Am 2. Aug. wird das von Anrainern ins Leben gerufene Projekt ARNEZHOFERSTRASSE EIN STRASSENNAME ALS MAHNMAL eröffnet. Erich Koller, der Projektinitiator und -koordinator schreibt in seinen Briefen an Vertreter der Politik: “Ich wohne in einer Straße, die bedauerlicherweise nach einem Antisemiten benannt ist.”
Wer war Johann Iganz Arnezhofer und Details zum Eröffnungsprogramm:
Eröffnung So, 2. August: Arnezhoferstraße – EIN STRASSENNAME ALS MAHNMAL
31 07 2009Kommentare : 4 Kommentare »
Schlagwörter: Arnezhofer, Öffentlicher Raum, Karl Öllinger, Leopoldstadt, Stuwerviertel
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Wagenplatz Hafenzufahrtsstraße trifft Ute Bock
28 07 2009Schnell machen die Leute vom Wagenplatz ihre Ankündigung war, wir „überweisen monatlich 500 Euro an ein Sozialprojekt im jeweiligen Grätzl“ und haben heute Ute Bock aufgesucht, um ihr Anliegen vorzutragen.

Ute Bock begrüßte Klaus, Martin und Mayly und hinter einem Berg von Akten, die eher immer höher und dichter werden und ein Ende nie verheißen. Sie betonte, dass sie dringend Hilfe benötige und das Geld gerne annehmen werde.
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Schlagwörter: Öffentlicher Raum, Leopoldstadt, Ute Bock, Wagenplatz
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Wagenplatz – „Vom Leben in Freiheit“
25 07 2009… aber nicht in Wien. – Vor wenigen Tagen erfuhren wir, dass die Wagenplatz-Leute ausgezogen sind, neue temporäre Standplätze zu suchen und dass diese in Wien 3, Baumgasse und in der Leopoldstadt, Hafenzufahrtsstraße, gefunden wurden (siehe Videobericht unten).
Vor 3 – sage und schreibe drei! – Jahren wurde erst der erste Wagenplatz in Wien gegründet. Diese Form zu wohnen ist in Deutschland oder in Amerika ja nichts Außergewöhnliches. Aber Wien ist ja anders …
Zur Vorgeschichte, weiteren Geschichte und Videobericht …
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Schlagwörter: Arena, Baumgasse, Baupolizei, David Ellensohn, Donaustadt, FPÖ, Gemeinderat, Hafenzufahrtsstraße, Kimmerlgasse, Mahdalik, Simmering, SPÖ, Stadt Wien, Vizebürgermeister Ludwig, Wagendorf, Wagenplatz
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ÖBB pfeift auf Bäume am Praterstern
24 07 2009Am Praterstern begannen die Bauarbeiten der neuen ÖBB Infrastruktur-zentrale. (Uschi hat ja bereits berichtet)
Deshalb wurden in einer Nacht- und einer Nebelaktion
vom 22. auf den 23. Juli 2009 alle Bäume vernichtet.
Somit sind an dieser Stelle bis zu 20 Bäume dem Bagger oder der Kettensäge zum Opfer gefallen!
Mehr Bilder unter: http://www.flickr.com/photos/leopoldstadt
Robert
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1 Wasserrohrbruch am Kai bringt 21er Erinnerungen
23 07 2009Da werden die guten Erinnerungen an die Linie 21 wieder geweckt. Ja, ja, es ist schon toll, eine Bim in der Heinestraße sowie in der Mühlfeldgasse zum bzw. vom Schwedenplatz fahren zu sehen.
So hat auch ein Wasserrohrbruch am Kai (bei der Salztorbrücke), so manch gute Seite.
Wie wärs, wenn immer eine Bim zwischen Schwedenplatz und Praterstern und vielleicht weiter ins Norbahnhofgelände fahren würde.
Robert
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Das neue Wegerl in der Schönngasse ist Geschichte
20 07 2009Letztes Jahr ist ein kleines Wegerl im Stuwerviertel entstanden. Aufgrund eines Bauzauns, der keinen Umweg zur bisherigen Bewegung brachte, nur den Blick auf den Weg verstellte, trampelten die AnrainerInnen durch die Wiese und ein Weg entstand.Der Bericht hier im Blog und die Frage nach einem Namen führte zu heftigen Reaktionen.
Monate nach Entfernung des Bauzauns ist aus dem Wegerl ein Weg geworden. Das geht doch nicht! Da könnten doch alle WienerInnen durch die Wiesn gehen und neue Wege schaffen
So kam es, daß Ende Juni der Weg bearbeitet, mit Grassamen bestreut und abgesperrt wurde.
Somit wird dieses Wegerl bald nicht mehr sein.
Hier ist der Link zu einem Foto, das sich leider nicht einfügen läßt. Also auch das Foto ist widerständisch…
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Neue Baustelle – ÖBB-Hochhaus Praterstern – in Betrieb
20 07 2009Seit letzter Woche fährt ein Bagger dort umher, wo bis vor ein paar Monaten noch der Billa-Container stand. Hier soll die neue ÖBB-Infrastruktur-Zentrale – Headquarter – am Wiener Praterstern entstehen, wie im Standard zu lesen war.
“Der 47,5 Mio. Euro teure Neubau wird eine Grundfläche von 5.000 Quadratmetern haben und sich über sieben Stockwerke erstrecken. Auf 30.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche werden 800 Arbeitsplätze angesiedelt werden. In die Erdgeschoßzone des Gebäudes sollen Geschäfte und Gastronomie einziehen. In den anderen beiden Bauten werden zusammen 920 weitere Mitarbeiter unterkommen. Nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes, das die Bauflucht rund um den Praterstern schließt und das Ensemble um den neuen Bahnhof komplettiert, sollen im Frühjahr 2011 die Mitarbeiter schrittweise übersiedeln…”
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Wer spricht hier mit gespaltener Zunge?
10 07 2009Wenn man sich den gestrigen Artikel in der Wiener Zeitung durchliest, muss man sich die Frage stellen, wer den Polizeieinsatz am Mittwoch nun tatsächlich veranlasst hat.
Der Wiener Burghauptmann Beer , der den Augarten (im Besitz der Republik Österreich, also des Volkes) verwaltet, erklärt hier (gleichlautend in der entsprechenden APA-Meldung):
“Wir haben auf Wunsch der Sängerknaben gehandelt.“Weiter heißt es aber:
„Bemerkenswert ist jedoch, dass der oberste Sängerknabe, nämlich Präsident Walter Nettig, nichts von der Entscheidung wusste. “Ich war nicht eingebunden, aber ich stehe voll zum Bauprojekt”, erklärt der Ex-Chef der Wiener Wirtschaftskammer im Gespräch mit der “Wiener Zeitung”. Er lässt aber leise Kritik am Vorgehen durchklingen: “Ich bin ein Mensch, der gerne spricht. Ich weiß nicht, ob es notwendig war.”Das ist ein klarer Widerspruch.
Was ist da also wirklich geschehen?
Hypothese 1: Beer ruft am Dienstag beim Sängerknaben-Portier an, der mit einer Räumung einverstanden ist. Der Sängerknaben-Portier erstattet dem Sängerknaben-Präsidenten aber keine Meldung von dem Anruf.
-> Ein Rüffel für den Sängerknaben-Portier ist das mindeste.
Hypothese 2: Alt-Sängerknabe und aktueller Sängerknaben-Präsident Walter Nettig hat Beer – direkt oder indirekt – gebeten, die Räumung des Augartenspitzes zu veranlassen. Nun hat er aber angesichts der vernichtenden Medienberichte über den Polizeieinsatz kalte Füsse bekommen, will von nichts gewusst haben und lässt Burghauptmann Beer im Regen stehen.
-> Nicht gerade die feine englische Art.
Hypothese 3: Burghauptmann Beer hat tatsächlich eigenmächtig gehandelt und schiebt die Sängerknaben als Veranlasser der Räumung vor.
-> Eine Untersuchung durch unabhängige Stellen ist angebracht. Sollte die Untersuchung ergeben, dass Burghauptmann Beer tatsächlich eigenmächtig gehandelt hat und danach die Unwahrheit gesagt hat, ist sein Rücktritt fällig.
Mehr Möglichkeiten zur Erklärung dieses Widerspruchs fallen mir nicht ein.
Dir/Ihnen vielleicht?
Wolfgang
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Schlagwörter: Augartenspitz, Burghauptmann, Nettig, Polizei, Räumung, Sängerknaben
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DEMO für den Augartenspitz. Heute, um 15 Uhr
8 07 2009Heute morgen hat die Anti-Terrorgruppe Wega der Polizei den Augartenspitz geräumt. Der Augartenspitz gehört der Republik Österreich, also uns Allen! Die Burghauptmannschaft verwaltet den Augartenspitz nur im Auftrag des Volkes.
Wir protestieren auf’s Schärfste gegen die kalte Enteignung des öffentlichen Raumes!
Kommt heute Nachmittag zur großen Demo FÜR den Augarten!
Zeit: Mi., 8.7., 15h
Ort: Vor der Einfahrt zum Augartenspitz
(2, Obere Augartenstraße/Castellezgasse)
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Kategorien : Leopoldstadt
100 Polizisten gegen die AugartenschützerInnen
8 07 2009Heute Früh hat die Wega den Augartenspitz geräumt.
Nähere Details dazu hier.
Schließlich noch das erste Video vom Polizeieinsatz.
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Schlagwörter: Augartenspitz, Bauarbeiten, Bezirkshauptmannschaft, Polizei, Räumung
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