Eva Dité, Evelyn Fuchs, Ernst Christian Mathon
lesen von den
krotesken, bitterbösen Figuren in der Ferdinandstraße
im
13. März 2010, 22:00 Uhr
Elias Canetti in seinem Vorwort: „… sie [Veza Canetti] schrieb mit Witz und Schärfe. Ihre Erzählungen, obschon sie von Mitgefühl für benachteiligte Menschen diktiert schienen, waren zu knapp und zu scharf, um sentimental zu wirken … ,Die Gelbe Straße’ handelt von der Unantastbarkeit des Menschen auch in seiner größten Gefährdung.“
Die „Gelbe Straße“, die Ferdinandstraße (hinterm Uniqa-Tower) in der Leopoldstadt, war die Straße der Lederhändler. Das Leben der Frauen dort war von Gewalt und Armut geprägt. Die Erzählungen schrieb Veza Canetti Anfang der 1930er Jahre und wurden in der Arbeiter Zeitung veröffentlicht. Durch die Februar-Ereignisse 1934 konnte das geplante Buch nicht mehr veröffentlicht werden. Es erschien erst 1990, 27 Jahre nach Veza Canettis Tod. – Ein Muß in jeder Leopoldstädter Bibliothek!
Bereits ab 19:00 Uhr im Kosmostheater:
LANGE NACHT DER KÜNSTLERINNEN
(Offenes Haus bis 5:00 Uhr Früh!)
100 Künstlerinnen – 10 Stunden Kunst
Das gesamte Theater, vom Büro bis zum Saal, wird Bühne!
Lange Nacht der Künstlerinnen: Pay as you wish
Tel: 01-523 12 26 | www.kosmostheater.at | karten@kosmostheater.at
Barrierefrei: Das Theater ermöglicht barrierefreien Zugang. Kassazeiten während der langen Nacht der Künstlerinnen: Pay as you wish
Sa, 13.03. | 19:00 – 04:00 Uhr
Öffentliche Verkehrsmittel: U2 Volkstheater | U3 Neubaugasse | 49 Siebensterngasse | 13A Kirchengasse und Neubaugasse

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