird, wenn Sie einen SPÖ Bezirksrat feagen im Bereich des Stuwerviertels total gut angenommen und ist dort fast an der Grenze seiner Kapazität ausgelastet.
bitte die zweimal, die ich den 82A seit seines Bestehens benutzt habe, davon einmal nur um zu sehen, ob ich die Endstelle am Praterstern finden kann, saßen mit meiner Frau und mir gerade DREI Passagiere im Bus. Aber nach SPÖ Meinung ist diese Zahl so ungefähr die Kapazitätsgrenze für den 82A.
Aber ich kenne doch keinen SPÖ-Bezirksrat vom Zweiten! Wie sollte ich auch? Wenn ich mir die Gestalten anschaue, die drei Wochen vor der Bezirksratswahl völlig unvermittelt am Karmeliterplatz stehen und so tun, als ob sie nie was anderes tun und getan haben, als Bezirkspolitik für ihre Bürger zu machen, dann weiß ich Eines:
Ich reduziere meine samstäglichen Doppelstunden bei meinen Freunden, den Lieferanten und ausgewählten Konsumenten auf ein Minimum. Und auch meine Karmeliterbekanntschaften bestätigen mir, dass sie dieses Politgehopse für widerlich halten. Auch die Grünen kommen da kaum besser weg. Ist halt der Luftballon grün und nicht blau oder gelb.
Einen schwarzen Luftballon hab ich noch nie gesehen, wäre aber einmal was Neues.
Was mir aber jedes mal zu Vorwahlzeiten aufstößt ist der stinkende, den Fußgängerfluss in der Tandelmarktgasse unterbrechende Altautokonvoi, für den sich absolut niemand interessiert.
Das ist eine Aktion der SPÖ und kotzt mich noch mehr an, als eh so vieles, was von diesen Gestalten kommt. Als ob wir nichts besseres zu tun hätten, als Benzin stinkend aus alten Autos rauszulassen, ich muss sogar mein Fenster zur Gasse schließen, dann manchmal staut es sich dann und dann hab ich den ganzen Mief in meinem Arbeitszimmer.
Immer 2 Samstage vor der Wahl findet das statt. Keiner wills, aber die SPÖler glauben, damit in der Mittelschicht angekommen zu sein, wenn sie ein Zweitauto haben. Und sei es noch so alt.
Aber trotzdem, mir stinkts auch gewaltig. Und vor allem auch deshalb, weil ich gehört habe, das angeblich die GPA über Mittelsmänner oder Mittelsunternehmen das Saibel-Haus (eines der letzten Biedermeierhäuser in der Karmelitergasse) gekauft, abgerissen und nun als neues Wohnhaus mit Einzelwohnungen verramschen wollen.
Das wäre interessant, dem nachzugehen.
Was in den letzten 20 Jahren an alter Bausubstanz im Grätzel abgerissen wurde, das ist echt traurig. Kleine Pfarrgasse (die letzten Fuhrwerkshäuser), jetzt in der Lilienbrunngasse, das Saibel Haus, das Gadzda-Haus in der Gr. Sperlgasse, oder im Werd.. Um nur einige zu nennen.