Die gute Nachricht zum Tage:
Wie die Statistik zeigt, geht der Pkw-Bestand in der Leopoldstadt zurück.
Waren 2007 noch 31.773 Pkws gemeldet, so waren es 2008 nur mehr 31.312 Pkws.
Zugegeben, ein Minus von 1,4% ist nicht gerade die Welt, aber die die Zeiten der alljährlichen Zunahme des Pkw-Bestands sind wohl vorüber.

60 Autos und ein Bus: Ungleicher Platzverbrauch, gleich viel Personen im Verkehr. Bild: Regina Kühne
Deshalb ein Appell an die Mehrheitspartei SPÖ und ihre BezirksrätInnen:
Macht doch nicht so ein Tamtam um jeden einzelnen Parkplatz und lasst doch zu, dass der Straßenraum öfter auch für andere Zwecke benutzt wird, als zum Abstellen von Blech. Radständer und Schanigärten in der Parkspur, breitere Gehsteige und Radstreifen gegen die Einbahn statt Parkspuren. Echte Wohn- und Spielstraßen ohne parkende Autos. usw., usf.
Wolfgang

Hallo!
Gibt es eigentlich eine Berechnung was so ein Parkplatz auf der Strasse eigentlich wert ist? Sprich wieviel Geld zB die Stadt Wien verlangen könnte, wenn sie diesen Platz nicht einfach gratis an die Autofahrer „verschenkt“, sondern stattdessen zB den Gehsteig weiter „rauszieht“ und somit grössere Häuser ermöglicht?
Wär es da nicht sinnvoll einem Hausbauer anzubieten:
Du kannst Dein Haus um 1m breiter bauen (und gewinnst bei einer Gehsteiglänge von 50m 50m²/Stockwerk), dafür musst Du 10 öffentliche Parkplätze in Deiner Garage kostenlos zur Verfügung stellen. Bei einem 8-stöckigem Haus wären das mit EG+K schon 500m². Wenn wir also für den Parkplatz zB 60€ rechnen wären das 600€ für 500m². Selbst wenn man EG+K nicht miteinrechnet wären das 1,5€/m² Nutzfläche – so teuer kann das bauen nicht sein, dass sich das nicht voll auszahlt, oder? Und der restliche Platz auf die volle Parkplatzbreite würde für oben angeführte Alternativangebote (Fahrradstreifen, breiterer Gehsteig,…) zur Verfügung stehen. Nebenbei angemerkt würde es das Strassenbild mMn auch optisch deutlich verbessern wenn die parkenden Autos verschwinden würden.
Nebenbei bemerkt wundert es mich auch, warum nicht mehr Häuser mit einem überhängendem 1. Stock gebaut werden. In der Heinestrasse gibt es zB das mit der Tankstelle wo das sehr praktisch ist.
Wenn heutzutage ein Haus überhängend gebaut wird, dann meisst erst ab dem 2. Stock – was den Nutzwert der Wohnung im 1. Stock reduziert – und auch den Nutzen als Überdachung für die Fussgänger.
Den Hausbauer freuts, da er mehr m² verkaufen kann, und den Fussgänger freuts, da er dem Wetter nicht so stark ausgesetzt ist. Wenn es gut gemacht ist, erspart sich der Hausbesitzer später auch noch einen Grossteil der Kosten für Schneeräumung. Und die Stadt Wien würde es freuen, weil es dem Hausbauer eigentlich auch finanziell was Wert sein müsste…?
Die Idee,die Kosten für einen Parkplatz zu ermitteln ist sicher sehr gut. Vielleicht ließe sich aber auch ein System zur Reservierung von Parkplätzen über eine Versteigerung, z.B. mittels Handy, aufbauen. Damit ließe sich sehr genau ermitteln, wie viel Wert den Autofahrern ein Parkplatz ist.
[...] This post was mentioned on Twitter by Armin Soyka and anti, jk. jk said: RT: @ArminSoyka: Schön visualisiert. Soviel Platz brauchen 60 Autos. http://gruene.blog2.at/2009/12/24/weniger-autos/ [...]