Letzte Woche haben wir im Umweltausschuss die akute Feinstaub-Problematik zum Thema gemacht (hier der Bericht dazu). Der Vorsitzende des Ausschusses, der langgediente SPÖ-Politiker Walzer, versprach wie immer, das Thema werde in die Bezirksvertretung getragen und dort diskutiert. Eine Woche später nun also der reality check: und wie da diskutiert wurde, das Niveau war unterirdisch.
Walzer meinte, so viele Tote werdens schon nicht sein und im übrigen wisse er gar nicht was wir wollten, denn der ganze Feinstaub käme eh mit dem Wind daher und da könne man nichts machen. Der Winter sei eh schon vorbei (da haben die roten Genossen herzlich gelacht, so köstlich fanden sie den Witz) und die Kinder seien da ja eh nicht so viel draussen. Es wurde bagatellisiert und lächerlich gemacht.
Der Gipfel des umweltpolitischen Armutszeugnisses: Walzer empfahl eine Zuweisung unserer Anträge zum Thema in den „Arbeitskreis Klimaschutz“. Ich kann es nicht fassen. Wie kann ein langgedienter Umweltausschuss-Leiter so wenig Ahnung von der Materie haben?
Meine Herren in der SPÖ-Fraktion: Feinstaub ist ein ernsthaftes Gesundheitsproblem und kein Klimaschutzthema. Ihr jahrelanges Runterspielen und Wegschauen verursacht enorme Schäden an Leib und Leben der BürgerInnen und: das ist kein Witz.

Am 1. April wurde in allen ZIB Sendungen darüber berichtet. Nur wann wachen die Politiker endlich auf.
Auf youtube kann der Beitrag gesehen werden.
So nach der Devise, nur nicht antasten, die heilige Kuh, das Auto!
Vorrang für billigere Öffis!
Baustellen erzeugen Unmengen an Feinstaub, wie man am Beispiel “Neue WU” sieht und es gibt ja jede Menge an Baustellen in der Leopoldstadt.
Und so staubt es in der Südportalstraße:
Dass der SPÖ das Problem Feinstaub sehr unangenehm ist, ist verständlic. Schließlich ist einer der Hauptemittenten der MIV und gegen den will die SPÖ nun einmal nichts unternehmen. Da handelt sie ärgerals der selige Jörg mit seinen Ortstafeln. So handelt die SPÖ, bzw. MA46 und Stadtrat Schicker stets nach der Priorität der Verkehrsinteressen gegenüber Anrainerinteressen, obwohl der VfGH in einer Reihe von Entscheidungen festgelegt hat, dass die Anrainerinteeissen (=Gesundheitinteressen, bzw. Schutz vor gesundheitsschädlichen Einflüssen, wie Lärm und Abgasechädlichen Einflüssen, wie Lärm und Abgase) gegenüber den Verkehrsinteressen als VORRANGIG zu behandeln sind. Dafür regen sich SPÖ Beamte auf, wenn man sioe ob ihres menschenverachtenden Handelsn mit den Nazis vergleicht, obwohl mir noch niemand den prinzipiellen (nicht qualtative) Unterschied zwischen ihnen und den Nazis erklären konnte, die sich ja auch willkürlich eine Bevölkerungsgruppe herausgegriffen und bis zumTode malträtiert haben.
Ich finde es immer wieder erfreulich, wenn ich Seiten von wildfremden Menschen entdecke, die es sich zum Ziel gesetzt haben die Natur zu schützen.
Macht weiter so!
Aktueller den je!
Wien – Taborstraße – 14 x wurden bereits 2011 die Feinstaubwerte überschritten.
Die Taborstraße – nichts für schwache Lungen !!!