Ich geb ja zu, ich weiß nicht genau, was der „Zweigverein zur Förderung der Katholischen Männerbewegung Linz“ oder die „Ronald McDonald Kinderhilfe“ so alles machen. Es werden schon sinnvolle Aktivitäten sein.
Aber dass diese Vereine es auf die Liste der begünstigten Spenden-Empfänger des Finanzministeriums geschafft haben und Umweltschutzvereine wie Greenpeace, Global 2000 oder der WWF dies genauso wenig wie Amnesty International nicht, finde ich ziemlich ungerecht.
Ob das wohl damit zusammenhängt, dass die Umweltorganisationen mit ihren Protesten gegen Autobahnen, Wasserkraftwerken und Genmais den mächtigen Wirtschaftslobbys der ÖVP permanent auf die Zehen steigen oder dass AI Menschenrechtsverletzungen durch die Exekutive thematisiert? Also eine Art Revanchefoul der ÖVP an lästigen Kritikern?
Es ist total okay, wenn Menschen anderen Menschen in sozialen und wirtschaftlichen Notsituationen helfen. Und wenn Spenden an sie von derSteuer abgesetzt werden können.
Aber genauso wichtig ist es meiner Meinung nach, dass es Menschen gibt, die die Lebensgrundlagen für uns und unsere Nachfahren schützen.
Deshalb muss die Absetzbarkeit der Spenden auch für Umweltschutz-, Tierschutz- und Menschenrechtsorganisationen gelten!
Wolfgang


Jede Selektion hat ihre Gründe und folgt gewissen Anschauungen. Vielleicht gut ablesbar in der Gegenüberstellung von “Amnesty International” und “Aktion Leben”: http://bernhardkraut.wordpress.com/2009/07/31/spendierte-mildtatigkeit/