Keine „Autobahnen“ im Wohngebiet

31 08 2009

IMG_4165Gestern abends war die Ampel bei der Kreuzung Lassallestraße/Hakortstraße nicht in Betrieb, sie war auf Gelbblinken geschaltet, obwohl der Wochenendrückreiseverkehr eingesetzt hatte und auch stadtauswärts viele AutofahrerInnen unterwegs waren. Diejenigen, die die „Autobahn“ Lassallestraße queren wollten, brauchten viel Geduld…
Diese Situation führte zu einem Unfall.





“Die Sicherheitsbehörden haben die Szene im Griff” – Parlamentarische Anfrage und Antwort betreffend Nazirock-Konzert

26 08 2009

Wolfgang Zinggl stellte eine Parlamentarische Anfrage betreffend Nazirock in der Leopoldstadt an die Bundesministerin für Inneres (am 18.6.2009)

Am 20. Juni sollen zwei einschlägig bekannte Wiener Rechtsrock-Bands, ServiceCrew Vienna und Donner des Nordens, im Gasthaus zur Alm im zweiten Wiener Gemeindebezirk auftreten. Einladungen zu diesem Ereignis werden von den Veranstaltern nur auf Anfrage per E-Mail versandt.
Auf diesen Einladungen ist unter anderem Folgendes zu lesen:





Burghauptmannschaft läßt Hakenkreuz über Monate stehen

26 08 2009


Anfang April meldete Herby Loitsch von Radio Orange der Burghauptmannschaft zwei Nazi-Schmierereien. Eine am Heldenplatz an der Hofburgmauer und eine am Augarteneingang in der Wasnergasse.
Welche Schmiererei wurde von der Burghauptmannschaft ignoriert?





Erhard Busek ist Baumpate am Augartenspitz

23 08 2009

Wie wir auf der Augartenspitz-Seite schon berichtet haben, hat Erhard Busek die Baumpatenschaft für die Kastanie übernommen. Jetzt gibt es neu auch das Video mit dem Interview Erhard Buseks durch Herby Loitsch von Radio Orange.

“Es gibt gewisse Interessenlagen, die in Wahrheit dahinter stehen, auf die muss man deutlich hinweisen.”
Erhard Busek

Interessenlagen???





Ein queres Geschichtsverständnis der SPÖ Leopoldstadt

22 08 2009

3792537952_3079473d29Am 2. August wurde das Mahnmal „Arnezhoferstraße – Ein Straßenname als Mahnmal“ eröffnet. Eine Initiative von BewohnerInnen der Arnezhoferstraße. Pfarrer Arnezhofer hat die Juden im Auftrag von Kaiser Leopold vertrieben und unter dem Antisemiten Lueger wurde die Straße nach ihm benannt und er somit geehrt.
Interessanterweise wurde diese Veranstaltung auch auf Neonaziseiten angekündigt in einer eindeutigen Diktion von Wiederbetätigung, daß diese Webseiten dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und der Staatspolizei zur Kenntnis gebracht wurden. Es ist die gleiche Diktion, wie sie letzte Woche in einer Presseaussendung vom FPÖ-Klubobmann verwendet wurde – er spricht von Gutmenschen – Kriminalitätsrekorden und – die reichen Juden von der Ostküste dürfen nicht fehlen.
Doch in den Antworten von der SPÖ und von der ÖVP wurde kein Wort über diese Diktion geschrieben. Nochmals: In den Antworten von SPÖ und ÖVP wurden keine Konsequenzen, wie Unterlassung, Rücktritt, Geschichte lernen, was auch immer gefordert. Mit dieser Verdrängung, Verniedlichung, Zulassung … wird einer Wiederbetätigung Raum gegeben und es wird kein Ende der Hetze gegen Menschen und fremdenfeindliche Slogans geben…
Warum antwortet die SPÖ überhaupt?





Arnezhoferstraße – ÖVP weiß hier nicht, was sie will

21 08 2009
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Erich Koller sprach mit Jan Tabor im Lokativ; Jan Tabor war auf Spurensuche nach vertriebenen Juden im Weinviertel und Tschechien und gestaltete darüber einen Vortrag mit einer Powerpointpräsentation.

Während ein ÖVP-Bezirksrat die positiven Taten (?) des antisemitischen Pfarrers Arnezhofer mit negativen aufrechnet (!) – siehe untenstehende Pressemeldung – spontan fällt mir dazu der Rücktritt von Haider nach seinem Sager zur „Beschäftigungspolitik“ ein -, übernimmt der ÖVP-Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll den Ehrenschutz für ein Mahnmal und eine Initiative, die sich für eine Umbenennung der Arnzehoferstraße aussprechen.

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Die FPÖ Leopoldstadt soll ihre antisemitische Hetze einstellen

21 08 2009

Das engagierte Kunstprojekt von BewohnerInnen der Arnezhoferstraße, „Arnezhoferstraße – ein Straßenname als Mahnmal“, und die Forderung nach Umbenennung der Straße – sie ist nach einem antisemitischen Pfarrer benannt, der im 17. Jhdt. die Vertreibung von Juden organisierte –, benutzt der FPÖ-Obmann der Leopoldstadt wieder einmal für eine antisemitische Entgleisung und phantasiert in einer Presseaussendung von Kriminalitätsrekorden und von reichen Juden von der Ostküste.

Rücktrittsaufforderung an den FPÖ-Klubomann der Leopoldstadt

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Ampelzusatz – für die Leopoldstdt nicht geeignet!

21 08 2009

Ampel_HeumarktAm Heumarkt gibt es einen netten Ampelzusatz für FußgängerInnen. Da wird von 70 Sek. abwärts bis auf 00 gezählt und dann wird es grün.  Super!

Leider ungeeignet für die Leopoldstadt!

Denn für die Leopoldstadt müsste die Anzeige ein 3 stelliges Zahlensegment haben, denn in der Leopoldstadt zeigen viele FußgängerInnen-Übergänge länger als 99 Sekunden rot.

Beispiele gibt es ja genug: Obere Augartenstraße, Lassallestraße, Walcherstraße u.s.w.

Im Wien-Heute Beitrag, vom 11. 8. 2009, wurden die Ampelschaltungen für FußgängerInnen ebenfalls kritisiert. Von Stadtrat Schicker wurden rasche Änderungen zugesagt. Bisher ist nichts zu bemerken, oder?

Wir werden jedenfalls unsere Ampeln in der Leopoldstadt weiter beobachten.

Nervt Euch auch eine Ampel, dann schreibt uns einfach.

Robert





BV Kubik hat die Lösung! – Tatsächlich?

15 08 2009
Wo werden die Reisebusse stehenbleiben?

Wo werden die Reisebusse stehenbleiben?

Letztens haben wir berichtet, dass die geplante Konzerthalle der Sängerknaben am Augartenspitz beträchtliche negative verkehrliche Auswirkungen auf die AnrainerInnen haben wird. Daraufhin hat Bezirksvorsteher Kubik uns erklärt, dass wir irren und er bereits an einer Lösung arbeitet.

Näheres dazu…





Die Sängerknaben-Konzerthalle und das Verkehrsproblem

6 08 2009

Primär geht es bei dem Disput über die geplante Konzerthalle der Sängerknaben am Augartenspitz natürlich um die Frage, ob öffentlicher Grünraum im Stadtzentrum an Private vergeben werden darf.

Aber die Konzerthalle würde auch beträchtliche Verkehrsprobleme verursachen, die bei diesem Standort wohl kaum in den Griff zu bekommen sind. Doch die Stadt Wien betreibt hier reine Vogel-Strauß-Politik.


Weitere Infos dazu auf der Augartenspitzseite.

Wolfgang








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