Platz für die Kinder!

6 10 2009
Schließung einer Volksschule auf Kosten der Kinder

Schließung einer Volksschule auf Kosten der Kinder

Die Misere begann 2005 als die SPÖ von einem Tag auf den anderen die Volksschule Leopoldsgasse 3 zusperrte. Verzweifelte Proteste der Eltern, Unterschriftenlisten und ein Protestmarsch zum Stadtschulrat halfen nichts.

Bezirksvorsteher Kubik erklärte, dass es für die Volksschule Leopoldsgasse zu wenig SchülerInnen gäbe.

Bereits damals warnten wir davor, dass dieses Zusperren zu längeren Schulwegen für die Kinder und überfüllte Klassen in den verbliebenen Volksschulen führen wird .

Wir sollten leider recht behalten.

Die nächste Volksschule im Bezirk in der Kl. Sperlgasse (ca. 800m entfernt), platzt nun aus allen Nähten. Gab es 2005 noch je 2 Klassen/Jahrgang so sind es derzeit 3 Klassen/Jahrgang, also 12 statt 8 Klassen.

Die Sparwut der SPÖ führt also dazu, dass die SchülerInnen viel zu wenig Platz haben. Eine echte Zumutung.

Einen Grünen Antrag aus 2008 beantwortete die damalige Stadträtin Laska damit, dass ab dem Schuljahr 2009/2010 im umgebauten Gebäude der Volksschule Leopoldsgasse 3 bis zu vier Volksschulintegrationsklassen untergebracht werden. Fehlanzeige, auch heuer gab es in der Volksschule Sperlgasse wieder drei erste Klassen und keine einzige Volksschulintegrationsklasse in der Volksschule Leopoldsgasse 3.

Unterricht im Werksaal

Unterricht im Werksaal

In einem Artikel in der Zeitung „Heute“ von Ende September heißt es „aus dem Rathaus“, dass eh am Nordbahnhofgelände eine neue Schule gebaut wird. Reine Beschwichtigung, denn diese Schule ist über 2 Kilometer von der Volksschule Sperlgasse entfernt und wird wohl kaum Abhilfe bringen.

Wir verlangen, dass es ab dem nächsten Schuljahr nur mehr zwei erste Klassen in der Volksschule Sperlgasse gibt. Alle zusätzlichen Kinder müssen im Gebäude der Volksschule Leopoldsgasse untergebracht werden.

Wolfgang


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