Anlässlich der von den Grünen verlangten Sondersitzung des Nationalrats zur Krise des Bildungssystems.
S.g. Herr Cap,
die SPÖ Leopoldstadt, allen voran der Klubobmann Mladensich, hat in der letzten Sitzung (10.11.2009) der Bezirksvertretung eine Resolution abgelehnt, in der sich die Bezirksvertretung mit den Forderungen der StudentInnen nach einem breiten Dialog solidarisch hätte erklären wollen.
Im Vorfeld dieser Sitzung hatte ich den Eindruck, dass sich die SPÖ bezüglich eines freien Hochschulzugangs und eines zukunftsorientierten Bildungssystems eindeutig positioniert hätte – wenngleich auch mit einiger Portion Populismus, der ja nachzuvollziehen ist.
Die rückgratlose Kehrtwendung der SPÖ Leopoldstadt, die sich im übrigen nicht scheut, gemeinsam mit einer FPÖ Resolutionen gegen den rassistischen Wahlkampf (EU-Wahl, Strache & Co.) zu entwerfen, ist der ultimative Beweis dafür, dass der Befund stimmt:
“Die Rache Gusenbauers an der SPÖ heisst Werner Faymann”.
Ich empfehle Ihnen für Ihren wohlverdienten Ruhestand die Lektüre von Jura Soyfer: “So starb eine Partei”, eine kurze Rezension finden Sie hier auf der Homepage der Sozialistischen Jugend Österreich.
mfg
Peter R. Horn
PS: wie wichtig ein freier Hochschulzugang ist, daran sollten sich einige Nationalratsabgeordnete, die sich nun vornehmlich philosophischen Exkursen über die richtige Bereifung ihrer Oldsmobile widmen, erinnern; zur Studiendauer vlg. Pressemeldung des VSSTÖ.

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