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	<title>Kommentare zu: Vorrang bei Ampeln für die FußgängerInnen</title>
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	<description>DAS BLOG DER GRÜNEN IN WIEN 2</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Feb 2012 14:55:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Friedrich Hochmann</title>
		<link>http://gruene.blog2.at/2009/11/27/vorrang-bei-ampeln-fur-die-fusgangerinnen/#comment-900</link>
		<dc:creator><![CDATA[Friedrich Hochmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:51:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Wien sind nicht nur die Umlaufzeiten, insbesondere für die Fußgänger zu lange, sondern auch die Grünphasen für die fußgä#nger zu kurz (meist berechnet auf eine Gehgeschwindigkeit von 1,2m/sec bzw. 4,32km/h). Ein kleiner Vorschlag zur Verbesserung der Situation: DEn für diesen Schwachsinn verantwortlichen werden die Füße auf eine Schrittlänge von ca. 30 bis 40cm (entspricht der SChrittlänge betagter und leicht gehbehindeerter Personen) zusammengebunden, dazu bekommen sie ein ca. 3jähriges quengeliges Kind an eine Hand und eine Einkauftasche mit 5kg in die andere Hand. So ausgerüstet sollen sie dann schaue, wie sie in der Grünphase über die Strasse kommen. Die Grünphasen für die Fußgänger würden rasch länger werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Wien sind nicht nur die Umlaufzeiten, insbesondere für die Fußgänger zu lange, sondern auch die Grünphasen für die fußgä#nger zu kurz (meist berechnet auf eine Gehgeschwindigkeit von 1,2m/sec bzw. 4,32km/h). Ein kleiner Vorschlag zur Verbesserung der Situation: DEn für diesen Schwachsinn verantwortlichen werden die Füße auf eine Schrittlänge von ca. 30 bis 40cm (entspricht der SChrittlänge betagter und leicht gehbehindeerter Personen) zusammengebunden, dazu bekommen sie ein ca. 3jähriges quengeliges Kind an eine Hand und eine Einkauftasche mit 5kg in die andere Hand. So ausgerüstet sollen sie dann schaue, wie sie in der Grünphase über die Strasse kommen. Die Grünphasen für die Fußgänger würden rasch länger werden.</p>
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		<title>Von: martinko</title>
		<link>http://gruene.blog2.at/2009/11/27/vorrang-bei-ampeln-fur-die-fusgangerinnen/#comment-630</link>
		<dc:creator><![CDATA[martinko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:49:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[120s Umlaufzeiten sind sogar in Wien eher selten - obwohl es durchaus Ampeln gibt, die sogar darüber noch wesentlich hinausgehen - aber 100s sind die Regel und das ist viel zu lang für die oft beschworene &quot;Stadt der kurzen Wege&quot;.

Kurze Umlaufzeiten (60-80 Sekunden) sind immer gut für die Nichtmotorisierten und den ÖV, lange Umlaufzeiten bevorzugen tendenziell den MIV - beim Autofahren ist das Warten eher nebensächlich, man sitzt im Warmen und kann essen oder telefonieren.  

Wer glaubt dass die 20-40s Unterschied egal sind, ist eingeladen, sich vor Augen zu führen, dass das fast immer gleich 20-40 Sekunden mehr Wartezeit für Nichtmotorisierte bedeutet, die dabei immer Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Zusätzlich erzeugen die langen Umlaufzeiten auch hohe Spitzengeschwindigkeiten im Kreuzungsbereich, weil das Wissen um die kommende lange Wartezeit die Tendenz begünstigt, es noch &quot;irgendwie&quot; mit Vollgas drüber zu schaffen. 

Nicht zuletzt deshalb sehen die internen Richtlinien der MA33 Umlaufzeiten über 75s &quot;nur in Ausnahmefällen&quot; vor: Da die 100s in Wien allerdings die Regel sind, ist sogesehen ganz Wien im Ausnahmezustand. 

Das Ergebnis: Massenhaftes Rotgehen und Fahren von Nichtmotorisierten (klassisches Beispiel: Taborstrasse X Augartenstrasse), hohe Spitzengeschwindigkeiten und aggressive Fahrweise von motorisierten, lange Ampelaufenthalte des ÖV, zumindest wo es keine Bevorrangung gibt. 

Eine echt zukunftsoriente Verkehrsvision für Wien müsste daher als eine der ersten Massnahmen mit dem Dogma der 100s-Umlaufzeit brechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>120s Umlaufzeiten sind sogar in Wien eher selten &#8211; obwohl es durchaus Ampeln gibt, die sogar darüber noch wesentlich hinausgehen &#8211; aber 100s sind die Regel und das ist viel zu lang für die oft beschworene &#8220;Stadt der kurzen Wege&#8221;.</p>
<p>Kurze Umlaufzeiten (60-80 Sekunden) sind immer gut für die Nichtmotorisierten und den ÖV, lange Umlaufzeiten bevorzugen tendenziell den MIV &#8211; beim Autofahren ist das Warten eher nebensächlich, man sitzt im Warmen und kann essen oder telefonieren.  </p>
<p>Wer glaubt dass die 20-40s Unterschied egal sind, ist eingeladen, sich vor Augen zu führen, dass das fast immer gleich 20-40 Sekunden mehr Wartezeit für Nichtmotorisierte bedeutet, die dabei immer Wind und Wetter ausgesetzt sind.</p>
<p>Zusätzlich erzeugen die langen Umlaufzeiten auch hohe Spitzengeschwindigkeiten im Kreuzungsbereich, weil das Wissen um die kommende lange Wartezeit die Tendenz begünstigt, es noch &#8220;irgendwie&#8221; mit Vollgas drüber zu schaffen. </p>
<p>Nicht zuletzt deshalb sehen die internen Richtlinien der MA33 Umlaufzeiten über 75s &#8220;nur in Ausnahmefällen&#8221; vor: Da die 100s in Wien allerdings die Regel sind, ist sogesehen ganz Wien im Ausnahmezustand. </p>
<p>Das Ergebnis: Massenhaftes Rotgehen und Fahren von Nichtmotorisierten (klassisches Beispiel: Taborstrasse X Augartenstrasse), hohe Spitzengeschwindigkeiten und aggressive Fahrweise von motorisierten, lange Ampelaufenthalte des ÖV, zumindest wo es keine Bevorrangung gibt. </p>
<p>Eine echt zukunftsoriente Verkehrsvision für Wien müsste daher als eine der ersten Massnahmen mit dem Dogma der 100s-Umlaufzeit brechen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: markusurban</title>
		<link>http://gruene.blog2.at/2009/11/27/vorrang-bei-ampeln-fur-die-fusgangerinnen/#comment-629</link>
		<dc:creator><![CDATA[markusurban]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:53:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke, dass hier einmal die Tatsache aufgezeigt wurde, dass manche Ampeln nicht nur schlecht geschalten, sondern überhaupt komplett kontraproduktiv und unnötig sind. Vermutungen, was der wahre Grund für die Installation dieser Anlagen ist, darf man wohl nicht laut sagen, er wird aber ansatzweise angedeutet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, dass hier einmal die Tatsache aufgezeigt wurde, dass manche Ampeln nicht nur schlecht geschalten, sondern überhaupt komplett kontraproduktiv und unnötig sind. Vermutungen, was der wahre Grund für die Installation dieser Anlagen ist, darf man wohl nicht laut sagen, er wird aber ansatzweise angedeutet.</p>
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