
Der Life Ball 2009
Gerry Keszlers Life Ball ist eine gute Sache, darum soll es hier nicht gehen. Der Life Ball kämpft gegen Ausgrenzung und das bis jetzt gut. Ausgrenzung ist aber das, was 2009 passiert ist. Die Ringstraße war Quer gesperrt. Menschen, die vom Parlament kamen, konnten nicht zu Menschen, die von der Uni kamen. Die tollen verkleideteten Gestalten wurden mit Bim, Bus aber auch mit genug Hummer und anderen Limousinen bis 3 Meter vor den Eingang gekarrt und dann durfte der “Pöbel” sie – an die Zäune gedrängt – kurz von hinten sehen. Die Tribünen, die Sicht hatten, waren Werbetribünen mit irgendwelchen VIPs. Die bezahlte Tribüne gab weder einen Blick auf den roten(blauen) Teppich noch auf die Bühne (siehe Bild). Gerry! Das ist eine absolute Abzocke gewesen. Ex-Vizebürgermeisterin Laska überließ ihm den Rathausplatz nur unter der Bedingung, dass die Bevölkerung freien Zugang hat. Kaum ist die Laska weg, bleibt der Pöbel draussen. Von den tollen, atmospährischen Rathauspark blieben nur ein paar Mobil-Klos. Der Rathausplatz muss offen und frei zugänglich bleiben!!!
Herzlichst Ihre Ulli Böhmdorfer

Na, das Problem hat Eure Parteichefin nicht, nachdem ihr der Grüne Klub die läppischen 4.000 Euro für die Logenkarte gesponsert hat.
Im Gegensatz zum Opernball ist das Geld, das aus der Parteiabgabe der Abgeordneten – an dem Tisch saßen ja übrigens noch mehrere Grüne – gekommen ist, aber eine Spende für einen guten Zweck.
Sind die EUR 13 dann nicht eigentlich auch nur eine Spende für den guten Zweck und man soll damit nicht erwarten, dass man dafür etwas bekommt?
Na, da sind wir uns ja einig. Der Life Ball muss wieder für die Bevölkerung geöffnet werden.
Bin auch dafür, dass die Bevölkerung, nicht ausgesperrt werden darf.
Aber eines muss ich noch los werden: Man kann über Benefizveranstaltungen denken wie man will, dass man jedoch fast 3 Millionen (3.000.000) Liter hochwertiges Trinkwasser verschwendet, ist der wahre Skandal. Z.B. in Afrika sterben tausende Menschen wegen fehlenden Trinkwasser.
Nur, dass das Wasser anschließend wieder über die Donau ins Meer fließt, dort verdunstet und dann vielleicht als Wolke sich auf Afrika stürzt. In Sachen Transport zu den Bedürftigen so wohl auch am Umwelt schonensten. Afrika braucht lokales Wasser und nicht den Überschuss von uns.